Der letzte I love Handmade Weihnachtsmarkt in der L14

Der letzte I love Handmade Weihnachtsmarkt in der L14

[vc_column_text]Gestern fand der letzte I love Handmade Weihnachtsmarkt in der L14 statt. Jener beschaulich-schöne Markt, an dem Kreative und und freie Künstler ihre selbstgemachten Produkte verkaufen. Organisiert vom Kinder- und Jugendhilfeverein Youropa und der Bürgerinitiative L14, geht der Erlös wie immer an soziale Projekte in Deutschland und Rumänien. 

Und wie immer gab es im Café Panama, im Underground und der Erneuerbar reichlich Selbstgemachtes zu entdecken – ob ausgefallene Deko-Geschenke für die Eltern, etwas Schnuckeliges für die/den Liebste/n oder einfach etwas für dich selbst. Doch es war wohl der letzte I love Handmade Weihnachtsmarkt in der Langebrückenstraße 14.

Der Mietvertrag des Jugendwerks der AWO läuft bis Ende des Jahres. “Wir sind intensiv auf der Suche nach einer Zwischenlösung für alle, aber bislang haben wir noch keine halbwegs geeignetes Objekt gefunden”, so Matthias Söhlke von der Bürgerinitiative. Aber es gebe eine Mittelbereitstellung der Stadt für den Umzug der Initiativen. Kommende Woche komme eine neue Pressemitteilung der BI, um auf die “Notsituation” aufmerksam zu machen.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1512134032717{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #dd3333 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #dd3333 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #dd3333 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #dd3333 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]Mehr zum Thema:

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Wer und was ist Youropa? 15 Jahre internationale Hilfe

Wer und was ist Youropa? 15 Jahre internationale Hilfe

[vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]Youth Romanian Partnership – dafür steht Youropa, der Kinder- und Jugendhilfeverein, der im Underground in der L14 beheimatet ist. Seit 15 Jahren besteht er nun schon, und die wenigsten wissen, was die Abkürzung eigentlich bedeutet. Doch die Rumänienhilfe aus Fulda geht bis Anfang der 90er zurück. [/vc_column_text][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”82131″ img_size=”full” add_caption=”yes”][vc_column_text]1990 brachten der Spiegel und Spiegel TV einen Skandal aus der rumänischen Stadt Cighid ans Licht, der vor allem in Europa, aber auch weltweit die Medien beschäftigte. Es waren schreckliche Bilder aus einem Kinderheim, das in “Wahrheit ein Sterbelager” war, so der Spiegel. Eingepfercht in Käfige, unterernährt, verwahrlost, unfähig, zu sprechen, dem Tode nahe – Bilder, die eine Welle der Hilfsbereitschaft auslösten, die viele der Kinder rettete.

So auch von Fulda ausgehend. Schon damals haben sich Engagierte zusammengesetzt und überlegt, wie man den rumänischen Kindern helfen kann – außer mit Geld. Doch bis die Helfer der ersten Stunden den Kinder- und Jugendhilfeverein Youropa gründeten, dauerte es noch ein paar Jahre.

Hilfe für eine Müllkippen-Siedlung

2002 war es soweit. Die jungen Ehrenamtler starteten unmittelbar ihr erstes Projekt in der rumänischen Partnerstadt Cluj-Napoca, die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie bauten einen Kindergarten. „Inzwischen ist daraus eine internationale Eliteschule geworden“, erzählt Manuel Lebek, der sich seit 2013 bei Youropa engagiert und heute im Vorstand des Vereins ist.

Manuel ist Dozent für Sozialwesen und Sozialwissenschaften an der Hochschule Fulda. 2013 reiste der 40-Jährige mit einer Gruppen Ehrenamtler nach Pata Rat, eine Siedlung am Rande einer Müllkippe von Cluj-Napoca, wo Menschen unter ärmlichsten, prekären Umstanden leben. Seitdem helfen sie in der Siedlung, haben diesen Sommer eine große Säuberungsaktion gestartet, wodurch die Bewohner selbst wieder animiert waren, sich um ihre Nachbarschaft zu kümmern, so Youropa.

