Kontra K: “Gute Nacht”

Kontra K: “Gute Nacht”

[vc_row][vc_column][vc_column_text]“Augen zu, Ohren auf” – Wir hören für dich in das Neueste, das der Plattenmarkt zu bieten hat, hinein und machen neugierig auf den einen oder anderen Ohrenschmaus. In unserer Musikkolumne besprechen wir, was uns auf die Ohren kommt. Hier die Alben aus dem April


28.04. “Gute Nacht” von Kontra K

Von Markus Mende

Letztes Jahr mit seinem Album “Labyrinth” auf Platz Eins gechartet, will sich der Rapper Kontra K nicht auf seinem Erfolg ausruhen. “Platz 1? Davon kann ich mir morgen auch nichts kaufen”, speist der Berliner seinen Erfolg ganz nüchtern ab. Recht hat er, und bringt in dieser Woche mit “Gute Nacht” seine neuste Platte auf den Markt.

Die ist quasi eine kurze Zusammenfassung seines Lebens und handelt von den Dingen, die Maximilian (so sein bürgerlicher Name) für wichtig erachtet. Es geht um Freundschaft, Loyalität und seine große Leidenschaft, den Kampfsport. Bodenständiger und persönlicher als seine anderen Alben hebt sich “Gute Nacht” vom momentanen Autotune-Rap-Einheitsbrei ab.

Gott sei dank, denn der wird in den letzten Jahren immer mehr zelebriert und hat eigentlich nichts mehr mit Musik zu tun. Auch wenn die Beats alle ziemlich düster daherkommen, schafft Kontra K ein solides und gutes Rap-Album. Keine bahnbrechenden Neuerungen, dennoch besser als vieles, was momentan erhältlich ist.

15.04. “Through heights and depths I told you behold the stars will follow” von We are H

Von Mariana Friedrich

Frische Kost für die Ohren. Da flatterte uns vor ein paar Tagen doch eine kleine Debüt-EP einer Leverkusener Combo in die Boxen und drängte sich unseren Gehörgängen auf. We are H? Noch nie gehört. Aber das wird sich hoffentlich ändern.

Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Mal kein langweiliges Bandfoto, sondern Stoff für Interpretationen. Ich fühlte mich ja sofort an eine abgehende Partymenge erinnert.

We are H, das sind Jan, Fabi und Ken, und sie machen wunderbaren Screamo-Rock zum Mitgrölen. Aber nicht nur zum Mitgrölen. “Stars will follow” zeigt auch eine sehr sanfte, melodische Seite der Musiker, die schon fast an die progressiven Anfänge von Genesis erinnert. Die Screams wirken an einigen Stellen noch etwas gepresst, die Gesangsparts bieten trotzdem einen herrlichen Kontrast, was vor allem in “I told you” zur Geltung kommt. Und der Titel, der jede normale CD-Hülle sprengt … nice.

Aber genug der Worte, Zeit zum Anhören. Die ganze EP gibt es nämlich auf Youtube.

 


31.03. „Ashes” von Albert af Ekenstam

Von Mariana Friedrich

Der Monat startet bei mir mit einem Album, das eigentlich noch in den März gehört, mich aber so vom Stuhl gehauen hat, dass es einen Platz in der Kolumne verdient. Und es kommt von einem schwedischen Sänger/Songwriter, der auf seinem Debütalbum einfach auf alles verzichtet, was man sonst so an Arrangements gewohnt ist. Albert af Ekenstam haut uns mit seinem Debütalbum “Ashes” klare, einfache und wunderschöne Sounds auf die Ohren, die einfach nur klingen.

Verzerrer? Tunes? Braucht der Youngster aus Skandinavien nicht. Mit seiner ruhigen, ernsten Stimme kriecht er in dem fast schon choralisch anmutenden Stück “Made of Gold” tief unter die Haut und lässt die Seele vibrieren. Albert af Ekenstam erzählt extrem minimalistische Kurzgeschichten, die durch ihre Kürze und die Konzentration auf das Wesentliche ihre Wirkung entfalten. Das ist keine Musik zum Tanzen, das ist ein Erzählbuch zum Hören.

