Schützenfest, Wiesenflimmern und Dancefloor Party im Markt 2

Schützenfest, Wiesenflimmern und Dancefloor Party im Markt 2

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

 

Kultur

Das Open Air Filmfestival Wiesenflimmern geht nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr in die zweite Runde. Am Freitag und Samstag wird die Leinwand auf der wunderschönen Streuobstwiese sogar zwei Tage lang flackern. Unter dem diesjährigen Motto “All Inclusive” dreht sich alles um das Thema Behinderung und Inklusion. Zwischen den Apfelbäumen warten ein abwechslungsreiches Kurzfilmprogramm sowie ein Langfilm, tolle Live-Musik und kulinarische Köstlichkeiten auf dich.

Datum: Freitag, 26. und Samstag, 27. Juli
Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: 6 Euro

 

Fest

Wenn am Freitag,  das Schützen- und Volksfest Fulda mit dem traditionellen Fassbieranstich im Ochsenzelt eröffnet wird, dann ist die Stadt wieder 10 Tage lang zentraler Anziehungspunkt für das Veranstaltungs-Highlight im kulturellen Jahresverlauf der Stadt. Fulda feiert sein Volksfest und der ganze Landkreis ist auf den Beinen, und folgt den bunten Lichtern zur Ochsenwiese, um dieses einmalige Flair zwischen Karussells & Budenzauber zu genießen.

Datum: Von Freitag, 26. Juli bis Sonntag, 4. August
Beginn: 16 Uhr
Eintritt: Frei

 

 

 

Party

 

Das Markt 2 lädt zum Feiern ein. Fuldas angesagte Dancefloor Party mit DJ CT Event bei freiem Eintritt. Feier mit und genieße Leckere Cocktails zu House und Dance Music.

Datum: Samstag, 27. Juli
Beginn: 21:30 Uhr
Eintritt: Frei

 

Fotos: Citymarketing Fulda – Spüre Fulda, SCHÜTZEN- und VOLKSFEST Fulda!, Markt 2, maxoidos Fotolia

Weniger soziale Teilhabe in Fulda? DJ Philipp plädiert für mehr kulturelle Freiräume

Weniger soziale Teilhabe in Fulda? DJ Philipp plädiert für mehr kulturelle Freiräume

Verschwindet in Fulda die Subkultur? Das ist die zentrale Frage unserer Titelstory im aktuellen Magazin, die die move36-Redakteure Sascha und Daniel möglichst vielen Kulturschaffenden und Szenekundigen gestellt haben. Klar ist: Es ist mehr weggebrochen in den vergangenen Jahren als hinzugekommen ist. Um dem entgegen zu wirken, plädiert Verena Schulenberg, Djane und ehrenamtlich aktiv in der L14zwo, beispielsweise für einen “Subkultur-Botschafter” in Fulda, der die Kommunikation zwischen Stadt und Kulturschaffenden vereinfachen könnte. 

Heute bemängelt DJ und Mitbegründer der International Soundclash Crew, Philipp Weidemann (40), dass hier ohne Beziehungen gar nichts laufe und viele einen einfach ignorieren würden, wenn man Kultur schaffen möchte und dafür Unterstützer sucht. Dabei sei es eine absolute Win-win-Situation, subkulturelle Freiräume zu unterstützen, weil das nicht nur Studierende intensiver an die Stadt binde. 

Wie ist es um die Subkultur in Fulda bestellt?

Kurz gesagt: nicht gut. Es gibt eine Menge unterschiedlicher Initiativen, viele engagieren sich hier ehrenamtlich. Aber was vor allem nach dem Abriss des L14-Areals fehlt, ist ein Ort zur Verwirklichung von unterschiedlichsten Interessen. Viele Musikinitiativen, die ich kenne, finden so gut wie keine Räume mehr. Das ist wirklich unglaublich mühsam. Wenn man dann in der Stadt rumfragt, merkt man schnell, wie schwer der Zugang ist. Es geht ums Geld, und nicht darum, kreativen Freiraum zu unterstützen.

