Ab ins Kino! Wir dürfen vor die Leinwand – und erzählen euch, wie es war. Getestet wird, was in Fulda in der Sneak läuft. Unsere Kinoexperten berichten über die Stimmung im Saal, die Sahnehäubchen des Films und vergeben Punkte.

Die Story: Ben lebt mit seinen sechs Kindern ein Hippieleben in der Wildnis. Sie gehen auf die Jagd, klettern steile Felswände hoch, trainieren hart; das alles abgeschottet von jeglicher Zivilisation. Doch so primitiv das auch klingt: Dumm sind Bens Schützlinge definitiv nicht, denn er trichtert ihnen allerlei Wissen ein, und natürlich auch seine Weltanschauung. Dann stirbt seine Frau Leslie, die wegen einer Krankheit schon seit einiger Zeit wieder in die “kapitalistische Konsumgesellschaft” zurückgekehrt ist. Die Truppe macht sich in ihrem alten Schulbus auf den Weg zur Trauerfeier. Und dabei kommt es zu allerlei Komplikationen, denn vor allem die Kinder haben keine Ahnung von der “richtigen” Welt.

Die Stimmung: Der Film ist durchweg bekloppt und versucht krankhaft, lustig zu sein. Wirklich zum Lachen sind die Gags nicht.

Das Sahnehäubchen: Wirklich schön ist der alte amerikanische Schulbus, den Ben besitzt. Außen ist er nicht gelb, sondern petrol. Innen wurde er umgebaut, und neben den unbequemen braunen Kunstledersitzen gibt es Stockbetten und jede Menge Bücherregale.

Fazit: Die Geschichte des Films ist nicht dumm, allerdings haben die Filmemacher verzweifelt versucht, sie irgendwie lustig zu erzählen. Außerdem gibt es keinerlei Spannung. Eins muss man “Captain Fantastic” aber lassen: Die Rollen sind gut besetzt, Viggo Mortensen (Ben) kennt sich als ehemaliger Waldläufer Aragorn ja schon bestens mit dem Leben in der Wildnis aus. Trotzdem gibt es hierfür keine Empfehlung.

Bewertung: 1 von 3 Punkten.

Kinostart: 18. August

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: