Multimedia-Projekt: Wigbertschüler testen mit move36 das Lernen der Zukunft

Multimedia-Projekt: Wigbertschüler testen mit move36 das Lernen der Zukunft

[vc_empty_space height=”20″][vc_column_text]Lernen muss und wird sich ändern. Die Digitalisierung wirbelt die Welt ganz schön durcheinander, sorgt für immer größere Komplexität. Darauf müssen Kinder vorbereitet werden. Andere Lernformen sind gefragt. Mit einer Kooperation gehen move36 und die Wigbertschule in Hünfeld einen ersten Schritt.[/vc_column_text][vc_column_text]Wie lernen Schüler künftig, und was bedeutet das für die Lehrer? Diesen Fragen hat sich die Hünfelder Wigbertschule am Mittwoch während des Pädagogischen Tags gewidmet. In welche Richtung die Reise gehen könnte, schilderten die Lehrerinnen Aline Gros, Konstanze Lepel und Alexandra Vollmar gemeinsam mit move36-Redakteur Sascha-Pascal Schimmel.

Lepel und Gros leiten die Geschichts-AG der Wigbertschule. Ihre Schüler haben in Zusammenarbeit mit move36 einen multimedialen Bericht über ihren Besuch der Gedenkstätte Point Alpha erstellt. Sie wurden also von reinen Lehrmediennutzern zu Produzenten.

Schüler liefern Medien

Die Schüler haben sich dafür vorab mit ihrem Besuch von Point Alpha beschäftigt und diesen vorbereitet. Was erwartet uns dort? Welche Fragen stellen wir den Zeitzeugen, die uns an diesem Tag zur Verfügung stehen werden? Während des Ausflugs schossen sie Fotos und drehten kurze Videosequenzen mit ihren Smartphones. Im Anschluss brachten die Schüler der Geschichts-AG ihre Eindrückte zu Papier.

Die Texte, Fotos und Videos der AG-Schüler ergänzte move36-Redakteur Sascha-Pascal Schimmel anschließend mit eigenen Aufnahmen und Eindrücken. Daraus entstand am Ende der multimediale Bericht „30 Jahre Mauerfall: Wigbertschüler auf DDR-Spurensuche bei Point Alpha“.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1557930343750{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #e5e5e5 !important;border-left-color: #000000 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #000000 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #000000 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #000000 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 5px !important;}”]

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Workshops sind nun gefragt

„Wir würden so eine Kooperation immer wieder eingehen“, sagte Lehrerin Gros. „Anfangs haben wir uns gefragt, ob während des Ausflugs nicht Unruhe entsteht, wenn die Schüler mit ihren Smartphone Fotos machen und filmen.“ Die seien aber aufmerksam und konzentriert gewesen. „Von den Aufnahmen haben wir als Lehrerinnen gar nichts mitbekommen.“

Das Projekt ist ein erster Versuch gewesen, der zeigt, was möglich ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Damit die Schüler noch selbständiger an ihren Multimedia-Berichten arbeiten können, wären vorab Workshops für sie und ihre Lehrer wichtig. Darin sollte geklärt werden, wie solche Berichte geplant werden, was bei der Medienproduktion wichtig ist und wie man die verschiedene Software dafür nutzt. Aline Gros, Konstanze Lepel und Alexandra Vollmar sowie einige ihren Kollegen zeigten sich dafür offen. Sie glauben, dass sie ihre Schüler von solchen Workshops profitieren würden.[/vc_column_text]

Schokoriegel vom Roboter – Ferdinand-Braun-Schule stellte IT-Projekte auf der fibit vor

Schokoriegel vom Roboter – Ferdinand-Braun-Schule stellte IT-Projekte auf der fibit vor

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Ein ausgeklügeltes Bestellsystem für Süßigkeiten stellte die Fuldaer Ferdinand-Braun-Schule kürzlich im Rahmen der IT-Messe fibit an der Hochschule Fulda vor. Via Webshop werden Schokoriegel, Gummibärchen und Kaugummis zunächst bestellt und dann per Robotertechnik „ausgeliefert“.

