„Sicherer Hafen“ Fulda: Fast alle Fraktionen gegen „Seebrücken“-Initiative

„Sicherer Hafen“ Fulda: Fast alle Fraktionen gegen „Seebrücken“-Initiative

Geht es nach “Fulda stellt sich quer”, soll die Stadt zum “Sicheren Hafen” erklärt werden. Das Bündnis fordert die Stadtverordneten dazu auf, sich dafür stark zu machen. Großer Jubel unter den Fraktionen im Fuldaer Stadtschloss? Nur zwei befürworten bisher die Initiative.

Soll Fulda zum „Sicheren Hafen“ für Flüchtlinge erklärt werden? Und was würde das überhaupt bedeuten? Vor gut einem Jahr ist die Bewegung „Seebrücke“ entstanden. Sie setzt sich laut eigenem Bekunden dafür ein, dass Menschen, die fliehen mussten, einen Ort zum Ankommen finden – einen „Sicheren Hafen“. „Wir sind der festen Überzeugung, dass dort, wo die Bundespolitik ihrer Verantwortung nicht gerecht wird, die kommunale Politik tätig werden muss“, heißt es in einem Papier der Bewegung.

Ihr haben sich laut der Website von „Seebrücke“ mittlerweile mehr als 80 Städte, Kommunen und Gemeinden angeschlossen, indem sie sich als „Sichere Häfen“ erklärt haben. In Hessen zählen Darmstadt, Wiesbaden, Marburg und Kassel dazu. Sie kommen mindestens einer von acht Forderungen, die „Seebrücke“ stellt, nach. Manche haben sich zum Beispiel dazu bereiterklärt, zusätzlich zur Verteilungsquote Asylbewerbern eine Unterkunft zu geben.

“Fulda stellt sich quer”: Stadt soll “Sicherer Hafen” werden

Das Bündnis „Fulda stellt sich quer“ fordert nun „alle demokratischen Stadtverordneten auf, sich dafür einzusetzen, dass Fulda zum ‚sicheren Hafen‘ erklärt wird.“ Diese Aufforderung gehe auch an die Verantwortlichen der Stadt. Eine solche Erklärung habe vor allem Symbolcharakter, heißt es von dem Bündnis. Sie sei jedoch ein deutliches Zeichen der Stadt Fulda gegen das Sterben im Mittelmeer.

Auf dem Weg über das Mittelmeer nach Europa kommen weiterhin Menschen um. Sie haben ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen: Krieg, Verfolgung, Armut. In häufig kaum seetauglichen, von Schleppern organisierten, überfüllten Booten begeben sie sich auf das Meer. Immer wieder kentern solche Boote.

move36 hat sich bei Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und bei der Stadt umgehört. Dass Menschen, die sich in Seenot befinden, gerettet werden müssten, darüber sind sich alle Befragten einig. Dennoch findet die Aufforderung von „Fulda stellt sich quer“ nur wenige Befürworter.

“Sicherer Hafen”: eine gute Idee? Das sagen Fuldaer Fraktionen

CDU

“Würde andere Bemühungen eher untergraben.”

Die Linke.Offene Liste

“So ein sicherer Ort sollte selbstverständlich sein.”

SPD

“Das Thema wird in der Partei kontrovers diskutiert.”

FDP

“Erscheint nicht ausreichend durchdacht und zielführend.”

Bündnis 90/Die Grünen

“Werden uns dafür einsetzen, dass Fulda ‘Sicherer Hafen’ wird.”

CWE

“Nein.”

Patricia Fehrmann äußert sich gegenüber move36 skeptisch. Fehrmann ist Vorsitzende der CDU-Fraktion in Fulda – der mit Abstand größte Fraktion der Stadtverordnetenversammlung. Es stelle sich die Frage, ob das das richtige Signal an die Schlepperorganisationen sei. Diese würden offensichtlich damit kalkulieren, dass private Seenotretter die Menschen in Not vor dem Tod bewahren würden. Fehrmann sagt zudem: „Nicht die Kommunen entscheiden über die Aufnahme von Flüchtlingen, sondern der Bund. Fulda könnte daher aus eigener Initiative gar nicht mehr Migranten aufnehmen. Fehrmann befürchtet, Fulda zum „Sicheren Hafen“ zu erklären würde die auf Bundes- und europäischer Ebene laufenden Bemühungen, das Flüchtlingsproblem zu lösen, eher untergraben.

