Karaoke, jammen oder trödeln – das geht am Wochenende

Karaoke, jammen oder trödeln – das geht am Wochenende

[vc_column_text]Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Jamsession

Bevor du richtig ins Wochenende startest, könntest du heute Abend entspannt der Jamsession in der heimat lauschen – oder selbst mit musizieren. Frank Molino und seine Freunde heißen jeden willkommen, der Lust hat und sich traut. Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss!

Date: Donnerstag, 18. Januar
Beginn: 19 Uhr

Party

Mit DJ Perlen für die Säue aus dem Korrekt-Schnucki-Team zischen am Freitag vor allem Clubhits aus den 00ern durch den Löwen. Ausflüchte in die 90er und aktueller Stoff sind aber auch eingeplant. Also hingehen und dancen.

Date: Freitag, 19. Januar
Beginn: 22 Uhr

Karaoke

Jeder zweite Ton kommt schief von dir? Scham ist dir ein Fremdwort, und du lachst am liebsten über dich selbst? Oder kannst du am Ende vielleicht doch singen? Dann ab zur Karaoke-Show ins Bulls & Balls – mit Motto: Zwischen 22 und 23 Uhr gibt’s hundert Prozent deutsche Partyhits.

Date: Samstag, 20. Januar
Einlass ab 19 Uhr, Karaoke beginnt um 21 Uhr

Markt

Bevor du Samstagabend feiern gehst, kannst du dir ein wenig Kunst, Kultur und Kuchen im Kreuz abholen. Bei entspannter Hintergrundmucke gibt’s auf dem Fancy-Firlefanz-Markt allerlei zu entdecken. Natürlich kannst du hier auch selbst Zeug loswerden, Standgebühr: 10 Euro.

Date: Samstag, 20. Januar
Aufbau um 12 Uhr, Einlass um 14 Uhr

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Schreiner-Ausstellung eröffnet – move36 zeigt die besten Arbeiten des Nachwuchses

Schreiner-Ausstellung eröffnet – move36 zeigt die besten Arbeiten des Nachwuchses

[vc_column_text]Et voilà – die gemeinsame Ausstellung von move36 und der Schreinerinnung Fulda-Hünfeld ist eröffnet. Bis zum 26. Januar sind im Foyer des Verlags Parzeller in der Frankfurter Straße 8 die besten Nachwuchsarbeiten des Innungswettbewerbs “Die gute Form” zu sehen. Komm vorbei, es kostet natürlich nichts. 

Am Ende der Ausbildung muss der Nachwuchs mit einem Gesellenstück zeigen, was er gelernt hat. Viel Zeit, Schweiß, Grübeleien und Herzblut stecken die Jugendlichen in ihre Arbeiten – und am Ende sehen sie nur der Prüfer und die Familie. Dabei kann sich die junge osthessische Generation sehen lassen. Also hat move36 sich mit der Schreinerinnung Fulda-Hünfeld zusammengetan, um die besten Gesellenstücke medial und hautnah zu präsentieren.

Am heutigen Dienstagabend wurde die Ausstellung “Die besten Stücke der heimischen Schreinergesellen” mit hohem Besuch eröffnet: Der 13-köpfige Vorstand der Innung, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dr. Herbert Büttner, Verleger und Geschäftsführer des Parzeller Verlags, Michael Schmitt, Geschäftsführer Haldun Tuncay sowie OBCC-Geschäftsführer Walter Lorz und unerwartet Holm Pfeiffer, stellvertretender Landesinnungsmeister des Hessischen Tischlerhandwerks wollten sich selbst von der Leistung der Nachwuchshandwerker überzeugen. Und wurden überrascht.

Ein schwebender Schreibtisch

“Gestern, als hier aufgebaut wurde, habe ich die Beschreibungen gelesen, die die Lehrlinge in Betrieb und Schule zu ihren Prüfungen Gesellenstücken einreichen mussten”, so move36-Chefredakteur Bernd Loskant. “Ich sage Ihnen ganz ehrlich, da kommt man mit einem Politik-Studium, wie ich es genossen habe, nicht weit. Wer solche Stücke fertigt, wie wir sie hier sehen, braucht mehr: Köpfchen, jede Menge technischen Verstand, Sinn für Schönheit, Farben und Proportionen, Kreativität – und nicht zuletzt feine und starke Hände, mit denen man solche Handwerkskunstwerke schaffen kann.”

