6 Fußballfans, die jeder kennt

6 Fußballfans, die jeder kennt

Die WM ist in vollem Gang und die deutsche Mannschaft steht kurz vor ihrem zweiten Spiel. Wir haben uns bereits beim ersten Public-Viewing umgeschaut und uns sechs verschiedene Fan-Stereotypen rausgesucht, die jeder kennt.

„Gib ab, gib ab… Ich hätte den gemacht!“ So oder so ähnlich schallt es zur Zeit aus den verschiedenen Kneipen und die verschiedensten Fan-Charaktere sind voll im WM-Fieber. Da wäre zum Beispiel der weit verbreitete „Co. Trainer“, der schnell zu cholerischen Anfällen tendiert und sowieso alles besser weiß. Außerdem gibt es das „Fan-Girl“, das nur Augen für die schönen Spieler hat und am liebsten jedem Spieler direkt das Trikot vom Leib reißen würde. Dazu gesellt sich „Der Ahnungslose“, der aber trotzdem alles kommentiert und mit falschen Parolen vermeintlich ein Wörtchen mitzureden hat.

Ebenfalls oft zu sehen ist „Der zwölfte Mann“. Er wartet sehnsüchtig auf den Moment, wenn er endlich die Nationalhymne mitgrölen darf. Eher desinteressiert wirkt „Der Pessimist“, der eigentlich nur da ist, um gemütlich sein Bierchen zu trinken. Wesentlich motivierter, aber umso verlorener steht „Der gegnerische Fan“, der auch immer irgendwann auftaucht, zwischen der ganzen Meute. Wie das Ganze in bewegtem Bild ausschaut, seht ihr im Video. Wir drücken die Daumen für die anstehenden Spiele.

Hier findest du eine Auflistung, in welchen Fuldaer Locations du rudelgucken kannst.video link=”https://www.youtube.com/watch?v=PpUaW5T0z6M”]

Das 11. Solarrennen in Frankfurt

Das 11. Solarrennen in Frankfurt

Am 05. Juni fand das 11. Solarrennen Frankfurter Rhein/Main unter dem Motto „Sonne bewegt!“ auf dem Römerberg in Frankfurt mit 800 Schülerinnen und Schülern, 280 Solarbooten und 220 Solar- Autos statt. 

Lukas Lorey, Rene Helmer, David Sander und Enya Özgör aus dem WPU Kurs NaWi der Bardoschule schickten an diesem Tag mit ihrem Lehrer Stefan Walter gleich drei Solarmobile ins Rennen. Zur Verfügung gestellt wurde ein Technik- Bausatz, bestehend aus Solarzelle, Motor, Achsen und Rädern. Innerhalb von drei Wochen mussten die Autos im WPU Kurs gebaut werden. Auf einer schienen- geführten Rundstrecke in Form einer Acht kamen die Solarmobile schließlich zum Einsatz.

Es war eine tolle Erfahrung sich bei bestem Sonnenschein mit so vielen anderen Schülerinnen und Schülern zu messen und viele kreative Solarboote und Solarmobile zu sehen und für nächstes Jahr wurde die eine oder andere Idee mit ins Gepäck gepackt.

Sind Heuschrecken und Co. eine Alternative zu Fleisch?

Sind Heuschrecken und Co. eine Alternative zu Fleisch?

In unserer aktuellen Ausgabe dreht sich alles um Fleisch. Vergangenes Wochenende auf dem Stadtfest haben wir den Insektenstand „What the Bug – we love insects“ von Desiree Niehuss entdeckt und spontan eine Verkostung gestartet.

Desiree reist mit ihren Mehlwürmern, Seidenraupen und Hauschrecken hauptberuflich durch ganz Europa und bietet ihre exotischen Köstlichkeiten an. Zu den Krabbeltieren gibt es verschiedene Kräuter und Saucen. Die Junge Generation wäre dafür offener, bei den älteren sehe es da hingegen schon anders aus. Wie die Tester reagiert haben siehst du im Video:video link=”https://youtu.be/aiITPytvYlk”]

Jetzt doch: Schokoladen-Laden kommt ins „Bermudadreieck“

Jetzt doch: Schokoladen-Laden kommt ins „Bermudadreieck“

Es gibt Neuigkeiten im „Bermudadreieck“: In die ehemalige Galerie „Zum Kleinen Mann“, die fast drei Jahre leer stand, zieht ein Schokoladen-Laden. Der Thüringer Süßwarenhersteller Viba Sweets eröffnet eine Filiale in der Barockstadt. Fulda-Kenner werden jetzt sagen: Da war doch was? Wollten die nicht schon mal in die Immobilie einziehen? Richtig, und genau deshalb wirft die Nachricht auch Fragen auf.

Der „Kleine Mann“ war eine Institution in Fulda – bis Ende 2015. Dann verschwanden die markanten  bunten Geschenkartikel aus den Regalen in dem prachtvollen Gebäude in der Kanalstraße 76, und irgendwann sah man durch die große Schaufensterfront nicht mal mehr leere Regale. Es folgten viele Gerüchte, Ankündigungen, und nichts passierte. Vor zwei Jahren dann sollte endlich wieder Leben in die Bude einziehen – Viba Sweets plante ein Geschäft, aber auch ein Café und ein Schokoladenmuseum. Doch Wochenendöffnung und ein gastronomisches Angebot lässt der Bebauungsplan der Stadt Fulda nicht zu. Eine weitere Ausnahme wollte die Stadt in dem Gebiet, in dem so mancher Einzelhändler seine Gäste auch bewirtet, nicht machen. Also gab Viba die Pläne wieder auf.