Eine Pressemitteilung der Region Fulda GmbH

„Den gesamten Prozess haben Schülerinnen und Schüler aus der Informatik, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau gemeinsam entwickelt“, erklärt Studienrat Hubert Vey die Entstehung des Projektes. Der volldigitalisierte Vorgang zeige exemplarisch, wie sich durch die Einbindung von IT und Robotik auch die Produktionsprozesse in Unternehmen verändern. Künftig soll der „Süßigkeitenautomat 4.0“ zusätzlich um eine VR-Komponente erweitert werden. Hierzu hat die Ferdinand-Braun-Schule im vergangenen Jahr eine VR-Brille angeschafft.

Die FBS zeigt im Rahmen der fibit Anwendungsszenarien der Virtuellen Realität.

„Dass uns solche Investitionen möglich sind, verdanken wir auch der Unterstützung heimischer Unternehmen und Organisationen“, freut sich die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Vogler. Seit einigen Jahren unterstützt das Fuldaer Technologie-Netzwerk Engineering-High-Tech-Cluster mit einer jährlichen Spende von 1.000 Euro die IT- und Automatisierungsprojekte der FBS. „So konnte in den vergangenen Jahren neben der VR-Brille, beispielsweise auch ein 3D-Drucker erworben werden“, verdeutlicht Studienrat Jörg Reuter.

„Auch in diesem Jahr unterstützen wir die Projekte der Ferdinand-Braun-Schule natürlich gerne“, sagt Christian Vey, Clustermanager des Engineering-High-Tech-Cluster Fulda. Zugleich freuen sich die Verantwortlichen des Clusters, dass auch auf fachlicher Ebene ein regelmäßiger Austausch mit der technischen Berufsschule stattfindet. Die nächsten Gelegenheiten hierfür bieten die beiden Clusterveranstaltungen „Pitch Day“ am 28.5. und Engineering-Forum Fulda „Smarte Prozesse“ am 6. Juni.

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15 Millionen Euro jährlich sicher – Hochschule Fulda bekommt Planungssicherheit und kann weiter wachsen

15 Millionen Euro jährlich sicher – Hochschule Fulda bekommt Planungssicherheit und kann weiter wachsen

[vc_column_text]„Wir haben allen Grund, zufrieden zu sein.“ Das sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar (58). Mit intensiver Lobbyarbeit ist es den Hochschulen gelungen, dass der Bund jetzt dauerhaft in die Hochschulfinanzierung einsteigt. Für Fulda bedeutet das, dass rund 15 Millionen Euro jährlich weiter fließen.

Ein Text von Volker Nies

Die Hochschule Fulda ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen: Von 2008 bis jetzt hat sich die Zahl der Studenten auf aktuell 9500 verdoppelt. Keine Hochschule in Hessen wuchs stärker. Finanziert wurde das Wachstum überwiegend über den Hochschulpakt. Mit diesem Pakt verspricht der Bund, die Hochschulen mitzufinanzieren, obwohl dies in die alleinige Zuständigkeit der Länder falle.

An der Hochschule Fulda werden mittlerweile fast ein Drittel der Ausgaben über den Hochschulpakt finanziert. Darin sind die 31 Millionen Euro für den Umbau der früheren Mühle Heyl enthalten. Hier sollen 2020 der Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie der Hochschulsport einziehen.

Schon 2005 begann der Bund, Milliarden für die Hochschulen bereitzustellen. Aber dieses Engagement übernahm der Bund nur in Fünf-Jahres-Etappen, und es war immer befristet. Die jüngste Befristung lief bis 2020. „Wenn sich der Bund jetzt nicht zu einem weiteren Engagement verpflichtet hätte, hätte die Hochschule Fulda deutlich schrumpfen müssen – das wäre sicher nicht im Sinne der Gesellschaft gewesen“, sagt Khakzar.

