#MeToo-Studie: Weniger sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

#MeToo-Studie: Weniger sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

Die #MeToo-Bewegung mit der Debatte um Alltagssexismus scheint die Situation für Frauen am Arbeitsplatz verbessert zu haben. In Befragungen berichteten Amerikanerinnen zuletzt, dass sie weniger sexuellen Belästigung ausgesetzt seien als zuvor. Das fanden US-Forscher der Leeds School of Business in Boulder an der University von Colorado bei einem Vergleich von Angaben aus den Jahren 2016 und 2018 heraus.

Text von dpa

Es sei die erste derartige Analyse über Veränderungen am Arbeitsplatz seit Beginn der #MeToo-Bewegung im Oktober 2017, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „PLOS ONE“. Sie hatten insgesamt mehr als 500 Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren zu Vorfällen sexueller Belästigung auf der Arbeit und zu ihrem Selbstwertgefühl befragt. Die erste Befragung mit 250 Frauen erfolgte im September 2016. Die zweite Erhebung mit 263 Frauen fand im September 2018 statt.

Insgesamt berichteten 87 Prozent der befragten Frauen, mindestens einmal sexuell belästigt worden zu sein. 2018 gaben aber weniger von ihnen an, schwerere Übergriffe wie etwa sexuelle Nötigung oder Begrapschen erfahren zu haben. Die Forscher vermuten, dass mögliche Täter aus Angst vor Enthüllungen und negativen Auswirkungen im Zuge der #MeToo-Bewegung abgeschreckt würden. Viele der Befragten gaben 2016 an, dass sie aus Scham oder Angst nach Übergriffen geschwiegen oder auch die Schuld bei sich gesucht hätten. 2018 erklärten mehr Frauen ihre Bereitschaft, Vorfälle anzusprechen, auch gestärkt durch die Erfahrungen und Solidarität anderer Frauen. Die Autoren verweisen darauf, dass weitere Studien nötig sind, um die Beobachtungen zu bestätigen und die Ursachen zu analysieren.

Foto: Damian Dovarganes/AP/dpa

Diese Berufe aus der Techbranche kennst du sicher noch nicht

Diese Berufe aus der Techbranche kennst du sicher noch nicht

Es ist immer wieder dieselbe Leier. Irgendwas mit Medien. Irgendwas mit Digital. Irgendwas mit Internet. Aber mal ehrlich: Wie erklärst du deinen Job den Eltern oder der Omi? Mission nearly impossible, denkt man sich da meistens und stammelt eine schlechte Beschreibung, um dann trotzdem in fragende Gesichter zu schauen. Wir haben ein paar spannende Trendberufe aus der Digitalbranche angesehen und zeigen dir, welchen Weg du absolvieren musst, um in diesen Jobs Fuß zu fassen – so einfach erklärt, dass am Schluss sogar die Großeltern Bescheid wissen.

Was macht eigentlich ein Technology Evangelist?

Die meisten Menschen denken sofort an die Kirche, wenn man über einen Evangelist redet. Dieser hier hat aber nichts mit Theologie am Hut. Seine Kirche existiert in Form eines IT- und Tech-Unternehmens, wo der Beruf heutzutage unverzichtbar geworden ist. Potenzielle Käufer sollen vom Technology Evangelist „missioniert“ werden, um sie von den neusten Technik-Spielereien zu begeistern, sodass selbst der Opa das neuste Smartphone unbedingt besitzen möchte. Wer sich für diesen Berufszweig interessiert, benötigt ein gutes technisches Know-how, Wissen in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Ingenieurswesen sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Ein Studienabschluss ist nicht zwingend nötig.

In digitale Welten eintauchen und künstliche Intelligenzen formen – der Personality Designer

Zocker und Roboterliebhaber aufgepasst: Dieser kreative, digitale Job könnte etwas für dich sein. Hast du dich schon immer gefragt, wie es dazu kommt, dass Spielfiguren in Videospielen und andere Systeme mit künstlicher Intelligenz immer realer werden? Das wird wahrscheinlich auch an einem guten Personality Designer liegen, denn der formt das Aussehen beziehungsweise den Charakter künstlicher Intelligenz. Durch ein hohes Maß an Informationskenntnissen und einen geschulten Blick für das menschliche Wesen gestaltet er verschiedenste Prozesse, damit sie so menschlich wie möglich wirken. Ein Einstieg in diesen Beruf gelingt über das Fachgebiet der Medieninformatik (auch Digitale Medien) –  angeboten auch an der Hochschule Fulda.

