Programmierer/in

Programmierer/in

Die Hauptaufgabe eines Softwareentwicklers ist das technische Design und die Implementierung der an die Software gestellten Anforderungen, gepaart mit dem Modultest (Unit-Test) der dafür implementierten Komponenten. Dazu benötigt der Softwareentwickler Kenntnisse über den gesamten Softwareentwicklungsprozess und muss Software-Prinzipien sowie die Methoden der Softwaretechnik beherrschen.

Softwareentwickler werden aber auch noch für Aufgaben eingesetzt, die ihrem eigentlichen Tätigkeitsfeld traditionell nicht zuzurechnen sind. Dazu gehören Analysetätigkeiten, also die Erarbeitung der Anforderungen an die Software, die Definition und Sicherstellung der Softwarearchitektur, Testtätigkeiten wie beispielsweise die Erarbeitung und Durchführung von Testplänen, Projektmanagementtätigkeiten wie die Planung der Umsetzung oder auch Design der Benutzerschnittstellen wie Entwurf und Abstimmung von Bildschirmmasken und so weiter.

Über diesen Beruf / Qualifikationen

Beschränken sich Softwareentwickler auf die Implementierung der Software ohne eigene direkte Mitarbeit beim technischen Design der Software und bei der Erarbeitung der Softwarearchitektur, so bezeichnet man sie oft auch als „Programmierer“, dieser Begriff wird zum Teil auch synonym verwendet. Der Begriff Programmierer betont die Tätigkeit des eigentlichen Programmierens, im Gegensatz zu Aspekten der Softwarearchitektur die bei der Softwareentwicklung eine größere Rolle spielen und den oft abstrakten Überlegungen der Informatik.

Ada Lovelace schriftliche Kommentare zur mechanischen Rechenmaschine Analytical Engine enthielten den ersten Algorithmus. Aus diesem Grund wird sie auch als erste Programmiererin der Welt bezeichnet.

Historisch ist auch der Begriff des Kodierers anzuführen. Bei dieser Tätigkeit liegt der Schwerpunkt darauf, das vorgegebene Programm in die jeweilige Architektur und Programmiersprache (oft direkt in Maschinencode) umzusetzen, also die menschlichen Anweisungen für den Computer zu kodieren. Heutzutage ist diese Rolle faktisch nicht mehr anzutreffen, da diese Aufgabe im Wesentlichen von einem Compiler (d. h. einer Software) wahrgenommen wird. Lediglich das Umschreiben eines Programmes von einer Programmiersprache in ein äquivalentes Programm in einer anderen Sprache kann man als Kodierung bezeichnen.

PR-Redakteur/in

PR-Redakteur/in

Wer heute im Overload der Werbebotschaften seine Kunden erreichen will, muss neue Wege gehen. Als PR-Redakteur/in warten spannende Aufgaben, die von der anfänglichen Konzeption und Organisation über die intensive Arbeit am Inhalt bis hin zur Begleitung der grafischen Endgestaltung und der notwendigen Marketingmaßnahmen reichen. Print, Online und Real Life werden dabei von der Redaktion so komponiert, dass der optimale Nutzen für den Kunden herauskommt. PR-Redakteure „inszenieren“ die Unternehmen der Auftraggeber im regionalen Markt, übernehmen aber gerne auch überregionale und nationale Präsentationen.

Der Umgang mit allen journalistischen Stilformen ist dabei das Handwerkszeug: traditionell und seriös formulieren, aber auch frisch und flott – bisweilen auch provokant. Die Redakteure kennen den Unterschied zwischen klassischem Tageszeitungs- und PR-Journalismus sowie Werbetexten und wechseln je nach Anforderungen in den entsprechenden Bereich. Denn nur so kann das Anliegen der Kunden zielgenau in Szene gesetzt werden. Für innovative Unternehmen werden sogar neue Marketingwege bis hin zu außergewöhnlichen Events kreiert.

Mobile App Entwickler

Mobile App Entwickler

Du hast Freude bei der Umsetzung und Programmierung innovativer Ideen in Form einer App. Du bist in der Lage auf Basis eines Briefings eine Konzeption für eine mobile App zu entwickeln.

In der digitalen Medienwelt bist Du zu Hause und deine Leidenschaft gehört der Programmierung von Apps. Du beschäftigst Dich auch in deiner Freizeit mit Smartphones und innovativen Gadgets (z.B. iPhone, iPad, augmented reality). Du bist engagiert, organisiert und arbeitest gerne im Team aus jungen Kreativen? Dann werde Mobile App Entwickler!

