[vc_column_text]Unter dem Motto „Europa hat die Wahl“ fand gestern der Projekttag der nord- und osthessischen Europaschulen an der Freiherr-vom-Stein-Schule statt. Zu Besuch waren neben den Schülern der einzelnen Schulen auch die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU), um für Engagement für Europa und die bevorstehenden Wahlen zu werben.

Ein Text von Sarah Malkmus

„Sich an Schulen zu treffen und sich mit externen Experten auseinanderzusetzen, das ist eine besondere Form des Lernens“, sagt die hessische Europaministerin Lucia Puttrich eingangs. Bereits im vergangenen Jahr war die Politikerin an der Freiherr-vom-Stein- Schule und diskutierte mit den Schülern über Europa. Schulleiter Dr. Ulf Brüdigam freut sich über ihr Wiederkommen: „Ich sehe das als Zeichen besonderer Wertschätzung für die Arbeit der hessischen Europaschulen“, betont er. Dass Puttrich die Schule besucht, ist laut Brüdigam aus drei Gründen wichtig: Für die Schüler sei es bedeutsam, die Politiker nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern sie auch im O-Ton zu hören. „Es ist wichtig, realistische Begegnungen zu schaffen“, erklärt er. Außerdem solle Politik dazu genutzt werden, Themen aufzunehmen, an denen die Schüler arbeiten. Der dritte Grund sei der Ausbau der Zusammenarbeit der Europaschulen.

von link: Regionalkoordinator der nord-/osthessische Europaschule Boris Krüger, Europaministerin Lucia Puttrich (CDU), Schulsprecherin Gizem Türkes und Schulleiter Ulf Brüdigam

Um dieses Ziel zu erreichen, diskutierten die Schüler im Anschluss an die Begrüßung in insgesamt acht Workshops über unterschiedliche Bereiche der Politik und der Medienkommunikation. Themen waren unter anderem die Europäische Identität, Kandidaten und Programme zur Europawahl 2019, aber auch Hate Speech, Fake News oder Politik in Computerspielen. Die Arbeitsgruppen wurden von verschiedenen Organisationen betreut, darunter die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), Pulse of Europe oder das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Kassel.

„Das Gefühl, das man bei einem Projekttag hat, gemeinsam etwas zu erreichen, ist auch das, was die Europäische Union verbinden sollte“, betont Puttrich. Aus diesem Grund fordert die Politikerin zu verstärktem Engagement für Europa auf. „Europa darf man nicht nur erklären, man muss es auch fühlen“, sagt die Politikerin[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1557134118692{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Hintergrund:

Der Projekttag findet seit 2014 statt. Die Stein-Schule ist seit 2015 Europaschule. Sie ist die einzige in Osthessen. In diesem Jahr nahmen insgesamt rund 180 ausgewählte Schüler ab der 10. Klasse aus acht Europaschulen teil. Dazu gehören die Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar, die Albert- Schweitzer-Schule Kassel, die Anne-Frank-Schule Eschwege, die Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda, die Friedrich-List-Schule Kassel, die Georg-August-Zinn-Schule Kassel, die König-Heinrich-Schule Fritzlar und die Paul-Julius-von-Reuter-Schule Kassel.[/vc_column_text]

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