Freies Gestalten

Um 2011 habe der Verein brachgelegen, erzählt Manuel, der mit einem Stamm aus zirka fünf aktiven Studierenden nun den Verein und die Diskriminierung von Minderheiten wie Roma wieder in den Fokus rücken will – vor allem in den Schulen. „Dazu haben wir eine Art Bildungs-Task-Force gegründet“, grinst Manuel, „die sich regelmäßig trifft.“ Youropa organisiert zusammen mit dem Streetwork Aschenberg und der Jugendkulturfabrik Fahrten für Jugendliche, meist zwischen 15 und 18, nach Rumänien. Hier gehe es vor allem um Jugendbegegnungen, erklärt Manuel. Darum, dass die Jugend hier aus ihrer Komfortzone ausbricht, sieht, wie es Kindern und Jugendlichen woanders geht. So hätten sich bei einer Reise die Teenies auf der Hinfahrt allein für ihr Smartphone interessiert. Als sie aber bei der Müllkippen-Siedlung waren, sei ihnen bewusst geworden, wie gut es ihnen geht, so Manuel. Keiner sei auf die Idee gekommen, wieder im Smartphone zu versinken. Natürlich engagiert sich der Verein neben der Rumänienhilfe auch vor Ort, zum Beispiel in der Nähbar oder dem Kleidertauschladen in der L14.

15 Jahre nach seiner Gründung befindet er sich im Umbruch. Neue, junge Mitglieder rücken nach, und die Aktiven hoffen natürlich auf mehr – auch vor dem Hintergrund der Rekordzahlen an Erstsemestern, die dieses Jahr nach Fulda gekommen sind. „Wir wollen natürlich auch auf uns aufmerksam machen, um für Spenden zu animieren“, so Manuel. „Der Vorteil gegenüber anderen Vereinen ist bei uns, dass man frei mitgestalten kann, Strukturen und Aufgaben sind noch nicht vollends vergeben. Und wir kriegen hier Studierende der Interkulturellen Beziehungen und der Sozialen Arbeit wunderbar unter einen Hut.“

Youropa zieht mit der L14 mit

Da der Mietvertrag des Vereins für das Underground Ende des Jahres nicht ausläuft, ist das Vereinsheim erst mal nicht gefährdet – anders als die restlichen Initiativen in der L14. Allerdings brauche die internationale Hilfe kein Büro, meint Manuel, „und wir würden wohl eher mit der L14 umziehen, um die Strukturen beizubehalten.“[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1512204250551{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]Wenn du dich beim Kinder- und Jugendhilfeverein engagieren möchtest, melde dich einfach hier bei Manuel Lebek, schreibe ihn auf der Facebook-Seite an oder schaue freitags ab 22 Uhr im Vereinsheim Underground vorbei.[/vc_column_text]

Quarterparty, FAUN und Kabarett – was geht am Wochenende?

Quarterparty, FAUN und Kabarett – was geht am Wochenende?

[vc_column_text]Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Party

Am Freitag ist es mal wieder so weit – der Löwe zieht mit seiner Quarterparty Feiervolk an, das sich nicht nur über gute Mucke auf einer Party freut, sondern auch über allerlei Specials und Mottos. Natürlich lautet das bei der vierten Auflage Winter Wonderland.

Date: Freitag, 1. Dezember
Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Konzert

Im Lokschuppen in Hünfeld steigt am Samstag die Rhön Rock Party Night mit Lions of Light, Blackjack und M.A.F.I.A. Doch hier spielt nicht nur die Musik. Die Veranstalter haben eine Präsentation mit Bildern und Videomaterial vom Rhön Rock Open Air zusammengebastelt. Außerdem gibt’s erste Infos zum Festival 2018 sowie ein einmaliges Angebot für den Ticketvorverkauf nur an diesem Abend.

Date: Samstag, 2. Dezember
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: VVK 12 Euro, AK 15 Euro

FAUN lassen das musikalische Mittelalter am Samstag in der Orangerie hochleben. Ihr Konzertprogamm “Acoustic – Medieval Ballads” bietet romantische Balladen, aber auch schnellere enthusiastischere Musik – instrumental unterlegt mit Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Hier liest du übrigens ein Interview mit der Band.

Date: Samstag, 2. Dezember
Beginn: 20 Uhr
Tickets ab 31,90 Euro

Kabarett 

Ein Cartoonist auf der Bühne? Was macht der da? Was jeder gute Komiker auch tut: die Zuschauer zum Lachen bringen. Ralph Ruthe, preisgekrönt mit mehreren Cartoon- und Kurzfilmpreisen, verbindet am Freitag in der Orangerie einzigartig die Elemente Comedy, Animationsfilm, Lesung und Musik – in seiner Show SHIT HAPPENS.

