Hochschulinformationstag am 18. April

Hochschulinformationstag am 18. April

[vc_column_text]Frischer Wind für Deine Zukunft – unter diesem Motto lädt die Hochschule Fulda am Mittwoch, den 18. April, von 9 bis 15 Uhr zum Hochschulinformationstag ein. Studieninteressierte können sich an diesem Tag kompakt über alles informieren, was rund um die Studienwahl wichtig ist: vom einzelnen Studiengang über das Bewerbungsverfahren bis hin zur Finanzierung.

Mehr als 60 Studiengänge stellen die acht Fachbereiche vor, darunter fünf neue Angebote, die zum kommenden Wintersemester starten: Berufspädagogik Fach Gesundheit (B.Ed., in Kooperation mit der Universität Kassel), Internationale Gesundheitswissenschaften (B.Sc.), Erneuerbare Energien (B.Eng.), Mechatronik (B.Eng.) sowie Human Rights in Politics, Law and Society (M.A.).

„Unser Ziel ist es, die Studieninteressierten bestmöglich bei der Entscheidung über ihren weiteren Bildungsweg zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, Vizepräsidentin für Lehre und Studium an der Hochschule Fulda. Und so deckt der HIT alle Phasen der Studienorientierung ab: von der Erstinformation rund ums Thema Studieren bis hin zur hin zur definitiven Studienentscheidung. „Man kann sich detailliert an einem Tag verschiedene Studiengänge anschauen, Labore inspizieren und mit Lehrenden ins Gespräch kommen. So erhält man vor Ort einen Einblick, den das Internet nicht bietet“, bringt Susan Gamper, Leiterin der Zentralen Studienberatung, die Vorteile des Infotags auf den Punkt.

Der HIT richtet sich ausdrücklich auch an alle, die nicht den klassischen Weg direkt vom Abitur zur Hochschule nehmen. „Die Hochschule Fulda hat in den vergangenen Jahren die Bedürfnisse der Studierenden aufgegriffen und bietet heute Menschen in verschiedensten Lebenssituationen die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren, beispielsweise ohne Abitur, berufsbegleitend oder mit Familie“, betont Prof. Becker-Schwarze. „Die Bildungswege sind durchlässig geworden, lebenslanges Lernen ist damit möglich.“

Die Themenbereiche

Einen idealen Überblick über die Bachelor-Studiengänge der Hochschule Fulda aus den sechs Themenbereichen Gesundheit, Ernährung, Technik, Recht, Soziales/Interkulturelles sowie Wirtschaft gibt der Vortrag der Studienberatung „Was machen mit …“, der von 9.30 Uhr bis10 Uhr im Gebäude 20 (N), Raum 010 stattfindet. Weitere kurze Vorträge informieren über Studienwahl, Studienfinanzierung, Bewerbung und Einschreibung, Auslandsstudium sowie zum Übergang vom Studium in den Beruf. Informationen zum Studienaufbau und -ablauf, zu erforderlichen Vorkenntnissen wie Sprachen oder Vorpraktika erhalten Studieninteressierte den gesamten Tag über im Student Service Center. Die Campus Crew, das sind Studierende aus den verschiedenen Fachbereichen, steht ebenfalls ganztägig für Fragen zur Verfügung.

Neben ihren Bachelor-Studiengängen stellen die Fachbereiche auch ihre Master-Angebote sowie Weiterbildungen für beruflich Qualifizierte vor. Ein besonderes Erinnerungsfoto können Besucher direkt mit nach Hause nehmen: Von 11 bis 13 Uhr gibt es auf dem Campus ein kostenloses Fotoshooting mit Profifotografen – ganz unter dem Motto: „Frischer Wind für deine Zukunft!“

Komplettes HIT-Programm unter: www.hs-fulda.de/hit[/vc_column_text]

Tauben bekommen 2019 ein neues Penthouse am Uniplatz

Tauben bekommen 2019 ein neues Penthouse am Uniplatz

[vc_column_text]+++ April, April. Natürlich war unsere Taubenhaus-Story nur ein Scherz. Vielen Dank an alle, die so rege bei Facebook kommentiert haben. +++

Nachdem die Stadt Fulda in den letzten Wochen durch das 70.000 Euro teure Taubenhaus in der Fulda-Aue deutschlandweit verspottet wurde, gibt es jetzt gute Nachrichten für unsere gefiederten Freunde.

„Nach der ungewollten Medienpräsenz der vergangenen Wochen gestehen wir uns ein, Fehler gemacht zu haben“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Fulda, die die Redaktion kürzlich erreichte.

Was verändert sich?

