Kerstin Will siegt bei den 1. Hessischen Winterspielen der Special Olympics

Kerstin Will siegt bei den 1. Hessischen Winterspielen der Special Olympics

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sie hat richtig abgeräumt. Bei den 1. Hessischen Winterspielen der Special Olympics holte Kerstin Will zweimal Gold im Ski Alpin. Trainiert hat sie im Vorfeld gerade einmal einen Tag lang.

Es war ein Novum. Anfang Februar organisierten die Special Olympics Hessen die 1. Hessischen Winterspiele für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung. Aus Schneemangel fanden die aber nicht in Hessen, sondern im österreichischen Kaunertal statt. In drei Disziplinen – Ski Alpin, Langlauf und Schneeschuhlauf – traten 70 Athleten gegeneinander an. Auch Kerstin Will aus Fulda, Mitarbeiterin im antons meet & eat, ging an den Start. Positiv in Erinnerung blieb ihr, “nicht als beeinträchtigt abgestempelt worden zu sein. Man sah uns gesunden Sportlern gegenüber als gleichwertig an.”

Vor der Meisterschaft trainierten Kerstin, die auch Athletensprecherin ist, und ihr Team einen Tag lang auf der Wasserkuppe. “Ich fahre Ski Alpin. Weil ich im Rollstuhl sitze, bin ich mit einem Mono-Ski angetreten”, berichtet die 37-Jährige. Zusammen mit einem Begleiter fuhr sie die Piste bergab. “Im Notfall hätte er mich abbremsen können.”

Mit dem Mono-Ski aufs Treppchen

Dieses Training hat sich für Kerstin ausgezahlt. “Ich habe zweimal Gold geholt. Ich war so glücklich und habe mich sehr gefreut. Denn mit zwei Medaillen habe ich gar nicht gerechnet.” Freizeit blieben ihr und ihrem Team kaum. Trainings und Wettkämpfe wechselten sich ab. “An einem Tag aber konnten wir nicht auf den Gletscher. Der war gesperrt. Die Chance nutzten wir, um uns auch die anderen Wettkämpfe anzuschauen.”

Die Winterspiele sollen künftig, angepasst an den Rhythmus der Nationalen Winterspiele, alle vier Jahre stattfinden. Kerstin hat sich den Winter 2023 schon mal im Kalender markiert.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

„Spessarthelden“ setzen Zeichen gegen Gewalt

„Spessarthelden“ setzen Zeichen gegen Gewalt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der 19. Mai könnte in der Kurstadt an der Salz der Auftakt für einen jährlichen Fixpunkt im Veranstaltungskalender sein. Denn der Benefizlauf „Spessarthelden – Laufen gegen Gewalt“ soll keine „Eintagsfliege“ bleiben.

Ein Text von Hanns Szczepanek

Der Verein Tuğçe Albayrak und die Stadt Bad Soden-Salmünster haben diese sowohl sportliche als auch karitative Veranstaltung auf die Beine gestellt – und das binnen vier Wochen. Der Erlös des Charity-Laufs soll die Arbeit des eingetragenen Vereins zur Gewaltprävention unterstützen. Neben einer Benefizgala in Frankfurt und einem Benefizspiel 2017 in Gelnhausen – zwischen dem türkischen Futsal-Nationalteam und einer Hessenauswahl – organisiert die Vereinsführung mit Gruppen und Schulen im Raum Frankfurt/Offenbach sowie auch im Main-Kinzig-Kreis vor allem Schüler-Workshops, bei denen die Konfliktbewältigung ohne Gewalt im Mittelpunkt steht.

Ein Zeichen “für ein friedliches Miteinander”

Vor Journalisten in Bad Soden zeigte sich Vorstandsmitglied Doğus Albayrak gestern stolz darauf, dass er Bundespräsident a.D. Christian Wulff als Schirmherrn habe gewinnen können, auch wenn dieser zur Eröffnung nicht persönlich da sein wird. Verein und Kurstadt würden mit dem Benefiz-Lauf „ganz unterschiedliche Menschen zusammenbringen“ und damit ein deutliches Zeichen „für ein friedliches und achtsames Miteinander“ setzen.

