[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Lehramtstudenten der Justus-Liebig-Universität Kilian Sandner (22) und Moritz Reith (22) unterstützten in den letzten Wochen im Zuge eines Praktikums das Kollegium der Wigbertschule im Fach Sport.

Ein Text der Wigbertschule Hünfeld

Für fünf Wochen nahmen die beiden im Rahmen eines Pflichtpraktikums für Lehramtsstudierende in verschiedenen Jahrgangsstufen am Sportunterricht teil und mussten auch selbst unterrichten, um einen praxisbezogenen Einblick in den Lehreralltag zu bekommen. Gleichzeitig nutzten sie dieses Fachpraktikum, um sich mit den Lehrern und Referendaren auszutauschen. Die Wigbertschule arbeitet bereits seit vielen Jahren mit der Universität Gießen zusammen und nimmt in jedem Jahr Lehramtsstudierende für ein Praktikum auf.

Sport, Bio, Bio, Geschichte

Kilian Sandner studiert im fünften Semester Sport und Biologie; in seiner Freizeit spielt er vor allem Fußball. Er hat sich für seine Fächer entschieden, weil Unterrichten ihm Spaß bereitet, Biologie immer schon seine Leidenschaft war und er die Kombination beider Fächer für sinnvoll hält. Es war ein motivierender Sport- und Biologielehrer, der ihn in seiner Fächerwahl und seinem Wunsch Lehrer zu werden bestärkte.

Moritz Reith spielt Handball und Fußball und studiert ebenfalls im fünften Semester Sport. Als zweites Fach hat er sich für Geschichte entschieden. „Es sollte auf jeden Fall etwas mit Sport sein und Geschichte hat mir bereits in der Schule gut gefallen. Geschichte ist ein interessantes Fach, das gerade in der heutigen Zeit eine große Bedeutung hat. Es ist für die Schülerinnen und Schüler unabdingbar ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln.”

“Die beiden können das”

Für beide Studenten war der Aufenthalt an der Wigbertschule ihr zweites Praktikum, sodass der Fokus diesmal auf dem Sportunterricht lag. „Das Praktikum bereitet uns konkreter aufs Unterrichten vor als die theoretischen Vorlesungen.“ Obwohl beide nur unwesentlich älter sind als die Schülerinnen und Schüler, die sie unterrichten, sehen sie in dem geringen Altersunterschied kein Problem. Man müsse eben lernen, Selbstbewusstsein auszustrahlen. Abgesehen davon seien sie im sechsten Semester und ein erkennbarer Wissenszuwachs seit der Schulzeit sei ja durchaus vorhanden.

Schon nach drei Wochen waren Sandner und Reith erfreut darüber, wie gut sie vom Kollegium aufgenommen wurden und wieviel Unterstützung sie erfahren durften. Das Fazit ihres Aufenthalts war knapp: „Lehrersein ist kein Beruf, sondern eine Berufung“. Und ein Sportlehrer rief im Vorbeigehen: „Die beiden können das!“[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]