Im Jahr 2019 beziehen die Mitarbeiter der bis dato in der Bahnhofstraße 2 ansässigen Rhönenergie GmbH ihre neuen Geschäftsräume, die aktuell durch die Bebauung des Löhertor-Areals entstehen. Die oberste Etage des Gebäudes in der Bahnhofstraße soll im Herbst 2019 fachgerecht saniert werden, um den Tieren einen artgerechten und stadtnahen Wohnraum zu bieten, erklärt ein Sprecher der Stadt Fulda. „Vor allem die Lage und der Blick über die Dächer der Domstadt seien hierbei das entscheidende Kriterium bei der Standortwahl gewesen.” Dass man vergeblich versucht hatte, die Tauben zum Haus in der Aue zu locken, spielt hier wohl auch ein Rolle.

Aus dem alten Taubenhaus in der Fulda-Aue solle zeitgleich neuer Wohnraum für Studenten entstehen.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=_eQsLvZpWSU”]

Ohrenschmaus und Brettspielstoff für Kaffeejunkies: “Seize the Bean” und Marcel Brell sind echt heißer Scheiss

Ohrenschmaus und Brettspielstoff für Kaffeejunkies: “Seize the Bean” und Marcel Brell sind echt heißer Scheiss

[vc_column_text]Kennst du schon ..? Jede Woche kommen neue Alben, Bücher, Serien, Filme, Gadgets auf den Markt – neuer Kram, den wir unbedingt haben müssen. Wir picken uns aus Neuerscheinungen den besonders heißen Scheiß raus und geben unseren Senf dazu. Heute werfen wir unseren Blick nach Berlin, mit der Single “Keine Worte” von Marcel Brell und dem Brettspiel “Seize the Bean”.

Ein Text von Bene Reinisch

Der heiße Scheiß klingt diese Woche nach verdammt guter Musik mit Ohrwurmcharakter. Dafür verantwortlich ist Marcel Brell, der mit seiner neuen Single „Keine Worte“ erstmals einen Song mit Tanzcharakter veröffentlicht.

Das Erstaunliche: weder verliert seine charakteristische Stimme an Emotion, noch büßt der tiefgründige Text Inhalt ein. Auch im Video setzt der Wahlberliner wie gewohnt stilsicher auf die schlichte Schiene und liegt damit genau richtig.

Also zugespitzt und auf den Punkt – wie immer – und trotzdem clubtauglich. Daumen hoch und dickes Kompliment dafür. Meine Lieblingspassage „Ich würde dich gerne in Worte kleiden, ohne dass es zwickt“.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=as8O41cSsjo”][vc_separator][vc_column_text]

Kaffee, Karten und coole Typen

Ein Text von Mariana Friedrich

Zur Abwechslung stellen wir heute mal ein Brettspiel vor, das noch nicht offiziell erschienen ist. Aber es ist in vielerlei Hinsicht besonders.

Worum geht es bei “Seize the Bean”? Kaffee. Genauer gesagt kleine Cafés, wie man sie beispielsweise in Berlin einfach an jeder Ecke findet. Du eröffnest dein Café, möchtest dir deine Stammgäste aufbauen und dich in der Region etablieren. Dazu musst du gute Reviews sammeln und deinen Hype vermehren. Aber zu viel Hype ist auch nicht prickelnd, denn dann rennen dir die Leute die Bude ein, und die Gefahr steigt, auch mal einen unzufriedenen Kunden zu haben.

“Seize the Bean” ist ein Deckbuilding-Kartenspiel. Das heißt, du gestaltest während des Spiels dein individuelles Kartendeck. Das Deck sind bei “Seize the Bean” deine Kunden, die sich morgens in der Schlange vor deinem Café anstellen. Es gibt verschiedene Kundentypen wie Biker, Selbstständige, Partypeople, Musiker, die alle ihren Kaffee/Espresso/Latte auf unterschiedliche Weise bevorzugen. Der eine möchte hochqualitativen Fairtrade-Kaffee, der nächste billige Bohnen mit Soja-Milch. Wieder andere wollen Kuchen, Donuts oder Croissants zum Getränk. Natürlich gibt es auch den besten Freund, der nur zum Schnorren vorbeikommt und den Opa, der mit seinen Geschichten vom Krieg die anderen Kunden vergrault.

Seize the Bean, Quality Beast, Kaffee, Brettspiel, Berlin

Foto: Mariana Friedrich

Kaffee bitte!

Eine Runde stellt einen Tag im Café dar. An dem musst du Kunden bedienen, deine Lager auffüllen, Dinge planen und neue Kunden anlocken.

