Neue Szene-Location in Fulda: Großes Opening am Samstag

Neue Szene-Location in Fulda: Großes Opening am Samstag

Es gibt eine neue Szene-Location in Fulda – und zwar mit einem für Fulda bisher einzigartigen Konzept. Atilla Yilmaz betreibt den damfastore in der Mittelstraße, der jetzt in größere Räumlichkeiten umgezogen ist. Am Samstag steigt ab 10 Uhr ein großes Opening. 

E-Zigaretten-Raucher kennen ihn vermutlich, den damfastore in der Mittelstraße. Viele glauben, dass Rauch ungesund und Dampf “gesund” bzw. weniger ungesund ist. Aber natürlich sind auch E-Zigaretten alles andere als gesund – selbst, wenn man ohne Nikotin dampft, nimmt man immer noch Feinstaub in seine Lungen auf.

Nun ist Inhaber Atilla mit seinem Team auf die gegenüberliegende Straßenseite in der Mittelstraße gezogen. Warum? Hier hat er mehr Platz – und zwar, um den Einzelhandel mit einer Dampfer-Lounge samt Bar zu kombinieren. “Wir haben echt gesucht, aber kaum was Vergleichbares gefunden”, so der 48-Jährige. Ob das stimmt, ist schwer zu sagen. damfastore ist jedenfalls eine große Kette, die möglicherweise schon ähnliche Läden betreibt.

Morgen jedenfalls, am Samstag, feiert das damfastore-Team ab 10 Uhr ein Opening mit Musik unter anderem von Lil Dave und viel Dampf und Drinks. “An der Bar gibt’s alles – von Apfelsaft bis Whiskey”, so Atilla. Und du kannst dich natürlich durch die normalsten bis exotischsten Liquids durchprobieren. Nur: Zigaretten sind hier verboten. Der Einzelhandel hat ganz normal immer von 10 bis 19 Uhr offen, mit der Bar müsse er schauen, wie es so anläuft. Aber am Wochenende haben sie natürlich länger auf.

Mucke oder Comedy – das geht am Wochenende

Mucke oder Comedy – das geht am Wochenende

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Konzert

Die Wahl-Berliner von Coogans Bluff haben Ende vergangenen Jahres ein Doppel-Livealbum veröffentlicht, mit dem sie nun auf Tour sind. Am Donnerstag im Kulturkeller. Von Bluesrock über Stoner-Rock-Elementen bis zu jazzigen Melodien bietet das Quintett einiges dar.

Date: Donnerstag, 1. Februar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: VVK 14,20 Euro, AK 16 Euro

Party

Im Café Panama gibt’s am Samstag einen besonderen Mix: Die Künstler von den Crews High Fidelity und International Soundclash haben sich zum Nightshift verabredet und präsentieren ein feines Potpourri aus Classic Hip-Hop, Soul, International Beats und House.

Date: Samstag, 3. Februar
Beginn: 23 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Comedy

“LASSMALACHE” heißt sein neues Programm, in dem Bülent Ceylan den Einfluss des Lachens auf die geistige Gesundheit zum Thema macht. Am Sonntag ist er in der Esperantohalle.

Date: Sonntag, 4. Februar
Beginn: 18 Uhr
Tickets: ab 36,90 Euro

„Still und stumm“ – was verbirgt sich hinter dem Spielfilm aus Fulda?

„Still und stumm“ – was verbirgt sich hinter dem Spielfilm aus Fulda?

Ein Spielfilm aus Fulda? Seit Wochen geistern knappe Ankündigungen durch die sozialen Medien. Nun kommt langsam Licht ins Dunkel: Der Film mit dem Titel „Still und stumm“ hat am 25. Februar im Cinestar in Fulda Premiere. Karten wird es nicht im Vorverkauf geben, aber wenn du in den nächsten Wochen aufmerksam bei move36.de vorbeischaust, hast du die Chance, ein Ticket zu gewinnen.

