Aufnahmeprüfung für die zukünftige Sportklasse an der Wigbertschule

Aufnahmeprüfung für die zukünftige Sportklasse an der Wigbertschule

[vc_column_text]Am letzten Donnerstag vor den Ferien stand für 25 Schülerinnen und Schüler der zukünftigen fünften Klassen der Aufnahmetest für die Sportklasse des nächsten Schuljahres vor der Tür.

Ein Text der Wigbertschule Hünfeld

Aufgeteilt in fünf Gruppe durchliefen die Kinder verschiedene sportpraktische Stationen wie die Bewältigung eines Koordinationsparcours mit oder ohne Ball, Medizinballstoßen, Sprint und Standweitsprung. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Riegenführern aus Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrganges. Vor dem Abschlussspiel mussten die Viertklässler noch in einem sechsminütigen Lauf um das Volleyballfeld ihre Kondition unter Beweis stellen.

Trotz der teilweise anstrengenden Aufgaben hatte dieser erste Nachmittag an der Wigbertschule den Schülerinnen und Schülern gut gefallen und wohl alle hoffen darauf, in die Sportklasse aufgenommen zu werden.

Geleitet und organisiert wurde dieser Nachmittag von den Sportlehrern Jan Kierblewski, Michael Kurschus, Johannes Noll und Johannes Maisch und den Sportlehrerinnen Sabine Mielke und Sonja Sachse.[/vc_column_text]

Fulda feiert ab heute 1275 Jahre Stadtjubiläum

Fulda feiert ab heute 1275 Jahre Stadtjubiläum

[vc_column_text]Fulda startet offiziell ins Jubiläumsjahr 2019: Im Dom erinnert deshalb heute um 18 Uhr eine Vesper an die Klostergründung. Danach wird im Vonderau Museum die Jubiläumsausstellung eröffnet.

Ein Text von Eike Zenner

1275 Jahre auf den Tag genau ist es her. Das Kloster Fulda wurde gegründet – die Stadtgeschichte nahm ihren Anfang. Zum Start der Feierlichkeiten feiert Fulda heute um 18 Uhr eine musikalische Vesper im Dom. Bischof em. Heinz Josef Algermissen wird ihr vorstehen. Auch Fuldas Oberbürgermeister, Dr. Heiko Wingenfeld, spricht ein Grußwort. Im Anschluss um 20 Uhr wird dann im Vonderau Museum die Jubiläumsausstellung „Fulda handelt – Fulda prägt“ eröffnet, die sich der Markt- und Münzgeschichte der Stadt widmet.

“Wir haben für jeden etwas zu bieten”

In den nächsten neun Monaten sind eine ganze Reihe von Veranstaltungen geplant: Vom großen Stadt- und Bürgerfest über Konzerte auf dem Uniplatz bis hin zur Aufführung des Bonifatius-Musicals auf dem Domplatz. Was sonst noch so ansteht, erfährst du im Event-Kalender zum Stadtjubiläum. Die Stadtspitze um OB Wingenfeld freut sich, dass es nun endlich losgeht. Es sei gelungen, ein „sehr vielfältiges und abwechslungsreiches Programm auf den Weg zu bringen“, so Wingenfeld. „Ob Kultur oder Historie – wir haben im Jubiläumsjahr für jeden etwas zu bieten.“

Fulda soll sein Stadtjubiläum “gemeinsam feiern”

Die Stadt solle das Jubiläum „gemeinsam feiern“ wünscht sich der OB. Fulda ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, die Einwohnerzahl ist gestiegen. Der OB will Alteingesessene und Neu-Fuldaer durch das Jubiläum zusammenbringen. „Mit dem Stadtjubiläum haben wir die Chance, weiter am Gemeinschaftsgefühl zu arbeiten. Das darf durch das Wachstum nämlich nicht verloren gehen.” Als Highlight im Jubiläumsprogramm bezeichnet der OB das Bonifatius-Musical. „Das ist schon einzigartig, und das spüre ich auch, wenn ich mit Menschen außerhalb Fuldas im Gespräch bin.“

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Literatur gegen das Verbrechen: Eduard-Stieler-Schüler beschäftigen sich mit dem Holocaust

Literatur gegen das Verbrechen: Eduard-Stieler-Schüler beschäftigen sich mit dem Holocaust

[vc_column_text]„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, heißt es im Epilog von Bertolt Brechts Drama „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Wie soll man umgehen mit dem Holocaust nach 75 Jahren? Wie soll man sich verhalten angesichts weltweit immer deutlicher zutage tretender antiliberaler, antisemitischer und revisionistischer Tendenzen in der politischen Öffentlichkeit?

