Sonics B-Day Special: “Play Houze” zum ersten Mal im Schloss Fasanerie

Sonics B-Day Special: “Play Houze” zum ersten Mal im Schloss Fasanerie

[vc_column_text]House-Freunde aufgepasst! Erstmalig findet eine Indoor-Session im Schloss Fasanerie statt. Am Samstag, 30. März, geht’s um 21 Uhr los.

Der gebürtige aus Großentaft stammende Heiko Wuscher brachte schon viele Clubs von Rang und Namen zum Kochen.

Seit vielen Jahren ist die Play-Houze-Reihe Anziehungspunkt aller House-Freunde der Region und darüber hinaus. Dabei wurden schon diverse Locations erfolgreich bespielt. Zur Feier seiner Geburtstags-Session hat DJ Sonic, der Initiator der Eventreihe, diesmal eine ganz besondere Location ausgewählt: das Schlossrestaurant und Cafe im Schloss Fasanerie. Viele kennen die Gartenanlagen der Location schon vom Schlossklang Open Air. Diesmal wird die Location indoor bespielt – und zwar mit dem Sound von einigen der umtriebigsten DJs aus der Fuldaer Szene. Stilvolles Feiern in einer Location, die man nach Besucheranzahl flexibel ausweiten kann. Auch die angrenzte Terrasse kann mitbenutzt werden.

Line-up: DJ Sonic, Bakess, Marc Re, Clapped, Marcel Barth, Milu Tinovic, Dr.Duck, Nil Geor

Mehr Infos zur Party gibt’s hier.

Die ersten 150 Gäste erhalten am Eingang einen Welcome Drink.
Eintritt: 6 Euro[/vc_column_text]

Schluss mit dem Verpackungsirrsinn – Unnötige Plastikverpackungen mit “ReplacePlastic”-App melden

Schluss mit dem Verpackungsirrsinn – Unnötige Plastikverpackungen mit “ReplacePlastic”-App melden

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Man steht im Supermarkt in der Gemüseabteilung und fragt sich: Warum ist diese Gurke in Folie eingeschweißt? Wieso muss ich die drei Paprika in einer Plastik-Verpackung kaufen? Ist das alles nötig? Der Verein “Küste gegen Plastik” hat die Plastik-App entwickelt, über die man Produkte mit unnötiger Plastikverpackung melden kann. Unser heißer Scheiß der Woche!

Es ist ganz simpel: Sieht man im Supermarkt ein Produkt mit viel unnötiger Plastikverpackung, öffnet man einfach die App und scannt den Strichcode auf dem Produkt. Dann geht automatisch eine Nachricht an den Verein “Küste gegen Plastik” raus, der alle Informationen speichert. Sind zu einem Produkt zwanzig Meldungen von zwanzig verschiedenen Kunden eingegangen, schickt der Verein eine Email an den Hersteller. Der Verein “Küste gegen Plastik” führt den Herstellern damit vor Augen, wie viel unnötige Plastikverpackungen sie verwenden und wirbt dafür, den Kunststoff wegzulassen.

Mit der ReplacePlastic-App kannst du vorformulierte Protest-Nachrichten an die Hersteller senden. (Screenshot: Replace Plastic)

5000 Mails konnte der Verein schon an Hersteller verschicken. Das heißt: Es sind schon rund 100.000 Meldungen über Produkte mit zu viel Plastik eingegangen. In einem konkreten Fall hat es auch schon einen greifbaren Erfolg gegeben: Beispielsweise verzichtet der Likörhersteller Waldemar Behn mittlerweile darauf, die mit “Kleiner Feigling” gefüllten Kartons in Plastikfolie einzupacken. Das spart pro Jahr 2000 Kilogramm Folie. Ein sichtbarer Erfolg!

Die Supermarktregale sind erschreckend leer, wenn man sich
die Produkte mit Plastikverpackung wegdenkt

Das Internet ist voll mit Videos über die Folgen von Plastikverschmutzung – gleichzeitig sind die Supermarktregale erschreckend leer, wenn man sich alle Produkte mit Plastikverpackung mal für einen Augenblick wegdenkt. Es gibt sehr viele Kampagnen, die auf eine Änderung des individuellen Verhaltens pochen. Das ist wichtig. Jeder muss im Rahmen seiner Möglichkeiten gute und nachhaltige Entscheidungen treffen. Doch warum werden die Herstellern außen vor gelassen? Der Verein “Küste gegen Plastik” möchte, dass Kunden den Herstellern von Produkten ihre Präferenzen übermitteln können. Deshalb gibt es die ReplacePlastic-App für’s Smartphone. Damit kann jeder den Herstellern von Produkten schnell und unkompliziert mitteilen, dass er sich Verpackungen ohne Plastik wünscht – und aktiv beteiligen.

