Du kannst singen, bist locker drauf und packst auf der Bühne auch mal die Luftgitarre aus? Dann ab zur Qualifikation zur Karaoke Weltmeisterschaft, präsentiert von move36, in der Karaoke-Bar in Fulda. Am Samstag, 16. Juli, ab 19:00 Uhr wird dort geträllert, und es entscheidet sich, wer zur Deutschen Meisterschaft und im Anschluss vielleicht sogar zur Weltmeisterschaft nach Vancouver fährt. Wir haben mit Jens Kern, Inhaber vom Bratwurst Glöckle, YoKurt und der Karaoke-Bar gesprochen.

Wie seid ihr denn dazu gekommen, die Qualifikation für die Meisterschaft auszutragen?

Die KWC, also die Veranstalter der Karaoke-World-Championships, sind auf uns zugekommen und sagten, dass sie niemanden für Karaoke in Osthessen haben und die Qualifikation gern bei uns machen würden.

Wie kann man sich den Abend dann vorstellen?

Es wird eine Fachjury mit fünf Juroren geben. Darunter sind der Chef und eine Gesangslehrerin der Musikschule Mollenhauer, eine Gesangslehrerin der Musikschule Fulda, ein Bandmitglied von FA/KE und der Produzent von der Musik- und Videoproduktionsfirma MAW aus Marbach. Jeder der hier singt, wird dann von ihnen nach Gesang und Performance bewertet. Es wird zwei Gewinner und zwei Gewinnerinnen geben, die dann zur Deutschen Meisterschaft nach Mannheim fahren. In Mannheim wird dann entschieden, wer nach Vancouver zur Weltmeisterschaft darf. Das wird dann natürlich von uns unterstützt, wir sind als Fanclub dabei, und hoffen natürlich, dass dann jemand von unserem Team nach Vancouver fliegt.

Darf jeder am 16. Juli einfach vorbeischauen und auftreten?

Die Anmeldung läuft schon, wir haben also bereits ein paar, die fest kommen. Alle anderen können einfach spontan kommen, die Anmeldung ausfüllen, und dann kann es losgehen.

Wie sieht’s aus mit Schaulustigen?

Es wird natürlich schwierig, weil wahrscheinlich sehr viele Sänger kommen werden, und auch der Tisch für die Fachjury einiges an Platz wegnehmen wird. Wir werden aber schauen, dass so viele wie möglich reinpassen.

13071841_1335683699791924_1664949013336993884_oAuf was freust du dich am meisten?

Darauf, dass wir Weltmeister werden natürlich!

Wie ist eigentlich die Idee der Karaoke-Bar entstanden?

Das ist natürlich wie so oft im Suff entstanden. Eigentlich hatten wir oben die Bar als Raucherbereich geplant. Da dort früher Fremdenzimmer waren, ist auch ein Bad mit dabei, das übrig war. Wir haben einen getrunken und überlegt, was man daraus machen könnte. Irgendeiner ist dann ins Bad und meinte: „Oh, hier hallt es ja, und man kann singen wie daheim unter der Dusche.“ So kamen wir dann aufs Karaokebad. Leider mussten wir das Bad schließen, da wir damit zwei Quadratmeter zu viel Gewerbefläche gehabt hätten. Jetzt singen wir halt auf einer richtigen Bühne in der Karaoke-Bar.

Was reizt dich denn an Karaoke?

Singen macht glücklich, ganz einfach. Es geht bei uns um den Spaß und die gute Laune.
An welches Ereignis in der Karaoke-Bar erinnerst du dich gern zurück?
Da gibt es viele! Es ist hier tatsächlich so, wie man es aus vielen Castingshows kennt: Die Unscheinbarsten hauen es am meisten raus. Dann steht man da und hat Gänsehaut von oben bis unten. Einer hat plötzlich zum Lied „Locomotive Breath“ seine Querflöte ausgepackt. Ein anderer hatte seine Gitarre dabei, das war auch super. Es ist jedes Mal wieder faszinierend. Auch die, die nicht so gut singen können sind lustig, weil sie eine tolle Show abziehen oder sich verkleiden. Jeder Abend ist anders, und jeder Abend ist sehenswert.

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