“Ein Meilenstein für die Hochschulen”

Die Befristung der Mittel hatte für die Hochschule auch die Folge, dass sie einen Großteil ihrer Mitarbeiter nur befristet einstellen konnte. „Jetzt haben wir Planungssicherheit. Darüber bin ich sehr erleichtert“, sagt Khakzar. Seit mehreren Jahren hatte er Politikern in Bund und Ländern erklärt, wie wichtig die Fortsetzung des Pakts für die Hochschulen und speziell für Fulda ist. Khakzar ist Sprecher der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen in der Hochschulrektorenkonferenz. Dass sich die Bildungsminister von Bund und Ländern jetzt einigten, dass der Pakt unbefristet weiterläuft, nennt Khakzar „einen Meilenstein für die Hochschulen“.

Wie viel Geld genau nach 2020 aus dem neuen Hochschulpakt nach Fulda fließt, ist noch nicht entschieden. Khakzar geht aber davon aus, dass es so viel sein wird bisher. Davon geht auch das hessischen Wissenschaftsministerium aus. Die Verteilung in Hessen muss noch zwischen dem Land und den Hochschulen verhandelt werden. Das Ministerium erklärt unserer Zeitung, für Fulda werde sich so viel nicht ändern: „Insgesamt sind keine Verwerfungen bei der Verteilung der Gesamtmittel auf die Hochschulen zu erwarten.“

Die Landesmittel sollen ab 2024 wachsen. „Ich werde oft gefragt, wann wir die 10 000-Studenten-Marke knacken“, berichtet Khakzar. „Unser Ziel ist aber nicht weiteres Mengenwachstum, sondern wir wollen unser Profil schärfen und die Forschung und den internationalen Austausch stärken.“[/vc_column_text]

“Europa hat die Wahl” – Europaministerin Puttrich an der Freiherr-vom-Stein-Schule

“Europa hat die Wahl” – Europaministerin Puttrich an der Freiherr-vom-Stein-Schule

[vc_column_text]Unter dem Motto „Europa hat die Wahl“ fand gestern der Projekttag der nord- und osthessischen Europaschulen an der Freiherr-vom-Stein-Schule statt. Zu Besuch waren neben den Schülern der einzelnen Schulen auch die hessische Europaministerin Lucia Puttrich (CDU), um für Engagement für Europa und die bevorstehenden Wahlen zu werben.

Ein Text von Sarah Malkmus

„Sich an Schulen zu treffen und sich mit externen Experten auseinanderzusetzen, das ist eine besondere Form des Lernens“, sagt die hessische Europaministerin Lucia Puttrich eingangs. Bereits im vergangenen Jahr war die Politikerin an der Freiherr-vom-Stein- Schule und diskutierte mit den Schülern über Europa. Schulleiter Dr. Ulf Brüdigam freut sich über ihr Wiederkommen: „Ich sehe das als Zeichen besonderer Wertschätzung für die Arbeit der hessischen Europaschulen“, betont er. Dass Puttrich die Schule besucht, ist laut Brüdigam aus drei Gründen wichtig: Für die Schüler sei es bedeutsam, die Politiker nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern sie auch im O-Ton zu hören. „Es ist wichtig, realistische Begegnungen zu schaffen“, erklärt er. Außerdem solle Politik dazu genutzt werden, Themen aufzunehmen, an denen die Schüler arbeiten. Der dritte Grund sei der Ausbau der Zusammenarbeit der Europaschulen.

von link: Regionalkoordinator der nord-/osthessische Europaschule Boris Krüger, Europaministerin Lucia Puttrich (CDU), Schulsprecherin Gizem Türkes und Schulleiter Ulf Brüdigam

Um dieses Ziel zu erreichen, diskutierten die Schüler im Anschluss an die Begrüßung in insgesamt acht Workshops über unterschiedliche Bereiche der Politik und der Medienkommunikation. Themen waren unter anderem die Europäische Identität, Kandidaten und Programme zur Europawahl 2019, aber auch Hate Speech, Fake News oder Politik in Computerspielen. Die Arbeitsgruppen wurden von verschiedenen Organisationen betreut, darunter die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), Pulse of Europe oder das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Kassel.