Wir müssen ein Zeichen setzen

Es ist nur ein kleiner Erfolg, aber immerhin ein wichtiges Zeichen, dass eine solche App wirken kann und bei den Verbrauchern ein klares Umdenken stattfindet. Die App kann man übrigens kostenfrei im App Store und Play Store herunterladen.

 

Mit der App kannst du Produkte scannen, die du verwendest oder kaufen würdest, um mitzuteilen, dass du dir für diese Produkte Verpackungen ohne Plastik wünschst.

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“Die Stimmung war super” – Musiker Sven über das Benefizkonzert für Tim Goldbach

“Die Stimmung war super” – Musiker Sven über das Benefizkonzert für Tim Goldbach

[vc_column_text]Das Benefizkonzert von der Partycover-Band FOLLda am 22. Februar in der Turmterasse in Künzell war komplett ausverkauft. Das Publikum war begeistert – alles für einen guten Zweck. Denn alle wollten Tim Goldbach helfen, der 2014 überfallen wurde und seitdem im Wachkoma liegt. Aber er hat gute Chancen, gesund zu werden. Am Donnerstag wurden die 1920 Euro der Familie von Tim Goldbach übergeben, die das Geld für kostenintensive Therapien verwenden wollen. Musiker Sven Hohmann von FOLLda hat mit uns über das Konzert gesprochen. 

Warum habt ihr das Benefizkonzert für Tim Goldbach auf die Beine gestellt?

Wir wollten für unseren ersten Gig etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen. Ich wollte jemandem damit helfen, der es bitter nötig hat und nicht einfach eine große Institution unterstützen. Ich fragte deshalb in meiner Verwandtschaft nach, ob jemand in der Region bekannt sei. Hier kam sofort der Name Tim Goldbach ins Spiel. Nachdem ich mich etwas mit dem Fall befasst hatte, habe ich mich sofort entschieden, zu helfen. Auch meine Jungs haben nicht gezögert. Danach ging es sofort an die Planung. Die Pächterin der Turmterrasse hat uns ebenfalls für den Benefizabend zugesagt. Der Termin wurde festgelegt und dann ging es in die heiße Phase.

Seit wann gibt es die Band FOLLda? Wie habt ihr euch gefunden?

Die Partycover-Band FollDA aus Fulda – sie steht für gebündelte Heimatpower!

FOLLda besteht aus sechs Bandmitgliedern: Uli (Bass), Michael (Leadgitarre), Steffen (Rhythmusgitarre), Jo (Keyboard, unterstützender Gesang), Gerhard (Drums), und ich Sven (Gesang und Schellenrassel). FOLLda gibt es in der jetzigen Besetzung (und das ist die endgültige) seit circa einem Jahr. Bassist Uli und ich sind seit Anfang an dabei. Heute passt alles – wir haben uns gesucht und gefunden. Unser Zusatz: “six men under the roof” stammt vom Standort unseres Proberaumes. Der ist bei Uli zu Hause und unter dem Dach. FOLLda steht für Heimatverbundenheit mit unserer Stadt (Foll auf platt) und “da” dafür, dass wir immer “voll da” sind. Also keine Musik für Schlafmützen. Der Einzige, der bei uns als “Auswärtiger” Asyl bekommen hat, ist unser Keyboarder Jo. Er kommt aus Mönchengladbach und ist hier unter der Woche beruflich tätig. Für Gigs am Wochenende bleibt er dann hier.

Welche Musikrichtung spielt ihr, und seid ihr alle aus einem Genre?

Da wir ja eine breite Altersspanne haben, gilt das natürlich auch für den Musikgeschmack. Via Abstimmung werden die neuen Songs ganz demokratisch beschlossen. Natürlich wird auch danach geschaut, was ich als Sänger singen kann, ansonsten hat das ja keinen Zweck. Es gibt klasse Songs, wenn jedoch die Stimmlage nicht zum Song passt, macht es natürlich keinen Zweck. Wir covern aus dem Rock- und Popbereich. Auch deutsche Songs von BAP, Achim Reichel, Westernhagen oder den Toten Hosen sind dabei. Und wir erweitern unser Repertoire ständig.

Wie war das Benefizkonzert?