Nicht-profitorientiert zu sein, siehst du also als ein Merkmal von Subkultur?

Genau, hier stehen weniger kapitalistische Verwertungsinteressen im Fokus als vielmehr der eigene kreative Ausdruck. Für mich gehört auch dazu, kulturelle beziehungsweise gesellschaftliche Normen kritisch zu hinterfragen und Gegenentwürfe zu schaffen. Um für uns alle bessere und gerechtere Lebensbedingungen zu erreichen.

Philipp Weidemann (40) ist DJ und Mitbegründer der International Soundclash Crew.

Und wer ist hier nun gefragt, bessere Bedingungen für ein bunteres Kulturangebot zu schaffen?

Ich bin seit 15 Jahren in Fulda. Von Anfang an habe ich die Erfahrung gemacht, dass Fulda ein geschlossener Klüngelkreis ist. Ohne Beziehungen und Lobby geht hier gar nichts, dann ignorieren die Leute dich einfach. Ich sehe nach wie vor die Stadt und vor allem auch Heiko Wingenfeld als OB in der Verantwortung, hier mit ihrer Lobby zu unterstützen. Wenn man sich die ganzen dicken Bauprojekte der letzten Jahre anschaut, sieht man: Es geht doch. Das ist eine Frage der Prioritäten. Doch ich glaube, der CDU-Mehrheit in der Stadt ist sowas wie Subkultur suspekt und auch egal. Wichtiger sind dann Wein- und Bierfeste, Musical-Sommer oder 1275-Jahr-Feiern in Hochglanz-Optik.

Der AStA hat sich ja gegenüber dem OB für mehr kulturelle Angebote für Jugendliche stark gemacht.

Ja, was aber die Stadt trotzdem, glaube ich, noch nicht richtig begriffen hat, ist, dass sie sich vor allem mit dem Ausbau der Hochschule deutlich verjüngt. Für Jüngere gibt es jedoch sehr wenig Angebote. Das führt dazu, dass viele kommen, zum Studium bleiben und dann so schnell wie möglich wieder gehen. Das kann eigentlich nicht im Interesse der Stadt sein.

Und subkulturelle Freiräume könnten dabei helfen, junge Studierende an die Stadt zu binden?

Ja, subkulturelle Freiräume zu unterstützen, ist eine absolute Win-win-Situation. Fulda möchte sich gerne als weltoffene, moderne, internationale Stadt begreifen. Dann wäre es an der Zeit, diesen Anspruch auch wirklich umzusetzen. Subkulturelle Freiräume bieten Menschen die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sich und andere damit zu begeistern und miteinander in einen Austausch zu treten. Dies führt nicht nur zu mehr Lebenszufriedenheit, sondern bildet auch einen wichtigen Gegenpol zu rechtsradikalen Strömungen. Auch bedeutet es, sich mehr mit einem Ort zu identifizieren und dort mehr zu verwachsen. Wenn das nicht ernst genommen wird von den Verantwortlichen, bedeutet das für Engagierte mehr Frustration, weniger gesellschaftliche Partizipation und letztendlich auch Destabilisierung unserer demokratischen Gesellschaft.

 

move36-News: “Fridays for Future” | Automaten streiken | Jack & Jones

move36-News: “Fridays for Future” | Automaten streiken | Jack & Jones

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: OB zeigt sich gegenüber “Fridays for Future” gesprächsbereit. Jack & Jones beerbt Weltbild. Postbank-Kunden sauer wegen streikender Automaten.

“Fridays for Future” in Fulda

Vor einigen Tagen haben die Organisatoren von “Fridays for Future” in Fulda einen Brief an OB Wingenfeld geschrieben. Darin mach sie sich dafür stark, in Fulda den Klimanotstand auszusprechen. Dieser würde mit der gezielten Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz des Klimas einhergehen. Ob es so kommt, ist nicht klar. Der OB möchte sich mit dem Orga-Team jedoch zu einem Gespräch treffen.

