[vc_column_text]Shinobis kennst du aus Naruto. In “Black Torch”, dem heißen Scheiß der Woche, widmen sich die Neuzeit-Ninjas dem Kampf gegen Mononoke, böse Geisterwesen. Das Setting verspricht packende Unterhaltung bis zur letzten Seite.

Der junge Jiro Azuma ist anders. Er spricht die Sprache der Tiere und setzt sich für sie ein, wo er kann. Mit Tierquälern prügelt er sich. Doch seine Tierliebe wird ihm zum Verhängnis. Das Leben, wie er es kennt, ist in dem Moment vorbei, als er Rago, einen Mononoke in Katzengestalt, rettet.

Doch Rago zieht das Unheil an. Als er zum zweiten Mal in Schwierigkeiten steckt, eilt ihm Jiro zur Hilfe – und stirbt. Ein riesiges blutiges Loch klafft in seiner Brust. Rago beschließt, sich zu revanchieren. Um den hitzköpfigen Teenager zu retten, verschmilzt er mit ihm. Eine folgenschwere Tat. Letztlich wird Jiro, ohne eine Wahl zu haben, Mitglied der mobilen Anti-Mononoke-Spezialeinheit, Codename “Black Torch.”

Zeichnen für die Gleichberechtigung

Keine wirklich geistreiche, aber ziemlich unterhaltsame Story. Jiro ist ein typischer Shounen-Protagonist. Er könnte genauso gut Ruffy, Natsu oder Naruto heißen. Austauschbar. Auch grafisch wirkt “Black Torch” wie jeder andere Genrevertreter, was nicht schlecht ist. Die Zeichnungen sind detailreich, die monsterähnlichen Mononoke verdammt cool.

In einem Punkt, unterscheidet sich “Black Torch” aber ganz erheblich von den anderen. Er zeigt Frauen nicht nur knapp bekleidet mit großen Brüsten, sondern thematisiert die Rolle der Frau. “Black Torch” fordert Gleichberechtigung und kritisiert das Patriarchat Japans. Dafür “Daumen hoch” und absolute Lese-Empfehlung.

Den Kazé-Manga von Tsuyoshi Takaki gibt’s für 7,50 Euro.[/vc_column_text]

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