So zum Beispiel der einzigartige Schreibtisch aus massivem Eichenholz von Markus Weisbeck, den die Jury des Wettbewerbs “Die gute Form” auf Platz 1 hob. “Die Besonderheit an meinem Schreibtisch ist, dass er um zehn Grad nach links geneigt ist und die Schreibtischplatte nur von dem 500 Millimeter breiten Korpus auf der linken Seite getragen wird und somit keine Füße benötigt. Es sieht also so aus, als ob der Schreibtisch auf der rechten Seite schweben würde”, erklärt der 20-Jährige, der schon vor der Ausbildung in der Schreinerei Schramm in Böckels seine Liebe zum Holz entdeckt hat. “Das wird nie langweilig”, so Markus. Er möchte erst mal ein, zwei Jahre als Geselle arbeiten und dann den Meister machen.

Adrian Happ schaffte es mit seinem hängenden TV-Schrank aus Eiche und Schiefer auf Platz 2. Viel komplexer als er von außen aussieht, ist in dem eleganten Möbelstück eine LED-Leiste montiert, die auch als Kanal für den ganzen Kabelsalat dienen kann – hier finden die Kabel aller Geräte fürs Heimkino Platz. “Fürs Fernsehschauen ist es außerdem viel angenehmer, wenn eine Lichtquelle hinter dem Gerät die Wand erleuchtet”, erklärt der 20-Jährige. Zudem hat er das vier Millimeter starke Glas, das die Front bildet, weiß lackiert. Eine ansehnliche, widerstandsfähige Hochglanzfläche. Adrian hatte erst überlegt, Zimmerer zu werden, ist dann aber über einen Kumpel zur Schreinerei gekommen, seine Ausbildung hat er in der Schreinerei Weisbeck in Bimbach gemacht. “Holz ist der Grundstoff, mit dem die Menschheit schon immer arbeitet, und es ist faszinierend, wie vielseitig er ist”, sagt er.

Dass mit dieser Ausstellung die Wertschätzung für diesen Beruf auch mal nach außen getragen wird, freut ihn. Wie auch Nachwuchs-Schreiner Laurenz Schleier. “Das ist eine super Ausstellung. Es ist wichtig, Leuten zu zeigen, was Schreiner alles können müssen”, so Laurenz. Und das ist einiges, wie Marco Gretsch, Chef der Schreinerinnung Fulda-Hünfeld, bei der Vorstellung der Stücke betonte: “Die Jungs müssen zeichnen können und beispielsweise die CNC-Maschine programmieren, also auch Datensicherheit drauf haben.”

Von der abstrakten Kunst des niederländischen Malers Piet Mondrian beeinflusst, hat Laurenz Schleier im Rahmen seiner Ausbildung bei der Schreinerei Schleicher in Thalau einen Couchtisch entworfen, der von einer Stahlkonstruktion getragen wird. Die eigentlich 20 Millimeter starke Tischplatte wird zu den Rändern hin dünner, so dass sie von vorn betrachtet gar nicht auf ihrem Stahlträger aufliegt. Es wirkt, als schwebe sie darüber. “Ich habe mir viel mehr Gedanken über das Design als über die Technik gemacht”, erzählt Laurenz. Die Tischplatte ist ein Mosaik aus mehreren Holzsorten, die in Milimeterarbeit aufeinander abgestimmt ein Ganzes ergeben. Elegant, filigran und schick. Beim Design habe er sich am Goldenen Schnitt orientiert, damit der Tisch möglichst harmonisch wirkt. “Zwei Partys hat er schon überstanden”, grinst der Nachwuchs-Schreiner.

Das gemütlichste Möbelstück aber kommt von Philipp Niewelt, der wie Markus in der Schreinerei Schramm gelernt hat. Er hat nämlich ein raffiniertes Bett in den Farben Anthrazitgrau und Eiche Altholz mit angebrachten Nachttischen designt und hergestellt. Das Kopfteil besteht aus gepolstertem Leder, das schönste Accessoire aber sind die LED-Bänder auf beiden Seiten, die als Leselampe oder indirekte Beleuchtung benutzt und allein mit einer Handbewegung eingeschaltet werden können. Von klein auf hat er viel mit Holz gearbeitet, und nach der Berufsfachschule in Holztechnik war für Philipp klar, wo er hin will. Es begeistert ihn, dass man als Schreiner alles selbst machen kann, und es freut ihn, dass mit einer solchen Ausstellung der Beruf gewürdigt wird.

