Vom 04. bis 10. November nahmen die Schülerin Johanna Klug, die Schüler Felix Zywietz, Peter Ott und Rassoul Ebrahimi gemeinsam mit Studienrat Joachim Jost am ErasmusPlus-Projekt „Open Minds, Open Borders“ am Lyceum Galileo Galilei im italienischen Trient teil.

Ein Text der Eduard-Stieler-Schule

Die Teilnehmer der Eduard-Stieler-Schule (ESS) erarbeiteten dabei gemeinsam mit 24 jungen Menschen aus Finnland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Schweden ein Theaterstück, das sich mit der Thematik „Flucht, Migration und Heimat“ beschäftigte. Ausgangspunkt dafür war ein langes Gespräch mit einem Flüchtling aus Eritrea, der die bewegenden Erfahrungen seiner Reise nach Europa schilderte. Unter Anleitung einer Theaterexpertin entstand so eine eindrucksvolle Theaterkomposition mit sieben Szenen.

Das Leitziel des Projekts war es, Interesse füreinander zu wecken und zu entwickeln, sich „international“ zu begegnen und eigene Vorstellungen über „die Anderen“ zu reflektieren. Dabei schaute man auch über persönliche Grenzen und erkannte, dass Finnen gar nicht immer so schweigsam sind, Niederländer eigentlich ganz nett sind, Briten gar nicht so steif sein müssen und auch Deutsche Humor haben.

Das Kulturprogramm bestand aus einer Stadtbesichtigung mit Schlossführung in Trient, der Hauptstadt der autonomen Region Trentino-Südtirol. Auch das 2013 neu eröffnete Museum für Wissenschaft „MUSE“ wurde besucht.

Großen Anteil an einem intensiven, herzlichen Miteinander hatten die Gastfamilien der vier Jugendlichen aus Fulda. Ebenso waren die schulischen Gastgeber stets freundlich und offen bei den Einblicken in den italienischen Schulalltag, der nicht nur aus „Dolce Vita“, dem süßen Leben besteht.

Koordinatoren des Projektes für die ESS sind Studiendirektor Thomas Willert und Studienrätin Elisabeth Heinecke, die in knapp drei Jahren sechs Treffen in den sechs Teilnehmerländern mit verschiedenen landes- und schulspezifischen Schwerpunkten organisieren. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Programms für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union.

Johanna Klug, Peter Ott, Felix Ziewytz, Rassoul Ebrahimi und Studienrat Joachim Jost auf der Treppe des Liceo Scientifico „Galileo Galilei“ in Trient

Die Gruppe vor dem Museum MUSE in Trient

Die Gruppe in der Schule

Die Fuldaer Teilnehmer am Haupteingang des Liceo Scientifico „Galileo Galilei“

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