Der Verein ist nach der in Salmünster geborenen und beigesetzten Tuğçe Albayrak benannt, der Schwester von Doğus Albayrak. Sie hatte bei einem Streit in einem Offenbacher Schnellrestaurant als zunächst Unbeteiligte Zivilcourage gezeigt und sich für andere eingesetzt. Die Lehramtsstudentin wurde danach tätlich angegriffen und starb an den Folgen eines Schlags im November 2014 – an ihrem 23. Geburtstag. Der Täter wurde zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

Bei dem „Spessarthelden“-Benefizlauf hoffen die Initiatoren auf bis zu 1000 Läuferinnen und Läufer. „Wenn es beim ersten Mal weniger sind, ist das natürlich auch kein Problem“, sagt Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos). Auch auf eine größere Anzahl seien die Veranstalter vorbereitet. Der städtische Kurbetrieb ist derzeit Hauptsponsor, allerdings dürfen sich gern weitere bei den „Spessarthelden“ melden. Kurdirektor Stefan Ziegler unterstreicht die touristische Komponente des Charity-Laufs, der möglichst viele Zuschauer nach Bad Soden-Salmünster locken soll.

Die Laufstrecke führt durch die beiden Altstädte von Salmünster und Bad Soden. Es gibt voraussichtlich fünf Altersklassen (männlich/weiblich) sowie einer für Kinder- und Jugendliche (U 18). Auf dem König-Heinrich-Platz und am Kurpark ist bis zum Abend ein buntes Programm geplant, speziell auch für Kinder.

“Spessarthelden – Laufen gegen Gewalt”

Der Charity-Lauf „Spessarthelden – Laufen gegen Gewalt“ beginnt am Sonntag, 19. Mai, um 14 Uhr. Gelaufen wird ab dem König-Heinrich-Platz vor dem Spessart-Forum (Start und Ziel) über eine Distanz von fünf oder zehn Kilometern. Teilnehmen kann jeder, der sich dazu in der Lage sieht. Für sportlich Ambitionierte ist von Belang: Der Lauf ist beim Deutschen Leichtathletikverband angemeldet und bestenlistenfähig. (Siegerehrung gegen 16 Uhr). Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 12. Mai, 23.59 Uhr möglich. Bis zum 29. April gilt ein „Früher-Vogel“-Tarif von 18 Euro pro Person, danach beträgt die Startgebühr 20 Euro. Kurzentschlossene können sich bis 30 Minuten vor dem Start vor Ort im Organisationsbüro im historischen Konzertsaal für dann 25 Euro anmelden. Alle Starter können die Umkleideräume und Duschen in der Sporthalle des Spessart-Forums nutzen.

Wer eine Startnummer hat, kann diese bis zum 30. Juli in der Spessart-Therme in Bad Soden vorlegen und erhält dafür einmalig freien Eintritt für dreieinhalb Stunden inklusive eines „Vier-Sterne-Aufenthalts“ in der Sauna.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Mit Vollgas durch die Turnhalle – Drohnen-Racing ist in Fulda angekommen

Mit Vollgas durch die Turnhalle – Drohnen-Racing ist in Fulda angekommen

[vc_row][vc_column][vc_empty_space height=”20px”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit 140 Stundenkilometer durch einen engen Parkour rasen, und das ohne Gefahr für das eigene Leben. Diesem noch außergewöhnlichen Hobby gehen Tim Pfeffer aus Eiterfeld, Martin Sitz aus Fulda und Erik Thönißen aus Eichenzell nach. Sie sind leidenschaftliche Piloten von Racingdrohnen.

Mit herkömmlichen Videodrohnen, die in den vergangenen Jahren immer populärer geworden sind, haben diese Sportgeräte nicht viel gemein. Ohne Hilfsmittel wie zum Beispiel eine durch GPS unterstütze Steuerung oder eine bewegliche Kamera lassen diese sich lange nicht so einfach handeln. Dafür sind sie um einiges wendiger und vor allem schneller. Auf freier Strecke sind so Geschwindigkeiten von weit über 100 Sachen erreichbar.

Für die perfekte Immersion und einen ordentlichen Adrenalinkick sorgt eine Videobrille, die den Piloten das Rennen aus der Sicht der Drohne sehen lässt. Das analoge Videosignal kommt fast ohne Verzögerung von der Drohne und ermöglicht so ein präzises Steuern. Und das bequem vom Stuhl aus.

