Was geht am Wochenende? Deutschrap, Demo und Maskenball und Hardtekk

Was geht am Wochenende? Deutschrap, Demo und Maskenball und Hardtekk

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Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.

[/vc_column_text][vc_column_text]Party

Am Freitag kommen die Fans von OldSchool und NewSchool Deutschrap bei “Korrekt, Schnucki. Korrekt.” auf ihre Kosten. Im Löwen legt DJ Perle die coolsten Beats und Punchlines der letzten Jahrzehnte auf.

Date: Freitag, 15. Februar
Eintritt: 3 Euro
Beginn: 22 Uhr

Gesellschaft

Wir sind Fulda. Wir sind mehr. Kein Ort für Nazis. Am Samstag wird gegen den Aufmarsch des dritten Wegs demonstriert. Der Verein “Bündnis Fulda stellt sich quer – gegen Rassismus” ruft auf, zu zeigen, dass in Fulda kein Platz für Hass ist.

Date: Samstag, 16. Februar
Beginn: 15 Uhr

Party

Am Samstag findet der diesjährige Turner Maskenball in der Sevendays Event Area in Eichenzell statt. Am Pult stehen DJ Erwin & BackHome.

Date: Samstag, 16. Februar
Beginn: 20:11 Uhr
Eintritt: 15 Uhr

Party

Wenn du die Faschingshits gegen Hardtekk tauschen möchtest, dann bist du am Samstag im Kreuz richtig. Dreieck Fulda präsentiert Hunnel vs. Anormal, Percy und Krach3r mit coolen Tekk-Beats am Pult.

Date: Samstag, 16. Februar
Beginn: 23:00 Uhr

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Infotag der Eduard-Stieler-Schule

Infotag der Eduard-Stieler-Schule

[vc_column_text]Die Eduard-Stieler-Schule lud am Freitag zum Infotag ein. Interessierte konnten sich bei Workshops oder Informationsständen ein Bild von dem Angebot der Schule machen.

Ein Text der Eduard-Stieler-Schule

Schulleiter Jörg Demuth freute sich beim Informationstag der Eduard-Stieler-Schule (ESS) am vergangenen Freitag über die Resonanz, denn besonders die am Vormittag angebotenen Workshops wurden von etwa 200 interessierten Schülerinnen und Schülern besucht, die die vielen Gelegenheiten zum Sehen und zum Mitmachen wahrgenommen hatten. Das Berufliche Gymnasium (BG) mit dem Schwerpunkt Gesundheit bot unter anderem eine OP am offenen Schweineherzen an, der Schwerpunkt Ernährungslehre nahm Spezialprodukte für Sportler unter die Lupe und in der Biologietechnik konnte man seine eigene DNA isolieren, aber auch über den geplanten Schwerpunkt Umwelttechnik konnte man sich informieren.

Gespräche über das Fachliche hinaus

Die Fachoberschule (FOS) Gesundheit präsentierte Experimente zur Beeinträchtigung der motorischen Fähigkeiten unter Alkoholeinwirkung, die Fachrichtung Ernährung lud zur Podiumsdiskussion über Low Carb ein. Die Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) war mit Schnupperunterricht in den Fachrichtungen Wirtschaft, Gesundheit und Sozialwesen vertreten und die Chemisch Technischen Assistenten (CTA) stellten Chips auf den Prüfstand.  Die Workshops wurden dabei von Schülern für Schüler gestaltet und die interessierten Gäste konnten sich mit den Schülern über das Fachliche hinaus austauschen.

Positive Rückmeldungen der Gäste

Am Nachmittag konnten noch einmal weitere ca. 200 Besucher die vielfältigen vollschulischen Angebote der ESS erleben. Wie bereits am Vormittag wurden hier die in der ESS angebotenen Fachrichtungen Biologietechnik, Gesundheit, Ernährung und Chemietechnik von Schülern ganz praktisch präsentiert. So freuten sich auch die Abteilungsleiterinnen Angelika Bott-Werner (FOS), Anke Bischof (BG, CTA) und Abteilungsleiter Thomas Willert (BÜA) mit ihren jeweiligen Teams über Rückmeldungen der Gäste wie „Ich habe gar nicht gewusst, welche interessanten Themen hinter diesen Schwerpunkten stecken“ oder „Nun kann ich mir gut vorstellen, worum es hier geht“ aber auch „Dass auch Fotografie und Darstellendes Spiel als Fächer angeboten werden, finde ich super.“[/vc_column_text][vc_gallery interval=”3″ images=”132392,132393,132394,132395,132396,132397,132398,132399″ img_size=”full”]

