Diese Berufe aus der Techbranche kennst du sicher noch nicht

Diese Berufe aus der Techbranche kennst du sicher noch nicht

Es ist immer wieder dieselbe Leier. Irgendwas mit Medien. Irgendwas mit Digital. Irgendwas mit Internet. Aber mal ehrlich: Wie erklärst du deinen Job den Eltern oder der Omi? Mission nearly impossible, denkt man sich da meistens und stammelt eine schlechte Beschreibung, um dann trotzdem in fragende Gesichter zu schauen. Wir haben ein paar spannende Trendberufe aus der Digitalbranche angesehen und zeigen dir, welchen Weg du absolvieren musst, um in diesen Jobs Fuß zu fassen – so einfach erklärt, dass am Schluss sogar die Großeltern Bescheid wissen.

Was macht eigentlich ein Technology Evangelist?

Die meisten Menschen denken sofort an die Kirche, wenn man über einen Evangelist redet. Dieser hier hat aber nichts mit Theologie am Hut. Seine Kirche existiert in Form eines IT- und Tech-Unternehmens, wo der Beruf heutzutage unverzichtbar geworden ist. Potenzielle Käufer sollen vom Technology Evangelist „missioniert“ werden, um sie von den neusten Technik-Spielereien zu begeistern, sodass selbst der Opa das neuste Smartphone unbedingt besitzen möchte. Wer sich für diesen Berufszweig interessiert, benötigt ein gutes technisches Know-how, Wissen in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Ingenieurswesen sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Ein Studienabschluss ist nicht zwingend nötig.

In digitale Welten eintauchen und künstliche Intelligenzen formen – der Personality Designer

Zocker und Roboterliebhaber aufgepasst: Dieser kreative, digitale Job könnte etwas für dich sein. Hast du dich schon immer gefragt, wie es dazu kommt, dass Spielfiguren in Videospielen und andere Systeme mit künstlicher Intelligenz immer realer werden? Das wird wahrscheinlich auch an einem guten Personality Designer liegen, denn der formt das Aussehen beziehungsweise den Charakter künstlicher Intelligenz. Durch ein hohes Maß an Informationskenntnissen und einen geschulten Blick für das menschliche Wesen gestaltet er verschiedenste Prozesse, damit sie so menschlich wie möglich wirken. Ein Einstieg in diesen Beruf gelingt über das Fachgebiet der Medieninformatik (auch Digitale Medien) –  angeboten auch an der Hochschule Fulda.

Wenn OCD neue Dimensionen trifft – der Category Manager

Du hast vergessen, dass du für die Organisation des Grillabends zuständig bist, hast maximal noch 15 Minuten Zeit, bevor sich alle im Park treffen und hetzt zum nächsten Supermarkt, um mal eben noch fix ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Damit diese Theorie auch in der Praxis funktioniert, musst du darauf hoffen, dass im Laden von nebenan auch ein guter Category Manager seine Finger im Spiel hatte. Sonst wirst du wohl noch in zehn verschiedene Abteilungen laufen müssen, bevor du genau die Produkte beisammen hast, die du brauchst. Dieser ist zuständig für die Auswahl und den Preis der Produkte in einem (Online-) Shop. Er spürt Trends auf, hat ein strategisches Verständnis, beobachtet Veränderungen auf dem Markt und passt die Produktvielfalt entsprechend an, weswegen Kenntnisse in der Marktforschung und ein BWL-Studium mehr oder minder Pflicht sind.

Ihr habt noch nicht genug von spannenden neuen Berufen? Dann schaut euch sieben weitere auf dieser Infografik an, die sich näher mit den Jobs der Zukunft auseinandersetzt.

Fördergeld für zukünftige Projekte – Scheckübergabe an der Konrad-Zuse-Schule

Fördergeld für zukünftige Projekte – Scheckübergabe an der Konrad-Zuse-Schule

Am Freitag übergab Geschäftsführer Esmail Akbari und Michael Haeuser von der Firma Computer-L.A.N. einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die Fachoberschule mit der Fachrichtung Technik – Schwerpunkt Informationstechnik der Konrad-Zuse-Schule. Das Fördergeld soll künftige Schülerprojekte finanzieren.

