Neue Routen für Klettermaxe in Fulda

Neue Routen für Klettermaxe in Fulda

[vc_column_text]Die DAV Sektion Fulda hat im Kletterzentrum Fulda ihre neue Außenkletterwand eingeweiht und die neuen, rund 330 Quadratmeter wurden gleich von den Kletterbegeisterten unter die Füße genommen.

330 Quadratmeter und 42 Kletterrouten mit zirka 1.300 Klettergriffen, damit hat die DAV Sektion Fulda ihr Kletterzentrum in Petersberg erweitert. Gestern wurde die neue Außenkletterwand eröffnet. Michael Rutkowski, 1. Vorsitzender der DAV Sektion Fulda, war begeistert von die Unterstützung vieler Vereinsmitglieder: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Projekt nun gemeinsam und aus eigener Kraft umsetzen konnten.“

Erweiterung war von Anfang an geplant

Bereits beim Bau der Kletterhalle im Jahr 2012 war die neue Außenkletterwand mit angedacht worden. Daran erinnerte auch Karl-Josef Schwiddessen, Bürgermeister von Petersberg, in seinem Grußwort und freute sich besonders über die Erweiterung des Kletterzentrums, das die Qualität im Schulviertel und der ganzen Gemeinde verbessere. Dies sah auch Dag Wehner, Bürgermeister und Sportdezernent der Stadt Fulda so. Der Standort des Kletterzentrums Fulda mitten in der Stadtregion sei ein Gewinn für die gesamte Region. Und er dankte dem Verein für die weitere Investition in diese Sportstätte.

Den geistlichen Segen erteilten der neuen Außenkletterwand die beiden Pfarrer Jan Kremer, Pfarrgemeinde St. Peter, und Marvin Lange, Bonhoeffer Gemeinde, die daran erinnerten, dass zum Berg- und Klettersport neben dem Mut und dem Vertrauen in Material und Partner auch das Vertrauen in Gott gehöre, dass die Unternehmung gelingt.

Reger Betrieb trotz Novemberwetter

Nach der offiziellen Erstbesteigung der Kletterwand durch den 1. Vorsitzenden, Michael Rutkowski, gab es trotz Regens und frischen Temperaturen auch für die anderen Kletterbegeisterten kein Halten mehr, und sie nahmen sich der neuen Kletterwand mit insgesamt 42 Routen in den Schwierigkeitsgraden 3-10 gleich an. Das Kletterzentrum war den ganzen Tag geöffnet, Frischlinge konnten sich beim Probeklettern mit den Trainern des DAV zum ersten Mal in die Vertikale wagen. Viele hundert Besucher genossen einen sportlichen Nachmittag im Kletterzentrum, der mit Bergsportfilmen auf einer Großbildleinwand und Snacks aus den Bergen abgerundet wurde.[/vc_column_text][vc_gallery interval=”3″ images=”79706,79707,79708,79709,79710,79711″ img_size=”full”][vc_column_text css=”.vc_custom_1510133946338{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]das DAV Kletterzentrum Fulda ist am Sonntag, 12. November, außerdem zum fünften Mal einer von 17 Austragungsorten des bundesweit stattfindenden Klettermarathons. Bei diesem aus Osthessen stammenden Wettbewerb geht es darum, dass Kletterteams in 2×3 Stunden die meisten Klettermeter für ihre Heim-Halle sammeln und sie so aufs Siegerpodest klettern. Um 10 Uhr geht’s los. Die Startgebühr pro Team beträgt 20 Euro oder 15 Euro für DAV-Mitglieder. Alle Infos dazu findest du hier.