Jack & Jones folgt auf Weltbild

Der Leerstand der ehemaligen Weltbild-Filiale am Borgiasplatz hat ein Ende. Dort zieht aktuelle der Modehändler Jack & Jones ein. Er wird seinen Laden am 1. August öffnen.

Ärger wegen Postbank-Automaten

Einige Kunden der Postbank in Fulda sind ziemlich angefressen. Seit Wochen können sie in der Filiale im Centhof beim Bahnhof kein Geld an den Automaten abheben. Die streiken nämlich. Manche denken schon über einen Wechsel der Bank nach. Laut Postbank liegt das Problem bei einem Internetanbieter. Das verhindere die Datenübertragung an die Automaten.

Du willst mehr wissen? Hier die Links zu den Beiträgen:

Teilerfolg für Fridays for Future: Fuldas OB gesprächsbereit

Kunden sind angefressen: Automaten von Postbank streiken

Leerstand endet: Jack & Jones beerbt Weltbild

Fairtrade-Town-Urkunde: Dankeschön an Weltladen

Was geht am Wochenende?

Sunset Feelings bei den Ponyfreunden Almendorf

Rock am Hinkelhof 2019

“Nice & Easy” im Loewen

Mehr Veranstaltungen findet ihr im Eventkalender von move36.

Gin-Tasting, Yoga und eine neue Partyreihe – das geht am Wochenende

Gin-Tasting, Yoga und eine neue Partyreihe – das geht am Wochenende

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Kulinarik

Am Freitag findet im Löwen das Gin-Tasting statt. Dort können sich Gin-Liebhaber, aber auch Neugierige durchtesten. Die fünf Gins werden euch mit verschiedenem Tonic Water, passenden Botanicals, Häppchen sowie Wasser und Espresso vorgestellt.

Datum: Freitag, 19. Juni
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 45 Euro

Party

Schaut am Wochenende doch beim ersten Sunset Feelings Open Air Festival vorbei. Das Event steigt an zwei Tagen (Freitag- und Samstagabend) und liefert euch gute Musik von mehreren DJ’s, bei denen wirklich für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Datum: Freitag und Samstag, 19.–20. Juni
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro

S

 

 

Konzert

Außerdem habt ihr am Samstag die Möglichkeit, die 16-jährige Lena-Marie mit eurer Anwesenheit zu unterstützen. Die talentierte Sängerin covert auf dem Gelände der Alten Schule Fulda unter anderem Songs von Ed Sheeran, Sting, Adele, Tracy Chapman, den Beatles und mehr.

Datum: Samstag, 20. Juli
Beginn: 20 Uhr

Sport

Im Schlosspark kannst du dich zum Yoga mit Kariem treffen. Dort kommt ihr mit mehreren Leuten bei gutem Wetter zusammen und macht ab 12 Uhr Yoga. Bei schlechtem Wetter findet das Ganze in der L14zwo in der Lindenstraße 2 statt. Bitte an eine Yoga- oder Isomatte und bequeme Kleidung denken!

Datum: Sonntag, 21. Juli
Beginn: 12 Uhr

Fotos: Loewe Fulda, Sunset Feelings Open Air, Alte Schule Fulda, Yoga mit Kariem, DWP/Fotolia