Zu Beginn stellte Informatiklehrer Torsten Jahn den Geschäftsführer der Firma Computer-L.A.N. Esmail Akbari und Michael Haeuser das Schülerprojekt zum Thema Feinstaubmessung vor. Die Schüler programmierten unter seiner Anleitung einen Mikrocontroller, verschalteten die Elektronik und luden die Messdaten erfolgreich auf eine Webseite hoch. So konnten Messungenauigkeiten geprüft, Emissionen an verschiedenen Orten abgeglichen und auch die Verursacher gegeneinander abgewogen werden. „Die Schüler waren mit technischen Aufgaben vertraut und mussten ebenso das Kontrollsystem regelmäßig warten“, so Torsten Jahn.

So kamen bei den Messungen interessante Werte zustande. Man sah ganz deutlich, dass ein extrem hoher Ausschlag am 31. Dezember um kurz nach 0 Uhr gemessen wurde. „Das hat natürlich etwas mit der Silvesternacht zu tun. Dieser Messwert ist auch in allen großen Städten deutlich zu sehen“, so Jahn.

Enge Zusammenarbeit trägt Früchte

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Firma Computer-L.A.N. wurden den Zuse-Schülern schon zahlreiche Praktika und Ausbildungsplätze vermittelt. Erst in diesem Monat hat Schüler Leon Döhrer aus der Klasse 11IT sein einmonatiges Praktikum im Betrieb von Akbari und Haeuser begonnen. Und auch der Schüler war voll des Lobes: „Das Praktikum wurde mir über die Schule vermittelt. Ich freue mich auf die nächsten drei Wochen und bin mir sicher, dass ich bei meinem Praktikum in der Firma Computer-L.A.N. einiges dazu lernen kann“, so der 19-Jährige. Auch Geschäftsführer Esmail Akbari zeigte sich hoch zufrieden mit der Kooperation. „Sowohl Praktikanten als auch Auszubildende der Konrad-Zuse-Schule zeigen bei uns gute Leistungen. Aktuell haben wir zwei Azubis, wovon einer seine Ausbildung nun beendet und von uns übernommen wird. Genauso bieten wir den Schülern nach ihrer Fachhochschulreife die Möglichkeit eines dualen Studiums bei uns an“, so Akbari.

500 Euro für künftige Projekte

Damit die Schüler der Fachoberschule, die aktuell an zwei Tagen in der Schule und an drei Tagen in ihren Betrieben ausgebildet werden, auch in Zukunft Projekte wie die Feinstaubmessung umsetzen können, überreichte Esmail Akbari und Michael Haeuser Schulleiterin Susanne Diegelmann abschließend einen Fördergeldscheck in Höhe von 500 Euro.gallery interval=”3″ images=”140186,140185,140187,140188″ img_size=”full”]

“In vielen Kategorien Spitze”: HS Fulda erhält gute Noten im CHE-Ranking

“In vielen Kategorien Spitze”: HS Fulda erhält gute Noten im CHE-Ranking

Das wird die Verwantwortlichen der Hochschule Fulda freuen. Mehrere Fächer schneiden beim CHE-Ranking laut einer Pressemitteilung der HS gut ab. Die Mitteilung liest du hier im Wortlaut.

In den Fächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Lebensmitteltechnologie sind die Studierenden der Hochschule Fulda mit ihren Studienbedingungen insgesamt sehr zufrieden. Beide Fächer erreichen im aktuellen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung Die Zeit bundesweit in jeweils sieben Kategorien die Spitzengruppen. Das Ranking wertet neben Strukturdaten zu Studium, Lehre und Forschung auch die Urteile der Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule aus. „Das ist ein hervorragendes Ergebnis“, freut sich Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, Vizepräsidentin für Lehre und Studium über das gute Abschneiden der Hochschule Fulda. „In vielen Bewertungskategorien ist es uns gelungen, die Zufriedenheit unserer Studierenden zu verbessern.“