Ein Text von Hugo Zentgraf

Nun, einen Beitrag dazu, demokratisch-aufgeklärte Kontrapunkte zur Gleichgültigkeit und Relativierung eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, das in deutschem Namen von deutschen Tätern begangen worden ist, zu setzen, will der Literaturkurs in der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums der Eduard-Stieler-Schule leisten. Der Kurs, der von Hugo Zentgraf geleitet wird, fungiert unter dem Thema „Kunst und Literatur zum Holocaust“ und stellte sich am 20. Februar 2019 in Kooperation mit der Buchhandlung „Ulenspiegel“ der Öffentlichkeit.

Im Kulturkeller des Vonderau-Museums in Fulda, der für diese Veranstaltung einen sehr würdigen Rahmen abgab, präsentierten die Schülerinnen an diesem Abend Eindrücke aus den literarischen Werken, die sie sich im Rahmen des Literaturkurses erschlossen hatten. Sehr einfühlsam und mit viel Gespür für die Texte lasen sie nach einer kurzen Einführung Passagen aus Friedrich Dürrenmatts „Der Verdacht“, Aleksandar Tišmas „Kapo“, Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“, Marcel Reich-Ranickis „Mein Leben“, Jurek Beckers „Jakob der Lügner“, Peter Weiss’ „Die Ermittlung“ und aus Marek Halters „Auf der Suche nach den 36 Gerechten“.

Die Art und Weise der Vorträge legte ein beredtes Zeugnis von der intensiven Auseinandersetzung der Schüler mit den dargebotenen Werken ab, und keiner der Anwesenden konnte sich an diesem Abend der beklemmenden Atmosphäre entziehen, die durch die Texte entstand. Jedem Zuhörer wurde klar, welch eminente Bedeutung der Literatur in der Vermittlung der Erinnerung an den Holocaust zukommt: Weil uns die Zeitzeugen sukzessive wegsterben, ist es umso dringlicher erforderlich, das Andenken an die Opfer und das Identifizieren der Täter fortzuführen. Keine andere Instanz als die Kunst kann hier so emotionale, personifizierte und von der Nüchternheit der Statistik der Historiografie emanzipierte Einblicke in den Zivilisationsbruch des 20. Jahrhunderts leisten.

Die gesamte Organisation des Abends – von der Anmietung des Saales, über die Finanzierung, das Verfassen der Flyer, die Zubereitung der Häppchen bis zur Moderation – lag in den Händen des Literaturkurses.[/vc_column_text]

Podiumsdiskussion an der Eduard-Stieler-Schule – Bedeutung der DRGs für die stationäre Versorgung

Podiumsdiskussion an der Eduard-Stieler-Schule – Bedeutung der DRGs für die stationäre Versorgung

[vc_column_text]Die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktes Gesundheit des Beruflichen Gymnasiums der Eduard-Stieler-Schule hatten am Freitag, 1. März im Beisein der zuständigen Abteilungsleiterin Anke Bischof die Möglichkeit, in einer Podiumsdiskussion mit Experten des Gesundheitssystems verschiedene Perspektiven über das Fallpauschalensystem, die so genannten Diagnosis Related Groups (DRGs) der Krankenhausfinanzierung nachzuvollziehen. Dabei ging es im Wesentlichen um die Frage, ob die DRGs eher als Instrument zur Qualitäts- oder Gewinnmaximierung in der stationären Versorgung anzusehen sind.

Ein Text von André Beyer und Bernhard Ilsemann

Als Diskutanten konnten Prof. Dr. Kai Michelsen (Hochschule Fulda), Dr. Nadja Rakowitz (Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte), Dr. Thomas Menzel (Sprecher des Vorstandes der Klinikum Fulda gAG), Jochen Metzner (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration) und Anna Kaufmann (ver.di Bezirk Main-Kinzig-Osthessen) begrüßt werden.

Unter der Moderation von Studienrat André Beyer stand die Bewertung des Finanzierungssystems hinsichtlich der Behandlungsqualität, Rentabilität und Versorgungssicherheit des stationären Sektors im Vordergrund. Anlässlich der Ende 2018 erschienenen Reportage „Der marktgerechte Patient“ konnten die Schülerinnen und Schüler der aktuellen Diskussion um das DRG-System nachgehen. Auch war es ihnen möglich, mit gezielten und kritischen Fragen an der kontroversen Debatte teilzunehmen. In der reflexiven Nachbereitung wurde ein Betrag zur Urteilsbildung geleistet.[/vc_column_text]

Alles Sieger – beim Kreisentscheid des Vorlese-Wettbewerbs an der Wigbertschule

Alles Sieger – beim Kreisentscheid des Vorlese-Wettbewerbs an der Wigbertschule

[vc_column_text]Am 26. Februar 2019 fand der Kreisentscheid des Vorlese-Wettbewerbs in der Mediothek der Wigbertschule statt – einer von zwei für den Landkreis Fulda. In diesem stellen Schüler der Jahrgangsstufe 6 ihre Lesefähigkeiten vor einer Jury unter Beweis, die in diesem Jahr aus Martina Milde (Mitinhaberin des Bücherladens in Hünfeld), Ute Pospiech (Mitarbeiterin der Mediothek der Wigbertschule), Bernd Loskant (Chefredakteur des Magazins move36) und Tatjana Reiter (Deutsch-Lehrerin an der Wigbertschule und Organisatorin des Wettbewerbs) bestand.