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Was kommt auf den Spieletisch? – Unsere Top-5 der Brettspiel-Blogs und -Channel

Was kommt auf den Spieletisch? – Unsere Top-5 der Brettspiel-Blogs und -Channel

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Würfel gezückt, Karten sortiert und Meeple aufgereiht – Von Samstag bis Sonntag wird im Kanzlerpalais wieder gezockt, was das Zeug hält. Ein Magic Draft Turnier steht auf dem Programm, ein Aces&Eights-Western-Rollenspiel-Special ist angekündigt, und natürlich gibt es wieder viel Platz, alle möglichen Brett- und Kartenspiele auszuprobieren und eigene Schätze des Spieleschrankes mitzubringen. Damit du dich einstimmen kannst, haben wir unsere fünf Lieblings-Brettspiel-Blogs und -Channels zusammengestellt.[/vc_column_text][vc_column_text]

Shut up & Sit down

An der großen Birne kommt in der Brettspielwelt eigentlich keiner vorbei. Matt, Paul und Quinns machen die verrücktesten Videos rund um Neuheiten, Klassiker und Lieblingsspiele. Sehr verspielt, sehr kostümiert, sehr abgedreht, haben ihre Beiträge nicht nur Informations- sondern auch Unterhaltungswert. Mehr als Reviews gibt es auf dem dazugehörigen Blog. Aktuell finden sich hier zum Beispiel auch Mitschnitte von Vorträgen des Contemporary Board Games Study Day am Museum of Childhood in London. Sehr spannend. Und weil das noch nicht reicht, quatschen die drei auch regelmäßig in den Podcastäther und stellen hier zum Beispiel coole Spiele vor, die Menschen in der Schule, am Arbeitsplatz oder zwischendurch spielen.[/vc_column_text][vc_video link=”https://youtu.be/dkdHbmwXV04″][vc_column_text]

Rahdo

Der Videospieldesigner in Ruhestand, wie er sich selbst in seinem Youtube-Kanal vorstellt, lebt auf Malta und lebt inzwischen komplett von seinen Game-Reviews und Runthroughs für Spiele, die ihn interessieren. Der Fokus liegt auf der Spielbarkeit für zwei Spieler, was besonders Pärchen interessieren dürfte, wobei Rahdos Frau Jen eine bedeutende Rolle spielt. Dabei probiert Rahdo ständig Neues aus. Zum Beispiel gibt es hier seit Kurzem Live-Runthroughs, bei denen die Zuschauer live zusehen, wie Jen und Rahdo ein Spiel durchspielen und ihre Kommentare und Fragen ebenso live einwerfen können. Ein schöner interaktiver Weg.[/vc_column_text][vc_video link=”https://youtu.be/ZG-cjo2o1AA”][vc_column_text]

The Dice Tower

Der Tower ist eine der langlebigsten und professionellsten Plattformen für Spiele. Tom Vasel und seine Kollegen führen in das Thema Brettspiele ein, haben ein riesiges Archiv an Reviews und sind auf jeder bedeutenden Messe dabei – auch auf der Spiel in Essen, natürlich. Eine riesige Fundgrube für Fans.[/vc_column_text][vc_video link=”https://youtu.be/gMqgifAkR_Y”][vc_column_text]Die sind ja alle auf Englisch?! Ja, es gibt auch deutschsprachige Seiten und Blogs. Zum Beispiel:

Das Spielsuspensorium

Ein regional motivierter Tipp ist das Spielsuspensorium. Hier bloggen fünf Spielebegeisterte nicht nur Reviews, sondern ihre Gedanken zu Spielen, Spieltheorie und dem Spaß an dieser Szene. Fans des Alsfelder, aber auch der Fuldaer Spieletreffs werden Mario Groß gut kennen. Schöne Quelle für Lesestoff.

Ach ja, und was ein Suspensorium ist und was das mit Spielen zu tun haben soll, erklären sie hier.[/vc_column_text][vc_single_image image=”56515″ img_size=”full”][vc_column_text]

Die Bretterwisser

Als “den deutschsprachigen Brettspielpodcast” bezeichnen sich die Jungs der Bretterwisser. Sie sind zwar nicht die einzigen, aber Arne, Matthias und René streamen seit 2013 ihre Meinungen zu Spielen, ihre Berichte der Spielemessen und allerlerei spannende News in die Podcatcher, und es macht Spaß, ihnen zuzuhören. Super Stoff für lange Auto- oder Zugfahrten.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1492769283209{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]Blut geleckt? Mehr Podcasts, Blogs und Tipps rund um Brettspiele findest du natürlich bei den Boardgamegeeks, der Quelle für Brettspielnews überhaupt und beim deutschen Brettspielnetzwerk Beeple.[/vc_column_text][vc_column_text]Alle Infos zur Langen Spielenacht #52 findest du in unserer Ankündigung.[/vc_column_text][vc_single_image image=”56518″ img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]

