Spätestens seit dem 20. März - dem astronomischen Frühlingsbeginn - trauen sich selbst die längsten Winterschläfer wieder unter die Leute. Denn: das Wetter ist schön, es riecht nach Blumen und frisch gemähtem Gras. Man fühlt sich beschwingt, ist in Flirt-Laune, und jedem ist klar: Das sind Frühlingsgefühle. Aber was ist damit eigentlich gemeint? Wir waren unterwegs und haben euch gefragt, was man eigentlich unter Frühlingsgefühlen versteht.

Wie der Körper reagiert

Im Frühling passiert eine ganze Menge in deinem Körper. Nicht die Wärme, wie viele vielleicht denken, sondern das Licht spielt dabei eine besondere Rolle. Die Tage werden länger, die Sonne scheint stärker - das reduziert das Schlafhormon Melatonin. Außerdem regt das Licht deinen Körper an, vermehrt Dopamin und Serotonin auszuschütten. Diese beiden Hormone sorgen für eine euphorische Stimmung, was wiederum die Frühlingsgefühle erklärt. Selbst die Gerüche des Frühlings haben Einfluss auf deine Stimmung. Das Licht setzt jedoch erst die biologischen Prozesse in Gang. Hat man allerdings im Winter schon reichlich Sonne getankt, ist dieses Gefühlshoch nicht so markant.

Im Frühling sehen sich außerdem viele Menschen stärker als sonst nach einem Partner - ob das allerdings auch an den Hormonen liegt, ist nicht eindeutig bewiesen. Auch optische Reize durch kürzere Kleidung können hier ein Faktor sein. Frühlingsgefühle sind also eine ganz natürliche Reaktion. Der Körper merkt, dass der Sommer vor der Tür steht - kein Wunder, dass die Hormone da verrückt spielen.

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