Viele Gerüchte waren im Umlauf

Im Sommer 2017 brodelte erneut die Gerüchteküche. Florjan Kamberi, Geschäftsführer der Seven Days GmbH, kündigte an, in der Immobilie einen Feinkostladen zu eröffnen. Doch daraus wurde nichts, denn auch er scheiterte an den strikten Regeln des Bebauungsplans, die ihm ein gastronomisches Angebot untersagten.

Wenn es jetzt eine Lösung gibt, dann also nur ohne Café. Doch die Pläne von Viba sehen genau das vor. „Wir wollen dort einen Süßwarenladen mit Café eröffnen, am besten schon im August“, erklärt Benjamin Venter, der bei der Thüringischen Firma für die Expansion zuständig ist. Bei der Stadt Fulda ist allerdings von einem Antrag auf Genehmigung eines Cafés nichts bekannt, wie Pressesprecher Johannes Heller erläutert.

Die Nachbarn freuen sich

Immerhin: Die Freude bei den Nachbarn ist – überwiegend – groß. „Als wir die Info bekommen haben, dass der Mietvertrag steht, ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen“, erzählt Mathias Gerhard, erster Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Das Herz der Altstadt“ und Betreiber des Outdoorladens „Auf und davon“. „Zwei Jahre haben wir dafür gekämpft, dass der Leerstand ein Ende hat.“ Er freue sich auf den zukünftigen Nachbarn Viba. Die Werbegemeinschaft sehe keinerlei Konkurrenz in dem Thüringer Nougatgeschäft, denn die zunehmende Frequenz im “Bermudadreieck” täte allen gut. Zudem sei Viba eine „angenehme, wertige Sache und kein Ein-Euro-Shop oder die nächste Dönerbude. Deshalb sind sie uns sehr willkommen.“

Einer sieht das jedoch anders: Bernd Lembach, Inhaber von „Lembachs Café und Konditorei Marzipan & Trüffel“ direkt gegenüber, ist stinksauer, weil er starke Konkurrenz wittert. Aber er fühlt sich auch getäuscht. Der Eigentümer der Immobilie „Zum kleinen Mann“, Matthias Heurich, habe ihm in die Hand versprochen, dass er nicht an Viba vermiete. „Da sieht man, wie das läuft.“ Er führe ein kleines Familienunternehmen, Viba dagegen sei ein großer Player. Fulda habe jetzt schon ein Überangebot an kleinen Cafés. „Das war bisher okay, aber wir brauchen doch keine Kette aus dem Osten. Er hätte bestimmt auch einen anderen Mieter gefunden, und wenn er mir dann so in den Rücken fällt, tut das richtig weh.“

move36 hat Eigentümer Matthias Heurich mit den Vorwürfen konfrontiert. „Ja, es ist richtig, dass ich Herrn Lembach das zugesichert habe, allerdings hatte ich die Zusage auf ein Jahr begrenzt und mich daran gehalten“, kontert er. Außerdem könne auch Lembachs Geschäft mit zunehmender Besucherfrequenz profitieren, wenn man etwas aufgeschlossener der Neuansiedlung mittelständischer Betriebe entgegenblicken würde. Die Entscheidung für Viba habe er in enger Abstimmung mit der Stadt Fulda getroffen, sagt Heurich. Auch die Diskussion um den Bebauungsplan sei hinfällig, da er die Immobilie nicht an eine Kneipe, sondern an eine Schokoladenmanufaktur vermietet habe. „Natürlich wird man dort auch etwas trinken können, aber das steht nicht im Vordergrund. Dementsprechend beantragen wir aber auch eine Sondernutzungserlaubnis, und es wird angepasste Öffnungszeiten geben.“ Das heißt: Schokolade wird man in dem Geschäft kaufen können, ob man dort einen Kaffee trinken kann, muss noch die Stadt Fulda entscheiden.

Bewirb dich jetzt für das Deutschlandstipendium

Bewirb dich jetzt für das Deutschlandstipendium

Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie beruflich Qualifizierte aller Nationalitäten, die zum Wintersemester 2018/19 ein Studium an der Hochschule Fulda aufnehmen, können sich um ein Deutschlandstipendium und damit um eine Förderung von 300 Euro monatlich für ein Jahr bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 1. August.

Das Stipendium gilt unabhängig von sonstigen Einkommen, BAföG-Leistungen und Einkommen der Eltern. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 3.600 Euro. Für die Auswahl entscheidend sind gute Leistungen in der Schule, aber auch soziales Engagement, besondere Erfolge und der persönliche Hintergrund kommen zum Tragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Deutschlandstipendium lernen andere Stipendiaten kennen und haben die Möglichkeit, über die Stipendiengeber wertvolle Kontakte für die persönliche und berufliche Zukunft zu knüpfen.