[vc_row][vc_column][vc_column_text]18 in sich geschlossene Geschichten gibt es bei der neuen Netflix-Eigenproduktion. Gemeinsam haben sie vor allem eins: Es geht wenig zimperlich zur Sache. Love, Death & Robots ist ziemlich heißer Scheiß.

Die kürzeste Folge ist sechs Minuten, die längste auch nur 17 Minuten lang, die gesamte erste Staffel kann man an einem Wochenende schauen. Aber was genau bietet Love, Death & Robots?

Das sagt der Titel eigentlich schon ganz gut. Die Geschichten spielen meist in einem Sci-Fi-Setting oder zumindest in alternativen Realitäten. So begleitet man Untergrundkämpfe von Bestien, Bauern, die in Robotern ihre Farmen gegen Aliens verteidigen, ein vom Kurs abgekommenes Raumschiff – oder du siehst sechs Alternativen, wie Hitler schon früher hätte sterben können – und wie die Welt sich entwickelt hätte.

Fotorealistische Computeranimationen oder Handgezeichnet

Optisch ist die Serie beeindruckend. Einige der Folgen bieten computeranimierte Grafik, bei der man tatsächlich zweimal hinschauen muss, um es von realen Aufnahmen zu unterscheiden. Andere sind deutlich comichafter animiert, wirken wie von Hand gezeichnet, oder bieten eine Mischung aus verschiedenen Stilen. Nur in einer Folge tauchen zwei echte Schauspieler auf, alle anderen Charaktere sind animiert.

In den Geschichten geht es recht brutal zur Sache; Blut und Eingeweide fliegen reichlich durch die Gegend. Die Geschichten beinhalten zudem meist noch einen mehr oder minder großen Plottwist am Ende, der einen oft mit einem beklemmenden Gefühl zurück lässt.

Schnelle Unterhaltung

Da die einzelnen Episoden sehr kurz sind und untereinander keine Verbindungen existiert, bietet sich Love, Death & Robots ideal für zwischendurch an.

Im Ganzen erinnert die Miniserie an Black Mirror oder die Twilight Zone. Allerdings kürzer, animiert, deutlich brutaler und irgendwie wie auf Droge.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]