[/vc_column_text]

Das Jugendforum Fulda räumt beim Hessischen Partizipationspreis ab

Das Jugendforum Fulda räumt beim Hessischen Partizipationspreis ab

[vc_column_text]Das Jugendforum der Stadt Fulda wurde für seine Organisation der U-18-Wahl in Fulda mit dem dritten Platz beim Hessischen Partizipationspreis „Jugend gestaltet Zukunft“ von Familienminister Stefan Grüttner ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Dritter! Das Jugendforum der Stadt Fulda wurde beim Hessischen Partizipationspreis mit dem dritten Platz geehrt! Mit dem Preis würdigt die Hessische Landesregierung jährlich das gesellschaftliche Engagement von Kindern und Jugendlichen bei der Mitgestaltung und Weiterentwicklung unserer Lebenswelt. “Junge Menschen”, so der Minister, “können in vielfältiger Weise unsere Zukunft mitgestalten. Gesellschaftliche Entwicklung erfordert konkretes Tun. Junge Menschen, die sich einmischen und beteiligen, bringen frischen Wind in die Politik”, betonte Grüttner und ermunterte die Preisträger, weiter aktiv und engagiert zu bleiben.

Das Jugendforum Fulda

Mitgestalten in Fulda, das ist beim Jugendforum nicht nur auf dem Papier das Ziel. Seit 2015 treffen sich hier Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren zum Hörclub, um das Teen-Magazin gemeinsam zu gestalten, für Sport, Kultur und Spaß. Ausgehend von einer Bildungsfahrt nach Berlin entwickelte sich das Projekt zur U-18-Wahl 2017. Das Jugendforum wollte in diesem Jahr wieder eine der größten U-18-Wahlaktionen in Hessen organisieren und schaffte die größte im ganzen Land. Dafür haben die Schüler nicht nur selbst die Wahltage an ihren Schulen abgesprochen, vorbereitet und durchgeführt,, sie haben auch die Berichterstattung im Rahmen eines Mendienworkshops mit move36 trainiert und eigene Ankündigungen geschrieben. Doch damit nicht genug: Nach der Wahl luden die Jugendlichen zu einer Wahlparty mit Talkrunde mit den Parteien und der Aktion “Wie schmecken Inhalte der Parteien?” ein. Dabei wurden thematische Inhalte mit Geschmacksrichtungen wie süß, bitter, sauer, salzig verknüpft, um so das Gespür bei den Jugendlichen für politische Tendenzen zu entwickeln – eine interessante Überlegung. Dafür wurden das Forum mit dem dritten Preis geehrt und darf sich über 7500 Euro für künftige Aktionen freuen.

Gegen Langeweile auf dem Land

Den ersten Platz sicherte sich die Gruppe „Höpperjugend“, ein Zusammenschluss von fast allen Kindern und Jugendlichen aus dem 170-Seelen-Ort Benkhausen und der Gemeinde Diemelsee. Ihr Ziel ist es, „keine Langeweile auf dem Land“ aufkommen zu lassen. Die jungen Menschen wollen ihre Lebenswelt mitgestalten. Sie bringen neuen Schwung ins Dorf. Mit den 10.000 Euro Preisgeld kann da sicher noch einiges auf die Beine gestellt werden.

Zweiter wurde das JUFO Burgschwalbach, eine von Schülern und Studenten getragene Organisation, die Aktionen zur Stärkung der Demokratie durchführt. Das Team JUFO und die jeweilige Schülervertretung übernehmen die Planung, Durchführung und Nachbereitung von freiwilligen Abendveranstaltungen. Ziel ist es, politische Debatten stärker in den Alltag von Jugendlichen zu bringen. Auch das JUFO erhielt 7500 Euro.

Der Hessische Partizipationspreis „Jugend gestaltet Zukunft“ wurde erstmals im Jahr 2015 vergeben. Mit dem jährlich zur Verfügung stehenden Preisgeld fördert die Landesregierung die Arbeit und das Engagement der Preisträger. Insgesamt werden beim Hessischen Partizipationspreis jährlich Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro vergeben. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, in der sechs Personen vertreten sind. Drei Personen davon sind selbst Jugendliche, die in hessischen Partizipationsprojekten engagiert sind.[/vc_column_text][vc_row css=”.vc_custom_1477911224173{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1509721986787{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]Das Teen magazin

