Nur noch wenige Tage: Bis 16. Mai läuft die Abstimmung für den Jugendpreis 2018. 15 Kandidaten hat unsere Jury nominiert. Wer gewinnt ihn, den Jugendpreis 2018? Hier kannst du abstimmen.

Jeder, der seine Freizeit investiert, um anderen zu helfen, hat einen Preis verdient. Keine Frage. Sie alle engagieren sich, ob im Verein oder im Privaten. Uns haben so viele interessante Vorschläge erreicht, die zeigen, wie und wo sich junge Menschen in der Region einsetzen.

Doch es sind nur 15 Plätze für den Jugendpreis 2018 zu vergeben. Auf 15 Nominierte musste sich unsere Jury also einigen. Im Jury­entscheid im Verlagshaus Parzeller rauchten die Köpfe, als der erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt, die Hünfelder Stadträtin Karin Grosch, move36-Chefredakteur Bernd Loskant und Michael Tillmann, Chefredakteur unserer Zeitung, die Einsendungen genauer unter die Lupe nahmen.

Alle Kandidaten sind schon jetzt Gewinner. 100 Euro sind ihnen sicher (Plätze 4 bis 15). Auf den Drittplatzierten warten 300, auf den Zweiten 500 und auf den Ersten 1000 Euro. Die Preisverleihung findet am 29. Mai in Hünfeld statt.

In der Liste unten findest du alle Nominierten.

Das sind unsere 15 Nominierten

Tobias Beier aus Schlüchtern: Wenn der Name Tobias Beier fällt, wird der ein oder andere Schlüchterner sicher hellhörig. Kein Wunder, der 17-Jährige engagiert sich in vier Ehrenämtern für Kinder: als Leichtathletiktrainer, Turnlehrer, Vorleser und leitender Messdiener.

Melanie Blotenberg aus Bad SalzschlirfSie engagiert sich beim Deutschen Roten Kreuz, ist stellvertretende Schülersprecherin und Mitglied im Schützenverein, leitet die Jugendrotkreuzgruppe, absolviert gerade ihr Abitur und sie ist die Quellenkönigin von Bad Salzschlirf – Melanie Blotenberg (19) ist ein Multitalent.

Johannes Fautsch aus Alsfeld: Der 19-jährige Johannes Fautsch hat ein großes Ziel: Er will die katholische Kirche jugendlicher machen, das angestaubte Image beseitigen. Als Obermessdiener der Innenstadtpfarrei engagiert er sich dafür unermüdlich.

Sarah Günzel aus Bronnzell: Das war wahrhaft Liebe auf den zweiten Blick mit Sarah Günzel aus Bronzell und dem Klettersport. Inzwischen leitet sie unter anderem die Leistungsgruppe in der DAV-Kletterhalle Petersberg und ist stellvertretende Jugendreferentin.

Lukas Henkel aus Eiterfeld-Leimbach: Feuerwehr, Sportverein und Kirmes: Lukas Henkel ist gleich in drei Leimbacher Vereinen ehrenamtlich tätig und trägt dazu bei, dass es in dem Eiterfelder Ortsteil läuft wie geschmiert. Ob als Kassenwart und Finanz-Experte, als stellvertretender Jugendwart oder als Aushilfs-Bauarbeiter: Der 19-Jährige ist an vorderster Front dabei.

Moritz Jökel aus Rommerz: Mit 17 Jahren eine so lange Liste an Ehrenämtern wie Moritz Jökel zu haben, das kann nicht jeder von sich behaupten. Er war bereits als Jugendsprecher der Gemeinde Neuhof, der Jugendfeuerwehr Rommerz und der Kreisjugendfeuerwehr Fulda ehrenamtlich tätig. Jetzt ist er Fachbereichsleiter des Jugendforums. Der Schüler brennt für die Feuerwehr.

Michaela Möller aus Petersberg-Steinau: Seit Michaela Möller zehn Jahre alt ist, ist sie bei der Feuerwehr in Steinau. Dort hat die 24-Jährige alle Bereiche durchlaufen. Inzwischen ist sie sogar stellvertretende Wehrführerin und betreut die Kinderfeuerwehr.

Michelle Neugebauer aus Petersberg-Steinau: Wer Michelle Neugebauer in Petersberg-Steinau finden will, der muss nur dem Klang der Posaunen, Trompeten und Saxophone nachgehen. Denn beim symphonische Blasorchester des Musikvereins Steinau/Steinhaus gibt die 24-Jährige den Takt vor vor – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Pia Nitsche aus Wissels: Pia Nitsche ist 18 Jahre alt und spielt seit zehn Jahren Fußball beim TSV Pilgerzell. Dort trainiert sie die Mädchenmannschaft, die sogenannten B-Juniorinnen. Durch ihr Engagement konnte die Mannschaft bestehen. Unter ihrer Führung haben die Mädchen im vergangenen Jahr den Aufstieg geschafft.