Kennengelernt haben sich die drei über das Internet. Im Sommer konnten sie gemeinsam auf einem Sportplatz im Münsterfeld fliegen. Um auch im Winter trainieren zu können, haben sie sich nun eine Turnhalle in Fulda angemietet und dort eine Rennstrecke aufgebaut. Uns haben sie eingeladen, beim Training dabei zu sein und zu filmen.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=H61VBmKNR-Q” title=”Zu Gast beim Training”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130325″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130329″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130332″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130328″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130327″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130326″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130333″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130331″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][vc_column width=”1/3″][vc_single_image image=”130330″ img_size=”full” onclick=”link_image”][/vc_column][/vc_row]

Die Skisaison 2019 in der Rhön ist gestartet

Die Skisaison 2019 in der Rhön ist gestartet

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Hast du deine Skisachen schon aus dem Schrank gekramt? Falls nicht, wird’s höchste Zeit, wenn du die Skisaison 2019 voll auskosten willst.

Skier anlegen, Stöcke in die Hand nehmen, und schon kann’s losgehen. Der Skilift auf dem Zuckerfeld bei Gersfeld hat ab heute geöffnet. Wintersportler aus der Region und darüber hinaus wollten die Eröffnung nicht verpassen und waren direkt mit am Start. Zur Freude von Lift-Betreiber Harald Jörges. „Wir haben eine super Resonanz. Die Leute freut’s, dass es endlich losgeht.“

300 Badewannen Schnee pro Stunde

Ohne modernste Technik wäre die Eröffnung allerdings nicht möglich gewesen. „Wir haben nur fünf Zentimeter Naturschnee. Seit einer Woche laufen deshalb unsere drei Schneekanonen.“ Pro Sekunde verwandelt jede von ihnen zehn Liter Wasser in Schnee. Pro Stunde macht das 36 Kubikmeter. Das entspricht der Menge von rund 300 vollen Badewannen.

„Es ist ein großer Aufwand die Kanonen zu betreiben. Am besten ist Naturschnee.“ Jörges ist optimistisch, dass der in den nächsten Wochen ausreichend fällt. „Die Erfahrung zeigt, dass der Winter in der Rhön meist erst Mitte oder Ende Januar kommt.“ Dann steht einer erfolgreichen Skisaison nichts mehr im Weg. „Ideal wären 60, 70 Schneetage. Im vergangenen Jahr hatten wir 50, im Schnitt sind es 40.“ Sind die Bedingungen gut, rechnet Jörges für eine optimale Saison mit 300 bis 500 Skifahrern pro Wochenende.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=Gj7ise8XqCg&feature=youtu.be”][/vc_column][/vc_row]

Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg: Bodybuilder Michael Blum setzt sich gegen Mobbing ein

Mit Fleiß und Disziplin zum Erfolg: Bodybuilder Michael Blum setzt sich gegen Mobbing ein

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Hässliche Brille und eine pummelige Figur: So sah Michael Blum in seiner Jugendzeit aus. Heute ist der gebürtige Fuldaer aus Burghaun Deutscher Meister im Fitnessbodybuilding und hält Anti-Mobbing-Seminare an Schulen.

Als Michael Blum 14 Jahre alt war, wurde er in der Schule aufgrund seines Aussehens beleidigt und gemobbt. Seine Wochenenden verbrachte er zuhause und schaute Fernsehen. Ihn faszinierte das WWF-Wrestling. „Der Undertaker und Co. waren meine Idole. Es war nicht hauptsächlich der Sport, der mich faszinierte, sondern vielmehr die austrainierten Körper der Männer im Ring.“ Er begann seinen Idolen nachzueifern, nutzte den Crosstrainer seiner Mutter und lieh sich Kurzhanteln von seinem Onkel aus. In den Folgejahren verfolgte er kontinuierlich seine Ziele, meldete sich im Fitnessstudio an und schon bald wurden körperliche Veränderungen sichtbar.