Ist jeder Rechtsextremist ein Nazi? Infoabend über Extremismus an der Bardoschule

Ist jeder Rechtsextremist ein Nazi? Infoabend über Extremismus an der Bardoschule

[vc_column_text]Sind Neonazis die einzigen Extremisten? Was ist Extremismus? Und was kann man tun, wenn man in eine extremistische Gruppe hineinrutscht? Diese Fragen wurden Schülern, Lehrern und Eltern der Bardoschule Fulda am Mittwochabend beantwortet.

Dr. Carsten Rauch und Lara Meurer vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen (LFV) und die Diplom-Pädagogen Torsten Niebling und Christina Dethloff von der Organisation „Die rote Linie-Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus“ informierten die Teilnehmer über Extremismus und Präventionsarbeit. Veranstaltet wurde der Abend vom Elternbeirat der Bardoschule.

„Radikalisierung ist eine zunehmende Hinwendung von Personen oder auch Gruppen zu einer extremistischen Denk- und Handlungsweise.“ Mit dieser Definition stieg Lara Meurer vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen in die Thematik Extremismus ein. Eine Radikalisierung sei ein Prozess, der mit der Identifizierung mit einer extremistischen Gruppe beginnt, über die Ideologisierung, das Übernehmen der Ideologie und mit der Entfaltung der Ideologie endet. Extremistische Gruppierungen sind neben Rechts- und Linksextremen auch Islamisten und Antisemiten. Dr. Carsten Rauch vom LFV Hessen stellte die unterschiedlichen Gruppen von Rechtsextremisten vor. Er erklärte in diesem Zusammenhang: „Jeder Nazi ist ein Rechtsextremist, aber nicht jeder Rechtsextremist ist ein Nazi. Das bedeutet, dass jemand, der sich vom Nationalsozialismus abwendet, rechtsextrem sein kann.“

Lara Meurer und Dr. Carsten Rauch

Torsten Niebling

Linksextremisten setzen sich erst einmal gegen rechtsextremistisches Denken ein. Aber eigentlich ist das Ziel der Linksextremisten die vollständige Beendigung des Kapitalismus,  Abschaffung des Staates und unserer Form der Demokratie”, sagte Meurer “Gewalt gegen Staatseigentum, Geschäfte, die Teil des Kapitalismus sind, und Staatsdiener ist daher für Linksextremisten gerechtfertigt.” Dennoch müsse zwischen dogmatischen Linksextremisten und Autonomen unterschieden werden. Nicht jeder Linksextremist sei gewaltbereit.”

Christiane Dethloff

“Neben politisch orientierten Extremismus sprachen Rauch und Meurer auch über Islamismus und Antisemitismus. Islamistische Extremisten setzen sich dabei radikal für eine Ordnung ein, in der der Mensch nach Gottes Geboten leben muss und missbrauchen dazu die Religion für politische Zwecke. Dabei schrecken auch diese Extremisten nicht vor Gewalttaten zurück. Antisemitismus in verschiedenen Varianten wiederum stelle sich gegen das Judentum. “Antisemitismus kann man kurz als `Feindschaft gegenüber Juden als Juden` definieren”, sagte Rauch.

Der Prozess der Radikalisierung sei häufig schnell. Wie man aus einem solchen Prozess herausfindet oder nicht erst hineinrutscht, erklärten die Diplom-Pädagogen Torsten Niebling und Christiane Dethloff. Niebling gründete 2010 die Organisation „Die rote Linie-Pädagogische Fachstelle Rechtsextremismus“, die vor allem Jugendliche von dem Einstieg in extremistische Gruppierungen oder Gedankenwelten abhalten soll. „Wir arbeiten sehr nah mit den Auffälligen zusammen. Häufig landen Jugendliche in extremistischen Gruppierungen, weil sie dort ein Gefühl von Zugehörigkeit empfinden, was sie vielleicht in der Schule oder in der Familie nicht erfahren. Und genau da muss man anknüpfen“, erklärte Dethloff. Hierbei werde nicht nur an Schulen, sondern auch in Jugendvollzugsanstalten Präventionsarbeit geleistet.[/vc_column_text]