Annsophie Rest aus BurghaunGleich drei Ehrenämter füllt Annsophie Rest aus. Und für alle bringt sie vollen Einsatz. Wird ihr das nicht mal zu viel? „Nein“, sagt die 22-Jährige und fügt lachend hinzu: „Ohne meine Ehrenämter wäre mir sicher richtig langweilig.“

 Michael Rödiger aus Niesig: Der Junge, um den Michael Rödiger aus Niesig sich gekümmert hat, war unheilbar krank. Der 17-Jährige hat ihn gefüttert, gewaschen und ihm die Windeln gewechselt. Bis zum Tod war er ihm ein Freund und Weggefährte – wie ein Bruder. Als er am 23. Februar 2018 starb, hielt er seine Hand.

Selina Schaffrath aus Lütter: Ob Tanzen, Spielen oder Fastnacht vorbereiten – für Selina Schaffrath aus Lütter ist das eine Selbstverständlichkeit. Seit sie im Jahr 2013 bei den Ferienspielen der TSG Lütter mitgeholfen hat, widmet die 20-Jährige einen Großteil ihrer Freizeit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und will ihr Hobby nun zum Beruf machen.

Björn Wettels aus EdelzellBjörn Wettels war schon als Baby Mitglied im Rhönklub Florenberg. Seit drei Jahren übernimmt auch er Verantwortung: Als Jugendwart betreut er circa 100 Kinder und Jugendliche.

Anna Woytaszek aus Hilders: Ob als Organisatorin, Sportlerin oder Trainerin – Anna Woytaszek setzt sich in ihrer Freizeit unermüdlich für den Pferdesport ein. Insbesondere die Nachwuchsarbeit liegt der 25-Jährigen am Herzen.

Die Theatergruppe „The Dramatics“ aus Hosenfeld-JossaTheater ist langweilig und etwas für die ältere Generation? In Jossa trifft das nicht zu. Im Gegenteil: Hier sorgen elf junge Leute seit dem Teenageralter für Lachsalven. Ob Kung-Fu-kämpfende Putzfrauen, sächsische Mordkommissare oder manisch-depressive Künstlerinnen, bei der Theatergruppe The Dramatics Jossa ist immer für Spaß und Abwechslung gesorgt – nicht nur auf der Bühne.

So funktioniert die Abstimmung

  • Ab heute bis zum Mittwoch, 16. Mai, darfst du abstimmen, wer den Jugendpreis 2018 gewinnen sollte.

Abstimmen kannst du:

  • Per Post: Schreibe den Namen deines Favoriten sowie deinen Namen und deine Adresse auf eine Karte oder in einen Brief und schicke ihn an: Verlag Parzeller, Stichwort: Jugendpreis 2018, Frankfurter Straße 8, 36043 Fulda.
  • Per Fax: Schicke uns ein Fax an (06 61) 28 02 79. Vergiss dort bitte nicht, das Stichwort und deinen Namen anzugeben.
  • Online: Hier und auf fuldaerzeitung.de findest du unser Abstimmungstool.Jeder hat nur eine Stimme. Für Vereine, Familien und andere Gruppen gilt: Wenn Sie eine Liste mit Namen (samt Adressen und Unterschriften) einreichen wollen, dürfen darauf maximal 20 Stimmen abgegeben werden

Wer bekommt deine Stimme?

Über unser Abstimmungsformular kannst du deinem Lieblingskandidaten für den Jugendpreis deine Stimme geben.


Der Sieger wird am 29. Mai im Lokschuppen in Hünfeld verkündet. Der Preis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert. Doch jeder der Nominierten wird in jedem Fall ein kleines Dankeschön in Höhe von 100 Euro bekommen.

Das hat die Siegerin des ersten Jugendpreises mit ihrem Preisgeld gemacht.

Schreibfehler gefunden?

Um uns Bescheid zu sagen, markiere den Fehler und drücke STRG + Enter.

QuelleFotos: Ralf Geithe/Adobe Stock
Die Autoren:

Mariana Friedrich

Beiträge: 456

Buchstabendompteurin im Dienste der move36-Redaktion mit einem besonderen Blick auf gesellschaftliche Brennpunkte der Region.