Das Konzert war einsame Spitze. Von der Location bis zum Sound – es hat alles gepasst. Für mich ging ein Jugendtraum in Erfüllung, da ich vor ausverkauftem Haus (150 verkaufte Karten) auf der Bühne mit meinen Jungs Musik machen durfte. Die Stimmung war super, unser Lampenfieber war schnell verflogen und es hat nur noch Spaß gemacht.

War Tim und seine Familie ebenfalls da?

Tim war am letzten Freitag zum Soundcheck und zum anschließenden Abendessen vor Ort. Das Konzert selbst hat er leider nicht erlebt, da er sehr geräuschempfindlich ist. Seine Familie hat das Konzert besucht. Sollte Tim in den nächsten Jahren wieder fit sein, davon bin ich fest überzeugt, verspreche ich ihm einen Ehrenplatz bei uns auf einem Konzert. Da er Fan der Toten Hosen ist, wird ihn das sicher freuen.

In was für einem Verhältnis steht die Band FOLLda oder einzelne Bandmitglieder zu Tim?

Wir kannten Tim Goldbach nicht persönlich. Tims Familie haben wir aber als sehr liebevoll und fürsorglich kennengelernt. Tagtäglich betreuen sie Tim aufopfernd und schenken ihm viel Zeit und Liebe. Sie geben die Hoffnung nie auf, dass Tim wieder am Leben teilhaben kann und mit der Familie gesund zusammen leben kann. Vor dieser Familie ziehe ich den Hut. Alle Bandmitglieder haben Tim dann beim Soundcheck kennengelernt. Wir wünschen Tim und seiner Familie alles erdenklich Gute und vor allem viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Wie viel Geld konntet ihr sammeln?

Wir sind stolz, sagen zu können, dass für Tim 1920 Euro zusammengekommen sind. Wir haben die kompletten Eintrittsgelder gespendet, viele Sponsoren und Privatleute haben gespendet und die Sammelbox am Konzertabend war auch sehr gut gefüllt. Dafür noch mal an alle Spendern ein herzliches Dankeschön!

Wofür wird das Geld verwendet?

Wie mir die Familie Goldbach gesagt hat, wird das Geld in eine bereits begonnene Therapie verwendet. Hierbei wird Tim an einem Laufgestell befestigt und bewegt. Dadurch werden seine Muskeln und die Koordination des Körpers angeregt und gestärkt. Ich habe Fotos und ein Video davon gesehen und man sieht, dass es Tim mit Sicherheit etwas bringt, da er dadurch nicht stupide im Bett liegt und seine Muskeln verkümmern.

Wie ist der Gesundheitszustand von Tim?

Momentan befindet sich Tim im Wachkoma. Als ich Tim kennengelernt habe, war ich angenehm überrascht. Er reagiert auf Geräusche, auf Stimmen und körperliche Reize. Er versucht, sich auch verbal zu artikulieren. Man hat manchmal den Eindruck, als würde er verstehen, was man zu ihm sagt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er wieder zurückfindet und gesund wird. Es wird noch einige Zeit dauern, aber durch solche Therapien hat er wenigstens eine Chance. Deswegen ist es so wichtig, zu helfen.

Hat Tim eine Chance auf Besserung, wenn ihm weiterhin die Therapien ermöglicht werden?

Wie bereits erwähnt – ich bin fest davon überzeugt, dass Tim gesund wird. Die Therapien sind sehr kostenintensiv, und deshalb wollten wir einen Beitrag leisten.

Habt ihr vor, weitere Benefizkonzerte zu geben?

Aber natürlich. Ich denke, dass wir das einmal im Jahr in Angriff nehmen werden. Mit Sicherheit wieder für Tim Goldbach, weil ich der Meinung bin, dass es sich lohnt und dass das Geld dringend notwendig ist.[/vc_column_text]

Hochschule kooperiert mit Arbeiterkind.de – jedes Kind hat die Chance auf einen Bildungsaufstieg

Hochschule kooperiert mit Arbeiterkind.de – jedes Kind hat die Chance auf einen Bildungsaufstieg

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Die Hochschule Fulda und ArbeiterKind.de haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die bundesweit tätige gemeinnützige Organisation verfolgt das Ziel, mehr Schülerinnen und Schüler aus nichtakademischen Familien zum Studium zu ermutigen und beim Übergang von der Schule ins Studium sowie im Studienalltag zu begleiten.

Ein Text der Hochschule Fulda

Dazu arbeitet sie unter anderem mit Kooperationspartnern aus Bildung und Wirtschaft zusammen. Von dem an der Hochschule Fulda neu eingerichteten regionalen Büro aus pflegt die Organisation künftig ihre Kooperationen in Hessen und Süddeutschland und baut neue auf. Die Hochschule Fulda ist die erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hessen, an der ein solches Büro entstanden ist. Zwei weitere hessische Büros befinden sich an den Universitäten in Gießen und Frankfurt.