Hinter diesem Körper steckt jahrelange Disziplin und Training

„Mit 20 war mein Körper massiv gebaut. Ich wog 90 Kilo, aber war dennoch nicht zufrieden.“ Michael beschloss sich mit Trainer-Lizenzen und Weiterbildungen eigenes Wissen anzueignen, um seinen Körper noch genauer zu verstehen. „Es faszinierte mich, wie der Körper auf anderes Essverhalten reagiert. Wie er sich verändert, dadurch, dass man sich täglich nur eine verhältnismäßig kurze Zeit damit befasst, mit Gewichten Widerstände zu überwinden. Ich wollte wissen, wie genau das funktioniert und was im Körper dabei passiert.“ In seiner Jugendzeit und während der Anfänge seiner Karriere war Fitnesstrainerin Pia Schäfer aus Großenlüder für ihn eine große Hilfe. „Sie war für mich eine Mentorin. Ich habe sie damals zum Thema Sport und Ernährung Löcher in den Bauch gefragt. Doch sie hat mir jede Frage ruhig und geduldig beantwortet.“

Aktiv gegen Mobbing

Heute, mit 36 Jahren, hat er im Fitnessbodybuilding auf nationaler Ebene so gut wie alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Im Juni wurde er gleich in drei Gewichtsklassen Deutscher Meister. Auf den Rückhalt seiner Lebensgefährtin Gina Braun kann Michael sich verlassen. Sie teilt seine Leidenschaft zum Sport und Bodybuilding und wurde selbst Deutsche Meisterin in der Bikiniklasse und belegte bei der diesjährigen Europameisterschaft den zweiten Platz.

Michael Blum räumte zusammen mit seiner Freundin Gina Braun bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften einige Pokale ab

Neben dem Sport setzt sich Michael zudem stark gegen Mobbing ein. Er unterstützt das Projekt „Camp Stahl“ seines Freundes Carsten Stahl, bekannt aus der Sendung „Privatdetektive im Einsatz.“ Michael unterrichtet Ernährungslehre, hält Anti-Mobbing-Vorträge an Schulen und trainiert Kinder, damit sie sich mit dem elementarsten im Leben befassen – dem eigenen Körper und der Gesundheit.

Dabei erzählt er auch seine eigene Geschichte. „Ich will den Kindern einen Weg aufzuzeigen, in der eine Wertermittlung von gegenseitigem Respekt und Toleranz eine große Rolle spielen.“ Besonders weil Mobbing und Diskriminierung ein Teil von Michaels Jugend war, ist ihm das Thema besonders wichtig.

An Schulen hält Michael unter anderem Anti-Mobbing-Vorträge

Für die Zukunft will Michael es noch einmal wissen. „Einen Internationalen Titel will ich schon noch gerne gewinnen. Da stehen im nächsten Jahr drei Wettbewerbe an, bei denen ich mich mit den Besten der Welt messen werde.“ Zu Ruhe setzen will sich der Deutsche Meister folglich noch lange nicht. „Das Schöne an dem Sport ist, dass man ihn auch noch im hohen Alter betreiben kann. Ich habe schon 70-Jährige gesehen, die waren topfit und hatten Körper, von denen so mancher 20-Jährige nur träumen kann. Ich will mir deshalb keine Grenze setzen, sondern lasse alles in Ruhe auf mich zukommen.“[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Chef macht sich aus dem Staub: Clever Fit Fulda schließt über Nacht und öffnet Stunden später neu

Chef macht sich aus dem Staub: Clever Fit Fulda schließt über Nacht und öffnet Stunden später neu

[vc_row css=”.vc_custom_1533119159373{background-color: rgba(221,51,51,0.1) !important;*background-color: rgb(221,51,51) !important;}”][vc_column][vc_empty_space height=”20px”][vc_column_text]“Wir wünschten ebenso, dass es ein schlechter Scherz ist.” Diese Worte bekamen am Mittwochmorgen Sportfreunde zu lesen, die unterwegs zu ihrem Workout ins Clever Fit Fulda waren. Sie fanden das Studio geschlossen vor. Ärger und Verwirrung dürften aber mittlerweile verflogen sein – zumindest unter den Mitgliedern. Der Betrieb läuft wieder. Nur der Betreiber bleibt verschwunden.