Wenn OCD neue Dimensionen trifft – der Category Manager

Du hast vergessen, dass du für die Organisation des Grillabends zuständig bist, hast maximal noch 15 Minuten Zeit, bevor sich alle im Park treffen und hetzt zum nächsten Supermarkt, um mal eben noch fix ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Damit diese Theorie auch in der Praxis funktioniert, musst du darauf hoffen, dass im Laden von nebenan auch ein guter Category Manager seine Finger im Spiel hatte. Sonst wirst du wohl noch in zehn verschiedene Abteilungen laufen müssen, bevor du genau die Produkte beisammen hast, die du brauchst. Dieser ist zuständig für die Auswahl und den Preis der Produkte in einem (Online-) Shop. Er spürt Trends auf, hat ein strategisches Verständnis, beobachtet Veränderungen auf dem Markt und passt die Produktvielfalt entsprechend an, weswegen Kenntnisse in der Marktforschung und ein BWL-Studium mehr oder minder Pflicht sind.

Ihr habt noch nicht genug von spannenden neuen Berufen? Dann schaut euch sieben weitere auf dieser Infografik an, die sich näher mit den Jobs der Zukunft auseinandersetzt.

Fördergeld für zukünftige Projekte – Scheckübergabe an der Konrad-Zuse-Schule

Fördergeld für zukünftige Projekte – Scheckübergabe an der Konrad-Zuse-Schule

[vc_column_text]Am Freitag übergab Geschäftsführer Esmail Akbari und Michael Haeuser von der Firma Computer-L.A.N. einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Fachoberschule mit der Fachrichtung Technik – Schwerpunkt Informationstechnik der Konrad-Zuse-Schule. Das Fördergeld soll künftige Schülerprojekte finanzieren.

Zu Beginn stellte Informatiklehrer Torsten Jahn den Geschäftsführer der Firma Computer-L.A.N. Esmail Akbari und Michael Haeuser das Schülerprojekt zum Thema Feinstaubmessung vor. Die Schüler programmierten unter seiner Anleitung einen Mikrocontroller, verschalteten die Elektronik und luden die Messdaten erfolgreich auf eine Webseite hoch. So konnten Messungenauigkeiten geprüft, Emissionen an verschiedenen Orten abgeglichen und auch die Verursacher gegeneinander abgewogen werden. „Die Schüler waren mit technischen Aufgaben vertraut und mussten ebenso das Kontrollsystem regelmäßig warten“, so Torsten Jahn.

So kamen bei den Messungen interessante Werte zustande. Man sah ganz deutlich, dass ein extrem hoher Ausschlag am 31. Dezember um kurz nach 0 Uhr gemessen wurde. „Das hat natürlich etwas mit der Silvesternacht zu tun. Dieser Messwert ist auch in allen großen Städten deutlich zu sehen“, so Jahn.

Enge Zusammenarbeit trägt Früchte

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Firma Computer-L.A.N. wurden den Zuse-Schülern schon zahlreiche Praktika und Ausbildungsplätze vermittelt. Erst in diesem Monat hat Schüler Leon Döhrer aus der Klasse 11IT sein einmonatiges Praktikum im Betrieb von Akbari und Haeuser begonnen. Und auch der Schüler war voll des Lobes: „Das Praktikum wurde mir über die Schule vermittelt. Ich freue mich auf die nächsten drei Wochen und bin mir sicher, dass ich bei meinem Praktikum in der Firma Computer-L.A.N. einiges dazu lernen kann“, so der 19-Jährige. Auch Geschäftsführer Esmail Akbari zeigte sich hoch zufrieden mit der Kooperation. „Sowohl Praktikanten als auch Auszubildende der Konrad-Zuse-Schule zeigen bei uns gute Leistungen. Aktuell haben wir zwei Azubis, wovon einer seine Ausbildung nun beendet und von uns übernommen wird. Genauso bieten wir den Schülern nach ihrer Fachhochschulreife die Möglichkeit eines dualen Studiums bei uns an“, so Akbari.