Ähnlich sieht es Sebastian Koch von der FDP. Er hat unserer Redaktion im Namen des Fraktionsvorsitzenden Michael Grosch geantwortet. Demnach erscheint der Fuldaer FDP die Bewegung „Seebrücke“ „als nicht ausreichend durchdacht und zielführend“. Die Fraktion fordert zudem, dass die Seenotrettung in staatlicher Hand liegt.

Grüne wollen Antrag einbringen

Einen Standpunkt, den die Stadtfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, nicht vertritt. „Die private Seenotrettung unterstützen wir uneingeschränkt, solange es hierzu keine Alternativen von öffentlicher Seite gibt“, schreibt Silvia Brünnel, Fraktionsvorsitzende. „Dass im Jahr 2018 trotz privater Seenotrettung mehr als 2200 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind, ist ein unerträglicher Zustand.“ Die Flüchtlingshilfe der UNO schreibt auf ihrer Website dazu: „(…) in 2018 waren mehr als 2300 Tote und Vermisste zu beklagen.“

Die Grüne Brünnel kündigt an, dass ihre Fraktion sich dafür einsetzen werde, dass Fulda zum „Sicheren Hafen“ erklärt werde. Einen entsprechenden Antrag würden die Grünen in der nächsten Stadtverordnetenversammlung einbringen. Brünnel fordert, „dass die Stadt über die Verteilungsquote hinaus Geflüchtete direkt aufnimmt und unterbringt.“ Zudem solle verstärkt in Bildungs-, Integrations- und Arbeitsprogramm investiert werden, um den Menschen, die hier Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, eine Perspektive zu bieten.

Absolute Mehrheit ist gegen Idee

Zum Thema Unterbringung macht Karin Masche, Fraktionsvorsitzende von Die Linke.Offene Liste einen Vorschlag. Auch ihre Fraktion möchte, dass Fulda ein „Sicherer Hafen“ wird. „In Fulda und im Landkreis wurden 2015 Unterkünfte langfristig angemietet, der Landkreis zahlt hierfür an Investoren Miete, obwohl nur ein kleiner Teil belegt ist“, schreibt Masche unserer Redaktion. „Es ist also Potenzial in Fulda und Umgebung vorhanden, schnell Behelfsunterkünfte bereitzustellen, die noch nicht einmal Zusatzkosten verursachen.“

Die Magistratspressestelle hat sich zu der ganzen Thematik wie folgt geäußert: „Die einzelnen Punkte im Forderungskatalog der ‚Seebrücke‘ müssten im Falle eines entsprechenden Votums der Stadtverordnetenversammlung auf ihre rechtliche Umsetzbarkeit geprüft und differenziert betrachtet werden.“ Dabei würden die Erfahrungen anderer Städte (wie zum Beispiel Marburg) zeigen, dass auch in der Sonderstatusstadt Fulda Rechte und Zuständigkeiten des Landkreises in erheblichem Maße mitbetroffen wären, was zusätzlichen Abstimmungs- und Klärungsbedarf erfordern würde.

Ob „Fulda stellt sich quer“ mit seinem Vorstoß Erfolg haben wird, ist ohnehin mehr als fraglich. Bisher haben sich nur die Fraktionen von Grünen und Linken der Initiative angeschlossen. Sie kommen in der Stadtverordnetenversammlung auf elf Sitze. Die absolute Mehrheit hält dort mit 27 Sitzen die CDU – und die ist gegen Fulda als „Sicheren Hafen“.

(Archivfoto: Marieke Heil | Fuldaer Zeitung)

move36-News: Schüsse auf Flüchtling | Sleeperoo | Schützenfest

move36-News: Schüsse auf Flüchtling | Sleeperoo | Schützenfest

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: 55-Jährige schießt in Wächtersbach auf Flüchtling und tötet sich anschließend selbst. Schlafen unter freiem Himmel unterhalb der Milseburg in einem Sleeperoo. Feuerwerk beim Schützenfest in Fulda: Findest es dieses Jahr statt?

move36-News vom 26.07.2019

Wächtersbach: Schüsse auf Flüchtling

Am Montag hat ein 55-Jähriger in Wächtersbach auf einen Flüchtling geschossen. Laut Medienberichten soll er die Tat geplant und mit ihr geprahlt haben. Zudem soll seine rechte Gesinnung bekannt gewesen sein. Noch am selben Tag hat sich der Täter selbst getötet. Sein Opfer, ein 26-jähriger Mann aus Eritrea, hingegen überlebte den Angriff dank einer Not-OP.