14 Jahre Reggae in Fulda mit Sunblast Movement

14 Jahre Reggae in Fulda mit Sunblast Movement

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Pioniere des Fuldaer Reggae zelebrieren jedes Jahr ihr Bestehen. Zum 14. Mal schon feiern Basty und Michael als Sunblast Movement ihre Liebe zur Musik von Bob Marley bis Major Lazer. Hier gibt es sogar noch Karten zu gewinnen.

Mit von der Partie ist natürlich erneut das Tag- und Nacht-Café “Sonne”, welches auch wieder Geburtstag feiert. Ein runder Doppelgeburtstag steht an, denn die “Sonne” wird 16. Insgesamt also 30 Jahre Reggae in Fulda – klar, dass sich die Organisatoren dafür nicht lumpen lassen und sogar die Silly Walks aus Hamburg wieder eingeladen haben.

Am 22. April ab 21. Uhr dröhnen dann wieder karibische Kreuzrhythmen aus den Boxen in der “Sonne”. move36 ist natürlich mit dabei und versorgt euch mit tollen Partyfotos. Außerdem könnt ihr bei uns noch 2×2 Karten abstauben. Das Event findet ihr hier.

Tickets gibt es ab 7 Euro im VVK oder an der Abendkasse.

So sah es übrigens letztes Jahr in der “Sonne” aus:[/vc_column_text][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=sJujDiIDdNk”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Was die Jungs die letzen 13 Jahre so erlebt haben, haben sie uns letztes Jahr im Interview erzählt. Dabei kamen ein paar lustige Antworten und Erfahrungsberichte heraus. Schaut doch einfach mal rein![/vc_column_text][vc_column_text]Aufgepasst: move36 verlost 2×2 Tickets für das Event[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Es darf wieder gespielt werden: Pünktlich vor der Langen SPIELENacht #52  ist auch “Osthessen-Tour” wieder erhältlich

Es darf wieder gespielt werden: Pünktlich vor der Langen SPIELENacht #52 ist auch “Osthessen-Tour” wieder erhältlich

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Bald ist es soweit: Die Lange SPIELENacht #52 lockt am 22. April wieder Brettspielfans in die Barockstadt. Brettspielen, das gehört zu Fulda. Denn hier gibt es schon seit mehr als 25 Jahren eine kleine, aber aktive Spielszene und eine eigene Spieleberatung. Das im Dezember erschienene Spiel „Osthessen-Tour“ aus Fulda war innerhalb weniger Wochen vergriffen und ist erst jetzt wieder erhältlich. Wir haben uns in der Szene umgeschaut.

Es ist kaum ein Platz frei im Kinder- und Jugendtreff Zitrone im Fuldaer Zitronemannsgässchen. Doch heute tummeln sich hier nicht die ganz jungen Fuldaer, auf den Stühlen sitzen Jugendliche, Studis, Berufstätige – Menschen zwischen 16 und Mitte 50. Sie würfeln, legen Karten, schauen sich mit Pokerface an. Auf dem Tresen türmen sich Tüten und Klappboxen mit Brettspielen, Karten, Spielfiguren. Selbst auf dem Billardtisch liegen keine Kugeln, sondern Holzhindernisse, die Spieler mit kleinen Plastikgrashüpfern umhüpfen müssen. Es ist Spieletreff in der Zitrone. Und bis hier heute das Licht ausgeht, wird Mitternacht lange vor bei sein.

In Fulda ist Brettspielen fest verankert. Hier treffen sich seit 1991 einmal im Monat Brettspielfans und zocken, was der Markt so hergibt. Auch in Lauterbach und Alsfeld gibt es Treffs. Zweimal im Jahr wird in Fulda zur Langen Nacht eingeladen, die am 22. April ihre 52. Auflage feiert. Schon zehn Jahre länger, nämlich seit 1981, hat die Stadt eine eigene Spieleberatung, in der mehr als 1500 Spiele und Spielgeräte darauf warten, ausgeliehen zu
werden. Andreas Goldberg und seine Kollegen Cordula Widmann und Stefanie Gensler geben hier Spielefans und solchen, die es werden wollen, Tipps für den perfekten Spieleabend.

