Neustart für das Propstei-Festival in Johannesberg. Am Samstag fand das Event erstmals unter dem Namen Propsteipop statt. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit. Das junge Veranstalterteam würde im nächsten Jahr dennoch gerne weitermachen.

Von move36-Praktikantin Aliya Kobiela und Sascha-Pascal SchimmelDas ist eine ziemlich große Aufgabe für Naemi Wetter und Konstatin Füller gewesen. 20 Jahre sind beide gerade einmal alt. Am Samstag haben sie das erste Mal in Eigenregie ein Festival veranstaltet – das Propsteipop in Johannesberg.

Ein bisschen mehr Zuspruch für die erste Auflage des Nachfolgers des Propstei-Festivals hätte man Naemi und Konstantin schon gewünscht. Bis kurz vor knapp haben sie die Werbetrommel gerührt, am Freitagnachmittag noch Flyer in der Fuldaer Innenstadt verteilt. Am Ende werden es 150 bis 200 Musikfans (hier geht es zu einer Fotostrecke) gewesen sein, die sich am Samstag auf den Weg zur Propstei in Johannesberg gemacht haben.

Das Konzept des Propsteipop

Wie viele Besucher genau da gewesen sind, kann Naemi nicht sagen. Gehofft hatte sie auf 300. Einige, die ein Ticket gekauft hatten, seien jedoch nicht gekommen, sagt die Mitorganisatorin. „Das ist wahrscheinlich auch wetterbedingt gewesen.“ Kann echt gut sein. Das Wetter ist am Wochenende wirklich nicht gerade bombig gewesen.

Immerhin hat sich der leichte Regen am Samstag schnell aus dem Staub gemacht. Keine Gefahr also für das erste Propsteipop und die Auftritte der Musiker. Auf der Bühne standen unter anderem die deutschen Bands Razz, Kid Dad und Walking on Rivers. Sie versorgten das Publikum mit Indie-Rock, Alternative Rock und Folk-Rock.

Dass Naemi und Konstatin ausgerechnet diese Art Bands ausgewählt haben, spricht für das Konzept des Propsteipop. Die beiden, die sich bereits seit neun Jahren kennen, wollen mit dem Festival vermehrt junge Leute ansprechen und jungen Künstlern Raum bieten. „Mit dem diesjährigen Genre Indie-Rock wollen wir jüngere Leute erreichen, von denen es in Fulda unter anderem durch die Hochschule viele gibt“, sagt die 20-Jährige.

Naemi und Konstantin würden gerne weitermachen

Gegen Abend ist es am Samstag auf dem Propsteipop in Johannes dann noch richtig stimmungsvoll geworden. Nachdem die Sonne untergegangen war, tauchten Scheinwerfer die gesamte Location in sanftes, verschiedenfarbiges Licht. Genau richtig, um abzuschalten und die Musik zu genießen. Naemi und Konstantin hingegen hatten da noch einiges zu tun – und für den kommenden Morgen stand auch noch der Abbau auf dem Plan.

Wie geht es mit dem Festival nun weiter? Naemi sagt, sie hätten durchweg positives Feedback bekommen – auch die Bands seien zufrieden gewesen. Sie und Konstantin würden nächstes Jahr sehr gerne weitermachen mit dem Propsteipop. „Das ist allerdings auch eine Frage des Geldes.“ So ein Event muss sich halt erst einmal finanzieren.

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: