[vc_column_text]Denis Mukwege ist Pastor, Gynäkologe und seit dem 10. Dezember 2018 Friedensnobelpreisträger. Sein ganzes Leben schon setzt er sich in seiner Heimatstadt Bukava gegen sexuelle Gewalt an Frauen und für deren Rechte ein. In „Meine Stimme für das Leben“ erzählt er seine Geschichte. [/vc_column_text][vc_column_text]

Denis Mukwege wurde 1955 in Bukavu in der demokratischen Republik Kongo geboren. Als Sohn eines Pastors wurde er schon früh an den christlichen Glauben ran geführt. Dieser begleitet ihn auf seinem weiteren Weg.
In seiner Autobiografie beschreibt Mukwege seine erste Begegnung mit Gewalt im Alter von neun Jahren. Zu diesem Zeitpunkt beschloss er, ein „Muganga“, ein Heiler, zu werden, um den Menschen insbesondere den Frauen zu helfen. Während sich die Gewalt im Kongo – politisch und wirtschaftlich – zuspitzte, absolvierte Mukwege, trotz finanzieller Schwierigkeiten, sein Medizinstudium und gründete eine Familie. Sein Ziel verliert er dabei nicht aus dem Auge.

Massenvergewaltigung und Verstümmelung

In den Zeiten des kongolesischen Kriegs werden immer mehr Frauen Opfer von sexueller Gewalt. Die reicht von Massenvergewaltigungen bis hin zur Verstümmelung der Genitalien durch Schüsse. Mukwege beschloss daher, sich auf die Gynäkologie zu spezialisieren. Durch Spendengelder gelang es ihm, eine Klinik in Panzi, das Panzi-Hospital, zu errichten. Er rettet damit nicht nur Frauen, sondern auch deren Kindern das Leben.
Die Autobiografie zeigt nicht nur die Geschichte eines atemberaubenden Mannes, dem das Leben der Frauen und Kinder wichtiger ist als sein eigenes, sondern macht auch auf die Zustände im Kongo aufmerksam. Denn noch immer sind die ländlichen Gebiete von Traditionen wie Beschneidung der Frau und Rollenverteilungen geprägt, die im 20. Jahrhundert nicht mehr von Bedeutung sein sollten.

Achtung: Wichtig

Der Nobelpreisträger behandelt in seiner Autobiografie ein Thema, was kein heißer Scheiß, aber unglaublich wichtig ist. Daher: lesenswert.  

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