Sicher können sich noch viele an ihren ersten Schultag an der weiterführenden Schule erinnern. Diesen erlebten auch die 83 Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Wigbertschule in einem ganz besonderen Rahmen. Zum dritten Mal wurde die Einschulungsfeier nachmittags durchgeführt, um so den berufstätigen Eltern oder jenen, die zwei Einschulungen an einem Tag haben, entgegenzukommen.

Durch das Programm der Einschulungsfeierlichkeiten führten Frida Seuring und Johannes Beulshausen aus der Klasse 6D. Die beiden jungen Schüler machten ihre Arbeit großartig und gewannen mit ihrer sympathischen Art schnell die Herzen der versammelten Gäste.

Eröffnet wurde die Feier durch einen ökumenischen Gottesdienst in der Aula der Schule. So wurde offensichtlich, dass auch Schule ein religiöser Ort sein kann. Der evangelische Pfarrer Jürgen Gossler sprach in seiner Predigt über das Leben und Lernen in Gemeinschaft, die für die neuen „Sextaner“ die Wigbertschule werden kann. Er verglich dabei die Zeit an der Schule mit einer Reise, der Abi-Tour, die am Ende mit dem Abschluss, dem Abitur endet.Von katholischer Seite gestaltete Pfarrer Peter Borta den Einschulungsgottesdienst mit, der musikalisch von einer Band unter Leitung von Musiklehrer Thomas Nüdling und einigen Mitgliedern des Schulchors WiVox begleitet wurde.

Wigbertschule, Schuleinführung, Erstklässler
Fotos: Christoph Heigel

Den sportlichen Schwerpunkt der Wigbertschule unterstrich mit unterschiedlichen Aktivitäten die Sportklasse 6S durch eine von Klassen- und Sportlehrer Thomas Imke eingeübten Choreographie. Dass auch die Musik an der Schule einen hohen Stellenwert hat, bewies die Bläserklasse der Jahrgangsstufe 6 unter Leitung von Martin Genßler.

In ansprechender Form wandte sich Schulleiter OStD Markus Bente an die neuen Fünftklässler. Er begrüßte sie herzlich und verdeutlichte, dass nun in einem Gymnasium neue, spannende, aber auch anstrengende Herausforderungen auf sie zukommen. Er erläuterte, wie wichtig es sei, sich in einer Gemeinschaft an Regeln zu halten, und wie einfach es eigentlich sei, diese einzuhalten. Er stellte aber auch heraus, dass es nicht die Lehrerinnen und Lehrer sind, sondern dass es letztlich auch an ihnen selbst liegt herauszufinden, welche wunderbaren Dinge des Wissens es durch den Unterricht zu entdecken gibt. Besonderen Applaus erhielt der Schulleiter, als er darauf hinwies, dass die Schule in den ersten drei Jahren kein Platz für ein Smartphone sei. Gespräche und gemeinschaftliche Aktivitäten sollten im Vordergrund in den Pausen stehen.

Wigbertschule, Schuleinführung, Erstklässler
Fotos: Christoph Heigel

Als Vertreterin der Schülerschaft hieß die stellvertretende Schulsprecherin Elena Gabriel die Fünftklässler an der neuen Schule herzlich willkommen.

Nicht der sprechende Hut wie bei Harry Potter, sondern die Klassenlehrerinnen Frau Köhler, Frau Heil und Frau Ackermann riefen im Anschluss jeweils ihre Schülerinnen und Schüler auf und führten sie in ihre neuen Klassenräume.

Voll von den vielfältigen Eindrücken von der Wigbertschule klang der leider von großer Hitze geprägte Nachmittag für die neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern und Geschwistern bei Apfelschorle und Pflaumenkuchen aus. Die Eltern der sechsten Klassen hatten gebacken und auf diese Weise die Neuankömmlinge an der neuen Schule willkommen geheißen.

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