move36-News: Burghauner Netzsuche | Rehkitzrettung | Brände in Osthessen

move36-News: Burghauner Netzsuche | Rehkitzrettung | Brände in Osthessen

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: Burghaun kämpft seit Mittwoch mit massiver Netzstörung. Trockenheit sorgt für mehrere Brände in Osthessen. Rehkitze sollen vor Grasschnitt gerettet werden.

Massive Netzstörung in Burghaun

Seit Mittwoch streikt in Burghaun das Festnetz – und damit Telefon und Internet. Selbst die Gemeindeverwaltung hat wegen der Störung geschlossen. Grund: Bei Baggerarbeiten wurden drei Glasfaserkabel der Telekom beschädigt. Wann die Störung behoben sein wird, war bis Redaktionsschluss nicht klar.

Viele Brände in Osthessen

Die Trockenheit hat diese Woche für mehrere Brände in unserer Region gesorgt. Unter anderem in Hofbieber, Eichenzell und Schlüchtern standen Flächen in Flammen. Zumindest in Schlüchtern ermittelt die Kripo wegen einer möglichen Brandstiftung.

Rehkitzrettung dank Drohnen

Gefährliche Zeiten für Rehkitze. Die verstecken sich nämlich gerne im hochgewachsenen Gras. Das schneiden unsere Landwirte mit ihren Maschinen allerdings ab einer gewissen Höhe. Damit sie dabei keine Rehkitze erwischen, suchen sie das Gelände vorher mit Drohnen und Wärmebildkameras ab.

Du willst mehr wissen? Hier die Links zu den Beiträgen:

Tote Leitung: Burghaun ohne TV und Internetin allen Orten

Echt trocken: Mehrere Brände in Osthessen

Keine Chance: Sturm fegt Bäume um

Drohne und Wärmebild: Rettung für Rehkitze

Was geht am Wochenende?

Willy and the poor Boys in der Alten Piesel

Desert Oak im Doppeldecker

Lab-Grade Party im Kreuz

Mehr Veranstaltungen findet ihr im Eventkalender von move36.

move36-News: Freies WLAN | Gasflasche explodiert | Doll gesperrt

move36-News: Freies WLAN | Gasflasche explodiert | Doll gesperrt

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: Petersberg rüstet digital auf – freies WLAN in allen Ortsteilen. Gasflasche explodiert in Loheland-Schule. Weitere Vollsperrung mitten in Fulda.

Petersberg rüstet digital auf

In Fuldas Nachbargemeinde Petersberg tut sich internettechnisch was. In sämtlichen Orten soll es an bestimmten Plätzen freies WLAN geben. Zurzeit werden diese Plätze mit der notwendigen Technik ausgestattet. Hier und das gibt’s das Gratis-WLAN bereits.

Schock an Rudolf-Steiner-Schule

An der Rudolf-Steiner-Schule Loheland in Künzell ist am Montag eine Gasflasche explodiert. Das Ganze hat sich während eines Workshops für Werklehrer ereignet. Ein Teilnehmer kam ins Klinikum in Fulda – er hatte sich wohl leichte Brandverletzungen zugezogen.

Du willst mehr wissen? Hier die Links zu den Beiträgen:

Petersberg rüstet auf: Freies WLAN in allen Orten

Abriss am Waidesgrund: Nun sollen Wohnhäuser kommen

Loheland: Gasflasche explodiert während Workshop

Weitere Sperrung in Fulda: Kanalarbeiten “Am Doll”

Was geht am Wochenende?

Jamsession in der Heimat

Herzberg Party mit DJ Electric

Easter Pride im Bulls & Balls

6 Jahre Clubnight im Café Ideal

Mehr Veranstaltungen findet ihr im Eventkalender von move36.In Fulda ist’s aktuell ziemlich sperrig. Erst wurde die Pauluspromenade voll gesperrt, nun ist der Platz “Am Doll” dran. Der befindet sich zwischen den (ehemaligen) Lokalen Loewe und Sonne. Dort finden zurzeit Kanalarbeiten statt. Die Sperrung bleibt bis voraussichtlich kommende Woche Freitag.

Fahrradklima-Test 2018: Fulda laut adfc-Erhebung mal wieder weit hinten

Fahrradklima-Test 2018: Fulda laut adfc-Erhebung mal wieder weit hinten

Es will einfach nicht wirklich besser werden in Fulda. Beim Fahrradklima-Test 2018 des adfc landet die Stadt wieder weit hinten. Dafür gibt’s gute Gründe – und die bereits seit Jahren.

