Hoher Besuch im Hause Parzeller: Der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU) besuchte den Verlag, um sich bei der OBCC über digitale Lösungen für den Unterricht zu informieren und zeigte sich begeistert. Er sagte zu, die Möglichkeiten für ein Pilotprojekt zu prüfen.

Den  „Osthessischen Gipfel digitaler Bildung“ nannte Walter Lorz, Geschäftsführer der OBCC, das Treffen am vergangenen Donnerstag. Bereits 2015 stattete Minister Lorz dem Parzeller Verlag in diesem Rahmen einen Besuch ab und informierte sich über die Angebote. Nun staunte er, was sich in der Zwischenzeit alles getan hat. Von der Einstiegsversion move@school über OBCC classroom bis hin zur College Cloud.

Das Magazin move36 wird unter der Kooperation move@school nicht nur an zahlreichen Schulen des Landkreises verteilt und in gedruckter Variante im Unterricht eingesetzt. Walter Lorz demonstrierte, dass die Möglichkeiten im Bereich digitaler Bildung unerschöpflich sind.

Die Lösungen können allen Nutzern gerecht werden

Einziger Knackpunkt: Bisher fehle es an konkreten Lösungen. Und genau daran arbeitet die OBCC. Denn „es ist nicht ausreichend, bestehende Schulbücher zu digitalisieren. Damit kann man nicht arbeiten“, so Walter Lorz. Um etwas Konkretes zu schaffen, seien die Entwickler im stetigen Austausch mit dem Schulamt, der Richard-Müller- sowie der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda. Die digitale Lösung der OBCC besteht aus drei Säulen: dem digitalen Kiosk, der Arbeitsplattform und dem Live-Tutorial. Allesamt Eigenentwicklungen der OBCC.

Laut Walter Lorz kann die OBCC über die drei bestehenden Versionen von move@school bis hin zur College Cloud allen Nutzungsszenarien an den Schulen gerecht werden. Egal ob Einsteiger in Sachen digitaler Bildung oder Fortgeschrittene mit bereits laufendem Tablet-Unterricht.

Nach den Sommerferien Gespräche im Kultusministerium

Trotz der vielen Funktionen brauche man nicht diverse Apps zu installieren. „Integration war uns sehr wichtig bei der Entwicklung. Man findet alles auf einer Plattform oder später in einer Cloud-Lösung“, erklärt Walter Lorz. Kultusminister Alexander Lorz ist beeindruckt: “Wenn wir wollen, dass solch eine Plattform eingesetzt wird, muss sie echte Vorteile bringen, einfach zu verstehen sein und mit dem bisherigen System kompatibel sein. Das ist hier gut gelungen.”

Alexander Lorz sehe sich in der Pflicht, für die Herausforderungen der digitalen Schulbildung gewappnet zu sein. „Man muss sich jetzt mit dem Schulamt zusammensetzen und gemeinsam die Parameter für einen größer angelegten Testlauf ausarbeiten. Bisher habe ich nichts Vergleichbares vorgestellt bekommen“, zieht der Minister sein Fazit und betont, dass es zu dem angestrebten Pilot-Projekt nach den Sommerferien ein Gespräch im Kultusministerium geben soll.

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