Was passiert eigentlich an der Richard-Müller-Schule? Die Schüler und Lehrer wissen das genau, deshalb öffnen sie ihre Türen am Samstag, 11. Februar, für Interessierte und stellen ihren Schulalltag vor. Und nicht nur das.
An der Richard-Müller-Schule gibt es viele Wege und Möglichkeiten, auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Neben dem Wirtschaftgymnasium bietet die Schule viele Berufsschulrichtungen, Ausbildungsmöglichkeiten über die verschiedenen Vollzeitschulformen und sogar in Kooperation einen B.A.-Studiengang an. Aber was ist jetzt das richtige für dich?
Am Tag der offenen Tür kannst du es herausfinden. Denn von 10 bis 14.30 Uhr öffnen alle Abteilungen am kommenden Samstag ihre Türen und stellen sich vor. Dazu kommen fast 30 Ausbildungsbetriebe, die mit der Richard-Müller-Schule zusammenarbeiten und zeigen, welche Karrierewege sich ergeben können. Zum Beispiel kannst du den FOS-Abschluss machen und dann studieren gehen, in der Abendschule den staatlich geprüften Betriebswirt oder den Bachelor in Betriebswirtschaftslehre machen.
Ein soziales und wertschätzendes Miteinander ist den Mitgliedern der Richard-Müller-Schulgemeinde sehr wichtig. Deshalb bietet die Schule ein auf breiter Basis stehendes Hilfs- und Unterstützungssystem an, um allen Bedürfnissen, die Lernende haben, gerecht zu werden. 18 Lehrer stehen den Lehrern in verschiedenen Lebenslagen helfend zur Seite. Das 19. Angebot, eine neue Schulseelsorge, soll das Spektrum bald erweitern und wird im Rahmen des Tages vorgestellt.
Die einzelnen Fachschaften (z.B. Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaftslehre etc.) geben Einblicke in ihre Bildungsinhalte und die Art ihrer Vermittlung. Projekte wie Schultheater, dessen aktuellste Aufführung wir auf move36 vorgestellt haben, die Schüler-/Lehrerband und das Praktikum in der hauseigenen Juniorenfirma im Rahmen der Fachoberschule laden zum „Hereinschnuppern“ ein.
Projekte gegen Rassismus
„Unsere Schule – Ihre Chance“ ist das Motto des Tages, und um Chancen geht es dabei nicht nur in beruflicher Hinsicht. Denn die Richard-Müller-Schule ist seit einigen Jahren „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und veranstaltet die Schule von Mittwoch bis Freitag Aktionstage, die sich gezielt mit den Themen Rassismus und Gewalt auseinandersetzte. Dabei arbeiteten die Schüler von Mittwoch bis Freitag an verschiedenen Projekten, deren Ergebnisse sie zum Tag der offenen Tür präsentieren werden.
Und was passiert in diesem Jahr?
Zum Beispiel haben die Schüler gemeinsam mit dem Rapper LMNZ, der aus Fulda kommt, inzwischen aber in Berlin lebt, einen Song und ein Musikvideo zum Thema zu produzieren. Gemeinsam mit dem Rapper schreiben die Schüler den Song und drehen ein Musikvideo, das du dir am Tag der offenen Tür dann angucken kannst.
Ein anderer Workshop beschäftigt sich mit Rhythmus, denn hier lernen die Schüler, wie sie eigene Poetry-Slam-Texte schreiben und ann auch auf der Bühne performen.
Schreiben in ungezwungen-lockerer Atmosphäre
Der Jugendbuchautor Andreas Kirchgäßner war schon oft an Schulen zu Gast, so auch im Rahmen der Aktionstage, in denen er interessierten Schülern beibringt, wie kreatives Schreiben funktioniert. Die Schreibwerkstatt vermittelt das grundlegende Handwerkzeug, Schreibtechniken und Tricks, und werden die entstehenden Geschichten den Besuchern am Samstag vorgestellt.
Land Art - Landschaftskunst
Auch für Kunstbegeisterte gibt es ein Angebot. Nach dem Motto „Farben der Vielfalt“ kannst du im Rahmen der Landschaftskunst an einer Installation mitarbeiten. Dabei arbeitest du in und mit der Natur. Die Materialien beschränken sich größtenteils auf Steine, Sand, Erde und Wasser.
GEWALTiges Theater
Was wäre ein Projekt der RiMS ohne Theater? Deshalb arbeiten die Schüler, die an der Theaterwerkstatt teilnehmen an einem Stück zur Problematik Gewalt und Vorurteilen unter Jugendlichen. Neben Spaß, Action und viel Bewegung setzt der Workshop Lernprozesse in Gang und lässt Schülerinnen und Schüler das Thema Gewalt und Gewaltprävention in Schule und Alltag unmittelbar erfahren. Ziel des ganzen ist es, dass Schüler lernen mit Problemen wie Schikane, Mobbing und Gewalt selbstständig umzugehen und diese schlichten zu können.
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