Ein Projekt des Jugendforums der Stadt Fulda ist das Teen magazin – eine Zeitungsseite von Jugendlichen für Jugendliche, die im Marktkorb veröffentlicht wird. Mit welchen Inhalten die Seite gefüllt wird, entscheiden die Jugendlichen, die sich im Jugendforum der Stadt Fulda in der Redaktionsgruppe teen magazin trifft. In diesem Jahr hat die Redaktion außerdem einen Schreibworkshop mit move36 gemacht, bei dem sich die Jugendlichen Tipps aus unserer Redaktion holten. Die Gruppe sucht neue Leute ab 13 Jahren, die Lust haben, Artikel zu schreiben oder die Fotos machen möchten. Einen Einblick in die Arbeit als Teen-Redakteur bekommst du hier.

Die U-18-Wahl

Mit der U-18-Wahl hatte das Jugendforum eine Aktion ins Leben gerufen, die es Jugendlichen ermöglichte, ihr politisches Interesse zu zeigen, wahrgenommen zu werden und eine Woche vor der offiziellen Wahl ihr eigenes Kreuzchen zu machen. Wie die Wahl ausgegangen ist, liest du hier.[/vc_column_text]

So gut war der Poetry-Slam im Kreuz

So gut war der Poetry-Slam im Kreuz

[vc_column_text]Am Donnerstag mutierte das Kreuz wieder für einen Abend zur Hochburg der Slam-Poeten. Insgesamt neun Dichter aus ganz Deutschland stellten sich dem Wettbewerb, der wie immer souverän von Lars Ruppel moderiert wurde.

Zu Beginn wurde das Publikum im vollen Kreuzsaal in das Regelwerk eingeweiht. Jeder Poet hat maximal sieben Minuten Zeit, Requisiten sind nicht erlaubt und ausschließlich eigenes geistiges Eigentum darf vortragen werden. Die Reihenfolge wird ausgelost und an fünf zufällig ausgewählte Zuschauer Bewertungstafeln mit den Zahlen von eins bis zehn übergeben, um die Auftritte zu bewerten und damit die Finalisten zu bestimmen. Aus den insgesamt drei Vorrunden qualifiziert sich jeweils einer. Der letztliche Sieger des Dichterwettstreits wird am Ende von allen Zuschauern via Applauss-Lautstärke gekührt.

Bevor der erste Wettbewerbsteilnehmer auf die Bühne gelassen wurde, spielte Lars Kuppel das „Opferlamm“ und stimmte mit einem Text aus seinem Buch, das Publikum auf den anstehen den Wettbewerb ein. Hierbei deckt er geschickt anhand einer Fabel, die an einem Teich spielt, die Inhalte der AfD auf.[/vc_column_text][vc_row css=”.vc_custom_1509112072265{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #ffffff !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #ffffff !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #ffffff !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #ffffff !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1509113769159{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #1e73be !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #1e73be !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #1e73be !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #1e73be !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]In der Pause und nach der Show haben wir verschiedene Zuschauer gebeten, uns jeweils in einem Satz zu sagen, was sie von dem Abend mit nach Hause nehmen. Daraus ist folgender Text entstanden.

Meine Freundin hat die Karten gekauft

Wer bin ich eigentlich?
Eine Mischung aus Messwein, Strip-Club-Dollar, Einkaufswagen-Chip und Papierflieger.
Ein Wechselbad der Gefühle und ich verstehe keine Ironie.

Das war mein erstes Mal, ich habe Lust auf mehr.
Ich habe viel gelacht und gleichzeitig nachgedacht.
Für einen Moment dem Alltag entfliehen.
Wir sind nicht umsonst das Land der Dichter und Denker.
Hauptsache das Bier ist kalt.

Geh dein Leben spielerisch an.
Kunst ist keine Selbstverständlichkeit.
Ich wäre gerne selbst Poet.
Lehrer haben morgens Recht und mittags frei.
Österreicher sind nicht alle dumm.