Was geht am Wochenende? Dart, XXL Party, Helene Bockhorst

Was geht am Wochenende? Dart, XXL Party, Helene Bockhorst

[vc_column_text]Wir picken uns jede Woche die Events aus den Veranstaltungskalendern der angesagtesten Clubs und Bars in Fulda heraus, damit du weißt, was du am Wochenende nicht verpassen darfst. Noch mehr Veranstaltungen findest du in unserem Event-Kalender.[/vc_column_text][vc_column_text]Kultur

Am Freitag gibt es wieder mal Kabarett im Kreuz. Helene Bockhorst spricht über Schwierigkeiten in sozialen Situationen, über Onlinedating, Sex oder alltägliche Missgeschicke über alles, was gesagt werden muss.

Date: Freitag, 8. Februar
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 15 Euro
Eintritt Studis: 10 Euro

Party

Am Samstag kannst du bei der Fulda XXL Party im Kreuz einen Marathon der Jahrzehnte erleben. Los geht es mit den Hits der 70er über die 80er und 90er bis die Zeitreise um 2 Uhr, mit den 2000ern endet.

Date: Samstag, 9. Februar
Beginn: 23:00 Uhr
Eintritt: 8 Euro

Sport

Sportlich wird’s am Samstagnachmittag beim Monats-Dart-Turnier in der Jugendkulturfabrik. Du meldest dich direkt an der Theke an.

Date: Samstag, 9. Februar
Beginn: 16 Uhr

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Stieler-Schüler im Laboratorium von Justus Liebig

Stieler-Schüler im Laboratorium von Justus Liebig

[vc_column_text]Angehende Chemisch-technische Assistenten auf Exkursion in Gießen. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Eduard-Stieler-Schule (ESS) hatten die Gelegenheit, auf den Spuren von Justus Liebig zu wandeln.

Die künftigen Chemisch-technischen Assistentinnen und Assistenten (CTA) folgten dabei einer Einladung des Museums, hier vertreten durch den charismatischen Eberhard Theophel, der bereits seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler der ESS im Historischen Hörsaal mit einem farbenfrohen, teils explosiven Experimentalvortrag empfängt. Der pensionierte Chemielehrer begrüßte die Gäste dabei wie zu Liebigs Zeiten in Frack und Fliege.

Mit großem Interesse verfolgten die Jugendlichen den beruflichen Werdegang eines bereits zu Lebzeiten international angesehenen Chemikers, der weder die Schule noch seine Apothekerlehre abschloss, sich aber mit 16 Jahren bereits das ganze Chemiewissen seiner Zeit angeeignet hatte und mit 21 Jahren seine Tätigkeit als Professor in Gießen aufnahm.

Die richtige Wahl

Nach dem anschließenden Rundgang durch die historischen Museumsräume fühlten sich die meisten Auszubildenden in ihrer Berufswahl bestätigt und Theophel attestierte ihnen in Gegenwart der beiden begleitenden Lehrkräfte Rita Feick und Dr. Michael Fischer wesentliche Voraussetzungen für die Arbeit in einem chemischen Labor, nämlich Ausdauer, Neugier, Beobachtungsgabe und Kombinationsfähigkeit. Die zweijährige vollschulische Ausbildung zum/zur CTA an der ESS qualifiziert für eine Berufstätigkeit als Fachkraft in einem chemisch-analytischen Labor. Ein direkter Berufseinstieg ist möglich.

Der Chemiker Justus von Liebig (1803-1873), der den Grundstein für die moderne Chemie legte, war Pionier der modernen Mineraldüngung, entwickelte ein Herstellungsverfahren für Rindfleisch-Extrakte und entdeckte zeitgleich mit zwei anderen Forschern das Narkosemittel Chloroform. Das 1920 in Gießen gegründete Liebig-Museum präsentiert die Arbeitsbedingungen an Liebigs ehemaligen Arbeitsplatz und gehört damit zu den wichtigsten Chemiemuseen der Welt.[/vc_column_text]