500 Euro für künftige Projekte

Damit die Schüler der Fachoberschule, die aktuell an zwei Tagen in der Schule und an drei Tagen in ihren Betrieben ausgebildet werden, auch in Zukunft Projekte wie die Feinstaubmessung umsetzen können, überreichte Esmail Akbari und Michael Haeuser Schulleiterin Susanne Diegelmann abschließend einen Fördergeldscheck in Höhe von 500 Euro.[/vc_column_text][vc_gallery interval=”3″ images=”140186,140185,140187,140188″ img_size=”full”]

„Wir sind auf einem guten Weg”- Profikickerin Shekiera Martinez über das Ansehen vom Frauenfußball

„Wir sind auf einem guten Weg”- Profikickerin Shekiera Martinez über das Ansehen vom Frauenfußball

Vor drei Jahren kickte die Fuldaerin Shekiera Martinez noch für den SV Gläserzell. Doch danach heuerte die talentierte Stürmerin beim 1. FFC Frankfurt an. Mittlerweile spielt die 17-jährige in der Ersten Mannschaft des FFC. Wir haben uns mit ihr über ihre Leidenschaft, die bevorstehende WM und das allgemeine Bild vom Frauenfußball in Deutschland unterhalten.

Am 8. Juni startet die Frauen-Fußball WM in Frankreich. Ein Event, auf das du dich freust?

Klar freue ich mich darauf, die WM der Frauen verfolgen zu können. Gerade mit Blick auf die U19-EM im Juli, bei der ich sehr wahrscheinlich dabei sein werde, ist die WM der Frauen eine zusätzliche Motivation. Mein langfristiges Ziel ist es, einmal selbst für die Frauen-A-Nationalmannschaft aufzulaufen, von daher freue ich mich auf die WM sehr.

 Wie und wann wurde Fußball für dich zur Leidenschaft?

Ich habe schon früh gemerkt, dass das Fußballspielen weitaus mehr für mich ist, als ein Hobby. Als es dann das erste Mal in Richtung U-Nationalmannschaft ging, hat man sich immer nächste und höhere Ziele gesetzt und angefangen, für sie zu arbeiten.

Der Frauenfußball genießt in Deutschland keine hohe Aufmerksamkeit. Während die Herren in ausverkaufte Stadien vor über 50.000 Fans spielen, besuchen eure Spiele im Schnitt etwa 1250 Zuschauer. Was denkst du, woran das liegt?

Natürlich ist es klar, dass die Stadien der Männer gefüllter sind, weil die Popularität beim Männerfußball höher ist. Trotzdem denke ich, dass auch der Frauenfußball in den vergangenen Jahren mehr Aufmerksamkeit geschenkt bekommen hat und hoffe, dass das in den nächsten so Jahren weitergeht.

Würdest du dir gerne mehr Aufmerksamkeit für den Frauenfußball wünschen?

Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg, mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Es wird viel Werbung gemacht und auch einige unserer Ligaspiele werden im Fernsehen gezeigt.

Du bist vor drei Jahren vom SV Gläserzell zum FFC Frankfurt gewechselt. Wie kam es damals zu dem Wechsel?

Ich wollte den nächsten Schritt gehen und an mir und meiner Entwicklung gezielter und professioneller arbeiten. In Frankfurt werden in der U17, der zweiten Mannschaft und auch in der ersten Mannschaft alle Bedingungen erfüllt, um das zu schaffen.

Du hast zuletzt selbst mit der U17 die WM in Uruguay gespielt. Was ist es für ein Gefühl, bei einer Weltmeisterschaft für sein Land aufzulaufen?

Es ist ein unbeschreibliches Gefühl und ich denke noch oft an die WM zurück. Es ist eine ganz besondere Erfahrung gewesen, die wir dort als Team machen durften. Sie wird mir immer in Erinnerung bleiben.

In Frankfurt wohnst du im Sportinternat. Wie oft schaffst du es noch, deine Heimat zu besuchen? Und was vermisst du?

Ich schaffe es leider nicht so oft nach Hause. Dennoch versuche ich in der Zeit, die wir frei haben, oft nach Hause zu fahren um meine Freunde und natürlich meine Familie zuhause nicht zu vernachlässigen. Das ist mir sehr wichtig.