Ellen Herzog pflegt vom neuen Büro in Fulda aus die Kooperationen von ArbeiterKind.de in Hessen und Süddeutschland. (Foto: privat)

“Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit. Studierende in erster Generation nutzen bei uns ihre Chancen zum Bildungsaufstieg. Insofern fühlen wir uns den Zielen von ArbeiterKind.de sehr verbunden”, erläutert Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar die Beweggründe für die Kooperation.

Förderung von Studierenden aus Nicht-Akademikerfamilien

„Die Hochschule Fulda hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende aus Nicht-Akademikerfamilien zu fördern. Dazu gehört auch, dass wir uns verstärkt für die Vermittlung von Stipendien einsetzen“, erklärt Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, Vizepräsidentin für Lehre und Studium. Aus diesem Grund hat die Hochschule Fulda im vergangenen Jahr den Tag des Stipendiums ins Leben gerufen, an dem die Zentrale Studienberatung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten informiert und bei Auswahl und Bewerbung unterstützt. „ArbeiterKind.de ist hier eine wertvolle Ergänzung des Angebots“, sagt Vizepräsidentin Becker-Schwarze.

Wenngleich das Bildungsniveau in Deutschland insgesamt gestiegen ist und es immer mehr akademisch Qualifizierte gibt, entscheidet hierzulande noch immer die soziale Herkunft über den Bildungsweg: Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien beginnen statistisch gesehen 79 ein Hochschulstudium. Aus Nicht-Akademikerfamilien gehen 27 von 100 Kindern studieren, fand eine Untersuchung des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zur Hochschulbeteiligung in Deutschland im vergangenen Jahr heraus. „Dank der Kooperation können wir unsere Beziehungsarbeit vor Ort verstärken und unseren Einsatz für Chancengleichheit auf eine breitere Basis stellen“, betont Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de.

[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1548936740711{background-color: #95c1db !important;}”]Über ArbeiterKind.de
ArbeiterKind.de entstand 2008 aus einer Idee der Sozialunternehmerin Katja Urbatsch und wuchs rasch von einer Website zur größten deutschen gemeinnützigen und spendenfinanzierten Organisation für Studierende der ersten Generation heran. Bundesweit engagieren sich 6.000 Ehrenamtliche in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen – vor Ort, persönlich und bedarfsorientiert. Die Vision von ArbeiterKind.de ist, dass in Deutschland jedes Kind aus einer nicht-akademischen Familie mit geeigneter Qualifikation die Chance auf einen Bildungsaufstieg hat. Deshalb ermutigt die gemeinnützige Organisation Schülerinnen und Schüler, die das wollen, ein Studium aufzunehmen, und unterstützt sie auf dem Weg zum Studienabschluss und Berufseinstieg.[/vc_column_text]

Denn sie wissen wirklich nicht, was sie tun – die schwierige Phase namens Pubertät

Denn sie wissen wirklich nicht, was sie tun – die schwierige Phase namens Pubertät

[vc_column_text]Samstagmorgen am Frühstückstisch: Über ein banales Thema entbrennt ein Streit, der Teenie rennt aus dem Zimmer und schreit theatralisch: „Ihr seid scheiße!“ So oder so ähnlich erging es sicher schon zahlreichen Eltern. Gefühlsausbrüche gehören in dieser Zeit zum Alltag. Dabei ruhig zu bleiben, ist für die Erwachsenen alles andere als einfach. Vor allem ist es jedoch für die Teenies eine schwierige Phase. Zum Thema Pubertät referiert beim Osthessischen Gesundheitstag am Samstag Diplom-Psychologin Katharina Bauer.

Ein Text von Sebastian Krenberger der Hochschule Fulda

Als Jugendalter oder Adoleszenz bezeichnet man die Lebensjahre zwischen zehn und 19 Jahren. Diese Zeit ist geprägt von zahlreichen körperlichen und psychischen Entwicklungen. Der Körper wächst in die Länge, das Gehirn hängt mit der Entwicklung dabei hinterher, sodass Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen auftreten können. Dies lässt Heranwachsende zum Teil etwas tollpatschig erscheinen, wenn sie scheinbar über die eigenen Füße stolpern.