Bist du am Zug, musst du zuerst deine Kunden bedienen. Und hier kommt der erste Clou des Spiels: die Spielkomponenten. Nix mit Holzwürfeln, der Kaffee wird durch wunderschöne kleine Kaffeebohnen symbolisiert, die Milch durch Milchtütchen und der Süßkram durch Zuckerwürfel, die tatsächlich wie echte Zuckerwürfel aussehen. Zum Verlieben.

Doch weiter im Spiel. Zufriedene Kunden hinterlassen positive Reviews, die man in Form kleiner Token sammelt, und lösen Aktionen aus, die dich im Spiel voranbringen. Kannst du einen Kunden nicht bedienen, wird er ungeduldig und schreibt im schlimmsten Fall eine schlechte Review.

Sind deine Kunden bedient, ist Zeit für deine Aktionen. Jeder Spieler hat genau zwei davon. Das System dahinter ist recht clever.[/vc_column_text][vc_single_image image=”93878″ img_size=”full”][vc_column_text]Was du machst, verwaltest du auf deinem Spielerboard. Das hat auf der linken Seite drei Aktionsfelder für Produktaktionen und auf der rechten Seite drei Felder für Upgradeaktionen. Nimmst du dir über Upgradeaktionen eine Upgradkarte für deine Produktpalette – führst beispielsweise Sojamilch-Latte Macchiato ein -, legst du die Upgradekarte auf der linken Seite an dein Spielbrett an. Auf der Karte sind auch wieder drei Aktionsfelder, die nun die Aktionen auf den Spielbrettfeldern Feldern erweitern. Wie das aussieht, zeigt das Bild. So werden deine Aktionen immer stärker.

Auf der rechten Seite des Spielerboards kannst du über Karten beispielsweise Konzerte veranstalten, deinen Hype erhöhen und mehr Kundenkarten aus dem allgemeinen Vorrat – der Stadt – nehmen und deinem Deck hinzufügen. Je mehr Hype du hast, umso mehr Kunden stehen am nächsten Morgen in deiner Warteschlange und wollen bedient werden.

Jede Upgradekarte gehört dabei zu einer Kundengruppe. Je mehr du also für eine bestimmte Gruppe bietest, umso mehr Kunden aus der Gruppe kommen auch über Mundpropaganda zu dir.[/vc_column_text][vc_gallery interval=”3″ images=”93776,93773,93772,93770,93769″ img_size=”full”][vc_column_text]

Darum ist “Seize the Bean” einen Blick wert

Das Spiel wirbt noch bis Mitte Februar auf Kickstarter um Sponsoren und hat innerhalb weniger Tage bereits seine ersten Finanzierungsziele übertroffen. Die Entwickler dahinter sind ein kleines und sympatisches Team aus Berlin, das sich unter dem Label “Quality Beast” zusammengefunden hat und die Berliner Cafészene in ein Brettspiel gießen will. So quirlig bunt wie die Hauptstadt ist präsentiert sich auch “Seize the Bean”.

Die Grafiken des Games sind einfach nur köstlich; einige davon möchte man sich sofort an die Wand hängen. Die Komponenten habe ich bereits erwähnt. Es macht Spaß, damit zu spielen.

Aber, und ja, es gibt einige Abers. Das Spiel selbst ist noch nicht komplett fertig. Die Spielmaterialien sind noch sehr friemelig, die Kärtchen für gute und schlechte Reviews beispielsweise klein und unhandlich, einige Karten sind noch Prototypen, einige Aktionen fühlen sich overpowered an. Im Spiel fehlt, dass man mit seinen Mitspielern interagiert. Eigentlich kann man bequem nebeneinander herspielen, ohne sich in die Quere zu kommen. Aber warum sollte ich dann überhaupt mit anderen Menschen spielen?

Das Regelbuch insgesamt ist noch ein Work-in-Progress-Produkt und wird derzeit gemeinsam mit einem Profi auf dem Gebiet intensiv überarbeitet. Denn: “Seize the Bean” ist noch in der Entwicklung.

Und genau das ist der Punkt: das Spiel muss noch nicht perfekt sein. Es wird sich in den nächsten Monaten noch entwickeln. Das viele Feedback, das das Team bereits bekommen hat, fließt in die Überarbeitung ein. Die Quality Beaster antworten schnell und dankbar auf jeden Hinweis, auf jede Idee.