Ein Text von Silvan Kranz, Tim Ebert und Jan Wald 

Schulleiter Markus Bente betonte bei der Begrüßung vor allem, dass die Schülerinnen und Schüler, die aus acht verschiedenen Schulen des Landkreises Fulda angereist waren, alle bereits Sieger seien, da sie schon Klassensieger und zudem Schulsieger an ihren Schulen geworden sind. Nun ginge es darum, einen Sieger des Landkreises Fulda zu bestimmen, der dann weiter zum Bezirksentscheid nach Korbach fährt.

In diesem Wettbewerb gab es zwei Runden: In der ersten Vorlese-Runde las jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer drei Minuten lang einen vorbereiteten selbstausgesuchten Text aus einem Jugendbuch vor, während in der zweiten Runde jeder einen fremden Abschnitt aus einem Buch erhielt, den er oder sie dann ohne Vorbereitung vor der Jury präsentieren musste.

Mit dem Wettbewerb beginnen durfte Tim Reinhart von der Ulstertalschule Hilders. Nachdem er kurz sein ausgesuchtes Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein vorgestellt hatte, brachte er mit einem kurzen Textabschnitt das Publikum zum schmunzeln. Daraufhin folgte Luca Maria Friedrich von der Rhönschule Gersfeld, die die Zuhörerschaft mit ihrem Buch und den Lesefähigkeiten in die Fantasiewelt von „Gryphony“ von Michael Peinhofer brachte. Es folgten Alina Erb von der Biebertalschule Hofbieber, die mit ihrem Textausschnitt aus dem Buch „Matilda“ von Roald Dahl den Zuhörern eine belustigende Variante über den Schulalltag aufzeigte, und Elisabeth Eck von der Jahnschule Hünfeld, die die Spannung aus dem Buch „Survival Dogs: Die verlassene Stadt“ von Erin Hunter auf das Publikum übertragen konnte. Anschließend las Annalena Orf von der Mittelpunktschule Hohe Rhön Hilders einen Abschnitt aus dem Buch „Dich machen wir fertig“ von Wolfgang Kindler vor und zeigte die ernste Seite des Schulalltags auf. Darauf gab Lilly Gelhausen von der Wigbertschule Hünfeld einen Einblick in ihr Buch „Shadow Agents: Schatten der Vergangenheit“ von Ivo Pala, wobei man die Wut der Charaktere im Buch genau an ihrer Betonung wiedererkennen konnte. Aus dem Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke las Justus Werner von der Lichtbergschule Eiterfeld vor und brachte gut zum Ausdruck, wie emotional ein Ringkampf stattfindet und wann sich die Situation entspannte. Den Abschluss der ersten Runde bildete Juliana Erb von der Lüdertalschule Großenlüder, die die verschiedenen Stimmungen der Charaktere des Buches „Das Mädchen, das den Mond trank“ von Kelly Regan Barnhill mit ihrer Stimme aufzeigte.

Nach einer kurzen Pause und einer morgendlichen Stärkung begann die zweite Runde des Wettbewerbs. In dieser las jeder Teilnehmer aus dem von der Jury zuvor ausgewählten Buch „Das Geheimnis des siebten Weges“ von Tonke Dragt vor. Besondere Schwierigkeit in diesem Buch sei es, so Jurorin Tatjana Reiter, zwischen Wirklichkeit und Fantasie zu unterscheiden.

Um die Ergebnisse bewerten, fanden die Juroren sich zu einer Besprechung zusammen und gaben jedem Teilnehmer eine individuelle Rückmeldung. Bei der Siegerehrung überreichte Schulleiter Markus Bente jedem Jury-Mitglied ein kleines Geschenk als Dankeschön. Er betonte, an die Leserinnen und Leser gewandt, noch einmal, dass alle, die nicht zu den drei Gewinnern gehören, auf dem gleichen Niveau der Lesefähigkeiten seien und daher keine weitere Bewertung über die ersten drei Plätze hinaus sinnvoll erscheinen würde. Dann wurde das Ergebnis verkündet: Während Alina Erb den dritten Platz belegte, erreichte Juliana Erb den zweiten Platz. Den ersten Platz errang Lilly Gelhausen von der Wigbertschule. Sie hat sich damit als Beste des Landkreises für den Bezirksentscheid in Korbach qualifiziert.

Lilly Gelhausen (links) räumte den ersten Platz beim Kreisentscheid des Vorlese-Wettbewerbs an der Wigbertschule ab, Juliane Erb wurde Zweite.

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