Beim 1. FFC Frankfurt hast du dich schnell eingelebt. Du durftest schon früh Bundesligaluft schnuppern und hast schon sechs Treffer für den FFC erzielt. Was sind deine Ziele für die Zukunft beim FFC?

Ich möchte mich in der ersten Mannschaft weiterhin durchsetzen und Spielpraxis sammeln, um zu einer gestanden Spielerin zu reifen und mich sowohl sportlich als auch persönlich weiter zu entwickeln.

Kannst du als Spielerin der höchsten Spielklasse der Frauen ausschließlich vom Fußball leben?

Ich denke, man sollte sich neben dem Fußball noch ein zweites Standbein aufbauen, weil man nie weiß, was passiert. Natürlich ist es mein Ziel, vom Fußball leben zu können, aber das können derzeit nur sehr wenige.

Krasse Moves zu harten Beats: Tanzgruppe SquadOne bei WM

Krasse Moves zu harten Beats: Tanzgruppe SquadOne bei WM

In der englischen Stadt Blackpool finden von 22. bis 25. August die Weltmeisterschaften der United Dance Organisation, kurz UDO statt. Mit am Start: Die Hip-Hop-Tanzgruppe SquadOne von der Tanzschule Conradi aus Petersberg. Die Tänzerinnen haben sich im April durch einen dritten Platz bei der deutschen Meisterschaft der UDO dafür qualifiziert. Jetzt ist die tanzbegeisterte Mädels-Gruppe auf der Suche nach Sponsoren, damit die Reise nach England auch angetreten werden kann.

Da kommt man selbst beim Zusehen ins Schwitzen. Laute Musik, der Bass dröhnt und die Mädels der Tanzgruppe SquadOne liefern dazu eine Perfomance ab, die sich sehen lassen kann. move36 war beim Training dabei und bekam einen exklusiven Einblick in harte Arbeit, die hinter einem Auftritt steckt.

Die Tanzgruppe besteht nun seit vier Jahren, trifft sich zweimal die Woche zum Training und hat schon einige Erfolge vorzuweisen. So wurde sie in diesem Jahr süddeutscher Vizemeister und belegte den dritten Platz bei der deutschen UDO Meisterschaft in der Kategorie “Under18 Beginner”, der gleichzeitig die Quali zur WM in Blackpool bedeutete. Dort will man nun Ende August den ganz großen Coup landen. Tanzgruppen aus 30 Ländern werden anreisen, und SquadOne wird die Fahne der Region Fulda dort hochhalten. „Wir würden schon gerne ins Finale kommen. Die Konkurrenz ist jedoch groß. Gerade die russischen Gruppen sind stark einzuschätzen. Es wäre dennoch cool, unter die Top 12 zu kommen“, gibt sich Tanzschulinhaber und Trainer Philipp Conradi selbstbewusst.

Sponsoren gesucht

Da eine Weltmeisterschaft im Ausland für 13 Tänzerinnen und Trainer sehr kostenintensiv ist, sucht die Gruppe noch nach Sponsoren. „Wir rechnen in etwa mit Kosten um die 15.000 Euro. Daher sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wer uns als Sponsor unterstützt, bekommt von uns ein Werbepaket, Erwähnungen auf Social-Media-Kanälen und die Teilnahme an der großen Abschlussveranstaltung nach der WM“, so Philipp.

www.philipp-conradi.de

United Dance Organisation (UDO)

Die United Dance Organisation (UDO) wurde 2002 gegründet und ist die weltweit größte internationale Street Dance-Organisation und die am schnellsten wachsende Street-, globale Hip Hop- und Commercial Dance-Marke.

Die Mission von UDO ist es, Tänzern aller Altersgruppen, Niveaus, Hintergründe, Fähigkeiten und Behinderungen eine positive und unterstützende Plattform zu bieten, um ihrer Kreativität und Leidenschaft freien Lauf zu lassen. Unabhängig davon, ob sie aus Spaß, Fitness oder mit dem Ziel, professioneller Tänzer zu werden, tanzen möchten, besteht die Philosophie von UDO darin, Tänzern dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.