Kann man diese Zahl in dem Sinne interpretieren, dass es für Fahrradfahrer in Fulda bergauf geht? Diese Woche hat der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (adfc) die Ergebnisse des Fahrradklima-Index 2018 veröffentlicht. Die Gesamtnote für Fulda: 4,24. Okay, immerhin etwas besser als bei der vorangegangenen Erhebung 2016 (4,3). Ein satter Sprung nach vorne ist das jedoch nicht. Und an den größten Problemen hat sich auch nichts geändert.

Unter sämtlichen Städten Deutschlands, in denen 50.000 bis 100.000 Menschen wohnen, belegt Fulda den 85. von 106 Plätzen. In Hessen schneiden nur acht ausgewertete Orte schlechter ab. Unwesentlich besser als beim vergangenen Fahrradklima-Test. Damals hatten 165 Fuldaer an der Befragung teilgenommen, dieses Mal mit 330.

Fahrradklima-Test 2018: Fuldas größte Probleme

Die Befragten nannten als die drei größten Probleme beim Radfahren in der Stadt die mangelnde Falschparkerkontrolle auf Radwegen (Note: 5,1), die Führung an Baustellen (5,0) und die Breite der Radwege (4,9). Alles nix Neues in Fulda.

Es gibt aber auch Punkte, bei denen die Stadt gar nicht mal so schlecht wegkommt. Die Wegweisung ist laut den Teilnehmern gar nicht so übel (2,9). Auch hinsichtlich Erreichbarkeit des Stadtzentrums und der Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer sind die Befragten recht zufrieden – jeweils Note 3,1.

Auch Verkehrsentwicklungsplan sieht Nachholbedarf

Was sind diese Ergebnisse jedoch wert? Repräsentativ dürften sie nicht sein. Der adfc schreibt dazu: “Das Konzept sieht vor, dass nicht ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung an der Erhebung teilnimmt (d.h. auch die Nichtradfahrenden), sondern ein möglichst breiter Kreis an Viel- und Gelegenheitsradfahrern.” Außerdem schwankt die Anzahl der geführten Interviews zwischen den einzelnen ausgewerteten Orten stark.

Wie die Fuldaer Zeitung berichtet, kommt auch der Verkehrsentwicklungsplan für 2018 bis 2035, den die Stadt bei Fachbüros in Auftrag gegeben hat, zu einem nicht besonders guten Urteil. Demnach hakt es in Fulda beim Ausbau der Radwege noch. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Verkehrsentwicklungsplan und deren Maßnahmen laut dem Bericht mittlerweile verabschiedet. Der Magistrat erarbeite nun eine Prioritätenliste.[/

move36-News: Azubi-Not | Großbrand in Rhön | Fulda=radunfreundlich?

move36-News: Azubi-Not | Großbrand in Rhön | Fulda=radunfreundlich?

Was ist unter der Woche passiert? Was geht am Wochende? Die move36-News sagen es dir. Diese Woche: Azubi-Not in Region weiterhin groß. Fulda schmiert bei Fahrradklima-Test wieder ab. Hoher Schaden nach Großbrand in der Rhön.

2,4 Ausbildungsstellen pro Bewerber

Ausbildungsbetriebe in der Region haben es weiterhin schwer, Azubis zu finden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda hervor. Demnach haben Betriebe seit Herbst 2531 Stellen für das kommende Ausbildungsjahr gemeldet. Gleichzeitig hat die Berufsberatung 1096 Bewerber registriert. Damit kämen auf jeden Bewerber im Schnitt 2,4 freie Ausbildungsplätze.

Fulda bei Fahrradklima-Test wieder am Ende

Zwei Jahre sind seit dem vorangeganen Fahrradklima-Test des Allgemeinen deutschen Fahrrad-Club (adfc) vergangen. Viel getan hat sich seitdem nicht. Das legt die Auswertung des aktuellen Test nahe. Die Befragten geben Fulda weiterhin eine Note, mit der die Stadt auf einem der hinteren Plätze unter allen untersuchten Orten landet. Aus Sicht der Interviewten hat sich an den großen Problemen nichts geändert.

Großbrand in Basaltwerk in Ehrenberg

Knapp 100 Feuerwerkleute waren am Montag im Ehrenberger Ortsteil Seiferts im Einsatz. Dort hat ein Basaltwerk gebrannt. Der Schaden könnte bis zu eine Million Euro betragen. Nun soll die Anlage wiederaufgebaut werden. In Urlaub werden die Arbeiter während dieser Zeit jedoch nicht. Sie kommen in einem anderen Werk unter.