Ein wirklich gelungener Abend.
Der perfekte Anlass für ein Tinder-Date.
Und dann heißt es die Jugend kann nix mehr.[/vc_column_text][vc_column_text]

Die erste Vorrunde

Der Erste im Wettbewerb ist Dominik Rinkart aus Kerben. Schnell wird klar, sein Text kann Spuren von Ironie enthalten. Er spricht über Dinge aus dem Alltag, die er nicht versteht. Zum Beispiel, warum Frauen mit Kopftuch nicht unterrichten dürfen, aber mit Schwarzwälder Bollenhut schon. Das Publikum bewertet seinen Auftritt mit 31 von 50 möglichen Punkten.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78192″ img_size=”full” title=”Dominik Rinkhart”][vc_column_text]Der Zweite, Hauke Prigge aus Berlin, trägt einen Text für alle diejenigen vor, die das Leben gerne spielerischer angehen würden. Im Verlauf des Textes spielen immer wieder Brecht, Goethe und eine Vielzahl weiterer bekannter Dichter eine Rolle. Sein Fazit: Die ganze Welt ist eine Bühne. Habt die Bretter, die die Welt bedeuten doch nicht einfach vor dem Kopf. Vom Publikum gab es dafür 39 Punkte und um es vorweg zu nehmen, den Einzug ins Finale.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78197″ img_size=”full” title=”Hauke Prigge”][vc_column_text]Als letzter in der ersten Vorrunde trat Peter Ritzheim aus Koblenz ins Scheinwerferlicht und erklärt in seinem vorgetragenen Text mit dem Titel „Besserwisser“, warum Lehrer seiner Meinung nach unbeliebt sind. Anhand des Beispiels, dass auf deutschen Autobahnen der Blinker vom Voranzeiger meist zum Nachanzeiger wird, zeigte er, dass er selbst ein ganz anderer Lehrertyp ist und bekommt dafür 38 Punkte.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78202″ img_size=”full” title=”Peter Ritzheim”][vc_column_text]

Die zweite Vorrunde

Die zweite Vorrunde eröffnet Bastian Maierhofer aus Berlin. Er ist gebürtiger Österreicher und rutscht am Anfang den Mikrofonständer etwas nach rechts, als Anspielung auf die Wahlen. Sein Text, den er wild gestikulierend vorträgt, „Wenn die Natur ruft“ sei eine wahrheitsgetreu erfundene Geschichte, die garantiert so nicht passiert ist. Es geht um einen Abend in einer Bar, den Heimweg inklusive „Lullutanz“ und den Morgen danach. Die Message: Habt Spaß. Dafür gab es 42 Punkte.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78191″ img_size=”full” title=”Bastian Maierhofer”][vc_column_text]Der fünfte Poet ist Justin Busse aus Berlin. Schon nach den ersten beiden Sätzen war es im Saal so leise, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Seine zittrige Stimme transportierte unglaubliches Gefühl und sorgte damit bei so manchem Gast für Gänsehaut. Sein Thema: Depression. Erklärt anhand seiner eigenen Lebensgeschichte. Er habe stets nach dem großen Glück gesucht, mehr ausgegeben als einzunehmen, um falschen Freunden zu gefallen und wurde alkoholabhängig. Daraufhin trennten sich Freunde und Familie von ihm, er wurde obdachlos und erst beim Versuch, sich im Grunewaldsee umzubringen, wurde er wieder klar. Mittlerweile könne er das kleine Glück wieder spüren, und wenn er mit seinem Text nur einem Zuschauer im Raum helfen konnte, hätte es sich für ihn gelohnt. Das Publikum würdigt den Auftritt mit einem langanhaltenden Applaus und 44 Punkten.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78198″ img_size=”full” title=”Juston Busse”][vc_column_text]Die zweite Vorrunde beendete Lea Weber aus Karben mit einem Text über eine Situation, die sie in einer U-Bahn erlebt hat. Sie versetzt sich in einen taubstummen Fahrgast hinein und spricht aus dessen Ich-Perspektive. „Seitdem ich denken kann, trage ich ein Universum hinter meinen Lippen.“ Das Besondere: Sie übersetzt den Text parallel in Gebärdensprache. Dafür gibt es 46 Punkte und den Einzug ins Finale.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78200″ img_size=”full” title=”Lea Weber”][vc_column_text]

