Quarterparty, FAUN und Kabarett – was geht am Wochenende?

Quarterparty, FAUN und Kabarett – was geht am Wochenende?

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Party

Am Freitag ist es mal wieder so weit – der Löwe zieht mit seiner Quarterparty Feiervolk an, das sich nicht nur über gute Mucke auf einer Party freut, sondern auch über allerlei Specials und Mottos. Natürlich lautet das bei der vierten Auflage Winter Wonderland.

Date: Freitag, 1. Dezember
Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Konzert

Im Lokschuppen in Hünfeld steigt am Samstag die Rhön Rock Party Night mit Lions of Light, Blackjack und M.A.F.I.A. Doch hier spielt nicht nur die Musik. Die Veranstalter haben eine Präsentation mit Bildern und Videomaterial vom Rhön Rock Open Air zusammengebastelt. Außerdem gibt’s erste Infos zum Festival 2018 sowie ein einmaliges Angebot für den Ticketvorverkauf nur an diesem Abend.

Date: Samstag, 2. Dezember
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: VVK 12 Euro, AK 15 Euro

FAUN lassen das musikalische Mittelalter am Samstag in der Orangerie hochleben. Ihr Konzertprogamm “Acoustic – Medieval Ballads” bietet romantische Balladen, aber auch schnellere enthusiastischere Musik – instrumental unterlegt mit Harfe, Drehleier, Schlüsselfiedel, Dudelsack und Laute. Hier liest du übrigens ein Interview mit der Band.

Date: Samstag, 2. Dezember
Beginn: 20 Uhr
Tickets ab 31,90 Euro

Kabarett 

Ein Cartoonist auf der Bühne? Was macht der da? Was jeder gute Komiker auch tut: die Zuschauer zum Lachen bringen. Ralph Ruthe, preisgekrönt mit mehreren Cartoon- und Kurzfilmpreisen, verbindet am Freitag in der Orangerie einzigartig die Elemente Comedy, Animationsfilm, Lesung und Musik – in seiner Show SHIT HAPPENS.

Date: Freitag, 1. Dezember
Beginn: 20 Uhr
Tickets ab 25,20 Euro

Musikalisches “Ödland” Hünfeld ist Geschichte – die nächste Party der Rhön Rock Events steht an

Musikalisches “Ödland” Hünfeld ist Geschichte – die nächste Party der Rhön Rock Events steht an

column width=”1/2″]Fast ein Jahr ist es her, dass sich zwei Hünfelder gesagt haben: In dem musikalischen Ödland muss man mal was aufziehen. Gesponnen, ausgearbeitet, umgesetzt – und die Rhön Rock Events waren geboren. Zum Jahresende wollen es die Gründer Mirko Heiß und Oliver Vogt im Lokschuppen noch mal krachen lassen. column width=”1/2″]single_image image=”38786″ img_size=”full” add_caption=”yes”]Dass Mirko und Oliver im Raum Hünfeld mehr Livemusik etablieren wollen, waren nicht nur leere Worte. Ja, sogar ein Rock-Festival hat die Stadt nun – das Rhön Rock Open Air, das move36 auch 2018 wieder präsentieren wird.

Für die Rhön Rock Party Night im Lokschuppen am kommenden Samstag haben die Veranstalter aus dem Bild- und Videomaterial von move36 vom Festival eine kleine Präsentation gebastelt, die die schönsten, verrücktesten und witzigsten Momente noch mal aufleben lässt. Außerdem startet hier der Vorverkauf für das Festival 2018 mit einem einmaligen Angebot. Ein paar erste Infos, was nächstes Jahr so auf dem Hünfelder Acker passiert und wer spielt, gibt’s auch.

Aber es hieße nicht Party Night, wenn’s hier nicht auch eine saftige Portion Rock auf die Ohren gäbe. Mit Lions of Light, Blackjack und M.A.F.I.A haben Mirko und Oliver drei regionale Bands geholt, die im Lokschuppen kräftig einheizen werden.column_text css=”.vc_custom_1511865984302{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #dd3333 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #dd3333 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #dd3333 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #dd3333 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]Mehr zum Thema:

Das Rhön Rock Open Air – die Geburt eines Festivals
Melodisch und hart – die Headliner vom Rhön Rock Open Air Bonfire im Interview
move36 präsentiert das Rhön Rock Open Air in Hünfeld
Rhön Rock Events – “von leichtem Rock bis zu hartem Sound ist alles dabei”
Jetzt rockt die Rhön – zwei Hünfelder gründen die “Rhön Rock Events”