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Homo, Trans*, Queer – 7 Filmtipps, die sich der LGBTQ-Szene widmen

Homo, Trans*, Queer – 7 Filmtipps, die sich der LGBTQ-Szene widmen

[vc_column_text]Sexismus ist in aller Munde, Opfer sind ja nicht “nur” Frauen, auch Homo-, Intersexuelle und Trans*Menschen erfahren Diskriminierung wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität. Auch das ist Sexismus. Zeit, um sich mal ein paar gute Filme zu Gemüte zu führen, die sich der LGBTQ-Szene widmen und das Thema gesellschaftskritisch beleuchten. 

Philadelphia

Ein Klassiker der Filmgeschichte – vielfach hochgelobt, seiner Zeit von Protesten christlicher Fundamentalisten begleitet: Philadelphia aus dem Jahr 1993. Der erfolgreiche junge Anwalt Andrew Beckett (Tom Hanks) steht kurz vor einer Beförderung, wird dann aber mit einer fadenscheinigen Begründung fristlos entlassen. Andrew ist an AIDS erkrankt und versucht das Unmögliche: gegen seine Entlassung wegen Diskriminierung zu klagen. Denn AIDS ist damals noch als “Schwulen-Krankheit” verschrien – und so prallen ihm bei seinem Kampf überall Vorbehalte bis offene Ablehnung entgegen. Dass er schwul ist, versucht er weiterhin geheim zu halten. In der Rolle seines Anwalts, der zunächst auch Vorurteile hat: Denzel Washington.

Der oscarprämierte Film basiert auf den persönlichen Schicksalen zweier Anwälte und gilt als der erste, der sich kritisch dem Thema AIDS widmete, um die Stigmas abzubauen.

Sharayet – Eine Liebe in Teheran

Homosexuelle Liebe im Iran steht noch immer unter Strafe. Doch wie überall auf der Welt ist sie Realität. Im Drama Sharayet – eine Koproduktion von den USA, Frankreich und dem Iran – geben sich die beiden Mädchen Atafeh und Shirin ihrem Freiheitsdrang hin. Nach außen gesellschaftlich angepasst, gehen sie im Untergrund auf Technopartys, experimentieren mit Drogen und Sex. Als Atafehs Bruder Mehran nach einem Entzug zurückkehrt und seinen Halt zunehmend im religiösen Fundamentalismus sucht, wird der Freiheitsdrang der Mädchen auf eine harte Probe gestellt.

Pride

Die kultige Komödie Pride aus Großbritannien basiert auf der wahren Geschichte einer Londoner Homobewegung in den 80ern, die für mehr Toleranz und Rechte eintritt. Gleichzeitig sind Minenarbeiter in einem kleinen Dorf von der Privatisierungswelle und damit einhergehenden Zechen-Schließung während der Thatcher-Ära betroffen, die Arbeiter treten in den Streik – und werden von den Schwulen und Lesben unterstützt, denen sie anfänglich mit Vorbehalten entgegentreten. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gewann der Film 2014 den Queer Palm Award. Eine herrlich-herzliche Komödie.

Milk

Harvey Milk war ein amerikanischer Aktivist der Schwulen- und Lesbenbewegung und der erste offen schwule Politiker in den 70ern, der in Kalifornien ein öffentliches Amt innehatte. Super gespielt von Sean Penn, haben Milk und sein Partner Scott die Nase voll vom Leben in New York, ziehen an die Westküste – und Milk wandelt sich vom desinteressierten Hippie zum politischen Menschen. 1977 wird er zum Stadtrat in San Francisco, stößt viele Initiativen an und macht sich damit nicht nur Freunde. In einem tragischen Ende werden Milk und der damalige Bürgermeister San Franciscos George Moscone vom frustrierten, ehemaligen Stadtrat Dan White erschossen. Nach dem milden Urteil gegen White (sieben Jahre) kam es zu Zusammenstößen zwischen Homosexuellen und der Polizei. Harvey Milk wurde nur 48 Jahre alt.