Die dritte Vorrunde

Die letzte Vorrunde beginnt mit Ole Bechthold aus Frankfurt und zwei kleinen „Herzscheiße“-Texten. Der Kampf mit der Welt handelt von der Situation, wenn dich Gefühle überrennen und der Freiheit, wenn du jemanden findest. In “ein Teil von mir” reflektiert Ole sein Verhalten in Beziehungen, in denen er Fehler oft bei anderen sucht. Das gibt vom Publikum 42 Punkte.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78201″ img_size=”full” title=”Ole Bechthold”][vc_column_text]Als Vorletzter und zugleich Lokalmatador des Abends geht Falco Jana aus Fulda ins Rennen. Er spricht darüber, wer er ist und veranschaulicht das anhand von Metaphern wie „Ich bin der Schrei, der in ihrer Kehle stecken bleibt.“ Das Publikum bewertet mit 37 Punkten.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78196″ img_size=”full” title=”Falko Jana”][vc_column_text]Den Abschluss machte Skog Ogvann aus Leipzig. Sein erstes kurzes Gedicht handelt von einem Klapperstorch, thematisiert den Geburtenrückgang und macht von Anfang an klar, in welche Richtung die folgenden Minuten gehen. Es wird sehr lustig und das mit Niveau. Im zweiten Text, der aufgrund des andauernden Lachens des Publikums mehrfach unterbrochen werden musste, geht es um ein im Wald geborenes Kind namens Waldemar und dessen Leben. Die Moral von der Geschichte: Bist du zu lange auf dem Klo, ist das nicht gut. Das Publikum bewertet mit insgesamt 47 Punkten und dem Einzug ins Finale.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78203″ img_size=”full” title=”Skog Ogvann”][vc_column_text]

Das Finale

Im Finale setzte sich Smog Ogvann gegen Lea Weber und Hauke Prigge durch. Die Preise für die Finalisten wurden im Publikum eingesammelt. An diesem Abend waren das ein Strip-Club-Dollar, ein Papierflieger, ein Einkaufswagen-Chip und ein Petersberg-Aufkleber.

Der nächste Poetry Slam im Kreuz findet am 14. Dezember statt.[/vc_column_text][vc_single_image image=”78189″ img_size=”full” title=”Das Finale”]

Erneuter Wirbel bei Studenten um Ersti-Party – wir fragen nach

Erneuter Wirbel bei Studenten um Ersti-Party – wir fragen nach

[vc_column_text]Am Donnerstag findet in der Halle 8 wie jedes Jahr traditionell die Ersti-Party statt. Nachdem vergangenes Jahr die Feier eskalierte und frühzeitig abgebrochen wurde, gibt es nun erneut Frust unter den neuen Studis. Wir haben mit dem AStA gesprochen, um ein bisschen Klarheit in die ganze Sache zu bringen.

Die Hochschule Fulda wächst und wächst, über 2000 Erstis beginnen dieses Jahr ihr Studium in der Barockstadt. Ein Highlight neben der legendären Kneipentour in der ersten Woche ist die traditionelle Halle-8-Party zur Begrüßung der Erstis. Im vergangenen Jahr eskalierte diese aufgrund einiger weniger Studenten, die sich nicht benehmen konnten und musste frühzeitig durch AStA und Security beendet werden. Dieses Jahr stößt der Abend einigen Studien-Beginnern schon im Vorfeld bitter auf, weil sie keine Tickets mehr ergattern konnten, höhere Semester hingegen schon, ist in den sozialen Medien zu lesen.

