Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Hochschule Fulda hat beim Hochschulranking 2015 im Bereich Bildung ihren ersten Platz behauptet – bei Hochschulen unter 15.000 Einschreibungen. Seit nun zwei Jahren hält sie sich an der Spitze und zeigt, wie wichtig die Bildungsarbeit im Hochschulsport ist, so der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh).

In den Bereichen Bildung und Wettkampfsport standen die deutschen Hochschulen in Konkurrenz. Vor allem die Vielzahl regionaler Seminare der HS Fulda in Kombination mit der Teilnahme an adh-Bildungsveranstaltungen unterstreiche den hohen Stellenwert der Bildungsarbeit im Hochschulsport, lobt der adh den Sieger. Für das Bildungsranking gibt es unterschiedliche Kriterien, die nach einem abgestuften Punktesystem bewertet werden: Die Vielfalt der Hochschulen und des Bildungsprogramms spielen hier eine Rolle. Dabei werden die Häufigkeit und Qualität der Bildungsveranstaltungen berücksichtigt sowie die Anzahl der Studenten, die zu externen Seminaren fahren. Mehr zu den Kriterien erfährst du hier.

Jena legt ordentlich zu

Den zweiten Platz räumte die Technische Universität Ilmenau ab, ausschlaggebender Punkt hierfür: Die TU Ilmenau organisierte eine Arbeitstagung kleiner Hochschulsporteinrichtungen und stach zudem mit sehr vielen Studenten heraus, die zu auswärtigen Seminaren reisten. Bei der Tagung ging es um Themen wie Konfliktmanagement, Wettkampfausrichtung und ganz allgemein die Arbeit im Hochschulsport. Die Uni Lüneburg verteidigte ihren Bronzerang.

Bei den Hochschulen mit mehr als 15.000 Studierenden legte die Hochschule Jena ordentlich zu und kam im Bildungsranking auf das Siegerpodest – 2014 hatte es lediglich für Platz zwölf gereicht. Die Hochschule richtete 2015 die adh-Vollversammlung aus, darüber hinaus fand ein zentrales Seminar in Jena statt, was sehr positiv aufgenommen wurde.

Sportler aus dem Süden räumen ab

Neben 17 deutschen Hochschulmeistertiteln siegte die Wettkampfgemeinschaft (WG) München zudem beim Wettkampf-Gesamtranking sowie beim Ausrichtungsranking – gleich in drei Sportarten richteten die Süddeutschen adh-Wettkämpfe aus. Beim Wettkampfranking geht es um die Leistungen der Sportler, ausgerichtete Sportveranstaltungen sowie die Anzahl der Sportler, die an auswärtigen Wettkämpfen teilnehmen. Alle Ergebnisse findest du hier.

Beim Europäischen-Wettkampfranking sicherte sich die WG Bochum mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille den Sieg knapp vor den Sportlern aus München und Hannover, die Zweiter und Dritter wurden.

Der adh ist der Dachverband der Hochschulsporteinrichtungen in Deutschland; über 180 Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) mit rund 2,4 Millionen Studenten und 550.000 Bediensteten sind derzeit Mitglied im adh. Seit mehr als 65 Jahren vertritt der Verband deren Interessen, beschäftigt sich mit nationalem und internationalem Wettkampfsport sowie Qualifizierung und Wissensmanagement.

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