Großzügige Klassenräume, Meditations- und Intensivräumlichkeiten – all das bietet die Von-Galen-Schule in Eichenzell ihren 431 Schülern. Nachdem der zweite Bauabschnitt zur Modernisierung und Sanierung der verbundenen Haupt- und Realschule abgeschlossen ist, gibt es neben dem Unterricht eine Vielzahl von Angeboten in Kunst, Kultur und Sport.

Ein Text von Von-Galen-Schule

30 hauptamtliche Lehrer und Referendare sowie 20 externe Fachkräfte aus Technik, Sport, Musik, Theater und Kunst sorgen dafür, dass die Schüler sich neben schulischer Bildung in unterschiedlichsten Fachgebieten ausprobieren können, ein Instrument erlernen oder sich in einer der Sportklassen mit Gleichgesinnten messen können. „Jeder Jahrgang der Realschule hat eine Sportklasse, die mit fünf Stunden Sport pro Woche auch spezielle Angebote wie Langlauf oder Ski alpin, Tennis, Judo und Badminton vorhält sowie an Wettbewerben oder bei Jugend trainiert für Olympia teilnimmt“, erklärt Rektorin Christine Büttner. Unterstützt werden die Lehrkräfte hierbei von ausgebildeten Trainern und Pädagogen aus Vereinen, privaten Einrichtungen oder der Volkshochschule.

Zahlreiche Fachkräfte von außerhalb

In den fünften und sechsten Klassen werden die Schüler aus beiden Schulzweigen in Kunst und Musik gemeinsam unterrichtet. Ob traditioneller Unterricht, Singen im Chor oder das Erlernen eines Instruments – auch dank der zahlreichen Fachkräfte von außerhalb bietet die Schule Möglichkeiten zur Förderung von Talenten und Interessen. „Nicht nur im musischen Bereich nutzen wir die Expertise von Fachleuten. Fester Bestandteil unseres Curriculums ist es zum Beispiel, im Bereich Technik Ingenieure im Unterricht einzusetzen, die den Schülern technisches Wissen praxisnah vermitteln sollen“, sagt Konrektor Thomas Götz.

Überhaupt werden an der Von-Galen-Schule Synergien genutzt. Alle Schüler haben die Möglichkeit innerhalb der Schulzweige zu wechseln. Probezeiträume sollen sicherstellen, dass Wechselwillige richtig betreut werden. „Wir haben dank ausreichender personeller Ressourcen die Möglichkeit, im Nachmittagsprogramm von Montag bis Freitag Förderunterricht anzubieten und so Defizite auszugleichen oder Unterforderung zu erkennen“, berichtet Christine Büttner. In Abstimmung mit den Eltern werde so für die Schüler ein ihren Fähigkeiten entsprechendes Lernumfeld geschaffen.

Vier Millionen Euro für Sanierung

Dass auch die äußeren Bedingungen mit dem anspruchsvollen pädagogischen Konzept Schritt halten können, dafür hat der Landkreis Fulda mit einer grundlegenden Sanierung der Schule in Höhe von über vier Millionen Euro die Voraussetzungen geschaffen. Während im ersten Bauabschnitt Technik, Lüftungsanlage und brandschutztechnische Umbaumaßnahmen durchgeführt wurden, konnten Ende des vergangenen Jahres die neuen Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss in Betrieb nehmen. Annähernd gleichgroße Klassenräume mit Schrankgarderoben und genügend Ablagefächern für Schüler und Lehrkräfte, Multimediapults mit integriertem Computer, Dokumentenkameras und Beamer mit Lautsprecher sorgen im digitalen Zeitalter für optimale Lernbedingungen. Eine deutlich verbesserte Beleuchtung sowie Schallschutz zwischen den einzelnen Räumen lassen konzentriertes Arbeiten in der einen Klasse und den Theaterworkshop im Nebenraum zu. Außerdem gibt es Intensivräume für inklusiv beschulte Kinder, Sitzgruppen in den großzügigen Fluren und eine moderne Mensa.

Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnitts „werden wir dann noch eine Lernlandschaft mit Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen, einer kleinen Bühne für Aufführungen oder Referate sowie eine großzügig angelegten Sitzgruppe für Gespräche und Diskussionen anbieten. Optimale Bedingungen also, um lehren, lernen und gestalten zu können“, sind Christine Büttner und Thomas Götz überzeugt.

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