Die Bagger sind schon da, die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. In zwei Jahren wird die Hochschule Fulda um mehr als 5200 Quadratmeter wachsen. Jetzt wurde der Grundstein für das Projekt gelegt.

Der offizielle Startschuss zur Campus-Erweiterung der Hochschule Fulda ist gefallen. Zur Grundsteinlegung kam mit dem hessischen Wissenschaftsminister Boris Rhein und Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld Politprominenz aus Land und Kommune.

Mehr Platz für 9300 Studierende

“2600 Erstsemestler haben heute ihr Studium begonnen. Die Hochschule wächst auf 9300 Studierende. Keine andere hessische Hochschule ist in den letzten Jahren prozentual so stark gewachsen wie wir”, sagt Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda. Dafür brauche die Hochschule Platz. Umso mehr freue er sich daher über die Grundsteinlegung zur Campus-Erweiterung. “Wir sind unter den fünf attraktivsten Hochschulen in Deutschland. Für uns ist es daher wichtig, auch bei diesem Schritt wieder auf die Qualität zu schauen.”

Der gesamte hauptamtliche Magistrat der Stadt Fulda war dabei, als der Grundstein für den neuen Gebäudekomplex gelegt worde. “Es ist ein weiterer Meilenstein für die Stadtentwicklung. Unser beeindruckendes Wachstum in den letzten Jahren ist ganz maßgeblich auf die Entwicklung der Hochschule zurückzuführen”, sagt Dr. Heiko Wingenfeld, Fuldas Oberbürgermeister.

Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, hebt die Bedeutung der Hochschule Fulda für die hessische Hochschullandschaft hervor. “Mit 50 Studiengängen deckt die Hochschule ein breites Fächerangebot ab. Dazu hat sie als erste Hochschule der Angewandten Wissenschaften in Deutschland das Promotionsrecht bekommen.”

Die Hochschule wächst um 5200 Quadratmeter

Im Dezember 2013 hat die Hochschule Fulda das Gelände der ehemaligen Mühle Heyl gekauft. Auf dem Areal sollen ab 2020 auf einer Nutzfläche von 5200 Quadratmetern der Fachbereich Pflege und Gesundheit und der Hochschulsport Platz finden. Kostenpunkt: Rund 38 Millionen Euro. Das meiste Geld stammt aus dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern. “Uns war von vornherein klar, dass das Bauprojekt aufgrund des Denkmalschutzes eine richtig große Herausforderung ist”, so Khkazar. 30 Architekturbüros haben sich um den Auftrag beworben. Den Zuschlag hat das ATELIER 30 bekommen, die u.a. schon die neue Mensa entworfen haben. Vor mehr als 100 Jahren wurde das Gebäude als Reithalle und Reitstall einer Kaserne genutzt.

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QuelleFotos: Toni Spangenberg

Toni Spangenberg

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move36-Redakteur mit einem Faible für die Anime- und Mangaszene. Er nimmt Themen rund um Karriere und Politik in den Blick.