Sicher können sich noch viele an ihren ersten Schultag an der weiterführenden Schule erinnern. Diesen erlebten auch die 119 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Wigbertschule in einem ganz besonderen Rahmen. 

Ein Text der Wigbertschule 

Die Einschulungsfeier wird an der Wigbertschule nachmittags durchgeführt, um so den berufstätigen Eltern oder jenen, die zwei Einschulungen an einem Tag haben, entgegenzukommen. Durch das Programm der Feierlichkeiten führten die beiden Schüler Henry Hambach und Victoria Hohmann aus der Klasse 6A. Die beiden jungen Schüler machten ihre Arbeit großartig und gewannen mit ihrer sympathischen Art schnell die Herzen der versammelten Gäste.

Eröffnet wurde die Feier durch einen ökumenischen Gottesdienst in der Aula der Schule. So wurde offensichtlich, dass auch Schule ein religiöser Ort sein kann. Der evangelische Pfarrer Jürgen Gossler sprach in seiner Predigt über das Leben und Lernen in Gemeinschaft. Von katholischer Seite gestaltete Pater Francis den Einschulungsgottesdienst. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von einem Instrumental-Trio und vom Unterstufen-Chor des Schulchors WiVox unter der Leitung von Musiklehrer Thomas Nüdling. Die Einschulungsfeier an sich wurde sportlich durch eine von Klassenlehrerin Jana Bormann eingeübte Choreographie der Sportklasse 8S bereichert. Musikalisch bewies die Bläserklasse der Jahrgangsstufe sechs unter Leitung von Martin Genßler, was die Schülerinnen und Schüler innerhalb eines Schuljahres an ihren Instrumenten gelernt haben.

Neue, spannende, aber auch anstrengende Herausforderungen

 

In ansprechender Form wandte sich Schulleiter OStD Markus Bente an die neuen Fünftklässler. Er begrüßte sie herzlich und verdeutlichte, dass nun in einem Gymnasium neue, spannende, aber auch anstrengende Herausforderungen auf sie zukommen. Er stellte wichtige Regeln für den alltäglichen Umgang in der Schule vor und zeigte auf, wie wichtig es ist, gemeinsam an der Entwicklung einer Klassengemeinschaft zu arbeiten, in der jeder mit seinen Stärken und Schwächen eingebunden wird. Anhand einer vorgelesen Geschichte verdeutlichte er, dass der Übergang von der Grundschule nun zur weiterführenden Schule viele Chancen birgt, um Neues zu entdecken und sich in seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Sie verließen zwar wie die Kastanien in der Geschichte, die auf den Boden fallen, eine Schutzhülle, würden aber nur so auch erfahren, was die Welt für sie bereit hält. So wie aus den Kastanien in der Geschichte Bäume würden, so würden auch sie wachsen und in den neun Jahren an der Wigbertschule ebenfalls wachsen und er-wachsen werden. Besonderen Applaus erhielt der Schulleiter, als er erklärte, dass die Schule fünf statt der vier vom Schulamt vorgesehenen Klassen eröffnen werde, damit man sich besonders intensiv um die neuen Schülerinnen und Schüler bemühen könne.

Als Vertreterin der Schülerschaft hieß die Schulsprecherin Veronika Hergert die Fünftklässler an der neuen Schule herzlich willkommen. Nicht der sprechende Hut wie bei Harry Potter, sondern die Klassenlehrerinnen Frau Hellmann, Frau Suppelt, Frau Gräfe und Frau Mielke sowie Klassenlehrer Herr Imke riefen im Anschluss jeweils ihre Schülerinnen und Schüler auf und führten sie in ihre neuen Klassenräume. Voll von den vielfältigen Eindrücken von der Wigbertschule klang der Nachmittag für die neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern und Geschwistern bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen aus. Die Eltern der sechsten Klassen hatten gebacken und auf diese Weise die Neuankömmlinge an der neuen Schule willkommen geheißen.

Foto: Wigbertschule

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