Sowohl in Elektrotechnik und Informationstechnik als auch in Lebensmitteltechnologie vergeben die Studierenden Bestnoten für die Studienorganisation. Elektrotechnik und Informationstechnik punktet außerdem in den Ausstattungskategorien Labore, IT und Räume sowie in der Kategorie Unterstützung im Studium. Lebensmitteltechnologie überzeugt bei der Ausstattung mit Räumen, mit der Bibliothek sowie bei Abschlüssen in angemessener Zeit im grundständigen Studium. Ebenso positiv fällt in beiden Fächern die Bewertung des Kontakts zur Berufspraxis und der Unterstützung am Studienanfang aus.

HS Fulda über gute Noten im CHE-Ranking

„Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Studiensituation zu verbessern, vor allem in den MINT-Fächern“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze. „Die Studierenden kommen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Bildungsbiografien an unsere Hochschule. Für viele ist auch der Übergang von der Schule zur Hochschule schwierig.“ Die Hochschule Fulda habe daher zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht, um diese Fächer attraktiver zu machen und die Studierbarkeit zu verbessern. So ermöglicht etwa das Studium der angepassten Geschwindigkeit am Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik im Rahmen eines Modellprojekts des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst seit dem Wintersemester 2016/17 eine individuelle Förderung und Begleitung der Studierenden. Darüber hinaus erleichtern Elemente wie Vorkurse, Tutorien, Zwischentests und zahlreiche Orientierungsangebote den Studierenden den Studieneinstieg. „Es ist außerordentlich erfreulich, dass die Studierenden dies ganz offensichtlich würdigen“, sagt die Vizepräsidentin. Auch die hochschulweiten Unterstützungsstrukturen wie die Schreibwerkstatt, die Selbstlernförderung und zur Studienorientierung auch der Hochschulinformationstag seien hier zu erwähnen.

Die guten Ergebnisse beim Faktenindikator „Kontakt zur Berufspraxis“ zeigten zudem, dass es insgesamt gelinge, hohe Anteile im Studium an Berufspraktika, praxisorientierten Lehrangeboten und Abschlussarbeiten mit Bezug zur Berufspraxis sicherzustellen sowie zu einem angemessenen Anteil Berufspraktikerinnen und -praktiker in die Lehre einzubinden.

Über das CHE Hochschulranking

Das CHE Hochschulranking versteht sich als eine umfassende und fundierte Informationsquelle für Studieninteressierte aus dem deutschsprachigen Raum. Die Bandbreite der ausgewiesenen Kriterien ist groß und von Fach zu Fach durchaus verschieden. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu beurteilt, in diesem Jahr sind es die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen, Biotechnologie, Chemieingenieurwesen/Angewandte Chemie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Energietechnik, Erziehungswissenschaft, Germanistik, Maschinenbau, Mechatronik, Physikalische Technik, Psychologie, Romanistik, Umwelttechnik, Verfahrenstechnik sowie Werkstofftechnik/Materialwissenschaft.

Einzug ins Landesfinale für Fuldaer Schüler

Einzug ins Landesfinale für Fuldaer Schüler

Sollen Notenzeugnisse durch Berichtszeugnisse ersetzt werden? Soll die Teilnahme an Demonstrationen während der Unterrichtszeit als Entschuldigungsgrund gelten? In der Richard-Müller-Schule wurde gestern bei der Nordhessenqualifikation von „Jugend debattiert“ hitzig diskutiert. Unter den Gewinnern zogen auch die Fuldaer Anna-Maria Alt und Till Flamme-Brüne ins Landesfinale ein.