Über diesen Beruf / Qualifikationen

  • Deine Leidenschaft ist die Programmierung von Apps
  • Du kannst bereits fertiggestellte Apps zeigen
  • Du hast gute Kenntnisse in Objective-C/ iPhone Programmierung sowie Know-How im Java/Android-Umfeld
  • ein abgeschlossenes Studium oder eine abgeschlossene Ausbildung ist von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig
  • Du bist sicher im Umgang mit modernen Modellierungsstandards, Design-Patterns und Softwareentwicklungsprozessen
  • Du beherrschst die Konzeption von Oberflächen und Usability von Apps
  • Deine Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind gut
Medientechnologe Druckverarbeitung

Medientechnologe Druckverarbeitung

Kaum einer kann sich vermutlich etwas unter der Berufsbezeichnung Medientechnologe Druckverarbeitung vorstellen, deshalb entzaubern wir den Begriff einfach mal für dich: Früher nannte man den Beruf Buchbinder.

Was damals Buchbinder hieß, hat sich inzwischen stark gewandelt. In der Industrie muss ein Buchbinder die Produktionsprozesse planen und kontrollieren und die Maschinen beherrschen, mit denen er arbeitet. Die Ausbildung setzt den Fokus daher auf die Bereiche Mechanik, Elektrik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik.

Zudem lernen Auszubildende das Warten, Rüsten und Steuern von Maschinen sowie alle relevanten Vorgänge, die nötig sind, um aus ein paar losen Blättern ein fertiges Buch zu machen: falzen, schneiden, kleben.

Eine künftige Apothekerin – Rita Kale aus Syrien

Eine künftige Apothekerin – Rita Kale aus Syrien

Wie geht Integration? Diese Frage stellen wir uns seit 2015 die erste Flüchtlingswelle in Deutschland ankam und Städte und Kommunen vor große Herausforderungen stellte. Auch die Schulen, denn sie mussten plötzlich mit Kindern und Jugendlichen umgehen, die Schreckliches erlebt haben, gar nicht oder kaum die deutsche Sprache verstanden, geschweige denn sprechen konnten, aber dringend einen geregelten Schulalltag und Freunde brauchten, um zu verarbeiten, um anzukommen. Wir stellen dir junge Menschen von der Richard-Müller-Schule und ihre Berufswünsche vor.

“Wegen des Krieges konnten wir nicht in Syrien bleiben.” Der Grund für die Flucht ist bei allen nach Deutschland geflohenen sehr ähnlich. Auch Rita hat ihre Heimat verlassen. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige vor zwei Jahren nach Fulda gekommen. Sie geht in eine der Intea-Klassen der Richard-Müller-Schule und macht gerade ihren Hauptschulabschluss.

Hier in Deutschland, sagt Rita, wurde sie gut aufgenommen. “Die Menschen sind so nett, sie helfen uns immer.” Und ein bisschen hilft man sich auch gegenseitig. Gemeinsam mit ihrer Freundin Delan paukte Rita für die Prüfungen, denn Abschlussprüfungen in einer Sprache zu schreiben, die man erst seit zwei Jahren lernt, ist nicht ohne. Und für ihren Traumberuf, Apothekerin, möchte sie auch noch ein bisschen besser Deutsch sprechen können. “Deshalb mache ich erstmal weiter Schule. Nächstes Jahr mache ich den Realschulabschluss.” Und dann bemüht sie sich um eine Ausbildung.

“Ich finde, das Leben in Deutschland ist sehr schön. In Fulda erleben wir viel Gutes”, sagt die Syrerin, fügt aber auch hinzu, dass man auf die Menschen zugehen muss. “Man muss versuchen, viel Kontakt mit den Deutschen zu haben und viel lernen, lernen, lernen. So habe ich schnell Deutsch gelernt.”column_text css=”.vc_custom_1498572447013{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Die weiteren Geschichten der Serie findest du hier:

Integration hört nicht mit dem Abschluss auf – So geht es für die Intea-Schüler der RiMS weiter

Sie mussten nochmal ganz von vorn anfangen – Zidan und Delan Tami aus Syrien

Der Traum vom Journalismus – Jawad Ahmad Dauadzai aus Afghanistan

Medientechnologe Druck

Medientechnologe Druck

Beim Medientechnologen Druck handelt es sich um den Traditionsberuf Drucker. Mit dem, was früher einmal war, hat der Beruf allerdings nicht mehr viel zu tun. Neben handwerklichem Können musst du auch digital was drauf haben.

Druckmaschinen einstellen, Druckdaten aufbereiten und Prozesse überwachen, Qualität kontrollieren und Druckfarben vorbereiten – typische Aufgaben eines Medientechnologen Druck. Spaß an Elektronik und Mechanik solltest du also mitbringen, wenn du diese Ausbildung machen willst.

Auch ein gutes Farbempfinden ist unerlässlich, denn Medientechnologen Druck müssen feine Farbunterschiede wahrnehmen können – und Rot nicht mit Grün verwechseln.