Auch das Körpergewicht nimmt zu, was vor allem Mädchen zu schaffen macht. Jungen denken eher darüber nach, wie sie Muskeln aufbauen können, um ihre körperliche Attraktivität zu steigern. Generell spielt der Umgang mit dem anderen und mit dem eigenen Geschlecht eine wichtige Rolle in dieser Lebensphase. Die körperlichen Geschlechtsmerkmale prägen sich aus. Die sexuelle Orientierung zeigt sich zum ersten Mal. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Identitätsbildung.

Eine eigene Identität zu entwickeln, also sich selbst zu finden und ein positives Bild von sich selbst zu erlangen, ist eine große herausfordernde Aufgabe.

Manchen Jugendlichen fällt diese Findungsphase sehr schwer und empfinden sie als verwirrend. Bei einer nicht heterosexuellen Orientierung kommen Bedenken hinzu, sich zu outen, da Bi-, Trans- und Homosexualität leider immer noch nicht als selbstverständlich angesehen werden. Die Jugendlichen haben Angst vor den Reaktionen der Mitmenschen, vor allem der älteren Generationen. Manchmal kann die Orientierungsphase deswegen bis in ein höheres Lebensalter andauern. Hinzu kommen die Anforderungen in Schule und Ausbildung. Leistungen werden gefordert und man muss sich überlegen, welchen Beruf man ergreifen will. Dabei sind andere Dinge wie Freunde, Musik oder die erste Liebe gerade viel wichtiger.

Die Pubertät wird durch Angst und Unsicherheit gesteuert

Bei kriminellem und gefährlichem Verhalten sollten die Eltern klare Grenzen setzen – aber nicht den Kopf verlieren. Gelassenheit und Feingefühl ist das A und O, auch im Umgang mit den körperlichen Wandlungen während der schwierigen Zeit. Spötteleien oder verklemmtes Gehabe verstärken das Unwohlsein im noch fremden Körper. Vor allem bei Mädchen können sie das ohnehin schwankende Selbstwertgefühl auf Jahre zerstören.

Eskalation vermeiden

Manchmal ist das alles einfach zu viel für die Heranwachsenden und sie ziehen sich zurück, was von den Eltern missverstanden werden kann. Die Teenager suchen die Fehler bei sich und denken, etwas falsch gemacht zu haben. Schnell eskalieren dann scheinbar harmlose Gespräche oder Bemerkungen. Grundsätzlich gehören Auseinandersetzungen zur Entwicklung dazu.

Jugendliche probieren aus, wie die Eltern auf von ihnen vertretene Standpunkte reagieren und ob sie akzeptiert werden. Oft prallen dabei verschiedene Ansichten aufeinander. Wichtig ist, dass die Bedürfnisse beider Seiten berücksichtigt werden und eine gemeinsame Lösung gesucht wird. Dann wird auch das gemeinsame Frühstück am Samstag wieder entspannter.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1548837994883{background-color: #c9c9c9 !important;}”]

Der 7. Osthessische Gesundheitstag findet am Samstag, 2. Februar, in der Esperantohalle statt. Organisiert wird er vom Gesundheitsnetz Osthessen, dem Verbund von circa 150 Ärzten aus der Region. Zahlreiche Aussteller aus Fulda und den angrenzenden Landkreisen bieten gesundheitsbezogene Aktionen an ihren Ständen an. Unter dem Thema „Gesundheit und Lebensqualität“ präsentiert die Hochschule Fulda spannende Projekte in der Waideshalle. Ziel des Gesundheitstages ist es, den Informationsfluss zwischen der Bevölkerung, den Patienten, den Angehörigen und den Gesundheitsdienstleistern zu steigern. Der Eintritt ist frei. Los geht es ab 10 Uhr.

Am Osthessischen Gesundheitstag referiert Diplom-Psychologin Katharina Bauer von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Fulda zum Thema „Pubertät- wenn plötzlich alles anders ist!“. Los geht es um 10.45 Uhr in Saal 1.

[/vc_column_text][vc_empty_space][vc_separator][vc_column_text]Quellen:

Richter-Unruh, A.; Doerfer, J.; Schwab, K.O. (2018): Körperliche Entwicklung im Jugendalter. In: Stier B.; Weissenrieder, N.; Schwab, K. (Hrsg.): Jugendmedizin. Berlin/Heidelberg: Springer: 3-18.

Siegler, R.; Eisenberg, N.; DeLoache, J.; Saffran, J. (2016): Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter. 4. Auflage. Berlin/Heidelberg: Springer.

www.kinderaerzte-im-netz.de/altersgruppen/jugendliche/pubertaet/die-wilden-jahre/haeufige-probleme/[/vc_column_text]