“Das Studio wird ab heute, 1. August, geschlossen. Leider gab uns der Vermieter, die Firma Kropp, keine Möglichkeit, das Studio weiter zu betreiben”, stand auf gedrucktem Papier an der Tür des Gebäudes im Kothenbachweg, in dem sich neben dem Fitnessstudio unter anderem die Mediana-Verwaltung befindet. Über jedwede Ansprüche müssten erst die notwendigen Abklärungen getroffen werden.

Ob tatsächlich der Vermieter Schuld an der Schließung über Nacht trägt, ist fraglich. (Ein offizielles Statement der Firma Kropp folgt.) “Der Betreiber hat sich aus dem Staub gemacht”, erklärt Riccardo Christ, Leiter der Systemzentrale von Clever Fit. Er gehe nicht ans Telefon. Seit gestern ist zudem die Facebook-Seite off. Die Zentrale des Franchisegebers arbeite mit Hochdruck an der Klärung des Falls.

Für die Mitglieder ändert sich nichts

Mittlerweile können Mitglieder schon wieder wie gewohnt trainieren. Bezüglich der Betreibernachfolge sei die Zentrale mit einem Bestandspartner im Gespräch, der bereits 15 Studios betreibt und wisse, worauf es ankommt. Christ möchte aber ungern mehr sagen, bevor Verträge geschlossen sind.

Was die Zahlungen der monatlichen Beiträge angeht, wird sich für Mitglieder nichts ändern, fügt er hinzu. “Die Beiträge sind ja die Vorauszahlung für die Nutzung. Und die ist weiterhin gegeben.” Demnach bleiben die Verträge mit den bisherigen Preisen und Laufzeiten bestehen. Sie müssen nicht neu abgeschlossen werden, zitieren unsere Kollegen von der Fuldaer Zeitung Marco Fritzen, Partnermanager von Clever Fit. „Auf dem Lastschrifteinzug ändert sich lediglich der Name.“ In Kürze sollen die Mitglieder ein Schreiben mit allen wichtigen Infos erhalten.

“Der Chef zeigte sich null kooperativ”

Vor zwei Wochen schon sei der Zustand des Studios aufgefallen, heißt es aus Unternehmerkreisen. Die Sauberkeit habe zu wünschen übrig gelassen und die Dienstpläne seien nicht optimal aufgestellt worden. Viele Schichten seien nur mit einer Person besetzt gewesen.

Mitgliedern war zudem bereits der häufige Trainerwechsel aufgefallen. Das Kursangebot wurde gestrichen. “Als ich einmal vermeintlich mein Chipband verloren habe, musste ich 20 Euro zahlen. Ich fand es noch am selben Tag wieder und fragte den Chef, ob ich das Geld zurückbekommen könnte. Er zeigte sich null kooperativ”, berichtet ein Mitglied.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1533131886585{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: rgba(0,0,0,0.11) !important;*background-color: rgb(0,0,0) !important;border-left-color: #000000 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #000000 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #000000 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #000000 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 5px !important;}”]Gut zu wissen

Auch wenn es in diesem Fall nicht nötig ist, weil du ungeändert im Clever Fit trainieren kannst: Sollte diese Leistung in so einem Falle wegfallen, empfiehlt die Verbraucherzentrale, Vorauszahlungen zurückzuholen. Das ist bis zu acht Wochen möglich. Gleichzeitig sollte die Einzugsermächtigung gegenüber der Bank zurückgezogen und der Empfänger darüber informiert werden. Grund: Wenn die Rechtsnachfolge des Betriebs nicht geregelt ist, ist unklar, ob ein möglicher neuer Betreiber bestehende Verträge übernimmt. Es kann stattdessen sein, dass neue Verträge mit anderen Konditionen ausgehandelt werden sollen.

Außerdem interessant: Wenn vertraglich festgelegte Leistungen wie Fitnesskurse nicht erbracht werden, kannst du ebenfalls Rechte geltend machen. Kunden sollten den Betreiber dann schriftlich darauf hinweisen und die Erbringung der Leistung innerhalb einer selbstgesetzten Frist fordern, rät die Verbraucherzentrale. Geht er nicht darauf ein, hast du als Kunde ein Sonderkündigungsrecht.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]