Prayers for Bobby

Die wahre Geschichte von Bobby Griffith ist eine tragische. Denn die Mutter betrachtet die Homosexualität ihres Sohnes wegen ihrer religiösen Intoleranz als Krankheit. Und Bobby versucht alles, um die Anerkennung seiner Mutter zu erfahren. Doch er kann sich nicht ändern. Die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter treiben ihn schließlich in den Selbstmord. Prayers for Bobby erlangte als US-Fernsehfilm einen Spitzenwert bei den Einschaltquoten und erhielt gute Kritiken. Bemerkenswert ist die wahre Geschichte der Mutter, die sich leider erst nach dem Suizid ihres Sohnes umkehrte und Eltern von nun an half, die Homosexualität ihrer Kinder zu verstehen.

Transamerica

Im originellen Independentfilm Transamerica steht Bree, als Stanley geboren, vor seiner letzten Operation, die ihn endgültig in eine Trans*Frau verwandeln soll. Doch ein Anruf ihres angeblichen Sohnes kommt ihr dazwischen, dieser sitzt in New York im Gefängnis und braucht seine Hilfe. Bree holt ihn gegen die Kaution raus, gibt sich ihrem Sohn aber nicht als Vater zu erkennen – der dann nach Los Angels losziehen möchte, um seinen Vater zu suchen. Die beiden starten einen urkomischen, aber auch berührenden Trip, in dem ein reflektierter Blick auf die moderne amerikanische Familie geworfen wird.

 Freier Fall

Im deutschen Drama Freier Fall erwartet Marc mit seiner Freundin Bettina ein Kind. Doch auf einer Fortbildung der Bereitschaftspolizei lernt er Kay kennen, der klare Andeutungen macht. Marc ignoriert zunächst seinen inneren Trieb, die Begierde nach dem Neuen. Kay lässt sich in seine Hundertschaft versetzen, und Marc gibt sich dem Rausch der neuen Sexualität hin. Für ihn beginnt eine Phase des Hin- und Hergerissenseins. Natürlich kommt die Affäre ans Licht, und natürlich sehen sie sich auch noch im 21. Jahrhundert Intoleranz sowohl im Kollegium als auch Elternhaus ausgesetzt. Doch wie wird sich Marcs Leben jetzt entwickeln? Der Film erhielt auch international, vor allem für die schauspielerische Leistung, gute Kritiken.

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Rock, Punk oder Ohrwürmer-Party – was geht am Wochenende?

[vc_column_text]Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Konzert

Im Zuge des aufkeimenden Faschismus und Rechtspopulismus in Europa haben Heinz Ratz und Konstantin Wecker das BOK gegründet – das Büro für Offensivkultur. Mit ihrer Konzertgruppe Strom & Wasser nutzen sie ihre aktuelle Tour auch, um über ihre Erfahrungen in politische schwierigen Gegenden und ihre Zusammenarbeit mit geflüchteten Musikern zu berichten. Um niemanden auszugrenzen, spielen sie im Kulturkeller auf Spendenbasis. Eine wilde Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten.

Date: Donnerstag, 11. Januar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: Spende

Vier Frankfurter Jungs, die sich den beiden deutschen Punkrock-Urgesteinen – Die Ärzte und Die Toten Hosen – verschrieben haben, rocken am Freitag in der Alten Piesel. An Witz und Energie der deutschen Größen lässt Alex im Westerland nichts zu wünschen übrig. Erstaunlich authentisch.

Date: Freitag, 12. Januar
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: VVK 12 Euro, AK 15 Euro

Party

Du hast Bock auf Mainstream? Auf den ultimativen Hitmix? Dann ab ins Kreuz am Samstag. Bei der Ohrwürmer-Party gibt’s alles Bekannte aus den 80ern, 90ern und 00ern.

Date: Samstag, 13. Januar
Beginn: 23 Uhr
Eintritt: VVK 7 Euro, AK 8 Euro

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Enthusiast, Terrorist oder Phantom – welcher Whatsapp-Gruppen-Typ bist du?

Enthusiast, Terrorist oder Phantom – welcher Whatsapp-Gruppen-Typ bist du?