Es gibt noch 450 Karten an der Abendkasse

Insgesamt dürfen sich nicht mehr als 900 Feierwütige plus 50 Helfer in der Halle 8 aufhalten. Das gibt der Brandschutz vor und ist für die Veranstalter Gesetz. Wie jedes Jahr waren auch in diesem kurz nach Vorverkaufsstart bereits alle 450 Vorverkaufskarten weg. An der Abendkasse sind demnach noch 450 Karten erhältlich. Für den AStA sei die Party ein schwieriges Thema, das mit sehr viel Arbeit verbunden sei, erklärt Stefan Rascher aus dem Vorstand. „Die Party ausschließlich den Ersties vorzubehalten, ist nicht möglich und auch nicht Sinn der Sache. Da fehlt uns das Miteinander.“ Die einzige Möglichkeit, dass mehr Leute mitfeiern könnten, sei es, die Party zu vergrößern. Räumlich biete Fulda dazu allerdings wenige Alternativen. „Da gibt es auch aktuell Gespräche mit der Hochschulleitung, um gemeinsam zu wachsen.“

Neues Sicherheitskonzept

Um einem Chaos wie im vergangenen Jahr vorzubeugen, wurde viel verbessert und ein neues Sicherheitskonzept durch AStA, Hochschulleitung, Security, Ordnungsamt und Polizei entwickelt. Zum Beispiel wird es mehr Security geben und der Einlassbereich wird vergrößert. Dazu werden der gesamte Parkplatz vor der Halle 8 und der Bereich vor dem Café Chaos abgesperrt.

Wie bei allen Veranstaltungen gilt, wer zuerst kommt, feiert zuerst. move36 wünscht allen glücklichen Kartenbesitzern einen tollen Abend. Und da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist: Die Hochschultage im Mai sind das Highlight auf dem Campus, und man braucht keine Karte.[/vc_column_text]

Sind alle Fuldaer Kulturbanausen?

Sind alle Fuldaer Kulturbanausen?

[vc_column_text]Abgesagt mangels verkaufter Karten, verlegt in eine kleinere Halle – in Fulda kommt es nicht selten vor, dass Veranstaltungen mit Nachwuchskünstlern, die gerade erst durchstarten, um jeden Besucher kämpfen müssen. Aber woran liegt das? Wir haben Kulturschaffende aus der Region gefragt.

Freitagabend. Ich sitze in einer Kneipe im Fuldaer Bermudadreieck, ziehe an meiner Zigarette und habe gerade ein Bier bestellt. Vom Nachbartisch schnappe ich ein angeregtes Gespräch zum Thema „Kulturwüste Fulda“, auf. Der etwa Mitte 50-Jährige mit Halbglatze und Vollbart raunt seinem deutlich jüngeren Begleiter entgegen: „Weißt du Junge, ich komme aus dem Pott, bin neu hier – und es ist nix los. Letzte Woche hatte ich eine Karte für ein Kabarettprogramm. Wir waren nichtmal 16 Leute. Vor zwei Wochen bei einem Jazz-Konzert genau das Gleiche. Warum ist das so?“ Sein Gegenüber trinkt einen Schluck und entgegnet trocken: „Das ist halt Fulda, die großen Hallen sind voll, und der Rest juckt keinen.“ Er hätte schon länger aufgehört, die Eigenarten des Fuldaer Publikums zu hinterfragen.

Ich war mit dem Veranstaltungsangebot in der Region bislang eigentlich ganz zufrieden, und über das Publikum habe ich mir nie große Gedanken gemacht. Vielleicht hatte der ältere Neufuldaer einfach zweimal Pech in Folge und dadurch einen falschen Eindruck bekommen. Lag es am Datum, der Location, oder hat sich die Popularität des Künstlers noch nicht bis hierher rumgesprochen? „Andere Gästehaben mir in der Pause erzählt, dass sie extra aus dem Main-Kinzig-Kreis, Kassel und Würzburg angereist sind, obwohl es vor Ort ein bunt gefächertes Programm gibt“, höre ich von meinem Sitznachbarn.