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Eine wachsende Szene

Als vor fast 30 Jahren am Aschenberg die ersten Spielenachmittage gestartet wurden, war Andreas Goldberg Praktikant im Jugendtreff. Was heute die Prometheus-Lanparty für Gamer ist, hätten die Jugendlichen damals mit Rollenspielen veranstaltet, erinnert sich Andreas. Vier-Tage-Cons, auf denen nur gespielt wurde. Daraus sind die heutigen Langen Nächte hervorgegangen.

Die Fuldaer Brettspieler sind Teil einer stetig wachsenden Szene, die weltweit vernetzt ist. In den vergangenen Jahren ist der Brettspielmarkt förmlich explodiert, denn obwohl Brettspiele ja gerade nicht digital stattfinden, sind die Spieler weltweit online unterwegs. Über 800.000 Titel verzeichnet Boardgamegeek, das „Facebook“ für Spieler. Brettspielblogs und -youtubekanäle boomen. Im Zentrum des Ganzen steht Deutschland, denn hier, genauer gesagt in Essen, findet die weltweit größte Publikumsmesse zum Thema statt. 2016 pilgerten 174.000 Besucher zur SPIEL, 10.000 mehr als im Vorjahr.

Eine wachsende Szene, die vor Ort gar nicht so wirklich greifbar ist. Manchmal sei er überrascht, wenn ganz neue Leute zum Treff kommen und ganze Kisten mit Spielen zum Ausprobieren mitbringen, sagt Andreas Goldberg. Viele Leute spielen für sich privat, zu zweit oder zu viert, sie kommen selten auf Spieletreffen. Doch dass viele Leute spielen, merkt man an den Verkaufszahlen. Das Legespiel „Carcassonne” ging innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erscheinen 2001 über sechs Millionen Mal über die Ladentheke und wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Dank Crowdfunding haben Spielentwickler mittlerweile eine ganz neue Plattform für ihre Ideen. Über 19.000 Menschen beteiligten sich 2016 am Projekt „Kingdom Death” auf Kickstarter und finanzierten das Spiel mit 12,3 Millionen Dollar.

Trotzdem wird auch zur 52. Auflage der Langen SPIELENacht das Kanzlerparlais wieder voll besetzt sein. Aber Platz für Neugierige ist an den Spieltischen dort immer.[/vc_column_text][vc_column_text]

Auf zur „Osthessen-Tour“

Auf geht es durch Osthessen. In „Osthessen-Tour“, dem Spiel aus dem Verlag Parzeller, bereist du mit deiner Figur die Orte der Region und erfährst dabei vieles, was du noch nicht wusstest. Nachdem das Fuldaer Brettspiel vor Weihnachten direkt ausverkauft war, ist es jetzt, pünktlich vor Ostern und der 52. Auflage der Langen SPIELENacht am 22. April wieder erhältlich. Wo? In den Geschäftsstellen der Fuldaer Zeitung.[/vc_column_text][vc_video link=”https://youtu.be/BFj2s7kU0Xo”][vc_column_text css=”.vc_custom_1491903312819{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: rgba(166,188,149,0.29) !important;*background-color: rgb(166,188,149) !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 5px !important;}”]

Spieleberatung

Die Spieleberatung der Stadt Fulda findest du in der Carl-Schurz-Straße 14 (Hintereingang des Gebäudes der Awo-Altenpflegeschule). Hier findest du um die 1500 Spiele, die für nur einen Euro für vier Wochen ausgeliehen werden können. Darüber hinaus gibt es Spielgeräte und Puzzle, die gemietet werden können. Cordula Widmann, Stefanie Gensler und Andreas
Goldberg beraten dich gern.

Die Spieleberatung hat montags und mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr sowie freitags zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. Du erreichst sie auch unter Tel. (0661) 10 21 941. Auf der Webpräsenz gibt es außerdem Infos zu Spieleabenden in der Region.

Rezensionen, Kommentare und vieles mehr aus der Spielwelt schreiben Mario Groß vom Spieletreff Alsfeld und vier Spieleautoren auf dem noch recht neuen Blog Das Spielsuspensorium.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

“Ohne Kunst kann ich nicht leben” – die documenta 14 ist gestartet

“Ohne Kunst kann ich nicht leben” – die documenta 14 ist gestartet

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die documenta 14 in Athen und Kassel steht in den Startlöchern. Du findest Kunst langweilig und doof? Zwei Künstlerinnen aus der Region zeigen dir, warum Skulpturen & Co. doch ganz cool sind.