Date: Freitag, 1. Dezember
Beginn: 20 Uhr
Tickets ab 25,20 Euro

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Musikalisches “Ödland” Hünfeld ist Geschichte – die nächste Party der Rhön Rock Events steht an

Musikalisches “Ödland” Hünfeld ist Geschichte – die nächste Party der Rhön Rock Events steht an

[vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_column_text]Fast ein Jahr ist es her, dass sich zwei Hünfelder gesagt haben: In dem musikalischen Ödland muss man mal was aufziehen. Gesponnen, ausgearbeitet, umgesetzt – und die Rhön Rock Events waren geboren. Zum Jahresende wollen es die Gründer Mirko Heiß und Oliver Vogt im Lokschuppen noch mal krachen lassen. [/vc_column_text][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”38786″ img_size=”full” add_caption=”yes”][vc_column_text]Dass Mirko und Oliver im Raum Hünfeld mehr Livemusik etablieren wollen, waren nicht nur leere Worte. Ja, sogar ein Rock-Festival hat die Stadt nun – das Rhön Rock Open Air, das move36 auch 2018 wieder präsentieren wird.

Für die Rhön Rock Party Night im Lokschuppen am kommenden Samstag haben die Veranstalter aus dem Bild- und Videomaterial von move36 vom Festival eine kleine Präsentation gebastelt, die die schönsten, verrücktesten und witzigsten Momente noch mal aufleben lässt. Außerdem startet hier der Vorverkauf für das Festival 2018 mit einem einmaligen Angebot. Ein paar erste Infos, was nächstes Jahr so auf dem Hünfelder Acker passiert und wer spielt, gibt’s auch.

Aber es hieße nicht Party Night, wenn’s hier nicht auch eine saftige Portion Rock auf die Ohren gäbe. Mit Lions of Light, Blackjack und M.A.F.I.A haben Mirko und Oliver drei regionale Bands geholt, die im Lokschuppen kräftig einheizen werden.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1511865984302{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #dd3333 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #dd3333 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #dd3333 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #dd3333 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]Mehr zum Thema:

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Outing am Arbeitsplatz: Studie zeigt, wie offen, aber auch intolerant wir sind

Outing am Arbeitsplatz: Studie zeigt, wie offen, aber auch intolerant wir sind

[vc_column_text]In der aktuellen move36 haben uns drei junge Menschen erzählt, wie es ist, trans* zu sein, wie es ist, sich nicht mit seinem biologischen Geschlecht identifizieren zu können – und wie viel Mut und Kraft es braucht, eine Geschlechtsumwandlung machen zu lassen. Vor allem das Outing am Arbeitsplatz ist für sie nicht einfach. Ein Studie, unterstützt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, zeigt nun, wie offen, aber auch wie intolerant wir immer noch gegenüber Kollegen sind, die sich outen. 

Erstmals wurden für die Studie auch Bi- und Transsexuelle separat befragt. Seltsam und bedenklich ist, dass diese Gruppen mehr Diskriminierung erfahren und weniger offen sein können als Schwule und Lesben. Warum akzeptiert man Homosexuelle und lehnt gleichzeitig Transsexuellen ab? Unverständlich ist auch, dass Hetero- sowie Homosexuelle Bisexuelle oft gleichermaßen nicht akzeptieren. So sprechen 55,5 Prozent der bisexuellen Beschäftigten mit keinem oder nur wenigen Kollegen über ihre sexuelle Neigung. Und sieben von zehn trans* Menschen sprechen auf der Arbeit nicht über ihre Geschlechtsidentität.

“Die Gesellschaft will noch geschlechtliche Eindeutigkeit”, sagt Studienleiter Dominic Frohn vom Institut für Diversity und Antidiskriminierungsforschung. Insgesamt stehe man beim Umgang mit Bisexuellen dort, wo man bei Homosexuellen vor zehn Jahren war. “Und bei trans* Menschen sind wir dort, wo wir bei lesbischen und schwulen Mitarbeiter/-innen vor zwanzig Jahren waren.”

Über 30 Prozent halten sich bedeckt

Was nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass Homosexuelle noch genauso viel Diskriminierung (76,3 Prozent) erfahren wie 2007. “Eine stärkere Sichtbarkeit erzeugt oft auch eine steigende Gegenbewegung”, erklärt Frohn.

Natürlich offenbaren die fast 3000 befragten queeren Menschen für die Studie “Out im Office?!“, dass auch Fortschritte zu sehen sind: 2007 outeten sich nur 12,7 Prozent der Lesben und Schwulen gegenüber ihren Arbeitskollegen, nun sind es 28,9 Prozent. Über 30 Prozent halten sich jedoch immer noch bedeckt mit ihrer sexuellen Identität, 2007 waren es noch 51,9 Prozent. Chefs sind dabei tendenziell offener, da sie weniger angreifbar seien, so Frohn.

Ein langsamer Prozess

Die Studie zeigt: In Sachen Toleranz hat sich viel getan in Deutschland – sie wirft gleichwohl die Frage auf, warum Homosexuelle mehr akzeptiert werden als Bi- und Transsexuelle. Toleranz ist wohl ein langsamer, gesellschaftlicher Prozess, der mit allem Neuem von vorne beginnt.[/vc_column_text]