Im Jahr 1941 eroberte, damals noch als Zeichentrickfilm, ein fliegender Elefant die Kinoleinwände. Fast 80 Jahre später holt Tim Burton den Disney-Klassiker „Dumbo, der fliegende Elefant“, so lebendig wie noch nie, zurück in die Kinosäle: Unser Heißer Scheiß der Woche.

Die Einnahmen sind schwach, die Show ausgelutscht, eine neue Attraktion muss her. Zirkusdirektor Max Medici setzt alles auf eine Karte und kauft die trächtige Elefantenkuh Mrs. Jumbo. Als diese ihr Baby bekommt, ist der Schock groß: Das Baby hat überdimensionale Ohren. Für Medici eine Katastrophe, denn der kleine Elefant dient seines Erachtens nur als Lachnummer. Er engagiert den einarmigen Kriegsveteran Holt Farrier (Collin Farrell) und seine Kinder Milly (Nico Parker) und Joe (Finley Hobbins), sich um Dumbo, wie der Kleine genannt wird, zu kümmern.

Finden Mutter und Baby wieder zusammen?

Als die Kinder eines Abends durch einen Zufall herausfinden, dass Dumbo fliegen kann, wird der kleine Elefant zum Star des Zirkus Medici. Milly und Joe erhoffen sich mit den Einnahmen Dumbos Mama wieder zurückzuholen, die Max Medici nach der Geburt verkauft hat.

Der Erfolg der neuen Attraktion bleibt aber nicht unentdeckt und schon bald kauft Unternehmer V.A Vandevere (Michael Keaton) Medicis Zirkus und holt Dumbo in die Manege seines Vergnügungsparks „Dreamland“. Dort soll der junge Elefant gemeinsam mit der Trapez-Artistin Colette Marchant (Eva Green) auftreten. Als Milly, Joe und ihr Vater erfahren, dass Dumbos Mama auch in Dreamland ist, steht fest: Mutter und Kind müssen aus der Gefangenschaft von Vandervere befreit werden.

Eine Achterbahn der Emotionen

Schon in den ersten fünf Minuten schafft es Burton mit seiner Realverfilmung die ein oder andere Träne aus den Zuschauern zu locken. Eine Achterbahn der Emotionen zieht sich dabei durch den gesamten Film. Die Vernetzung zwischen dem Babyelefanten, der alles dafür tut, seine Mama wieder zu sehen, und der Familie Holt, die ebenfalls mit dem Verlust der Mutter kämpfen muss, schweißen nicht nur die Darsteller zusammen, sondern lassen den Zuschauer bis zuletzt auf ein Happy End hoffen.

Fazit: Eine wirklich süße und herzzerreisende Verfilmung eines Klassikers.

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