Heute geht es los. Die documenta 14 – die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst – startet in Athen. Der zweite Teil in Kassel beginnt am 10. Juni. Kunstliebhaber aus der ganzen Welt werden erwartet – bis zu einer Million. Dabei wird die Ausstellung nicht nur junge Picassos, sondern jeden zum Staunen bringen. Denn Kunst ist spannend. Wieso? Das wissen Anne Härtel-Geise und Annekatrin Lemke.

“So habe ich die Kunst entdeckt”

Schon in der Schule war Kunst Härtel-Geises Lieblingsfach. Durch sie konnte sie sich ausdrücken. Das Basteln in der Kindheit legte den Grundstein für ein Leben als Künstlerin. “Natürlich habe ich auch versucht, meine Kinder zur Kunst zu bringen. ” Mit Erfolg. Ihre jüngste Tochter (22) ist Mediengestalterin, die ältere (32) auf dem Weg zur Kuratorin.

Angefangen hat Härtel-Geise mit der Malerei. Durch eine Freundin hat sie Patchwork – das Zusammensetzen verschiedener Stoffteile – für sich entdeckt. “Das wurde mir aber zu langweilig. Es ist ein bisschen so wie Malen nach Zahlen, denn es gibt gerade einmal 500 verschiedene Muster.” So kam sie zur Textilkunst. Mit ihr verbindet sie all ihre Leidenschaften und Fähigkeiten.

Auch für Lemke war Kunst schon immer ein Thema. “Mein Opa hat es unterrichtet und das Zeichnen bei mir schon früh gefördert.” Mit der Zeit wuchs ihr Interesse an der Kunst und auch der Wunsch, kreativ zu arbeiten. Das hat sie geschafft. Meistens hält sie sich im Atelier auf, gibt aber auch regelmäßig Workshops zur Holzbildhauerei, Drucktechniken und Papierarbeiten. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind farbige Reliefs.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”54653,54654,54655,54656,54657,54658,54659,54660,54661,54662,54663,54664″ img_size=”800×400″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1491482390776{border-top-width: 3px !important;border-right-width: 3px !important;border-bottom-width: 3px !important;border-left-width: 3px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;border-left-color: #1e73be !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #1e73be !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #1e73be !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #1e73be !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 2px !important;}”]

Über Anne Härtel-Geise

Die 1960 geborene Künstlerin ist gelernte Krankenschwester. Seit 2007 arbeitet sie als Kauffrau im Gesundheitswesen. Schon über 30 Jahre ist sie im Fuldaer Herz-Jesu-Krankenhaus tätig. Härtel-Geise hat zwei Töchter. In den 80ern hat sie die Textilkunst für sich entdeckt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

“Warum ich als Künstlerin lebe”

“Meine Kunst hilft mir dabei, Ereignisse in meinem Leben zu verarbeiten. Dazu zählt sowohl meine Scheidung als auch der Verlust guter Freunde”, erklärt Härtel-Geise. Manchmal ist sie aber auch nur von Landschaften beeindruckt, die sie darstellen will. Ohne Kunst könne sie nicht leben. “Sie ist essentiell für mich. Mit ihr kompensiere ich alles, womit ich nicht umgehen kann.”

“Damit schaffe ich Kunst”

Härtel-Geise nutzt vorwiegend Naturmaterialien wie Wolle, Seide und Leinen. “Manchmal schmelze ich das Material mit einem Lötkolben oder entfärbe es.” Die Gestaltungsmöglichkeiten sind unendlich. Ab und zu klappt aber nicht alles wie gedacht, und das Kunstwerk bleibt unvollendet. Das nennt Härtel-Geise uvo – unvollendetes Werk. “An denen gefällt mir irgendwas nicht, aber ich weiß nicht was.” Manchmal zerschneidet sie die uvos auch ganz und lässt die Schnipsel in andere Kunstwerke einfließen.