Neue Open-Air-Partys in Fulda: Beim Sunset Feelings gibt’s Rock und Electro

Neue Open-Air-Partys in Fulda: Beim Sunset Feelings gibt’s Rock und Electro

Erst vor ein paar Wochen haben sie durch Zufall noch eine Location für ihr neues Vorhaben gefunden. Marc, Marius und Maximilian sind die drei Köpfe eines 15-köpfigen Team, das dieses Wochenende zwei Open-Air-Partys auf einer Wiese in Petersberg hochzieht – Sunset Feelings Open Air heißt die neue Reihe. 
Vor eineinhalb Monaten musste “alles Schlag auf Schlag gehen”, erzählt Marc Reinke. Der 25-Jährige hat bereits jahrelange Erfahrung im Fuldaer Partyleben. Er ist DJ sowie Veranstalter und hat zum Beispiel beim Schlossklang 2016 eine Lightshow auf die Beine gestellt. In den vergangenen Jahren hat er zusammen mit Maximilian Glisser und Marius Schlott das BigDorfBeatz auf einer gepachteten Wiese bei Melzdorf organisiert. Eher improvisiert und unbürokratisch, wie er erzählt.

Nun wollten sie das Ganze professioneller und größer aufziehen, bekamen aber vor knapp zwei Monaten eine Absage für ihre Ursprungslocation. “Über drei Ecken haben wir dann durch Zufall erfahren, dass der Vater eines Kumpels Vorsitzender beim Verein Ponyfreunde Almendorf in Petersberg ist”, so Marc.

Marc Reinke hat als DJ und Veranstalter bereits jahrelange Erfahrung im Fuldaer Partyleben.

Auf der Wiese des Vereins (im Titelbild zu sehen) können sie nun das Sunset Feeling Open Air zum ersten Mal starten. Am Freitag gibt’s bei der Electronic Edition House, EDM und Hardstyle auf die Ohren, am Samstag bei der Live Edition Rock, Pop und Partycover. Die Planung sei nun ziemlich hektisch gelaufen, “und es ist ein verdammt steiniger Weg, bis man sich selbst organisiert und schließlich auch die Behörden überzeugt hat, dass man weiß, was man macht”, so Marc weiter. Aber nun steht alles, und das Wetter scheint auch super mitzuspielen.
“Fulda hätte ausgerockt”: Djane für kulturelle Freiräume

“Fulda hätte ausgerockt”: Djane für kulturelle Freiräume

Diesen einen Satz, wir hören ihn immer wieder, gerade von jungen Leuten: “Fulda hat zwar viel zu bieten – aber…” Dieses Aber meint vor allem fehlende Subkultur und kaum Entfaltungsmöglichkeiten für die verschiedenen Szenen, es meint das Sterben zahlreicher Locations in den vergangenen Jahren wie Klangkeller, Café Panama oder die Sonne.

Für die aktuelle Sommerausgabe haben die move36-Redakteure Sascha und Daniel möglichst viele Kulturschaffende und Szenekundige gefragt, ob Fulda bald im Einheitsbrei ertrinkt – und: wessen Initiative eigentlich gefragt ist, dass es wieder mehr Nischenkultur gibt? Ein umfassender, streitbarer Blick auf Fuldas Szenen mit so vielen Stimmen, dass du in den kommenden Wochen online bei uns noch mehr Meinungen und Interviews zum Thema liest. 

Verena Schulenberg ist Djane und organisiert die Kulturwoche Genießen unterm Apfelbaum mit.

Heute: Verena Schulenberg (43) engagiert sich ehrenamtlich beim Jugendhilfeverein Youropa sowie in der Nähbar und dem Kleidertauschladen in der L14zwo. Zudem ist sie Djane beim Musikkollektiv Zirkeltraining und organisiert die Kulturwoche Genießen unterm Apfelbaum im Umweltzentrum (im oberen Bild zu sehen) mit. Um in der Stadt wieder mehr kulturelle Freiräume zu etablieren, hat sie einen interessanten Vorschlag: eine/n “Subkultur-Botschafter/in”

Was verstehst du unter Subkultur?

Subkultur ist für mich eine Kultur jenseits der großen Institutionen oder des großen kommerziellen Erfolges – eine Kultur, die ein urbanes Lebensgefühl weckt und lebt, das Menschen zusammenbringt und so durch Begegnung und Spannung zur Identifikation mit der Heimatstadt beiträgt.

