Ferdinand-Braun-Schule verabschiedet Kollegen in den Ruhestand

Ferdinand-Braun-Schule verabschiedet Kollegen in den Ruhestand

Im Rahmen einer Feierstunde begrüßte die stellvertretende Schulleiterin Studiendirektorin Ulrike Vogler kurz vor den Sommerferien auf der sonnenbeschienenen Terrasse der Ferdinand-Braun-Schule die Gäste, die sich zusammengefunden hatten, um die zukünftigen Pensionäre Studiendirektor Dieter Jonas, Oberstudienrat Jürgen Kreß, Oberstudienrat Gangolf Möller und Lehrkraft Walter Mendla-Jacobi zu verabschieden.

Ein Text von Gabriele Mans

Frau Vogler bedankte sich bei den vier Kollegen für ihren vielfältigen Einsatz in der Ferdinand-Braun-Schule und hob hervor, dass sie den Lohn ihrer Arbeit nicht erst mit der Entlassungs-Urkunde erhalten, sondern diesen auch schon im Laufe ihrer Dienstzeit sammeln konnten. Jetzt, an der Schnittstelle zu einem neuen Lebensabschnitt, könnten die Pensionäre doppelten Gewinn einfahren. So hätten sie nicht nur eine gute Zeit an der Ferdinand-Braun-Schule gehabt, sondern könnten Vieles aus dieser Zeit auch in Zukunft nutzen.

Dazu zitierte Vogler die Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz: „Das Alter (Vogler erweiterte dies mit: „Die Pension“) ist für mich kein Kerker, sondern ein Balkon, von dem man zugleich weiter und genauer sieht.“

Mit Neugier und ohne Wehmut

Die im Laufe ihrer Lehrtätigkeit erworbenen Erfahrungen und Eindrücke könnten die Pensionäre nun mit in den neuen Lebensabschnitt nehmen, der somit von einer besonderen Warte aus vielfältige Perspektiven und Möglichkeiten biete. Auch wenn mit der Pension jetzt das Wochenende zwar auch seinen Reiz verlieren könne, sollten die vier Kollegen mit Neugier und ohne Wehmut den nächsten Lebensabschnitt beschreiten.

Hierzu wünschte Vogler den Pensionären alles Gute und übergab das Wort an Harald Persch, den Dezernenten des Staatlichen Schulamtes Fulda. Herr Persch betonte zum Beginn seiner Rede, dass jede Schule ihr Eigenes habe. Er hob die besondere Arbeitsatmosphäre an der Ferdinand-Braun-Schule hervor, die sich auch hier an dem Rahmen der Verabschiedungsfeierlichkeiten zeige. Die vier Pensionäre hatten nämlich auch an das Wohl der Gäste gedacht. So gab es neben Getränken frisch gegrillte Steaks und Bratwürstchen sowie ein umfangreiches Buffet, das kaum einen Wunsch offen ließ.

Besonderheiten der beruflichen Schulen

Eine weitere Besonderheit der beruflichen Schulen zeige sich auch an den Biographien der vier Pensionäre der Ferdinand-Braun-Schule, die Persch am Beispiel des scheidenden Abteilungsleiters, Herrn Studiendirektor Dieter Jonas verdeutlichte. Allgemein kommen Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer häufiger über den zweiten Bildungsweg, also nach Berufsausbildung und Berufserfahrung, in den Schuldienst. Ebenso sind die Studienwege nicht immer linear, und nach dem Referendariat ist eine Anstellung im Schuldienst am gewünschten Ort im gewünschten Bundesland auch nicht immer sofort möglich.

Ebenso vielfältig wie die Wege ins Lehrerdasein sind auch die Einsatzbereiche von Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrern an der Ferdinand-Braun-Schule: vom Berufsvorbereitungsjahr über die Berufsfachschule, die Fachschule für Technik, die Fachoberschule und das Berufliche Gymnasium bis hin zu dem Berufsschulunterricht der verschiedenen Ausbildungsberufe. Daneben gibt es für Lehrkräfte an Berufsschulen zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, wie zum Beispiel in den betrieblichen Prüfungsausschüssen, am Studienseminar bei der Lehrerausbildung und vieles mehr.

Metall, Elektro und Gestaltung

Nach dem exemplarischen Abriss der beruflichen Biografie von Herrn Jonas, die viele der oben genannten Stationen selbst absolvierte, überreichte Persch den vier Pensionären ihre Urkunde und verabschiedete sie aus dem Schuldienst mit den besten Wünschen für die Zukunft. In die Reihe der Gratulanten reihte sich zum Abschluss des offiziellen Teils der Verabschiedung die Vorsitzende des Personalrat, Inge Keil, ein. Sie verwies auf das breite Spektrum der Fachbereiche an der Ferdinand-Braun-Schule. Einen Teil dieser Vielfalt bildeten auch die vier Pensionäre ab, die aus dem Bereich Metall, Elektro und Gestaltung kommen.

Keil sagte, dass die vier Kollegen stellvertretend zeigen, wie die Ferdinand-Braun-Schule von der Vielfalt lebt – und diese Vielfalt auch braucht. Nach einer Reihe von Geschenkübergaben und Umarmungen ging die Verabschiedung in den inoffiziellen Teil über, in dem trotz der Hitze noch fröhlich gefeiert wurde.