Bei Lemke sieht das ganz anders aus. Sie plant ihre Arbeiten genau und geht jeden Schritt schon vor der Ausführung gedanklich durch. Bei den Holzreliefs setzt sie Lindenholz ein, was sie ganz “traditionell” mit Schnitzwerkzeugen bearbeitet, um es danach mit Acrylfarbe zu bemalen. “Meine Emaillearbeiten sind aus Metall, auf das die Emaille aufgebracht und in einem Spezialofen bei circa 850 Grad gebrannt wird.”[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_gallery interval=”3″ images=”54641,54642,54643,54644,54645,54646,54647″ img_size=”800×400″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1491482634071{border-top-width: 3px !important;border-right-width: 3px !important;border-bottom-width: 3px !important;border-left-width: 3px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;border-left-color: #1e73be !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #1e73be !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #1e73be !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #1e73be !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 2px !important;}”]

Über Annekatrin Lemke

Anders als Härtel-Geise ist die 1980 geborene Meiningerin Lemke hauptberuflich Künstlerin. Nach ihrer Gesellenprüfung in Holzbildhauerei studierte sie Holzgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg und doziert an der Meisterschule in Empfertshausen.

Am heutigen Samstag zeigt sie bei Marleen Records in Fulda ihre aktuellen Werke. Darunter sind Holzreliefs, Emaillearbeiten und Collagen. Gute Musik steuert das DJ-Duo “Zirkeltraining” bei.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Warum Musiker Bock auf den RhönEnergie-Band-Contest haben werden

Warum Musiker Bock auf den RhönEnergie-Band-Contest haben werden

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das ist die Chance für deine Band und dich: Die RhönEnergie Fulda sucht junge Musiker, die die Läufer des diesjährigen RhönEnergie-Challenge-Laufs ordentlich pushen und motivieren. Anmeldeschluss ist der 21. April.

Sonne satt, blauer Himmel, spitzen Temperaturen – und jede Menge Musik: Das war der RhönEnergie-Challenge-Lauf 2016. Auch wir von move36 waren mit am Start. Damit den Hobby- und Profiläufern am 20. Mai nicht allzu schnell die Puste ausgeht, braucht es deine Band und dich. Gebt den Sportlern mit euren Beats einen kräftigen Motivationsschub.

Noch bis zum Freitag, 21. April, kannst du dich bewerben. Insgesamt sieben Bands werden zum Wettbewerb zugelassen. Den Gewinnern des Band-Contests winkt neben einem Pokal und einer Bühne bei der RhönEnergie Challenge 2017, ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Getoppt wird das nur noch durch ein eigenes Konzert im KUZ Kreuz.

Wer am Ende den Gewinn abräumt, entscheidet eine Jury. Es gilt, das Kulturzentrum Kreuz, DJ Shaggy, die Musikschule ffortissimo und den Live- und Jazzclub BackStage von eurem Talent zu überzeugen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1491387416654{border-top-width: 3px !important;border-right-width: 3px !important;border-bottom-width: 3px !important;border-left-width: 3px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;border-left-color: #1e73be !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #1e73be !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #1e73be !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #1e73be !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]

Die Jury achtet dabei besonders auf folgende Dinge:

• Stimmung/Auftritt beim RhönEnergie-Challenge-Lauf
• Integration von Läufern und Publikum
• Musikauswahl
• Bühnenpräsenz (Akzente und Highlight während des Auftritts)
• Musikalische Leistung
• Qualität der gespielten Stücke
• Musikalisch-technische Umsetzung
• Wirkung der Band auf Läufer und Publikum
• Verhalten der Musiker[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=nm8OUCGqCZ0″ align=”center”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]

Das war der RhönEnergie-Challenge-Lauf 2016:

Im letzten Jahr waren rund 7.500 Läufer am Start. Das war das absolute Limit der zugelassenen Teilnehmer. Wer mitgemacht und wer gewonnen hat, liest du hier.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=”.vc_custom_1491387454675{border-top-width: 3px !important;border-right-width: 3px !important;border-bottom-width: 3px !important;border-left-width: 3px !important;padding-top: 5px !important;padding-right: 5px !important;padding-bottom: 5px !important;padding-left: 5px !important;border-left-color: #1e73be !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #1e73be !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #1e73be !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #1e73be !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]

So kannst du beim RhönEnergie-Challenge-Lauf mitmachen:

Anmeldungen sind ab sofort hier möglich. Mitmachen kann jede Firma, Schule und öffentliche Einrichtung. Wie viele in deinem Team mitlaufen, bestimmst du selbst. Wichtig ist es, einen Team-Kapitän zu bestimmen. Der regelt die Anmeldung und interne Organisation. Wer mitmachen will, muss am Tag des Laufs mindestens die sechste Schulklasse besuchen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]