[/vc_column_text][vc_row css=”.vc_custom_1477911224173{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1506596847924{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Heike Böcke (53) aus Fulda steht seit über 20 Jahren als Moderatorin und Comedienne auf der Bühne. Außerdem ist sie Autorin von fünf Lyrikbänden.[/vc_column_text][vc_column_text]

Die Kleinkunst kämpft um Zuschauer

Schnell entsteht der Eindruck: Der böse Fuldaer ist Schuld, dass manche Veranstaltungen nicht so gut besucht sind wie in anderen Städten. Wobei es viele Gegenbeispiele gibt: Musicalsommer, Domplatzkonzerte, Esperanto-Halle, Orangerie undKreuz sind gut gebucht – und das bei Preisen zwischen 17 und 145 Euro pro Ticket.

Andere Formate wie das Propsteifestival und das Rhön-Rock-Open-Air sowie diverse Jamsessions und Open Stages kämpfen um Zuschauer. Viele Kleinkunst-Veranstaltungen nicht ganz unbekannter Künstler müssen wegen zu wenig verkaufter Tickets abgesagt werden.

Vielleicht interessiert sich der Einheimische einfach gar nicht für Kultur? Muss ein Künstler erst im Fernsehen rauf- und runterlaufen, bis der „fölsche Jong“ beschließt, die Stammkneipe oder Couch gegen ein Kleinkunstevent zu tauschen? Vielleicht ist auch die Presse schuld? Da wird bestimmt nur umfangreich angekündigt, wenn ein „Großer“ kommt und die anderen nur mit einer kleinen Spalte abgefrühstückt … Stimmt auch nicht. Fuldaer werden hier in der Regel gut unterstützt und auch auswärtige Künstler in den Terminkalendern erwähnt. Wenn man gezielt sucht, findet man spannende Veranstaltungen. Fulda hat etwas zu bieten.

[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1506596570369{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Frank Tischer (50) aus Fulda ist seit 1984 als Musiker und Komponist mit verschiedenen Projekten in ganz Deutschland unterwegs.[/vc_column_text][vc_column_text]

Kleinkunst ist live am Schönsten

Woran liegt es dann, dass das Fuldaer Publikum manche Angebote gänzlich meidet? Bei den Künstlern stoße ich auf offene Ohren. Die Veranstalter hingegen halten sich bedeckt mit Erklärungsversuchen. Man wolle sich sein Publikum nicht vergraulen, heißt es hinter vorgehaltener Hand.[/vc_column_text][vc_row css=”.vc_custom_1477911224173{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1506597292620{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Wolf Mihm (50) aus Fulda steht seit 30 Jahren als Gitarrist, Sänger und Darsteller auf der Bühne – 22 Jahre davon als Teil des Kabarettduos Wolf & Bleuel. Seit 2014 ist er aktiv als Bühnencoach und Regisseur vom Solokabarett bis zum Ensemble.[/vc_column_text][vc_column_text]

Wie gut ist Fuldas Kulturszene im Vergleich zu anderen Städten aufgestellt?

Wolf Mihm
Welche Kulturszene? Klar, es gibt regionale Kultur, aber leider keine Szene. Das bedauere ich schon sehr. Die Musiker der Region sind schon dadurch, dass sie sich gelegentlich aushelfen, viel besser vernetzt. Durch gelegentliche Jamsessions wird das auch gepflegt. Im darstellenden Bereich fehlt so etwas leider komplett.

Frank Tischer
Als ich mit Musik anfing, in die Öffentlichkeit zu treten, das war in den 80ern, da hatte Fulda eine bemerkenswerte Musikszene, obwohl wir als Provinzstädtchen im Zonenrandgebiet gerne belächelt wurden. Aber nahezu jede Musikrichtung war mit richtig guten Bands besetzt, das ging bis weit in die 90er hinein. Schön, dass manche Musiker/Bands von damals immer noch aktiv sein können und es wie Edguy zu Weltruhm gebracht haben. Die Entwicklung ab den 2000ern habe ich nicht mehr so mitbekommen, da ich überwiegend außerhalb von Fulda unterwegs und daher kein wirklich aktiver Teil der Fuldaer Musikszene mehr bin.