Du willst mehr wissen? Hier die Links zu den Beiträgen:

100 Feuerwehrleute: Hoher Schaden nach Basaltwerkbrand

Fahrradklima-Test 2018: Fulda wird einfach nicht besser

Wegen Bereitschaftsdienst: Ein Drittel der Klinikumsärzte hat streikt

Azubi-Not in Region Fulda: 2531 Stellen, nur 1096 Bewerber

Was geht am Wochenende?

Battle im Kreuz um Auftritt beim Rhön Rock

Wikingermarkt in Schlotzau

House und Dancemusic im MARKT 2

Mehr Veranstaltungen findet ihr im Eventkalender von move36.

Müllhalde Youtube? Als wenn die “alten” Medien so viel besser wären!

Müllhalde Youtube? Als wenn die “alten” Medien so viel besser wären!

Was für eine Mittelalter-Argumentation: In ihrer Youtube-Studie stellt eine deutsche Stiftung der Plattform ein mieses Zeugnis aus. Was ist aber mit den “alten” Medien? Auch sie gleichen in Summe einer Müllhalde! Ein Kommentar.

Youtube ist eine einzige Müllhalde. Die beliebtesten Inhalte sind zu großen Teilen Trash. So liest sich – überspitzt formuliert – das Fazit, das die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) in der Zusammenfassung ihrer Studie „Unboxing Youtube: Im Netzwerk der Profis und Profiteure“ zieht. Das Videoportal ist also ziemliches Teufelszeug – wenn es nach der Studie geht.

Natürlich ist so ein pauschales Urteil unangebracht. Und auch die OBS kommt nicht zu dem Schluss, dass die Plattform durch die Bank murks ist. Ob ihre Kritik an der Plattform in dieser Art und Weise angebracht ist, ist jedoch fraglich. Das legt der Blick auf andere Medien nahe.

Youtube: Alles nur Kommerz?

Ausgang der Studie ist folgende Fragestellung gewesen: Ist Youtube ein basisdemokratisches Medium zur kulturellen Selbstermächtigung oder eine durchkommerzialisierte Werbeplattform mit trivialen Inhalten? Die Studie kommt zu dem Ergebnis, „dass im Großen und Ganzen betrachtet beides gilt – allerdings mit einer deutlichen Tendenz zu letzterem“.

„Die große Mehrheit der Kanäle ist inhaltlich von anspruchsloser, oft sogar platter und stark emotionalisierter Unterhaltung geprägt und zudem von Produktwerbung durchzogen.“

So schlecht, so gut. Aber fällt Youtube damit gegenüber anderen Medien negativ auf?

Für ihre Studie haben die Autoren die 100 deutschen Youtube-Kanäle mit den meisten Abonnenten analysiert. Die großen Themen dort: Unterhaltung, Musik, Gaming sowie Beauty und Lifestyle. Politik und Wissen? Maximal am Rande irgendwo.

Der “Müll” der “alten” Medien

Das ist allerdings kein Phänomen, das exklusiv Youtube betrifft. Dafür reicht ein kurzer Blick auf die Verkaufszahlen der Top 100 Publikumszeitschriften in Deutschland. Lediglich drei Nachrichtenmagazine – Der Spiegel, Stern und Focus – sind dort laut IVW zu finden – unter den Top 10 kein einziges. Es dominieren TV-Programm-Zeitschriften und Magazine, die sich mit Lifestyle oder den Gerüchten, die sich um die Schönen und Reichen ranken, beschäftigen. Bei den überregionalen Tageszeitungen sieht es nur unwesentlich besser aus. Dort dominiert die Boulevard-Zeitung „Bild“. Sie verkauft knapp doppelt so viele Exemplare wie die so genannte Qualitätspresse aus SZ, FAZ, Welt und Co.

Nun noch ein Blick auf das „alte“ Medium, auf das Youtube aufgrund seiner Formate den größten Druck ausübt: das lineare Fernsehen – also jenes ohne Mediatheken. Die höchsten Einschaltquoten krallen sich Jahr für Jahr Sportübertragungen und Krimis. Dann und wann packt es eine Nachrichtensendung in die Top 20. Das geht aus Auswertungen der AGF Videoforschung hervor.

Erfolglose “Funker”?

Warum sollte sich vor diesem Hintergrund ausgerechnet Youtube damit hervortun, dass Videos, die sich mit Politik und dergleichen beschäftigen, besonders häufig geklickt werden?