Sleeperoo: Schlummern unter freiem Himmel unterhalb der Milseburg

Das ist mal ein exklusiver Schlafplatz. Seit Kurzem kannst du unterhalb der Milseburg unter freiem Himmel übernachten. Möglich macht es ein Sleeperoo. Das ist ein Schlafwürfel, der aus Bambus besteht. Die Gemeinde Hofbieber hat in Nahe der Milseburg aufgestellt. Laut der Touristik Info der Gemeinde wird das Angebot bereits gut angenommen.

Schützenfest: Wieder kein Feuerwerk wegen der Hitze?

Das Schützen- und Volksfest in Fulda hat am Freitag begonnen. Und schon am ersten Abend wartet laut Plan das erste Highlight: ein chices Feuerwerk. Doch wird es das überhaupt geben? Schließlich ist es seit Tagen ziemlich heiß und recht trocken. Vergangenes Jahr fiel das Feuerwerk wegen Hitze und Trockenheit aus. Und dieses Jahr? Organisator Distel beruhigt. 2018 sei ein Ausnahmejahr gewesen. Dieses Jahr sei der Sommer nicht derart trocken. Er denke, dassdass Feuerwerk stattfinden wird.

Immo-Kauf in Fulda: Wohnungspreise haben 2018 deutlich zugelegt

Immo-Kauf in Fulda: Wohnungspreise haben 2018 deutlich zugelegt

Im vergangenen Jahr haben Wohnungen in Fulda zu teils deutlich höheren Preisen als 2017 den Besitzer gewechselt. Das geht aus dem aktuellen Immobilienmarktbericht für die Stadt hervor. Nicht alle Immobilien sind aber derart teurer geworden – Grundstücke aus einem bestimmten Grund sogar billiger.

Weniger verkaufte Immobilien, dafür teils deutliche Anstiege der Quadratmeterpreise. Das geht laut einer Mitteilung auf der Website der Stadt Fulda aus dem aktuellen Immobilienmarktbericht für die Stadt hervor. Der Bericht analysiert sämtliche Verkäufe von Immobilien – Häuser, Wohnungen, Grundstücke – im Stadtgebiet.

In der Mitteilung heißt es, dass 2018 431 Immobilien den Eigentümer gewechselt hätten. Das seien 57 oder 11,7 Prozent weniger als im Vorjahr gewesen. Dieser Rückgang geht demnach vor allem auf die Kappe der Verkäufe unbebauter Grundstücke. „Hier sank die Zahl der Verträge um gut 47 Prozent“, schreibt die Stadt. Und weiter: „Die Quadratmeterpreise für unbebaute Wohnbaugrundstücke lagen bei durchschnittlich 191 Euro.“ Dieser Preisanstieg hänge damit zusammen, dass 2017 viele, in der Regel günstigere kommunale unbebaute Grundstücke verkauft worden seien.

Eigentumswohnungen in Fulda 22 Prozent teurer

Anders als bei den Grundstücken, haben Eigentümer 2018 in Fulda deutlich mehr Wohnungen als im Jahr davor verkauft. Laut der Stadt sind die Verkaufszahlen um 22 Prozent gestiegen. Demnach haben auch die Quadratmeterpreise zum Teil deutlich angezogen. Beim Erstverkauf Eigentumswohnungen sei einer von durchschnittlich 2800 Euro im Jahr 2017 auf 3100 Euro gestiegen. Damit liegt der Preis wieder auf dem Niveau von 2016. Auch im Bereich des Wiederverkaufts legte der Quadratmeterpreis um 300 Euro zu – und zwar auf 1800 Euro. Bei in Eigentum umgewandelte Wohnungen mussten die neuen Eigentümer nicht mehr als 2017 zahlen.

Auch der Häuserpreis ist in Fulda recht konstant geblieben. Der Durchschnittspreis von freistehenden Einfamilienhäusern ist laut der Stadt nur um ein Prozent gestiegen. Bei Zweifamilienhäusern seien es zwei Prozent gewesen.

