[vc_column_text]HÜNFELD, 09.05.2019. Landrat Bernd Woide hat bei der Übergabe des renovierten Schulgebäudes der Wigbertschule davor gewarnt, Berichte über marode Schulen zu verallgemeinern. Es gebe durchaus Regionen, in denen der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, die Voraussetzungen für ein effizientes und erfolgreiches Lernen zu schaffen, in vorbildlicher Weise nachgekommen werde. „Auch der Landkreis Fulda will mit seinen Schulen positive Maßstäbe setzen.“

Eine Pressemitteilung des Landkreises

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Wigbertschule in Hünfeld. Hier hat der Landkreis Fulda seit 2008 über elf Millionen Euro investiert. Den Anfang machte in den Jahren von 2008 bis 2010 die Erweiterung und Ersteinrichtung des naturwissenschaftlichen Trakts mit rund zwei Millionen Euro. Weitere wichtige Stationen waren in 2011 die Sanierung im Rahmen des Sonder-Investitionsprogramms mit 830.000 Euro und die grundlegende Innensanierung in den Jahren von 2012 bis 2017 mit 7,45 Millionen Euro.

Nachdem bereits in 2017 Teilbereiche im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms mit Baukosten von 387.000 Euro energetisch saniert wurden, steht aktuell die energetische Sanierung der Turnhalle mit veranschlagten Kosten von 230.000 Euro an – für Landrat Woide ein Beleg dafür, dass Schulen auch baulich ein lebender Organismus seien, bei denen man nie fertig werde. „Gutes ist entstanden. Es wird jedoch weitergehen müssen. Denn Schulen sind ein wertbildender Faktur für die Region.“

Ergebnisse können sich sehen lassen

Die Einweihungsfeier, zu der Schulleiter Markus Bente neben Landrat Woide unter anderem den Kreistagsvorsitzenden Helmut Herchenhan, Mitglieder des Kreisausschusses, Schulamtsdirektorin Rita Schmidt-Schales, Stadtrat Gerhard Hohmann, die Vertreter des Architekturbüros Ebert und Kiel sowie die Fachdienstleiter Melanie Doran und Jürgen Obermeier von der Kreisverwaltung begrüßte, fand in der neuen Mediothek statt, die in gewisser Weise stellvertretend für die Modernisierung steht.

Schulleiter Bente bat um Verständnis für Lärm, Schmutz und sonstige Unannehmlichkeiten während der Bauphase. Alle Beteiligten seien durch die Arbeiten im Bestand und zum Teil während des Unterrichtsbetriebs in besonderer Weise gefordert gewesen. Das Ergebnis aber könne sich landesweit – wie beispielsweise die naturkundlichen Sammlungen – sehen lassen. Das von Grund auf sanierte Gebäude sei ein Ausdruck von Wertschätzung, die Bildung in der Region entgegengebracht werde.

Stadtrat Gerhard Hohmann lobte in Vertretung von Bürgermeister Stefan Schenk den Landkreis Fulda, der beträchtliche Summen in die Qualität und Zukunftsfähigkeit der Wigbertschule investiere und damit die Weiterentwicklung des Wohn-, Arbeits- und Bildungsstandorts Hünfeld nachhaltig stärke. Die Stadt verstehe sich als Anwalt schulischer Interessen und wolle weiter in eigener Zuständigkeit ihre Gestaltungsmöglichkeiten zur Verbesserung des räumlichen Umfelds ihrer Schulen nutzen.

Die ökumenische Weihe des renovierten Schulgebäudes nahmen der katholische Stadtpfarrer Peter Borta und sein evangelischer Amtskollege Jürgen Gossler vor. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Schulchor „WiVox“ unter Leitung von Thomas Nüdling, die Wigbert-Combo mit Pia Sauer, Michael Abel, Philipp Flügel und Moritz Abel sowie Pia Sauer am Saxophon, die von Thomas Nüdling am Klavier begleitet wurde. Anschließend waren die Gäste zu einem Imbiss eingeladen.[/vc_column_text]

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