“Die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen, sollte man nutzen”: Um diesen Satz auch in die Tat umzusetzen, kandidiert der erst im Februar 18 gewordene Severin Zentgraf für die Ehrenberger SPD. Er ist damit der jüngste Kandidat im Kreis Fulda. Für einen Platz in der Gemeindevertretung nimmt er an der Kommunalwahl teil.

Ein Text von Selina Smolka

Schon zu Grundschulzeiten war er in der Schülervertretung und hat sich als Klassensprecher gerne für seine Mitschüler eingesetzt. In der Oberstufe am Marianum in Fulda gehört das Fach Politik und Wirtschaft zu seinen liebsten. Und auch zu Hause war das politische Geschehen schon immer ein großes Thema, denn sein Vater Berthold ist seit 10 Jahren in der Kommunalpolitik tätig und engagiert sich aktuell im Gemeindevorstand für die Bürgerliste Ehrenberg (BLE).


Politisches Interesse in die Wiege gelegt

Das politische Interesse wurde dem 18-Jährigen also in die Wiege gelegt. Um schon mal einen Einblick in die Politik auf kommunaler Ebene zu bekommen, besuchte Severin gelegentlich Sitzungen der Gemeindevertretung und hat so erste Kontakte zu den Mitgliedern der SPD geknüpft. “Die SPDler waren mir gleich sympathisch”, sagt Severin. Und prompt wurde er vom Fraktionsvorsitzenden Dieter Neumann zur Mitgliederversammlung eingeladen. Jetzt kandidiert Severin also für einen Platz in der Gemeindevertretung und spielt mit dem Gedanken, nach der Wahl der Partei beizutreten.


“Ich mache viel, aber ich mache es auch gerne”

Außerdem paukt der 18-Jährige gerade noch fürs Abi und ist nebenbei beim TV Flieden als Leichtathlet aktiv. Dort trainiert er fünfmal in der Woche. Sein Terminkalender ist also ziemlich voll, aber für ihn zählt: “Ich mache viel, aber ich mache es auch gerne.” Für Severin ist es außerdem nicht das Entscheidende, einen Platz in der Gemeindevertretung zu bekommen, sondern dass er durch sein Engagement eng mit seiner Heimat verbunden bleibt. Auch wenn er nach seinem Abitur Reulbach in Richtung Mainz verlassen möchte, um dort zu studieren, will er versuchen oft zu Hause zu sein und die Geschehnisse in seiner Heimatgemeinde weiterhin zu verfolgen.


Engagement ist wichtig

Für den 18-Jährigen ist es am wichtigsten, sich zu engagieren. Und er rät auch anderen Menschen in seinem Alter, sich für ihre Gemeindepolitik einzusetzen und nicht immer andere entscheiden zu lassen, da jeder über sein Umfeld selbst entscheiden sollte.

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