+++ Natürlich war die folgende Nachricht nur ein Aprilscherz. Wir würden uns allerdings trotzdem wünschen, dass du den Schlosspark auch während der Domplatzkonzerte uneingeschränkt betreten kannst. Denn wie der Text bereits sagt: Es ist ein öffentlicher mit deinen Steuergeldern finanzierter Ort. Deshalb sollte er auch jederzeit zugänglich sein. +++

Während der Fuldaer Domplatzkonzerte werden Teile des Schlossparks nicht länger gesperrt. Der Magistrat kommt damit Kritikern entgegen.

Die Scorpions rocken diesen Sommer den Fuldaer Domplatz – am 16. August ist es soweit. Das ist bekannt, doch es gibt ein Novum. Anders als in den vergangenen Jahren hat sich die Stadt Fulda gegen die teilweise Sperrung des Schlossparks entschieden. Damit begegnen die Verantwortlichen der anhaltenden Kritik von Bürgern und Opposition.

“Der Schlossgarten darf nicht gesperrt werden”

Schon vergangenen August forderte Die Linke. Offene Liste in einem Antrag: “Während der Domplatzkonzerte wird der Schlossgarten nicht wieder gesperrt. Der Veranstalter darf lediglich den Bereich vor der Mauer zur Pauluspromenade wie in früheren Jahren für die Öffentlichkeit sperren, damit die Mauer nicht erklommen werden kann.” So werde verhindert, dass sich Menschen bei dem Versuch verletzen, sich das Konzert ohne Ticket vom Schlosspark aus anzuschauen. Es sei nicht mehr zeitgemäß und völlig unangemessen den Steuerzahlern, die die Unterhaltung des Parks finanzieren, den Zutritt teilweise zu verwehren.

Fulda beugt sich dem Druck

“Dass Affengalerie und die Mauer mit den Gartenzugängen an der Pauluspromenade während der Konzerte nicht zugänglich sind – das versteht jede und jeder”, schreibt die Fraktion weiter. Der Magistrat der Stadt Fulda kommt den Kritikern der Parksperrungen jetzt nicht nur entgegen, sondern geht noch einen Schritt weiter. In einer Pressemitteilung heißt es: “Der Magistrat der Stadt Fulda ist nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen, auf die Sperrung einzelner Bereiche des Schlossparks während der Konzerte auf dem Domplatz gänzlich zu verzichten.”

Der Schlosspark sei ein öffentlicher Ort. In der Konsequenz dürfe es keine Sperrungen mehr geben. Die Veranstalter der Konzerte seien nun gefragt, sich andere Maßnahmen zu überlegen, um das “Schwarzschauen” zu verhindern.

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