„Die Debattenkultur soll durch `Jugend debattiert` verstärkt werden. Die Schüler lernen hier mit Argumenten und Auseinandersetzungen sachlich umzugehen“, sagt Dr. Michael Imhof. Der ehemalige Schulamtsdirektor vom staatlichen Schulamt in Fulda führte das Projekt 2001 in Fulda ein. Seitdem stellen sich jedes Jahr Schüler der Jahrgangsstufe neun bis elf dem Wettbewerb. Am Donnerstag sind bei der Nordhessenqualifikation von „Jugend debattiert“ in der Richard-Müller-Schule 32 Schüler aus ganz Hessen gegeneinander angetreten. Um an der Landesqualifikation teilnehmen zu können, mussten sich die Teilnehmer zuerst in den Klassen, dann auf Schulebene und anschließend im Regionalfinale behaupten.

Die Schüler der Sekundarstufe eins mussten dabei über die Einführung von Berichtszeugnissen anstatt Notenzeugnissen diskutieren, wie auch über ein Verbot der künstlichen Beschneiung von Skipisten. In der Sekundarstufe zwei wurde über die Rekrutierung von EU-Bürgern für die Bundeswehr debattiert und ob die Teilnahme an Demonstrationen während der Unterrichtszeit als Entschuldigungsgrund gelten. Ein Thema, dass durch die „Fridays for Future“ – Bewegung aktueller denn je ist. So argumentierte die Pro-Seite, dass Demonstrationen und die Beteiligung an politischen Aktionen einen mündigen Bürger aus den Jugendlichen formen. Die Contra-Seite konterte, dass der Unterricht maßgeblich ist, um Jugendliche an die Politik ranzuführen und für diese zu sensibilisieren. Am Ende gewann die Contra-Seite, aufgrund besserer Argumentation.

Spontan mussten sich die Schüler aber nichts aus den Fingern ziehen. Die Teilnehmer bekamen im Voraus zehn Tage Vorbereitungszeit. Unter den strengen Augen der Juroren wurden sie auf Sachkompetenz, Ausdruck, Gesprächsform, Überzeugungs- und Argumentationsfähigkeit geprüft.

Im Anschluss qualifizierten sich aus Fulda Till Flamme-Brüne von der Rabanus-Maurus-Schule und Anna-Maria Alt vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium für das Landesfinale in Frankfurt.

Die Schere klafft weiter: 2,3 Ausbildungsstellen kommen auf einen Bewerber im Landkreis Fulda

Die Schere klafft weiter: 2,3 Ausbildungsstellen kommen auf einen Bewerber im Landkreis Fulda

Die Schere am Ausbildungsmarkt in der Region Fulda geht immer weiter auseinander. Bis Ende März wurden der Arbeitsagentur 2531 Ausbildungsstellen gemeldet. Damit wurde zur Halbzeit des Berufsberatungsjahres ein Allzeithoch erreicht. Demgegenüber wurden von der Berufsberatung bisher 1096 Bewerber registriert. Somit kamen rechnerisch 2,3 Lehrstellen auf einen Bewerber.  

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda 

Anfang April analysierten die regionalen Netzwerkpartner im Rahmen der Ausbildungsmarktkonferenz die aktuelle Lage und Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt. Teilnehmer waren die Agentur für Arbeit, Stadt und Landkreis Fulda, die Industrie- und Handelskammer, die Kreishandwerkerschaft sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund und das Staatliche Schulamt.

„Die Unternehmen wollen ihren Fachkräftebedarf für die Zukunft sichern und haben uns seit Herbst insgesamt 2531 Ausbildungsstellen für das kommende Ausbildungsjahr gemeldet. Dies sind nochmals 235 Stellen mehr als im Jahr zuvor“, erklärte Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, im Rahmen der Ausbildungsmarktkonferenz in Fulda. Die besondere Lage in der Region wird auch im Hessenvergleich deutlich, denn landesweit ist das Verhältnis zwischen Bewerbern und Ausbildungsstellen in etwa ausgeglichen. „Wer sich eine Ausbildungsstelle in einem seiner bevorzugten Berufe sichern will, der hat gerade in der Region Fulda eine große Auswahl. In nahezu jedem Bereich übersteigt die Anzahl der Ausbildungsstellen die der Bewerber“, waren sich die Konferenzteilnehmer einig. Gesucht werden unter anderem 96 angehende Kaufleute im Einzelhandel, 67 Kaufleute Büromanagement und 49 Elektroniker. Aber auch Schornsteinfeger, Industriekaufleute und diverse Duale Studiengänge sind noch zu besetzen.