Ullich Steybe
Ich habe nur wenig Vergleichsmöglichkeiten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Szene zum einen nicht besonders gut vernetzt ist und sich sehr viele unterschiedliche Gruppierungen gebildet haben. Zum anderen scheint mir gerade in der Kleinkunstszene nur wenig Nachwuchs dazu zu kommen, oder ich bekomme nichts von dem mit. Generell kann man aber sagen, dass Fulda hervorragende Künstler aufzuweisen hat, die ihre Kunst mit hohem Niveau präsentieren.

Heike Böcke
Fuldas Kulturszene ist gut aufgestellt, aber die Fuldaer wissen das entweder nicht oder nutzen es nicht. Warum sonst geht der Fuldaer zu Großraumveranstaltungen, aber nicht zu Kleinkunstveranstaltungen?

[/vc_column_text][vc_row css=”.vc_custom_1477911224173{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1506596742883{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Ullich Steybe (47) ist Comedykellner, Jongleur und Zirkuspädagoge. Mit seinen Shows bespielt er seit über 20 Jahren die Bühnen der Republik.[/vc_column_text][vc_column_text]

Beschreibe das Fuldaer Publikum!

Wolf Mihm
Es ist statistisch zwischen 172 und 186 Zentimeter groß und besteht zu 70 Prozent aus Frauen, 26 Prozent Männern und 4 Prozent Sonstigen. Mit Wolf & Bleuel hatten wir von Anfang an eine treue und stetig wachsende Homebase, die auch offen war für unsere Experimente. Also nach meiner Erfahrung alles gut. Für neue unbekanntere Künstler ist es sicher schwer, hier ein Publikum zu finden – Bôs der Rhöner net kennt, dôs frisst hä net. Diesbezüglich könnte das Publikum sicher neugieriger und risikofreudiger sein.

Frank Tischer
Es wird immer schwerer, ein Publikum zu motivieren, sich Zeit zu nehmen, auf den Weg zu machen und eine Veranstaltung zu besuchen. Das ist auch in Fulda nicht leichter geworden. Das ist wohl leider der Geist der Zeit. Man muss aber fairerweise auch sagen, dass es ein Überangebot an Festen, Partys und Events gibt. Eine Dauerberieselung, dass man gar nicht mehr weiß, wo man hin will. Unverständlich hingegen ist mir aber, wenn es heißt, in Fulda wird nichts geboten.

Ullich Steybe
Ich sehe da keinen großen Unterschied zu anderen Städten. Allerdings bin ich als jemand, der vorwiegend auf geschlossenen Veranstaltungen unterwegs ist, auch kein Maßstab.

Heike Böcke
Es heißt ja immer: „Was der Fuldaer nicht kennt, will er nicht.“ Das stimmt, denke ich, zu einem gewissen Maß; aber es ist auch nicht anders als in anderen Städten. Und man sollte das Publikum auf keinen Fall über einen Kamm scheren. Wie überall ist da jeder verschieden.[/vc_column_text][vc_column_text]Kleinkunst ist live am schönsten und kann mit der Maschinerie, die täglich im Fernsehen läuft, nicht im Ansatz verglichen werden. Natürlich interessiert sich nicht jeder dafür. Aber es mangelt oft auch ein bisschen an der Lust, etwas Neues zu entdecken, sich auch mal überraschen zu lassen. Deshalb werden eher die Veranstaltungen besucht, bei denen man genau weiß, was auf einen zukommt. In Fulda gibt es mittlerweile viele tolle Veranstaltungen abseits der großen Bühne. Also runter von der Couch – und ab geht‘s!

Die ganze Geschichte findest du in der Oktoberausgabe des Magazins und in der App.[/vc_column_text]