Ein Text von Bernd Loskant

Wer hat den Film produziert?
Hinter „Still und stumm“ steckt das SMOG-Projekt „Von der Straße ins Studio“ (VDSIS) von Timm Fütterer. Der 25-Jährige hat mit den von ihm produzierten Rap-Songs in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt, bundesweit war er 2014 mit dem Musikvideo „Generation Sarrazin“ von Kamyar und Dzeko in den Schlagzeilen. Timm hat in Frankfurt Lehramt studiert und ist derzeit Referendar an der Konrad-Adenauer-Schule in Fulda. Im Verein SMOG (Schule machen ohne Gewalt) engagiert sich Timm im Vorstand. Sein Ziel: positive Werte und Denkansätze an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.

Worum geht es in dem Film?
Thema ist wie in vielen VDSIS-Projekten Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen. In einer Privatschule geht der psychopathische Direktor mit viel Härte gegen einen Schüler vor, der sich schwer unterordnen kann und nach der Verwirklichung seiner Wünsche und Träume strebt. In zahlreichen Szenen geht es hart zur Sache – ein echtes Drama, das nichts für sensible Gemüter ist.

Wer sind die Schauspieler?
Mehr als 200 Amateurdarsteller und -sänger sind in dem Film zu sehen und zu hören, alle aus der Region Fulda. Die Hauptrollen spielen der aus den Spotlight-Musicals bekannte Jörg Alt und die Schüler Kristo Krebs und Janis Bausch.

Wo wurde gedreht?
Es gab kein Studio, der Film wurde an vielen verschiedenen Orten in Fulda gedreht. Zu sehen sind beispielsweise der Rauschenberg, die Domschule, der Zentralfriedhof und das Polizeipräsidium Osthessen.

Wie wurde das Projekt finanziert?
Der Film ist ein „Null-Budget-Projekt“. Alle Schauspieler arbeiteten ohne Gage. Zahlreiche Sponsoren unterstützten die Produktion mit Requisiten, Kostümen usw. Auch move36 ist Kooperationspartner des Projekts. Technisch kamen unter anderem eine Sony FS700 und eine Drohne zum Einsatz, gedreht wurde in 4K. Die Qualität muss sich hinter mancher Kinoproduktion nicht verstecken.

Wo wird der Film nach der Premiere zu sehen sein?
Um möglichst vielen Menschen den Film und das Thema zugänglich zu machen, ist der Film nach der Premiere für jedermann auf dem VDSIS-Youtubekanal abrufbar.

Um dir einen Vorgeschmack auf den Film zu geben, zeigen wir dir hier den Projekt-Trailer:

“Unterschätzt nicht eure Wirkung auf die Welt” – Tag gegen Rassismus an der Richard-Müller-Schule

“Unterschätzt nicht eure Wirkung auf die Welt” – Tag gegen Rassismus an der Richard-Müller-Schule

Abneigung und Ressentiments gegenüber “dem Fremden” gerade mit Jugendlichen zum Thema zu machen, ist aktueller den je. Rassismus ist überall, mitten unter uns. Die Richard-Müller-Schule veranstaltete am Dienstag bereits zum viertel Mal den “Tag gegen Rassismus”. Auch move36 war mit einem Stand dabei. 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Die Richard-Müller-Schule trägt diesen Titel seit vier Jahren, und sie erfüllt ihn mit Leben. Nicht nur im Schulalltag. Mit ihrem Tag gegen Rassismus machten Schüler, Lehrer und Mitarbeiter am Dienstag einmal mehr darauf aufmerksam, wie wichtig ein guter Umgang miteinander hier ist.

“Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen”, sagte Schulsprecher Marius Wollscheid. Gemeinsam mit der Schulleitung hat die Schülervertretung den Tag organisiert. Heutzutage, sagt Marius, verwechseln viele Meinungsfreiheit mit Rassismus. Daher sei dieser Tag ein Sinnbild für gelungene Integration.

