Neuer Name, neue Mucke, neues Konzept – das Propstei-Festival heißt jetzt Propsteipop-Festival und wird nun von einem frischen, jungen Orga-Team auf die Beine gestellt: Naemi und Konstantin wollen wieder mehr junge Leute auf den Johannesberg locken, dazu haben sie die populären Bands Razz und Kid Dad an den Start gebracht. Am Samstag, 13 Juli, steigt das Konzert. Als langjähriger Partner präsentiert move36 das Event. 

Naemi Wetter kümmert sich vor allem um die Bands und Pressearbeit fürs Propsteipop-Festival.

Mehr als 15 Jahre hat Andreas Wetter, Naemis Vater, das Propstei-Festival in dem barocken Ambiente auf dem Johannesberg organisiert – bis 2017 immer an zwei Abenden. Stets eine Bühne für kleinere, aber nicht minder gute Bands, “stand schon seit längerem die Idee im Raum, das Festival neuer zu gestalten und für ein jüngeres Publikum interessanter zu machen”, sagt Konstantin. Er und Naemi kennen sich schon seit neun Jahren und stemmen das Ding dieses Jahr zum ersten Mal nahezu allein. Die 20-Jährige “stand schon als kleiner Knirps an der Kasse und hat mit viel Euphorie Bändchen verteilt”, erzählt sie. Auch Konstantin ist schon seit mehreren Jahren beim Event involviert.

“Echte Juwelen” am Start

Kid Dad, Propsteipop-Festival
Die Jungs von Kid Dad aus Paderborn spielen auf dem Propsteipop-Festival eine Mischung aus Alternative und Grunge.

Neben vielem anderen kümmert sich die Medien- und Popmusik-Studentin nun vor allem um die Bands – sie hätten dieses Jahre “echte Juwelen” am Start und seien mit den Bands “am Puls der Zeit”. Die Indie-Rock-Kombo Razz aus dem Emsland startet seit 2012 durch und stand bereits auf einigen großen Festivalbühnen, so zum Beispiel beim Kosmonaut Festival, Hurricane Festival oder beim Southside. Die jungen Musiker kombinieren eine experimentelle Mischung aus Garage Rock, Indie Rock und Blues Rock. Das zweite Highlight sind die Newcomer von Kid Dad aus Paderborn, die mit ihrem eigenwilligen Mix aus Alternative Rock und Grunge für mehr Härte am Abend sorgen. Und zu guter Letzt kommen bei der jungen Band Walking on Rivers aus Dortmund auch noch Folkfans auf ihre Kosten. Also musikalisch ein frisch-vielseitiges Programm.

So ist auch das Logo moderner und minimalistischer geworden: “Die unbearbeitete Hand soll den persönlichen Bezug zu jedem Besucher widerspiegeln”, erklärt Naemi. Doch die Federführung für Dinge wie Layout, Website und Design hat vor allem Konstantin übernommen – passend zu seinem Studiengang Sport-, Event- und Medienmanagement. Nicht zu vergessen sei dabei Andreas Wetter, der weiterhin Sponsoren akquiriert und am Ende noch mal alles checkt, so der 20-Jährige.

 

Konstantin Füller gestaltet vor allem Website und das ganze Design des Propsteipop-Festivals.

Besondere Akustik und beleuchtetes Barockgemäuer

Dieses Dreiergespann organisiert im Vorfeld des Events nahezu alles alleine. Doch natürlich seien beim Event selbst die zahlreichen freiwilligen Helfer unersetzlich, so die beiden jungen Veranstalter. Ansonsten ist die Gestaltung, die Aufmachung des Konzerts im Wesentlichen gleich geblieben; wenn es dunkel wird, leuchtet das barocke Gemäuer wieder in kunstvollen Lichtern. Darüber hinaus sorgt die Location für eines besondere Akustik.

Um wieder mehr junge Musikfans auf den Johannesberg zu locken, fahren Naemi und Konstantin natürlich auch im Social Web neue Geschütze auf – also: Schau doch mal auf ihrem Instagram-Account vorbei und verpass ihnen einen Facebook-Like.


Das neue Logo des Propsteipop-Festivals.

Foto: PropsteiPop

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