[vc_row][vc_column][vc_empty_space height=”20″][vc_column_text]Gibt es rechtsextreme Polizisten bei der Polizei in Fulda? Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung scheinen diesen Verdacht zu erhärten. Noch ist allerdings einiges unklar.
[/vc_column_text][vc_column_text]Kämpft Hessens Polizei mit einem strukturellen Rechtsextremismus-Problem? Dieser Verdacht scheint sich laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zu erhärten. Demnach sollen nach der Polizei in Frankfurt “mindestens drei weitere Polizeipräsidien von rechtsextremen Umtrieben ihrer Beamten betroffen sein”. Nach Informationen der FAZ handelt es sich um das Präsidium Westhessen in Wiesbaden, das in Offenbach und das in Fulda.

Der Bericht spricht “von ‘Auffälligkeiten’, die sich im Hinblick auf Äußerungen und Handlungen einiger Beamte gezeigt hätten.” Allerdings sei unklar, ob es sich um strafrechtliche Vorwürfe handelt. Zudem sei nicht erwiesen, dass die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Frankfurter Netzwerk stehen.

Ermittlung in Osthessen: Zweifel an Verfassungstreue

Das Polizeipräsidium Osthessen bestätigte move36 am späteren Mittwochvormittag, dass es ein Ermittlungsverfahren gegen einen osthessischen Polizisten gibt. “Es hat eine Anzeige gegen diese Person wegen ihres Verhaltens in der Öffentlichkeit gegeben”, sagt Martin Schäfer, Pressesprecher im Präsidium. Dort soll sie sich rassistisch geäußert haben. “Es bestehen Zweifel an der Verfassungstreue.”

Im Polizeipräsidium brenne aktuell der Baum, sagt Schäfer. Alle seien alarmiert. “Das ist mit das Schwerwiegendste, was man einem Polizisten vorwerfen kann. Für das Ansehen der Polizei ist das nicht gut.” Das Polizeipräsidium Osthessen arbeite eng mit dem hessischen Landeskriminalamt zusammen, damit der Fall restlos aufgeklärt werde. “Heute Vormittag hat das Präsidium Osthessen eine Sitzung zu dem Fall abgehalten”, bestätigt Pressesprecher Schäfer move36.

Ausgang des Polizeiskandals ist besagtes Netzwerk aus Beamten in Frankfurt. Das könnte für einen Drohbrief an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz verantwortlich sein. Darin wird unter anderem gedroht, ihre zweijährige Tochter “abzuschlachten”. Die Verfasser hatten persönliche Daten der Anwältin verwendet, die offenbar über einen Polizeicomputer in Frankfurt abgerufen worden waren.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]