An der Richard-Müller-Schule wurde am Dienstag die Ausstellung „Frieden machen“ eröffnet. Bei der feierlichen Eröffnung stand die Rede vom Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe Michael Brand im Mittelpunkt.

Das Interesse an der Ausstellung, vor allem bei den Schülern der RiMS, war groß. Das Handelszentrum platzte aus allen Nähten. Zum Einstieg spielte die Lehrerband “The Richies” mit der Sängerin der Schülerband Katahrina Uebe den U2 Hit “Sunday, Bloody Sunday”. Danach richtete Schulleiterin Claudia Hümmler-Hille ihre Grußworte an die Gäste. „Frieden, so scheint es mir, ist keine Selbstverständlichkeit mehr“, so ihre Worte. Abschließend zeigte sie sich stolz darüber, dass die Ausstellung „Frieden machen“, die von der der Bundeszentrale für politische Bildung über zivile Friedensarbeit konzipiert wurde, nach Fulda kam.

Erstmals war sie im Paul-Löbe-Haus zu sehen. Nun steht sie bis zum 14. März in Fulda im Interesse der Öffentlichkeit. Ihren Grußworten schlossen sich Harald Persch von staatlichen Schulamt Fulda und Gunter Geiger von Bonifatiushaus an. Die stellvertretende Schülersprecherin Derya Trzaskowski betonte die Wichtigkeit der Ausstellung für die Schülerschaft und stellte kurz die Fotobox zur Europawahl an der RiMS vor. Die Fotos, die dort entstehen, sollen am Ende zu einem großen Transparent zusammengestellt werden, das für ein gemeinsames und offenes Europa stehen soll.

“Die Ausstellung soll ihnen einen Anstoß geben”

Michael Brand als Mitglied des Deutschen Bundestages und des Bundesausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe berichtete danach eindrucksvoll von seinem Engagement als Student in den 90ern während dem Sarajevo Konflikt, seinem Besuch im Kosovo und in Jordanien. „Die Ausstellung soll Ihnen einen Anstoß geben. Machen Sie etwas draus“, so sein Appell. Außerdem rief er die Schüler zur bevorstehenden Europawahl auf. „Es geht darum ein Signal zu setzen. In Großbritannien waren es vorwiegend die jungen Nicht-Wähler, die für den Brexit gesorgt haben. Deshalb sollten Sie alle am 26. Mai zur Wahl gehen.“

Zum Ende bat er die Schüler noch um ein gemeinsames Foto für den Dalai-Lama, den er in der nächsten Woche besucht. „Der wird sich freuen, wenn ich ihm das zeige.“ Zum Abschluss hatten alle die Möglichkeit die Ausstellung anzuschauen oder in der Fotobox ein Erinnerungsfoto zu schießen.

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