Erfahrungsgemäß ist der Ausbildungsstellenmarkt bis in die Sommerferien hinein in Bewegung. Die Schüler der Abgangsklassen lassen sich tendenziell mehr Zeit mit der Berufswahlentscheidung. Bewerbungen gehen bei den Betrieben zum Teil auch noch kurz vor den Sommerferien ein. Sowohl die Industrie- und Handelskammer als auch die Kreishandwerkerschaft Fulda gehen davon aus, dass sich die Anzahl der Ausbildungsverträge bis September in etwa auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln wird. Insgesamt dürften jedoch zahlreiche Lehrstellen vakant bleiben.

 „Mentoren-Programm“ für junge Flüchtlinge

Potenzial sehen die Konferenzteilnehmer in der Gruppe der jungen Flüchtlinge. Unter den 1096 Bewerbern um eine Ausbildungsstelle befinden sich knapp 90 Personen mit Fluchthintergrund. Zur Unterstützung dieser jungen Menschen wurde im Rahmen der Ausbildungsmarktkonferenz der Startschuss zum „Mentoren-Programm“ gegeben. Dieses Projekt des Landkreises Fulda, das in Kooperation mit Arbeitsagentur, IHK und Kreishandwerkerschaft entstanden ist, will durch eine Art Paten-System Ausbildungsabbrüchen entgegenwirken. Landrat Bernd Woide sieht darin einen guten Weg, Betriebe, die junge Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund ausbilden, eine besondere Unterstützung anzubieten.

Nachhaltig und energiesparend – Azubis als „Energie Scouts“ ausgezeichnet

Nachhaltig und energiesparend – Azubis als „Energie Scouts“ ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal haben die IHK Fulda, RhönEnergie und die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz gemeinsam die Aktion „Energie Scouts“ durchgeführt. Azubis haben es sich dabei zur Aufgabe gemacht, in ihrem Betrieb Möglichkeiten zu finden, um Energie einzusparen. Insgesamt wurden acht Teams ausgezeichnet. Drei davon vertreten am 25. Juni Fulda beim Bundesentscheid in Berlin.

Wie in den Vorjahren gingen Auszubildende von Fuldaer Unternehmen und Einrichtungen mit konkreten Ideen an den Start. Eine Fachjury wählte aus den vorgestellten Projekten drei Teams aus, die im Sommer dieses Jahres bei einer Veranstaltung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin mit ihren Vorschlägen auf Bundesebene ins Rennen gehen. „Bei der Aktion sind super spannende Ergebnisse und Ideen herausgekommen. Es ist schön zu sehen, wie sich alles quer über die Unternehmen in Fulda und der Region verteilt“, so Geschäftsführer der RhönEnergie Dr. Arnt Meyer bei der Begrüßung bei der IHK Fulda.

Drei Fuldaer Teams zum Bundesentscheid

Während der Projektphase lernten die Azubis, in ihren Ausbildungsbetrieben Energiesparpotenziale zu erkennen, zu dokumentieren und Verbesserungen anzuregen. Die Qualifizierung umfasste drei Bausteine: einen zweitägigen Einführungsworkshop, eine Projektphase in den Unternehmen von Oktober 2018 bis Februar 2019 sowie die Präsentation an der Abschlussveranstaltung.

So wurden am Mittwoch ein Team von Osthessen-Netz, zwei Teams der Milupa GmbH, zwei Teams der Werner Schmid GmbH, ein Team der Stadtverwaltung Fulda, ein Team der Gersfelder Metallwaren GmbH und ein Team von der Spedition Zufall ausgezeichnet. Für den Bundesentscheid in Berlin qualifizierten sich schlussendlich ein Team der Werner Schmid GmbH, das Team der Stadt Fulda und das der Spedition Zufall.