Vor Chemnitz war Tröglitz. Das Bild des ausgebrannten Dachstuhls einer Flüchtlingsunterkunft im sachsenanhaltinischen Tröglitz geisterte 2015 durch die Medien. Die Regisseurin Jo-Anne Velin bringt mit ihrer Dokumentation „Bild des Tages“ den Fremdenhass in 120 Minuten auf die Fuldaer Kinoleinwand. 

27 Stationen stehen auf dem CineStar-Tourplan von Jo-Anne Velin. Am Montag wird sie ihre aktuelle Dokumentation „Bild des Tages“ in Fulda vorstellen. Beginn der Vorstellung ist um 20 Uhr im CineStar. Im Anschluss wird mit der Regisseurin beim Publikumsgespräch diskutiert.

Ostern 2015: Ein Unbekannter zündet in dem Dorf Tröglitz in Sachsen-Anhalt ein Flüchtlingsheim an, kurz bevor 40 neue Bewohner eintreffen sollen. Das Bild des ausgebrannten Dachstuhls geht durch die Medien. Ein Sinnbild der sich ausbreitenden Fremdenfeindlichkeit in Deutschland.

Worum geht’s?

Die kanadische Journalistin und Filmemacherin Jo-Anne Velin reist nach dem Brandanschlag nach Tröglitz. Dort verbringt sie 100 Tage bei den Menschen. Von April 2015 bis Oktober 2016 hört sie sich Meinungen und Ängste der Bewohner an und gibt der „Schweigenden Mehrheit“ ein Bild. Stimmen von Extremisten und Politikern lässt sie außen vor.

Der Film „Bild des Tages“ ist vor allem durch die „Wir sind mehr“-Bewegung gegen Fremdenfeindlichkeit aktueller denn je. Er bietet neben der Verknüpfung von Bild und Stimme auch Spielraum der Interpretation. Untermalt durch Musik des Pianisten Andrei Gavrilov und dem Musikregisseur Florian Marquardt zeigt „Bild des Tages“ einen besonderen Blick auf eine von Einwanderung geprägte Geschichte.

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