Wie genau die Zahlen aus dem Immobilienmarktbericht 2019 für die Stadt Fulda zu interpretieren sind, ist nicht so leicht zu sagen – zumindest nicht auf Basis der Mitteilung der Stadt. Klar, Eigentumswohnungen sind, was den durchschnittlichen Quadratmeterpreis angeht teils einiges teurer geworden. Ob es sich bei den verkauften Wohnungen im Schnitt um gleichwertige oder höherwertige Wohnungen handelt – was den Preisanstieg erklären könnte – geht aus der Mitteilung nicht hervor.

(Foto: Stadt Fulda)

“Feuriges Auge”: 200. Folge von “Die drei ???” rüttelt an Gewissheiten

“Feuriges Auge”: 200. Folge von “Die drei ???” rüttelt an Gewissheiten

“Feuriges Auge”: Allein wegen ihres Titels ist die 200. Folge von “Die drei ???” ein Fall für unsere Rubrik “Heißer Scheiß”. Trotz ihrer epischen Länge lässt die Episode keine Langeweile aufkommen. Sie sorgt für Überraschungen und rüttelt an Gewissheiten, mit denen viele Fans der Serie seit Jahrzehnten gelebt haben.

Von diesen drei Jungs können sich die professionellen Gesetzeshüter eine ordentliche Scheibe abschneiden. Wer in weniger als fünf Jahren 200 Kriminalfälle löst, muss schon was draufhaben. Vergangene Woche ist die 200. Folge der Hörspielreihe „Die drei ???“ mit den Juniordetektiven Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andres erschienen. „Feuriges Auge“ heißt sie – und sie hat es in sich.

„Feuriges Auge“ ist mit Abstand die längste der bisherigen Jubiläumsfolgen. Das Hörspiel erstreckt sich über fünfeinhalb Stunden. Es rüttelt an Gewissheiten, mit der Fans der Serie seit Jahrzehnten leben. 1970 ermittelten die drei Detektive in ihrem fünften Hörspielfall „Der Fluch des Rubins“. Dort müssen sie sich mit dem Inder Rama Sidri Rhandur auseinandersetzen. Der hat es auf einen verfluchten Rubin – das feurige Auge – abgesehen und ist ziemlich gefährlich. Aus seinem Gehstock kann er eine etwa 15 Zentimeter lange Klinge aus feinem Stahl ausfahren. Nicht ohne, der Typ.

Rätsel um “Feuriges Auge” nicht gelöst

Am Ende haben sich aber alle lieb. Justus, Peter und Bob lösen das Rätsel, das das Versteck des Rubins verrät. Den Edelstein verkaufen sie Rhandur. Das Geld bekommt der jugendliche Engländer Gus, der den Stein von seinem Großonkel Horatio August geerbt hat, mit dessen kniffligen Rätsel aber überfordert gewesen ist.

In Folge 200 geht es, wie der Name verrät, erneut um diesen mysteriösen Edelstein. Nach vier Jahren im Leben der drei Fragezeichen wird klar: Den Fall „Der Fluch des Rubins“ haben sie mitnichten gelöst. Und noch viel schlimmer: Sie befinden sich in großer Gefahr. Als Justus spurlos verschwindet, begeben sich Peter und Bob auf die Suche nach ihm. Bei ihren Recherchen finden sie in ihrer Detektivzentrale einen Zettel, in den das Wort „Hilfe“ geritzt ist. Sie stoßen zudem auf den Namen eines alten Bekannten: Rama Sidri Rhandur.

Justus ist derweil Mitgliedern der Geheimorganisation „Sphinx“ ausgeliefert. Strippenzieher ist der Verbrecher Gabriel White. Dessen Organisation startet illegale archäologische Expeditionen und will sich an verborgenen Schätzen bereichern. Kein Wunder, dass White scharf auf das „Feurige Auge“ ist – aber nicht nur darauf.

Skepsis im Vorfeld des Releases

Der Rückgriff auf die fünfte Hörspielfolge hat vor dem offiziellen Release von „Feuriges Auge“ nicht jedem getaugt. Einem Mitglied eines „Die drei ???“-Forums gefällt so gar nicht, dass ein Fall, der Jahrzehnte als gelöst gegolten hat, nun irgendwie doch noch offen ist.

Die Skepsis im Vorfeld der 200. Folge ist nicht vollkommen aus der Luft gegriffen gewesen. Schließlich sind die vergangenen Jubiläumsfolgen – „Geisterbucht“ und „Schattenwelt“ – ein wenig enttäuschend gewesen. Die Storys wirkten etwas dünne und teils an den Haaren herbeigezogen.