Und wie ist es um die Subkultur in Fulda und Umgebung bestellt? Was geht, und was fehlt?

Generell werden viele Veranstaltungen, die junge Leute ansprechen, die sich Jugendliche und Studenten leisten können, von Privatpersonen und Initiativen organisiert. Diese opfern ihre Freizeit für das Image der Stadt – ohne dieses Engagement hätte Fulda längst “ausgerockt”. Zum Beispiel die Kulturwoche Genießen unterm Apfelbaum oder die Partys vom International Soundclash. Es fehlen aber Orte für Soziokultur, wo Musikveranstaltungen und Partys stattfinden können. In Kneipen und Bars kann man schließlich nicht tanzen.

Wer ist vor allem gefragt, hier Initiative zu ergreifen?

Meiner Meinung nach braucht es eine stärkere Vernetzung der Szene, einen Zusammenschluss der Fuldaer Kulturschaffenden, zum Beispiel in einer IG Subkultur (Anm. d. Red. Interessengemeinschaft Subkultur), die in Dialog gehen sollte mit der Stadt Fulda. Nicht nur meckern, sondern machen. Veranstaltungen wie das Genießen unterm Apfelbaum zeigen: Engagement wird von der Stadt unterstützt. Klar, da ist noch viel Luft nach oben. Aber ich bin mir sicher, es finden sich Lösungen, wenn man miteinander spricht. Auch die Studenten der Hochschule, die inzwischen über zehn Prozent der Fuldaer Bevölkerung ausmachen, sind gefragt sich zu engagieren.

Du siehst also auch die Jugend selbst in der Verantwortung, sich Angebote zu schaffen. Was aber kann man an der Stadt kritisieren?

Es braucht einen strukturellen Identitäts- und Imagewandel, der zulässt, dass es mehr soziokulturelle Angebote gibt, der zulässt, dass leerstehende Räume kreativ genutzt werden können. Es gibt in Fulda Kulturorte, die nicht jeden Tag genutzt werden, wie zum Beispiel den Kulturkeller. Diese sollten Bands oder DJ-Kollektive sowie andere Kulturschaffenden gegen geringe Nutzungsgebühren zur Verfügung gestellt werden. Man könnte zudem eine/n „Subkultur-Botschafter/in“ installieren, der/die als Vermittler/in für ein besseres Zusammenspiel von Stadt und Szene sorgt. Hier könnte man eine kontinuierliche Arbeitsgruppe etablieren, die schaut, welche Räume nutzbar sind, oder beispielsweise bei Konflikten mit Anwohnern wegen der Lautstärke Lösungen findet. Sie sollte dafür sorgen, dass die freien Szenen, die Jugendkulturen wieder mehr Platz in der Stadtentwicklung bekommen.

Zum Schluss ein paar offene Worte: Was wünschst du dir für Fulda?

Ich wünsche mir, dass die Stadt versteht, dass zur Lebensqualität und Lebendigkeit einer wachsenden und sich verändernden Stadt auch gehört, dass Künstlerinnen und Künstler jenseits der großen Institutionen oder des großen kommerziellen Erfolges nicht verdrängt werden, dass alternative Klubkultur – fern ab von S-Club und Musikpark – auch ihren Platz bekommt. Dort, wo Stadt oder städtische Beteiligungsgesellschaften Gebiete entwickeln, sollte der freien Szene sowie der Sub- und Jugendkultur wieder systematisch ein angemessener Stellenwert eingeräumt werden, ohne am gleichen Standort Wohnbebauung oder das zigste Hotel in Fulda zu planen. Das kann ich sonst echt nicht ernst nehmen.

Das Cover der aktuellen Ausgabe, Titelthema: Verschwindet in Fulda die Subkultur? 

#81, Magazin, Subkultur, Szene, move36