Das Privileg, in einer Demokratie zu leben

“Die Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus ist eine dauerhafte Aufgabe”, betonte auch Karl Starzacher, unter anderem ehemaliger Präsident des Hessischen Landtags sowie “Mensch des Respekts 2017”. In seinem Impulsvortrag lobte er das Projekt als “beeindruckend und beispielhaft”.

Und Katharina Roßbach, die Fuldaer Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, gab den Schülern mit auf den Weg: “Unterschätzt nicht eure Wirkung auf die Welt!” Wir seien eine der wenigen Generationen, die das Privileg hätten in einer Demokratie zu leben.gallery interval=”3″ images=”91598,91597,91596,91595,91594,91593,91592,91591,91590,91589,91588,91587,91586,91582″ img_size=”full”]Der Tag gegen Rassismus könnte zeitlich gar nicht besser passen. Am 30. Januar 1933 übernahm Hitler die Macht in Deutschland, Mahatma Gandhi wurde am gleichen Tag 1948 erschossen und kürzlich sorgte der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke für Kopfschütteln mit der Aussage, er wolle in der Türkei den Islam abschaffen. “Man kann nicht fassen, dass sowas im Jahr 2018 gesagt wird”, empörte sich Schulleiterin Claudia Hümmler-Hille. “Mir wird schlecht, wenn ich mir das auf der Zunge zergehen lasse.”

Doch wie immer wurde nicht nur geredet, sondern vor allem gemacht. In über 20 Workshops und einem World Café konnten die Schüler sind intensiv damit beschäftigen, wie man gegen Rassismus im Alltag vorgeht und ein offenes Miteinander vorlebt. So spielte beispielsweise die Schauspielerin Heike Böcke mit Jugendlichen Alltagsszenen durch und reflektierte mit ihnen, wie sich Fremdenhass heute zeigt.

Toleranz, das jüdische Leben heute, Gewaltmigration, Identität und soziale Gerechtigkeit waren weitere Themen, mit denen sich die Jugendlichen an dem Tag beschäftigten. Die Intea-Klassen hatten darüber hinaus ein World-Café aufgebaut, bei dem eine bunte Weltkarte der Toleranz entstand. Auch move36 und das Wohnzimmer waren dabei und sprachen mit den Schülern über sprachlichen Rassismus und das Ankommen in Fulda.

Fastnacht, Reggae oder Tipps für ein Leben ohne Plastik – was geht am Wochenende?

Fastnacht, Reggae oder Tipps für ein Leben ohne Plastik – was geht am Wochenende?

Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

Vortrag und Diskussion

Ihr Buch ist ein heimlicher Bestseller geworden. Die Autorin Anneliese Bunk, von Haus aus Designerin, hat sich die Herausforderung aufgelegt, komplett plastikfrei zu leben. Wer einmal die riesigen Plastikinseln in den Ozeanen gesehen hat, weiß wie nötig es ist, unseren Müll drastisch zu reduzieren. Herausgekommen ist ihr Ratgeber “Besser leben ohne Plastik”, aus dem Bunk am Donnerstag Tipps und Tricks im Café Chaos gibt – natürlich mit Raum für Diskussionen und Fragen.

Date: Donnerstag, 25. Januar
Beginn: 18 Uhr

Fastnacht

Um die Fuldaer Foaset kommt man dieser Tage nicht umhin. Der S-Club dreht am Freitag bei der FKG Stehung so richtig auf – von 23 bis 1 Uhr ist hier Narrenzeit. Danach ist strictly Party angesagt, wer also Fastnachts-Muffel ist, kann später kommen.

Date: Freitag, 26. Januar
Beginn: 22 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Party

Wer so gar keinen Bock auf verkleidete Verrückte hat, ist vielleicht am Samstag in der Sonne richtig. Nice and easy legen die Jungs und Mädels von Sunblast Movement und den Soundselectors Reggae und Dancehall auf.

Date: Samstag, 27. Januar
Beginn: 23 Uhr