Touri-Attraktionen und eine Horror-Tour – Jacky berichtet von den ersten Tagen in Thailand

Touri-Attraktionen und eine Horror-Tour – Jacky berichtet von den ersten Tagen in Thailand

Ein knappes Jahr verbringen die Fuldaer Stephan und Jacky in Thailand. In unserer aktuellen Sommerausgabe erzählen die beiden von den Vorbereitungen für ihr Abenteuer. Jetzt meldet sich Jacky das erste Mal von vor Ort. Wie war die Ankunft? Lief in den ersten Tagen alles glatt? Was haben sie erlebt?

In den kommenden Monaten hält dich Jacky bei uns über ihre Reise auf dem Laufenden. 

Ein Text von Jacqueline Bohrmann

„Sawadee kha“ aus Thailand. Das heißt so viel wie „Hallo“. Seit gut zwei Wochen sind wir jetzt auf Koh Samui, und viel mehr als ‘Hallo sagen’ habe ich auf Thai auch noch nicht gelernt. Mit Englisch kommt man hier zum Glück ganz gut klar. Oder eben mit Händen und Füßen. Gerade mal zweieinhalb Wochen sind also seit unserer Abschiedsfeier in Fulda und unserem Abflug vergangen. Irgendwie kommt es mir wie eine Ewigkeit vor. Gleichzeitig ist es aber auch gerade erst gewesen.

Und jetzt sitze ich hier vor meinem Laptop, auf unserer Terrasse, und gucke aufs Meer. Ich sehe Palmen, eine kleine Bucht, in der wir schon schwimmen waren, und am Horizont schon die nächste thailändische Insel. Crazy! Mittlerweile haben wir nämlich ein kleines Apartment gemietet, in dem wir für die nächsten zweieinhalb Monate wohnen werden. Das Mietauto haben wir gegen einen Roller getauscht. Und so langsam fängt es hier an, sich nach Alltag anzufühlen.

Ein mumifizierter Mönch und eine Dschungel-Tour

Schon krass, wie schnell wir uns hier an viele Dinge gewöhnt haben. Morgens, vor dem Frühstück, gehen wir ganz selbstverständlich schwimmen. Im Pool, der keine 50 Meter von unserem Bett entfernt ist. Das war vor drei Wochen in unserer Wohnung in Fulda noch eine richtige Traumvorstellung. Wir kaufen unser Essen am Straßenrand in kleinen Imbissen und kochen selbst gar nicht mehr. Einfach, weil hier das fertig und frisch gekochte Essen so günstig ist. Und wenn mir auf meiner Spur ein Geisterfahrer entgegenkommt, der auf seinem Roller eine große Leiter unterm Arm geklemmt transportiert, dann lächle ich mittlerweile nur noch müde. Vor zwei Wochen habe ich mich noch über alles gewundert, was die Thais hier auf ihren Rollern so durch die Gegend fahren.

Natürlich haben wir uns auch schon ein paar Touri-Attraktionen auf der Insel angeguckt. Wir waren beim Big Buddha, dem berühmtesten Tempel von Koh Samui. Dort hat uns ein Mönch gesegnet und ich glaube er wollte uns kurzerhand auch verheiraten. Jedenfalls hat er mehrfach irgendwas von „Honeymoon“ geredet. Wir haben einen mumifizierten Mönch bestaunt, sind mit einer Art Sammeltaxi, dem Songthaew, gefahren und haben eine Tour durch den Dschungel gemacht. Die Tour war schrecklich. Wirklich schlimm! Steph sagt: „Das war sau lustig.“ Ich fand das nicht. Das Problem: Da, wo eigentliche eine Straße hätte sein müssen, waren nur Sand, große Schlaglöcher oder richtige Furchen. Und dann mit dem Roller auf diesen „Straßen“ bergauf und bergab zu fahren – das war echt nicht mein Ding. Aber egal, wir haben es überlebt und ich verbuche das als Abenteuer. Sowas erlebt man eben, wenn man sich auf neue Dinge einlässt. Und jetzt weiß ich wenigstens, dass ich mit unserem Roller wirklich überall rauf oder runter komme. Das ist doch auch was. Und wer weiß, was wir hier noch für abgefahrene Abenteuer erleben.

Was du sonst noch wissen solltest:

  • Steph und Jacky hatten noch keinen Sonnenbrand und auch keinen Durchfall, und das obwohl sie fast nur noch in Imbissen und Garküchen essen.
  • Lieblingsessen Steph: Curry in allen Varianten.
  • Lieblingsessen Jacky: Pad Thai, ein traditionelles Nudelgericht.
  • Der Gecko in ihrer Wohnung heißt Willi, er schreit nachts.
  • Die beiden haben schon vier Tempel besucht und sich zweimal massieren lassen.
  • Der Ventilator läuft nachts durch, die Klimaanlage war zu kalt dafür.
  • Auf ihrem Blog reiseritis.de kannst du sehen, wie sie jetzt wohnen.
29.06.2019 – Rundgang übers Stadtfest

29.06.2019 – Rundgang übers Stadtfest

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