Am Ende der Zusammenfassung ihrer Studie geht die OBS noch auf die 65 „Funk“-Kanäle, die die öffentlich-rechtlichen Sender auf Youtube betreiben, ein. Mit ihnen versuchen diese Sender, das jüngere Publikum zu gewinnen und an sich zu binden. Geht es nach den Autoren der Studie, gelingt das den Öffentlich-Rechtlichen nicht sonderlich gut. „Die ‚Funker‘ erreichen im Durchschnitt ein Zehntel bis ein Viertel der Top-100-Kanäle, deren Abonnentenzahlen zwischen einer und sechs Millionen liegen“, schreiben sie. „Es sieht nicht so aus, als ob sie mit ihren Inhalten auf Youtube jemals bis ganz nach oben vordringen können.“

Ja, meine Güte! Auch in anderen Medien habe es Inhalte umso schwerer, je informativer sie sind. Viele Menschen konsumieren Medien eben, um sich unterhalten zu lassen, um abzuschalten. Die großen, investigativen Dokus und Reportagen, die Meisterwerke des Journalismus, die aufrüttelnden Kommentare, die Inhalte, die unsere Demokratie – vorgeblich – am Leben halten sind eben Nische, wenn sie nicht boulevardesk, reißerisch und dementsprechend nicht immer zu 100 Prozent wahrheitsgetreu gestaltet sind.

Schon der Buchdruck sorgte für Skepsis

Die Öffentlich-Rechtlichen haben das schon lange erkannt. Die „schwere Kost“ läuft in der Regel in den späten Abendstunden oder auf einem der zig Spartensender, während sie in den Mediatheken permanent abrufbar sind. Youtube ist also kein Einzelfall, wenn es „triviale“ Inhalte prominenter präsentiert als fundierte Sachinformationen.

Die ganze Diskussion um Youtube im Speziellen und das Internet im Allgemeinen erinnert ein wenig an die Zeit der Erfindung und Etablierung des Buchdrucks. Damals befürchteten elitäre Personen, nun könne jeder seinen Schund verbreiten und jeder unwissende Depp ketzerische Schriften lesen.

Mit Blick auf die Gegenwart sehen wir: Die Menschheit ist heute so gut informiert wie nie – trotz Buchdruck und Internet. Dass sie sich bei einer Explosion der Anzahl an Informationen zunehmend auch mit schlechten Inhalten und Lügen auseinandersetzen muss, ist klar. Ein Argument für oder gegen ein bestimmtes Medium ist das allerdings nicht.

Leitbild der Otto-Brenner-Stiftung (Quelle: OBS)

Anspruch ist es, im Rahmen gezielter Projektförderung Arbeit und Wirken Otto Brenners, dem langjährigen Vorsitzenden der IG Metall, fortzuführen. Die Stiftung versteht sich als kritisches gesellschaftspolitisches Forum, das sich mit der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und Europas auseinandersetzt. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Analyse Ostdeutschlands sowie der Länder Mittel- und Osteuropas.

Otto Brenners Vorstellungen von einem politisch und wirtschaftlich integrierten, sozial fortschrittlichen und demokratischen Europa haben bis heute nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. Verändert haben sich allerdings die Rahmenbedingungen, unter denen diese Vision umzusetzen ist. EU-Erweiterung, Globalisierung und die Vermarktlichung öffentlicher Güter sind nur einige der vielzitierten „Megatrends“. Für die Stiftungsarbeit heißt das: Auch wenn die Ziele im Sinne Otto Brenners nach wie vor die gleichen sind, kann die Lösung der Probleme von heute nicht allein auf dem Wissen von gestern basieren.

Die Otto Brenner Stiftung will mit ihrer Arbeit dazu beitragen, die Kluft zwischen den neuen Herausforderungen und dem notwendigen Handlungswissen zu schließen. Bei der Umsetzung dieses Auftrages bleibt der von Otto Brenner aufgestellte Grundsatz, dass die Wirtschaft der Gesellschaft dienen solle und nicht umgekehrt, Leitmotiv.

Die Stiftung verfolgt das Ziel, sowohl grundlegende Konzepte zur Verwirklichung einer sozial integrativen Gesellschaft in die Diskussion einzuspeisen als auch Hilfestellung in ganz konkreten Sachfragen zu leisten. Dabei setzt die Stiftung auf den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Neues Wissen entsteht unter Beteiligung der handelnden und verantwortlichen Akteure – eine Ausrichtung, die nicht nur die Qualität, Akzeptanz und „Praxistauglichkeit“ der Ergebnisse erhöht, sondern gleichsam die Interessen der Betroffenen zu einem frühen Zeitpunkt berücksichtigt. Forschung ist für die Otto Brenner Stiftung kein Selbstzweck, sondern entspringt dem Bemühen, die (Arbeits-) Welt humaner und sozialer zu gestalten.