Ein Spielfilm aus Fulda? Seit Wochen geistern knappe Ankündigungen durch die sozialen Medien. Nun kommt langsam Licht ins Dunkel: Der Film mit dem Titel „Still und stumm“ hat am 25. Februar im Cinestar in Fulda Premiere. Karten wird es nicht im Vorverkauf geben, aber wenn du in den nächsten Wochen aufmerksam bei move36.de vorbeischaust, hast du die Chance, ein Ticket zu gewinnen.

Ein Text von Bernd Loskant

Wer hat den Film produziert?
Hinter „Still und stumm“ steckt das SMOG-Projekt „Von der Straße ins Studio“ (VDSIS) von Timm Fütterer. Der 25-Jährige hat mit den von ihm produzierten Rap-Songs in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt, bundesweit war er 2014 mit dem Musikvideo „Generation Sarrazin“ von Kamyar und Dzeko in den Schlagzeilen. Timm hat in Frankfurt Lehramt studiert und ist derzeit Referendar an der Konrad-Adenauer-Schule in Fulda. Im Verein SMOG (Schule machen ohne Gewalt) engagiert sich Timm im Vorstand. Sein Ziel: positive Werte und Denkansätze an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.

Worum geht es in dem Film?
Thema ist wie in vielen VDSIS-Projekten Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. In einer Privatschule geht der psychopathische Direktor mit viel Härte gegen einen Schüler vor, der sich schwer unterordnen kann und nach der Verwirklichung seiner Wünsche und Träume strebt. In zahlreichen Szenen geht es hart zur Sache – ein echtes Drama, das nichts für sensible Gemüter ist.

Wer sind die Schauspieler?
Mehr als 200 Amateurdarsteller und -sänger sind in dem Film zu sehen und zu hören, alle aus der Region Fulda. Die Hauptrollen spielen der aus den Spotlight-Musicals bekannte Jörg Alt und die Schüler Kristo Krebs und Janis Bausch.

Wo wurde gedreht?
Es gab kein Studio, der Film wurde an vielen verschiedenen Orten in Fulda gedreht. Zu sehen sind beispielsweise der Rauschenberg, die Domschule, der Zentralfriedhof und das Polizeipräsidium Osthessen.

Wie wurde das Projekt finanziert?
Der Film ist ein „Null-Budget-Projekt“. Alle Schauspieler arbeiteten ohne Gage. Zahlreiche Sponsoren unterstützten die Produktion mit Requisiten, Kostümen usw. Auch move36 ist Kooperationspartner des Projekts. Technisch kamen unter anderem eine Sony FS700 und eine Drohne zum Einsatz, gedreht wurde in 4K. Die Qualität muss sich hinter mancher Kinoproduktion nicht verstecken.

Wo wird der Film nach der Premiere zu sehen sein?
Um möglichst vielen Menschen den Film und das Thema zugänglich zu machen, ist der Film nach der Premiere für jedermann auf dem VDSIS-Youtubekanal abrufbar.

Um dir einen Vorgeschmack auf den Film zu geben, zeigen wir dir hier den Projekt-Trailer:

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.