„Das Gefühl, das man bei einem Projekttag hat, gemeinsam etwas zu erreichen, ist auch das, was die Europäische Union verbinden sollte“, betont Puttrich. Aus diesem Grund fordert die Politikerin zu verstärktem Engagement für Europa auf. „Europa darf man nicht nur erklären, man muss es auch fühlen“, sagt die Politikerin[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1557134118692{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;border-left-color: #75bc3a !important;border-left-style: dotted !important;border-right-color: #75bc3a !important;border-right-style: dotted !important;border-top-color: #75bc3a !important;border-top-style: dotted !important;border-bottom-color: #75bc3a !important;border-bottom-style: dotted !important;border-radius: 5px !important;}”]

Hintergrund:

Der Projekttag findet seit 2014 statt. Die Stein-Schule ist seit 2015 Europaschule. Sie ist die einzige in Osthessen. In diesem Jahr nahmen insgesamt rund 180 ausgewählte Schüler ab der 10. Klasse aus acht Europaschulen teil. Dazu gehören die Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar, die Albert- Schweitzer-Schule Kassel, die Anne-Frank-Schule Eschwege, die Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda, die Friedrich-List-Schule Kassel, die Georg-August-Zinn-Schule Kassel, die König-Heinrich-Schule Fritzlar und die Paul-Julius-von-Reuter-Schule Kassel.[/vc_column_text]

Team Science Bridge der Universität Kassel zu Gast an der Eduard-Stieler-Schule

Team Science Bridge der Universität Kassel zu Gast an der Eduard-Stieler-Schule

[vc_column_text]Im Leistungskurs Biologietechnik des Beruflichen Gymnasiums an der Eduard-Stieler-Schule (ESS) in Fulda werden sowohl theoretische als auch praktische Lerninhalte der modernen Molekularbiologie unterrichtet. Zur Ergänzung des praktischen Unterrichtes der Klasse 13BGB führten Studenten des Schülerlabors Science Bridge e.V. der Universität Kassel am 3. Mai einen Projekttag zum Thema „Lactoseintoleranz“ durch. Organisatoren waren die Lehrkräfte Dr. Tobias Hotz und Oberstudienrätin Mechthild Gutmann.

Ein Text der Eduard-Stieler-Schule

ScienceBridge e.V. macht es sich zur Aufgabe, Wissenschaft in die Schule zu bringen. Hierzu bietet der Verein ein umfangreiches Angebot an Experimentierkursen an, hauptsächlich zu den molekularen Biowissenschaften und zur Genetik. Alle Kurse werden von erfahrenen Science Bridge Mitarbeitern betreut, die theoretische Hintergründe verständlich erklären und den experimentellen Teil Schritt für Schritt begleiten.

Lactosefrei ist angesagt

Das vermehrte Auftreten von Lactoseintoleranz in der Bevölkerung führt zu einem Umdenken bei der Lebensmittelproduktion. So findet sich heute eine Großzahl von lactosefreien Lebensmittelprodukten in den Regalen der Supermärkte. An dem Projekttag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Labormethoden zur Produktion lactosefreier Lebensmittel eigenständig durchzuführen. Dazu wurde aus gentechnisch veränderten Bakterien das Enzym Lactase, welches den Milchzucker (Lactose) abbauen kann, isoliert. Dies erfolgte über das Trennverfahren der Säulenaffinitätschromatographie. Mithilfe gelelektrophoretischer Aufspaltung wurde überprüft, ob das richtige Protein gewonnen wurde. Ein anschließender Test mit „normaler“ Milch verifizierte die Funktionsfähigkeit des Enzyms, das nun verwendet werden konnte, um lactosefreie Milch herzustellen.

Der praktische Teil wurde von einem theoretischen Teil begleitet, in dem die Schülerinnen und Schüler unter anderem mehr über die Prozesse von Proteinisolation und Proteinnachweis erfuhren. Nach dem Abschluss der erfolgreich durchgeführten Experimente und deren Auswertung dankten die begeisterten Schülerinnen und Schüler den Mitarbeitern von Science Bridge für ihr außergewöhnliches Engagement.[/vc_column_text]