Wo mache ich mein Praktikum? Spätestens ab der achten Klasse stellt sich diese Frage allen Schülern. Julika Wenzel hat sich für den Verlag Parzeller entschieden, der auch move36 herausgibt. Warum, schreibt die 15-Jährige selbst.

Ein Text von Julika Wenzel

Die meisten von euch haben wahrscheinlich die Möglichkeit, sich von der Schule aus einen Betrieb etwas genauer anzuschauen, also ein Betriebspraktikum zu machen. So war es auch bei mir. Mein erstes Praktikum stand an, und ich stellte mir als erstes die Frage: „Wo soll ich mein Betriebspraktikum machen?“ Die meisten finden darauf auf Anhieb keine Antwort.

Ich habe auch etwas länger darüber nachgedacht. Ich habe überlegt, was mich interessiert und was ich mir vorstellen könnte, später einmal zu machen. Da ich Spaß daran habe, Texte zu schreiben und den Beruf des Journalisten sehr interessant finde, habe ich mich dazu entschieden, mein Praktikum beim Verlag Parzeller zu absolvieren, den ich bereits durch meine Eltern kannte. Also schrieb ich eine Bewerbung, wieso ich gerne mein Betriebspraktikum hier machen würde.

Ein guter Überblick

Diese Idee war, wie sich später herausstellt, eine sehr gute! Ich habe einen kompletten Überblick über den ganzen Verlag bekommen und durfte in verschiedene Abteilungen hineinschauen. Ich war unter anderem beim Marktkorb, bei der move36, bei der Fuldaer Zeitung und bei der Agentur heldenzeit. Dort konnte ich jeweils zuschauen und auch mitarbeiten. Ich habe eigene Texte geschrieben und die Programme, mit denen hier gearbeitet wird, ausprobiert. Bei der move durfte ich sogar bei einem Fotoshooting für das neue Cover dabei sein, und mir wurde gezeigt, wie eine Online-Reportage funktioniert.

Weil das Praktikum dadurch sehr abwechslungsreich war, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Ich kann mir auch danach immer noch gut vorstellen, später einmal journalistisch zu arbeiten.

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Mariana Friedrich

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Buchstabendompteurin im Dienste der move36-Redaktion mit einem besonderen Blick auf gesellschaftliche Brennpunkte der Region.