Outing am Arbeitsplatz: Studie zeigt, wie offen, aber auch intolerant wir sind

Outing am Arbeitsplatz: Studie zeigt, wie offen, aber auch intolerant wir sind

In der aktuellen move36 haben uns drei junge Menschen erzählt, wie es ist, trans* zu sein, wie es ist, sich nicht mit seinem biologischen Geschlecht identifizieren zu können – und wie viel Mut und Kraft es braucht, eine Geschlechtsumwandlung machen zu lassen. Vor allem das Outing am Arbeitsplatz ist für sie nicht einfach. Ein Studie, unterstützt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, zeigt nun, wie offen, aber auch wie intolerant wir immer noch gegenüber Kollegen sind, die sich outen. 

Erstmals wurden für die Studie auch Bi- und Transsexuelle separat befragt. Seltsam und bedenklich ist, dass diese Gruppen mehr Diskriminierung erfahren und weniger offen sein können als Schwule und Lesben. Warum akzeptiert man Homosexuelle und lehnt gleichzeitig Transsexuellen ab? Unverständlich ist auch, dass Hetero- sowie Homosexuelle Bisexuelle oft gleichermaßen nicht akzeptieren. So sprechen 55,5 Prozent der bisexuellen Beschäftigten mit keinem oder nur wenigen Kollegen über ihre sexuelle Neigung. Und sieben von zehn trans* Menschen sprechen auf der Arbeit nicht über ihre Geschlechtsidentität.

“Die Gesellschaft will noch geschlechtliche Eindeutigkeit”, sagt Studienleiter Dominic Frohn vom Institut für Diversity und Antidiskriminierungsforschung. Insgesamt stehe man beim Umgang mit Bisexuellen dort, wo man bei Homosexuellen vor zehn Jahren war. “Und bei trans* Menschen sind wir dort, wo wir bei lesbischen und schwulen Mitarbeiter/-innen vor zwanzig Jahren waren.”

Über 30 Prozent halten sich bedeckt

Was nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass Homosexuelle noch genauso viel Diskriminierung (76,3 Prozent) erfahren wie 2007. “Eine stärkere Sichtbarkeit erzeugt oft auch eine steigende Gegenbewegung”, erklärt Frohn.

Natürlich offenbaren die fast 3000 befragten queeren Menschen für die Studie “Out im Office?!“, dass auch Fortschritte zu sehen sind: 2007 outeten sich nur 12,7 Prozent der Lesben und Schwulen gegenüber ihren Arbeitskollegen, nun sind es 28,9 Prozent. Über 30 Prozent halten sich jedoch immer noch bedeckt mit ihrer sexuellen Identität, 2007 waren es noch 51,9 Prozent. Chefs sind dabei tendenziell offener, da sie weniger angreifbar seien, so Frohn.

Ein langsamer Prozess

Die Studie zeigt: In Sachen Toleranz hat sich viel getan in Deutschland – sie wirft gleichwohl die Frage auf, warum Homosexuelle mehr akzeptiert werden als Bi- und Transsexuelle. Toleranz ist wohl ein langsamer, gesellschaftlicher Prozess, der mit allem Neuem von vorne beginnt.

It’s Electronica-Time! Das Wochenende naht

It’s Electronica-Time! Das Wochenende naht

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Markt

Am Freitag läutet der Weihnachtsmarkt in Fulda die besinnliche Zeit ein – von kulinarischen Genüssen über eine Menge Einkaufsstände bis zu weihnachtlichen Konzerten ist auf dem Gourmet- und Regionalmarkt, dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, dem Budenzauber, dem Kinderweihnachtsland sowie dem Winterwald für jeden was dabei.

Date: Freitag, 24. November – Samstag, 23. Dezember
Beginn: 11 Uhr

Party

Nach dem Weihnachtsmarkt noch feiern? Kein Problem. It’s Electronica-Time! Zwei Locations, eine Party. Präsentiert von move36. Im S-Club gibt’s House und EDM und im Kreuz fliegt dir wummernder Techno um die Ohren. Natürlich stehen die ganze Nacht wieder Shuttles bereit.

Date: Freitag, 24. November
Beginn: 23 Uhr
Eintritt: VVK  10 Euro, AK 12 Euro

Konzert

Das Café Ideal lädt am Freitagabend zu einem gediegenen Konzert. Martin Bellof mit bedächtiger Popmusik, abwechselnd begleitet vom Klavier und Gitarre.

