Wie entsteht ein 3D-Druck? Wie stelle ich Ziegeln her? Und wie wird Mode der Vergangenheit in der Neuzeit interpretiert? Antworten gab es am Freitag beim Tag der offenen Tür an der Ferdinand-Braun-Schule. 350 Schüler konnten an diesem Tag selbst Hand anlegen und in die verschiedenen Fachbereiche der Schule schnuppern.

„Es war wirklich ein erfolgreicher Tag“, sagte Gabriele Stadthaus. Der Tag der offenen Tür der Ferdinand-Braun-Schule stand ganz unter dem Motto „Probieren geht über Studieren“. 350 Schüler der umliegenden Haupt- und Realschulen hatten die Möglichkeit, in den verschiedenen Fachbereichen Workshops zu besuchen, Maschinen zu testen und sich einen Eindruck über die Fachbereiche zu verschaffen. „Die Besucher sollten einen Art Parkour durchlaufen und wurden von Schülern des jeweiligen Fachbereichs angeleitet. Das Konzept kam gut an“, so Stadthaus weiter.

Zeitreise durch die Kostümgeschichte

Und es gab viel zu sehen: Verschiedene Druckverfahren in der Druckwerkstatt, die Herstellung von Schlüsselanhängern mit Hilfe eines 3D-Druckers, Gravuren durch Lasereinwirkung, Bildbearbeitung, das Bauen eines Mini-Hauses und als Highlight eine Modenschau des Fachbereich FOS-Gestaltung.

Die Gestalter sollten im Zuge ihrer Abschlussarbeit ein eigens entworfenes Kostüm entwickeln. Vom Entwurf bis hin zur Herstellung und mit viel Liebe zum Detail waren die Kostüme gestaltet. Den Zuschauern wurde eine Zeitreise durch die Epochen der Kunstgeschichte von Ägypten bis zur Optical-Art geboten.

Eine zukunftssicher Ausbildung

Im Anschluss wurden die Bundes- und Landesbesten des diesjährigen Prüfungsjahrs für besondere Leistungen geehrt. „Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Prüfern, Lehrer und Ausbildern bedanken. Die duale Berufsausbildung nimmt in Deutschland einen hohen Stellenwert ein, und sie ist und bleibt damit ein Erfolgsmodel für eine zukunftssichere Ausbildung“, sagte Schulleiter Thomas Remmert. „Sie haben in den Ausbildungsjahren sehr viel richtig gemacht, und wir, die Ferdinand-Braun-Schule wünschen, dass alle Abgänger in ihren Berufen glücklich werden.“

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