Es gehört also ein wenig Vertrauen dazu, das Spiel jetzt zu funden. Vertrauen, dass die Entwickler aus ihrem Rohdiamanten ein echtes Schmuckstück machen. Aber das gehört zu Crowdfunding-Projekten einfach dazu. Wer dazu bereit ist, könnte sich ein echt hübsches Spiel mit Berliner Flair sichern.[/vc_column_text]

Zwei Prinzenmariechen erzählen

Zwei Prinzenmariechen erzählen

[vc_column_text]Es ist der Traum eines jeden Gardemädchens, doch was bedeutet es eigentlich, Prinzenmariechen zu sein? Auf allen Fastnachtsterminen unterwegs, immer gute Laune, dabei eine Tonne von Make-up im Gesicht: Ist das nicht superanstrengend? Schon, meinen Theresa Ihrig, das ehemalige, und Helen Wagner, das neue Prinzenmariechen der Fuldaer Karnevalsgesellschaft. Aber: Es lohnt sich.

Ein Text von Josephine Chilinski

Es ist der Ball der Stadt Fulda. Die Prinzenmannschaft marschiert in die Orangerie ein, alle Augen auf sie gerichtet. Theresa trägt ihr neues, extra für sie genähtes Kostüm, lässt stolz den Blick über die Leute schweifen, ein strahlendes Lächeln auf den Lippen: „Das war einer der Momente, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind“, berichtet sie. An manchen Tagen waren wir von morgens bis abends unterwegs. Man musste ständig abrufbereit sein, denn es konnte immer noch ein Termin mehr dazukommen.“ Insgesamt habe die Prinzenmannschaft rund 180 Einsätze gehabt. Klar will man sich da zwischen- durch am liebsten einfach nur mal auf die Couch schmeißen, sagt Theresa: „Aber die Lust war immer da.“

Und was sagt der Arbeitgeber dazu?

Theresa Ihrig war in der vergangenen Kampagne Prinzenmariechen der FKG.

„Ich hatte den Vorteil, dass ich zu der Zeit noch als Versicherungskauffrau selbstständig war. So konnte ich mir meine Termine legen, wie ich wollte.“ Ist man als Prinzenmariechen im Amt, müsse der Chef aber auf jeden Fall voll dahinterstehen, erklärt Theresa. Denn auch unter der Woche ist die Mannschaft unterwegs. Dazu kommt, dass man nach der Kampagne eigentlich erstmal eine Woche Urlaub bräuchte, wie die 24-Jährige lachend feststellt. Gelohnt hat sich der Stress für Theresa allemal – allein schon wegen ihres Kostüms vom Fuldaer Modeatelier Franc. „Das hatte ich zum ersten Mal an, als wir die Fotos für den Dräscher gemacht haben, davor nur einmal zur Anprobe. Da war ich schon einen kurzen Moment sprachlos“, erinnert sie sich.[/vc_column_text][vc_column_text]Auf der Bühne begeisterte die Bronnzellerin dann mit ihrem Solotanz die Massen. Die Choreo dafür habe sich ihre Tante für sie ausgedacht, berichtet Theresa. „Sie hat uns vorher jahrelang trainiert. Also habe ich mich an sie gewandt.“ Ihr Lied, ein Mix aus Klassikern wie „Dein ist mein ganzes Herz“ von Heinz Rudolf Kunze und Wolfgang Petrys „Weiß der Geier“, habe Theresa selbst zusammen- geschnitten. „Dazu habe ich mir einfach ein paar Lieder rausgesucht, zu denen man sich rhythmisch gut bewegen kann.“ Zum Ende der Kampagne zog sich Theresa bei einem ihrer Auftritte einen Muskelfaserriss zu. Bevor es mit dem Tanz losgeht, stehe die Prinzenmannschaft nach dem Aufwärmen immer noch eine Weile auf der Bühne, erklärt sie. „In der Zeit hat sich mein Körper wohl wieder abgekühlt.“ Bis auf diesen kleinen Unfall habe die 24-Jährige an das Jahr keine schlechten Erinnerungen. Vor blöden Anmachen schützten sie ihre beiden Adjutanten Volker und Andi, sagt sie dankbar. „Wenn ich so zurückdenke, war ich eigentlich nie alleine. Mir konnte nichts passieren.“

Nach 15 Jahren hängt sie die Tanzschuhe an den Nagel

Nach dieser Erfahrung und fast 15 Jahren Garde will die Bronnzellerin ihre Tanzkarriere ab dem nächsten Jahr allerdings nur noch auf das Trainerdasein beschränken. „Mit 25 reicht’s mir dann einfach. Ich tanze, seit ich neun bin“, erklärt sie und lacht. Die letzten Jahre war sie für die Bronnzeller Garde- und Showtanztruppe sozusagen Spielertrainerin: Sie übte die Tänze mit den Mädels ein und stand noch selbst mit auf der Bühne. Das 50. Jubiläum des Carnevalvereins Bronnzell im nächsten Jahr soll Theresas letzter Showtanz-Auftritt sein.

Wer Prinzenmariechen werden möchte, könne sich laut der 24-Jährigen direkt beim FKG mit Lebenslauf und Fotos „bewerben“. Natürlich sei es aber einfacher, an das Amt zu kommen, „wenn man schon einen Prinz an seiner Seite hat“.

Neue Kampagne, neues Prinzenmariechen

[/vc_column_text][vc_column_text]

Das amtierende Prinzenmariechen Helen Wagner

Auch ihre Nachfolgerin, Helen Wagner, kam mit etwas Glück an den begehrten Job. Ihr Vater, Stephan Wagner, der als Ex-Prinz einer der Prinzenväter des neuen Amtsinhabers Johannes Hohmann ist, habe ihr eines Abends am Abendbrottisch gesagt: Helen, das klappt dieses Jahr, erzählt die 18-Jährige. „Ich wusste erst mal gar nicht, was ich sagen soll.“ Prinzenmariechen zu werden, das war für Helen schon immer ein Traum. „Ich war schon karnevalsbegeistert, als mein Vater Prinz von Fulda war. Da war ich sechs Jahre alt“, sagt sie. 2011 trat die Fuldaerin der FKG bei, wirkte zunächst bei den Klamottos, der Kindergruppe, mit, tanzte später bei der Sternchen- und schließlich bei der Tanzgarde.

Dass sich für die noch frischgebackene Abiturientin in diesem Jahr ihr Traum erfüllt, das habe sie etwa seit Februar gewusst. „So konnte ich gut um die Kampagne herum planen.“ Zwischen Abitur, Reisen und einem geplanten Studium ab dem Sommersemester muss sich die Fuldaerin während der Fastnachtszeit keine Sorgen um einen grummeligen Chef machen.

Sich vor der Kampagne schon Tipps und Anregungen zu holen, war für die 18-Jährige dadurch jedoch schwierig, sagt sie. „Ich konnte niemanden direkt fragen, da ich ja sonst das Geheimnis gelüftet hätte.“ Aber dann hat Helen noch eine Ansprechpartnerin gefunden: ihre Vorgängerin. „Theresa hat mir schon ihre Hilfe angeboten.“ Prinzenmariechen wissen eben am besten, wie es ist, ein Prinzenmariechen zu sein.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=p2ClgGs_2hc&feature=youtu.be” title=”Der Tanz des amtierenden Prinzenmariechens”]

Bandcontest in der Alten Piesel

Bandcontest in der Alten Piesel

[vc_column_text]Es geht doch nichts über eine ordentliche Portion Livemusik. Am 26. Februar versammeln sich um 20 Uhr in der alten Piesel in Künzell-Dirlos wieder die gefragtesten Newcomer-Bands der Region, um beim traditionellen Frühlingserwachen um die Wette zu rocken.

Am 26. Februar gibt’s in der Alten Piesel beim 14. Frühlingserwachen ordentlich was auf die Ohren. Die angesehensten Nachwuchsbands der Region treten in einem Battle gegeneinander an, und wie so oft kann am Ende nur einer gewinnen. Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit Spotlight Musicals und vielen Musikschulen im Kreis Fulda. Spotlight Musicals wird die Veranstaltung komplett aufnehmen und eine CD produzieren lassen. Als Ansporn und Dank bekommt jede Band die Scheibe als Geschenk. Zudem sollen die Tonträger zu Gunsten des Netzwerks antonius in vielen Geschäften in Fulda und Umgebung angeboten werden.

Du spielst in einer Band und hast Bock dabei zu sein?

Bewirb dich noch bis zum 25. Januar per Mail unter altepiesel@t-online.de für einen Auftritt beim 14. Frühlingserwachen. Teilnehmen können alle Bands, die sich selbst als Newcomer sehen. Einzige Bedingung: ihr solltet nicht älter als 25 Jahre jung sein und aus dem Großraum Fulda kommen. Außerdem gehören folgende Infos mit in die Bewerbung: Musikalische Stilrichtung, ein Foto für die Presse und euren Kontakt. Mit etwas Glück stehst du mit auf der Bühne, wenn es darum geht, die beste Newcomer-Band in und um Künzell zu werden. Die Siegerband des Abends wird von den Machern der Piesel als Support für eine Profiband in den Club eingeladen.

Wenn du einfach zum Zuhören vorbeischauen magst, kostet dich die Abendkasse 5 Euro.[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=QY5ltSx2o14″]