[vc_column_text]Wie jede Woche kommt hier unser heißer Scheiß aus dem Kultur- und Entertainment-Bereich: Zwar sind noch nicht alle Episoden draußen, doch nach der 80-Minuten-Mammut-Folge können wir jetzt schon sagen: Die finale Staffel des Fantasy-Epos “Game of Thrones” ist episch-heißer Scheiß. 

Die GoT-Freaks aus unserer Redaktion sagen in Kürze, warum.

Daniel Beise

Für den großen Showdown habe ich mir extra das Sky-Ticket geholt – trotz der zuweilen miesen Übertragung des Anbieters, wenn bei schnellen Szenen das Bild verwischt, hat es sich gelohnt. Ich mag Fantasy sehr gerne, allerdings nur in bewegten Bildern. Lesen ist mir da zu anstrengend und langatmig. Die ersten drei Folgen bauen eine Wahnsinnsspannung auf, die sich in einer im wahrsten Sinne des Wortes finsteren Schlacht zwischen den Lebenden und den Toten um Winterfell entlädt. Die dunkle Schlacht überdauert die komplette Episode, und gegen Ende hin fühlst du dich der Endzeit nahe. Doch dann die Hammerüberraschung. ACHTUNG SPOILER: Ayra Stark rockt einfach so hart!

Felix Weigl

Meine drei Highlights der dritten Folge, knapp zusammengefasst: Bereits in den ersten Minuten wird eine klare Stimmung vermittelt: Hoffnungslosigkeit. Winterfell umgeben von Dunkelheit, die Dothraki bereit, loszureiten. Doch zuvor erscheint Melisandre, entfacht die Schwerter der Reiter und somit ein Licht in der Dunkelheit. Das jedoch erlischt, als die Reiter auf die Untoten stoßen. Genau wie die Hoffnung auf den Sieg.

Mein zweites Highlight der Folge: Lyanna Mormont. Das zwölfjährige Mädchen, das sich im Hof der Burg einem untoten Riesen stellt, ohne Hoffnung auf einen Sieg, aber aufzugeben, ist für sie keine Option. Als dieser sie anhebt, beginnt sie zu zerquetschen und man ihre Rüstung und ihre Knochen brechen hört, schwindet erneut die Hoffnung – wie das Leben der Herrin der Bäreninsel. Doch mit ihrem letzten Atemzug rammt sie dem Riesen ihren Drachenglasdolch ins Auge und vernichtet ihn so.

Und dann die letzten zehn Minuten der Folge. Großartige Bilder, Klaviermusik, die erneut Hoffnungslosigkeit und Tod andeutet. Man traut es den Machern der Serie zu, nun die Helden tatsächlich auszulöschen. Die Niederlage steht unmittelbar bevor, der Nachtkönig nähert sich Bran Stark. Und niemand schafft es, ihn zu töten.

SPOILERWARNUNG! Oder viel eher Jemand. Denn Arya Stark, die Niemand war, und sich doch für ihr Leben entschied, schafft es, den Nachtkönig mit ihrem Dolch aus valyrischem Stahl zu durchbohren. Der Dolch, der Bran töten sollte, vor gefühlten Ewigkeiten, in der zweiten Folge der allerersten Staffel.

Mein Jubelruf als Arya das Unmögliche schaffte, hat vermutlich am Montagmorgen um kurz nach sieben die Nachbarn geweckt. Egal, das musste raus. Nicht jedem gefällt diese Folge, aber ich werde sie gern erneut ansehen.[/vc_column_text][vc_column_text]

Toni Spangenberg

Ewig haben wir auf diesen Moment gewartet. Die finale Schlacht zwischen den Weißen Wanderern und dem Bündnis rund um Daenerys Targaryen und Jon Snow. Wer überlebt, wer stirbt? Viele Szenen lassen dich innehalten, ähnlich wie der Moment auf dem höchsten Punkt einer Achterbahn, bevor der Wagen in die Tiefe rauscht. Die Leben von Daenerys, Jon, Sansa und allen anderen hängen allein davon ab, ob es gelingt den Nachtkönig zu töten.

Du weißt, am Ende kann nur eine große Überraschung alles richten, es braucht einen Player, der völlig unvermittelt auf der Bildfläche auftaucht. Und, Achtung SPOILER, dieser Player ist Arya. Urplötzlich erscheint sie hinter dem Nachtkönig, unbemerkt von allen Weißen Wanderern, und macht kurzen Prozess. Ein zu erwartendes Ende für den Ober-Zombie, die Spannung bleibt aber bis zu letzt hoch. Denn Plot-Twists sind typisch für GoT. Nun geht’s für die Überlebenden Richtung Königsmund. Hoffentlich wird der zweite Teil der achten Staffel genauso spannend und die Endschlacht so episch wie die ersten drei Episoden.[/vc_column_text]

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