Date: Freitag, 24. November
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: VVK 12 Euro, AK 15 Euro

Kneipentour

Am Samstag ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Das Frauenbüro Fulda hat sich gedacht: Wir machen mal was anderes als wieder irgendeine Diskussionsrunde. Daher steht nun eine Kneipentour auf dem Plan, bei dem Bierdeckel mit der Aufschrift “Nein zu Gewalt an Frauen – Ja zu Respekt” verteilt werden.

Date: Samstag, 25. November
Treffpunkt: 19 Uhr am Frauenbüro

“Jeder sollte sein Rating kennen” – viele Zuhörer bei Vortrag an der Richard-Müller-Schule

“Jeder sollte sein Rating kennen” – viele Zuhörer bei Vortrag an der Richard-Müller-Schule

Geldpolitik? Rating? Zinssystem? Klingt staubtrocken und öde? Nicht für die 190 Zuhörer, die vergangene Woche dem Fachvortrag von Unternehmensberater Gerold Oechler zum Thema „Kreditvergabe und Ratingsysteme“ in der Mensa der Richard-Müller-Schule lauschten.

Zunächst begrüßte Oberstudienrat Franco Gargano, Abteilungsleiter der Fachschule für Betriebswirtschaft (FfB), die Zuhörer und Referent Gerold Oechler. „Geld spielt in unserer hiesigen Wirtschaftsordnung eine extrem wichtige Rolle spiele“, leitete Gargano  das Thema ein und ergänzte: „Der Zins ist praktisch nicht mehr existent.” Daher rücke die Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten verstärkt in den Fokus, dem Rating als Möglichkeit der Risikobewertung komme dabei eine besonders wichtige Bedeutung zu. Damit übergab er das Wort an Oechler.

Oechler sprach den anwesenden Studierenden zunächst seinen Respekt für ihre Wahl des berufsbegleitenden Studiums aus, da er zu Beginn seines Berufslebens in einer ähnlichen Situation gewesen sei und beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung für eine Weiterbildung an der Richard-Müller-Schule.

22 Jahre im Vorstand der VR Bank Schlüchtern-Birstein eG. und seit 2016 selbstständiger Unternehmensberater, gab Oechler den Zuhörern als Szenekenner einen anschaulichen und beispielreichen Einblick in den Beruf des Unternehmensberaters sowie den Themenkomplex Rating.

Er verdeutlichte, wie die Kreditvergabe der Banken funktioniert, welche Rolle dabei das Rating spielt und wie eine Ratingnote zustande kommt. „Jeder sollte sein Rating kennen“, führte der Experte aus, da alle Privatpersonen, wie auch alle Unternehmen, dies für sich abfragen könnten. Oechler betonte, wie „wichtig die eigene unternehmerische Kontoführung“ sei, sowohl für das Unternehmen, in dem die Studierenden beschäftigt seien, für ihr zukünftiges Unternehmen als auch, perspektivisch gesehen, für ihr eigenes Unternehmen. Diese Zusammenhänge machte er den Anwesenden deutlich, mit dem Hinweis, das eigene Kontoverhalten habe „enorme Auswirkungen auf die eigenen Möglichkeiten hinsichtlich der Kreditvergabe und Investitionen“.

Die Einbindung von Kennzahlen aus der Finanzanalyse, die Zusammenhänge und Auswirkungen von Bilanzkennzahlen, die Bedeutung der Eigenkapitalquote und die Cash-flow Liquiditätsbetrachtung als „Mutter aller Betrachtungen“, waren weitere Schwerpunkte seines Vortrags.

Er schloss seinen lehrreichen Vortrag mit zwei Beispiele aus seiner eigenen Beratertätigkeit. Das doch etwas trockene Thema wusste er, unterhaltsam dem jungen Publikum näherzubringen.  So schloss er seinen Vortrag in Anlehnung an Sepp Herberger (ehem. DFB Bundestrainer) mit den Worten: „Die Wahrheit liegt auf dem Konto“.

Im Anschluss tauschte sich die Studierenden mit Herrn Oechler aus und stellten ihm Fragen. Gargano dankte im Namen der FfB dem Referenten für seinen Vortrag sowie ebenfalls der Kollegin Bettina Fleck-Enders, die maßgeblich zur Umsetzung und Organisation dieses Abends beigetragen hatte und gab den Studierenden mit auf den Weg: „Nehmen Sie aus solchen Vorträgen etwas für sich mit!“.