[vc_column_text]“Einhornkatzenarmy”, “Wir züchten Kleintiere”, “Harry Styles Fanarmbänder” – Whatsapp-Gruppen gibt es nahezu für jeden Quatsch und in vielen witzigen und absurden Variationen. Unsere Autorin Anna-Lena Bieneck hat in der aktuellen move36 über den Sinn und Unsinn dieser Gruppen philosophiert und sechs Typen ausgemacht, die man mehr oder weniger in jeder Gruppe findet:

Der Enthusiast

Von simplen Fragen zu kilometerlangen Antworten – der Enthusiast lebt seine Sprachleidenschaft. Eigentlich hast du nur kurz gefragt, wie es ihm geht. Ein einfaches “läuft” oder “passt schon, Näheres später” hätten gereicht. Stattdessen bekommst du einen Roman mit Einleitung, Hauptteil und Schluss, zu dem du erst nach mehrmaligem Scrollen gelangst. Selbstverständlich alles mit bedeutungsschwangeren Emojis angereichert. Oder eine Voicemail, die dir schon nach einer halben Minute auf den Sack geht, weil du ohnehin schon weißt, was alles kommt – und du hast noch zehn Minuten vor dir.

Der Pragmatiker

Das Gegenstück zum Enthusiasten ist der Pragmatiker. Auf die Frage, ob er kommt, antwortet er: Jep. Wann? Antwort: 20. Nicht 20 Biere, die er mitbringt, sondern Uhr. Ist doch klar. Auf die Frage, wie es ihm geht, reagiert er erst gar nicht. Das erzählt der Pragmatiker face to face. Bloß keinen Anlass für weitere Romane schaffen.

Der stille Beobachter

So ähnlich verhält sich der stille Beobachter – kurze und knappe Antworten. Er liest zwar alle Gruppennachrichten, aber macht sich nur bemerkbar, wenn er es wirklich muss. Erst wenn für die Geburtstagsparty wirklich alles geklärt ist, kommt von ihm: “Ich komme gegen sieben, soll ich noch was mitbringen?”

Der Terrorist

Der Terrorist ist der ungeduldigste Mensch, den es gibt. “Hi, wie geht’s euch so?” Zwei Minuten, blaue Häkchen, keine Antwort. “Haaalllooo?! Alles fit?” Der Rest der Gruppe zittert genötigt am Bildschirm: “Puh, soll ich mich jetzt drauf einlassen? Wenn ich einmal schreibe, bin ich gefangen im Chat” – denkt jeder einzelne. Aber letztendlich sorgt die gestreute Angst des Terroristen dafür, dass irgendjemand antwortet.

Der Analphabet

Er hat das Lesen und Schreiben offensichtlich verlernt – der Analphabet. Das höchste der Gefühle in Sachen Sprache ist: “Hallo, i bims *Kackhaufen-Emoji*” – oder was auch immer grade unter seine Fingerkuppen kommt. Seine Nachrichten bestehen allein aus grinsenden Smileys, roten Herzchen und überhaupt der gesamten Palette an Emojis. Was er überhaupt sagen will? Alles und nichts.

Das Phantom

Timing und Takt liegen nicht im Interesse des Phantoms. Du erzählst eine lustige Anekdote, die du unbedingt deinen Freunden in der Gruppe mitteilen willst. Du hast ein fettes Grinsen im Gesicht und wartest aufgeregt auf Antworten. Doch in den nächsten Stunden kommen keine Antworten, schließlich hat nicht jeder immer sofort Zeit und Lust zu antworten. Und nun hat die Stunde des Phantoms geschlagen, das Monate nichts von sich hat hören lassen. Es schickt ein paradiesisches Urlaubsfoto vom Strand mit der neuen heißen Flamme – Herzchen-, Sonne- und Sektgläser-Emojis. Der Wooooow-Effekt bei den anderen in der Gruppe ist immens – wie auch die dadurch ausgelöste Bedeutungslosigkeit deiner Geschichte, auf die niemand mehr reagiert.[/vc_column_text][vc_column_text css=”.vc_custom_1515150506077{margin-top: 10px !important;margin-right: 10px !important;margin-bottom: 10px !important;margin-left: 10px !important;border-top-width: 2px !important;border-right-width: 2px !important;border-bottom-width: 2px !important;border-left-width: 2px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #ffffff !important;border-left-color: #dd3333 !important;border-left-style: solid !important;border-right-color: #dd3333 !important;border-right-style: solid !important;border-top-color: #dd3333 !important;border-top-style: solid !important;border-bottom-color: #dd3333 !important;border-bottom-style: solid !important;border-radius: 2px !important;}”]Die ganze Geschichte über Whatsapp-Gruppen liest du in der aktuellen move36-Ausgabe.[/vc_column_text]