Gut, dass für „Feuriges Auge“ wieder André Marx in die Tastatur hauen durfte. Der ist bereits für den Inhalt der Folgen „Toteninsel“ (100) und „Feuermond“ (125) verantwortlich gewesen. Die sind unter den Fans der Serie extrem beliebt. Das zeigen schon die Kurse, zu denen die Schallplatten der Episoden gehandelt werden. Auf Discogs wurden in der Vergangenheit im Schnitt 100 beziehungsweise 135 Euro fällig.

(Screenshot: Discogs)

(Screenshot: Discogs)

Spannung durch zwei Erzählstränge

Ob „Feuriges Auge“ am Ende auch derart hoch im Kurs stehen wird? Schwer zu sagen. Das Hörspiel wird jedoch trotz seiner epischen Länge nie langweilig. Besonders die Aufteilung in zwei Erzählstränge sorgt für Spannung. Erst tappen die Hörer mit Peter und Bob auf deren Suche nach Justus im Dunkeln. Als sie ihren Oberdetektiv schließlich gefunden haben, macht die Folge einen Sprung zurück zur Nacht von Justus‘ Entführung.

Dieser Abschnitt der Jubiläumsfolge rüttelt einige Gewissheiten von „Der Fluch des Rubins“ ganz schön durcheinander. Der Inder Rhandur und Horatio August, Großonkel des Engländers Gus, erscheinen in einem anderen, düstereren Licht. Außerdem ist der verfluchte Edelstein nichts das einzige Heiligtum, auf das es die „Sphinx“-Leute abgesehen haben.

Die 200. Folge von „Die drei ???“ kannst du unter anderem auf Spotify streamen. Für alle Sammler und jene, die etwas in der Hand haben wollen, gibt es das Hörspiel auf CD, der altbewehrten Kassette und Vinyl. Die Schallplatten sind allerdings schon vergriffen. Auf Plattformen wie Ebay und Discogs bieten Händler sie zum Teil bereits deutlich über dem ursprünglichen Preis an. Der Versandhändler Bols hatte jüngst aber eine gute Nachricht parat. In einer E-Mail schreibt er: „Aufgrund der großen Nachfrage wird umgehend die Nachproduktion durch den Hersteller angestoßen.“ Bols rechnet damit, dass die Platte Mitte August wieder lieferbar ist.

move36-News: “Fridays for Future” | Automaten streiken | Jack & Jones

move36-News: “Fridays for Future” | Automaten streiken | Jack & Jones

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: OB zeigt sich gegenüber “Fridays for Future” gesprächsbereit. Jack & Jones beerbt Weltbild. Postbank-Kunden sauer wegen streikender Automaten.

“Fridays for Future” in Fulda

Vor einigen Tagen haben die Organisatoren von “Fridays for Future” in Fulda einen Brief an OB Wingenfeld geschrieben. Darin mach sie sich dafür stark, in Fulda den Klimanotstand auszusprechen. Dieser würde mit der gezielten Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz des Klimas einhergehen. Ob es so kommt, ist nicht klar. Der OB möchte sich mit dem Orga-Team jedoch zu einem Gespräch treffen.

Jack & Jones folgt auf Weltbild

Der Leerstand der ehemaligen Weltbild-Filiale am Borgiasplatz hat ein Ende. Dort zieht aktuelle der Modehändler Jack & Jones ein. Er wird seinen Laden am 1. August öffnen.

Ärger wegen Postbank-Automaten

Einige Kunden der Postbank in Fulda sind ziemlich angefressen. Seit Wochen können sie in der Filiale im Centhof beim Bahnhof kein Geld an den Automaten abheben. Die streiken nämlich. Manche denken schon über einen Wechsel der Bank nach. Laut Postbank liegt das Problem bei einem Internetanbieter. Das verhindere die Datenübertragung an die Automaten.

Du willst mehr wissen? Hier die Links zu den Beiträgen:

Teilerfolg für Fridays for Future: Fuldas OB gesprächsbereit

Kunden sind angefressen: Automaten von Postbank streiken

Leerstand endet: Jack & Jones beerbt Weltbild

Fairtrade-Town-Urkunde: Dankeschön an Weltladen

Was geht am Wochenende?

Sunset Feelings bei den Ponyfreunden Almendorf

Rock am Hinkelhof 2019

“Nice & Easy” im Loewen

Mehr Veranstaltungen findet ihr im Eventkalender von move36.